Verfasst von: Freiheitlicher | 11. August 2013

Schafft den Staat ab!

…und Ihr seid endlich frei.

Jede Verfassung ist Betrug und Raub mit Ansage:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=CGo0cKbdky0

Gruß an die Räuber

Freiheitskämpfer

 

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Verfasst von: Freiheitlicher | 7. August 2013

Privatrechtsgesellschaft

Wer sich ernsthaft mit der Freiheit beschäftigt, kommt irgendwann zur Privatrechtgesellschaft.

In einer Privatrechtsgesellschaft gibt es keinen Staat und somit auch kein Staatsmonopol bzw. auch keine vom Staat geschützten Unternehmen. In einer Privatrechtsgesellschaft gibt es auch kein staatliches Geld mit Annahmezwang. Jeder entscheidet, in welcher Form er entlohnt werden will. Ob mit Gold, Silber, Bitcoins, Muscheln etc. bezahlt wird, können sich die Menschen selber aussuchen. Hauptsache der Staat mischt sich nicht ins Geldwesen ein.

Alle Aufgaben werden von privaten Firmen und Personen geregelt. Auch innere und äussere Sicherheit, Gerichtsbarkeit, Gefängnisse, Strassenreinigung, Wasserversorgung usw. Dass sich das die wenigsten vorstellen können, liegt daran, dass die sozialistische Gehirnwäsche einfach schon so lange läuft und es den Menschen schwer fällt umzudenken.

Der Staat ist aber der wahre Grund für das viele Elend in der Welt. Weil es Staaten gibt, gibt es auch Kriege mit Millionen Toten. In einer Privatrechtsgesellschaft sind Kriege gar nicht mehr realisierbar, denn wenn es keinen Staat gibt, kann sich auch keiner an die Macht putschen. Auch ein Hitler hätte in einer Privatrechtsgesellschaft gar keine Chance hochzukommen. Wer einmal in einer Privatrechtsgesellschaft lebt, wird sich nicht mehr freiwillig in eine Diktatur und Sklavenwirtschaft begeben.

Die allerwenigsten können sich vorstellen, dass es keinen Staat mehr gibt. Sogar die meisten Libertäre sind für einen Minimalstaat. Doch der Staat an sich ist der Grund, warum es ständig zu Fehlentwicklungen und Reibereien kommt. Irgendeine elitäre Gruppe bestimmt dann, was Sache ist und übt die Staatsgewalt aus. In letzter Konsequenz mutiert der Staat immer zur Diktatur und zum Orwell`schen Überwachungsstaat, schon alleine wegen dem staatlichen Geldmonopol. Konsequent zu Ende gedacht, endet dann alles immer in Krieg, Chaos und Versklavung.

Egal ob der Staat groß oder klein ist. Protektionismus, Subventionismus und Lobbyismus sind alles Auswüchse, die der Staat gebiert, um seine Macht auszuweiten, sie zu erhalten und die Menschen vom Staat schliesslich komplett anhängig zu machen. Es ist ein Irrglaube, dass es einen Halb- oder Viertelstaat gibt. Es gibt entweder einen Vollstaat oder gar keinen Statt. Es gibt ja auch nicht halbschwanger.

Gar kein Staat ist auf alle Fälle der einzige Weg in die Freiheit: kein Zwang, kein Gewaltmonopol und auch keine Steuern. Alles basiert auf Freiwilligkeit.

Wie es Menschen ergeht, wenn sie sich für die Privatrechtsgesellschaft einsetzen und die damit verbundenen Vorteile und Freiheiten für die Menschen erklären, können Sie sich im folgenden Video ansehen. Benesch (ein gehirngewaschener Sozialist)  verliert am Ende des Interviews schliesslich völlig die Nerven und fällt seinem Interviewpartner Oliver Janich nur noch ins Wort, weil es sich nicht eingestehen kann, dass er in seiner Gedankenwelt in eine Sackgasse geraten ist. Benesch nennt sich zwar libertär, will aber trotzdem einen Minimalstaat. Wie gesagt: minischwanger oder viertelschwanger gibt`s auch nicht. Entweder einen Staat oder gar keine Staat. Dazwischen gibt es nichts ist, auch wenn viele diesen Blödsinn (so wie Benesch) immer wieder behaupten: Aber schauen Sie sich das ganze Gespräch selber an:

http://www.youtube.com/watch?v=WXeV_6eH36Y

Oliver Janich ist einer der wenigen echten Libertären, der verständlich erklären kann, dass nicht der Zins an unserem heutigen Geldsystem schuld ist, sondern das Fiat-money, das aus dem Nichts geschöpft wird. Zusammen mit dem Annahmezwang des staatlichen Geldes sind das die entscheidenden Faktoren, warum unser jetziges Geldsystem langfristig den Menschen schadet.

Janich zum Zinseszinseffekt und warum die Geschichte mit dem Josephs-Pfennig (  http://www.youtube.com/watch?v=TP5omK12A2Y  ) ein völliger Schmafu ist:

„In einer freiem Marktwirtschaft gibt es keine festen, risikofreien Zinsen (wie Staatsanleihen). Für den Zinseszinseffekt muss das gesamte Kapital wieder angelegt werden. Da nicht alle Investitionen gut gehen, wäre Joseph bei der ersten Fehlinvestition pleite. Deshalb gibt es diese Familie Joseph auch nicht.

Zinseszinseffekt bei einem Unternehmen existiert nicht, weil der Unternehmer immer das Fremdkapital immer wieder aus dem Gewinn zurückzahlt. Würden Sie es nicht tun, würde die Verschuldung auf 100% anwachsen. Tatsächlich passiert das. Aber dann ist nicht der Zins schuld, sondern die Tatsache, dass der Unternehmer falsch investiert hat. Er geht pleite und die Kreditgeldmenge verschwindet wieder. Bei richtig kalkulierenden Unternehmen liegen die Dividenden über den Betrag der Zinszahlungen.

Staaten aber zahlen nie zurück und schöpfen auch keinen Wert. Hier schlägt der Zinseszinseffekt voll zu und jeder Staat geht irgendwann bankrott. Auch deshalb gibt es  die reiche Josephsfamilie nicht. Es gibt aber die reichen Bankiersfamilien, die von der Geldschöpfung aus dem Nichts profitieren. Das sind die psychopathischen Herren des Geldes, die sich den Staat kaufen können. Daher nenne ich unser System in meinem neuen Buch: pathologische Plutokratie, die Herrschaft der Psychopathen.

Einzige Lösung: Staat abschaffen. Dann kann niemand gekauft werden und niemand kann gezwungen werden, dieses Schwundgeld zu benutzen.“

Damit der Staat die Bürger bei der Stange halten kann, hat er unterschiedliche Anreizmodelle geschaffen. z.B. staatliche Renten, Sozialversicherung, Subventionen, staatliche Förderungen, Protektionismus und ähnliches.

Weil die österr. Bürger mittlerweile hoffnungslos vom Staat abhängig sind, ist es sicher nicht so einfach, den Staat von heute auf morgen abzuschaffen, denn zuerst müssen die Menschen verstehen, was es heißt in einer Privatrechtsgesellschaft zu leben und zu arbeiten. Man kann sich dieser Gesellschaftsform nur Stück für Stück näheren. Man sollte sich daher im ersten Schritt mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen. Es ist auf alle Fälle ein langfristiger Prozess, wobei man das Ziel niemals aus den Augen verlieren darf: die Abschaffung der Staatsgewalt bzw. des staatlichen Gewaltmonopols.

Eigenverantwortung, Gemeinschaftssinn und Vernunft sind die Parameter die eine Privatrechtsgesellschaft zusammenhalten. Die meisten Menschen sind kooperativ eingestellt und helfen gerne anderen, wenn diese in Not geraten. In einer Privatrechtsgesellschaft würde niemand zu kurz kommen, denn je effizienter und resourcenschondender ein Unternehmen wirtschaftet, umso profitabler ist dieses Unternehmen auch. Die Privatrechtsgesellschaft führt jedenfalls nicht zu einer sinnlosen Resourcenverschwendung. Ganz im Gegenteil.

Ich bin überzeugt, dass die Menschheit irgendwann die Vorteile einer Privatrechtsgesellschaft erkennen wird. Aber solange es einen Staat gibt, ist weiteres Elend und bittere Armut für viele vorprogrammiert. Ein freier Mensch braucht jedoch keinen Staat.

Wer sich das alles nicht vorstellen kann, dass eine Privatrechtsgesellschaft funktioniert, der sollte sich mit Hans Hoppe auseinander setzen:

http://www.hanshoppe.com/translations/staat-oder-privatrechtsgesellschaft-german/

Zum Schluss noch ein weiteres sehr aufschlussreiches Video mit Oliver Janich: (auch wenn die Jungle-Drum-Tante schwer von Begriff ist und Janich wegen ihrer Dämlichkeit manchmal fast verzweifelt, ist das Interview sehr, sehr hörenswert):

http://www.youtube.com/watch?v=SfdRDjp5UIA#at=5766

Gruß an die Freiheitlichen

Österreichischer Patriot

Verfasst von: Freiheitlicher | 5. Juli 2013

Ihr lieben Österreicher: wollt Ihr was Fetziges lesen?

Ich verfolge schon sehr lange, was Franz Erdl so alles auf  http://www.psitalent.de/dindex.htm schreibt.

Aber sein letzter Bericht hat mich ziemlich aus den Socken geworfen. Wenn das tatsächlich stimmt, was er da schreibt, dann werden sich einige bis zum 1. Jänner 2013 warm anziehen müssen.

Und wir werden dann erleichtert nachrufen: „Pfirti, Baba, Tschüss mit Ü und schleicht`s enk für immer, es Gfrasta!“

Anunnaki

Hier zum Text:

Aufräumarbeiten Teil 11

Die Phase der Bewährung

Franz Erdl

5. Juli 2013

Vorwort:

Diesen Artikel wollte ich noch Ende Juni schreiben, aber ich habe mich nicht getraut. Ich bin sehr vorsichtig mit Informationen, die sich auf die nahe Zukunft beziehen, weil ich mich natürlich verantwortlich dafür fühle. Außerdem bin ich der Dumme, wenn es nicht zutrifft und keiner glaubt mir mehr.

Andererseits kann ich Euch diese Informationen nicht mehr vorenthalten. Wenn sie zutreffen, kann es heftige Reaktionen geben und es wäre gut, dass wir dann diese Reaktionen im Zusammenhang mit den Energieveränderungen verstehen.

Ich gehe also das Risiko ein meine Glaubwürdigkeit zu verlieren und schreibe auf, was ich glaube zu wissen.

Energieveränderungen:

Vom 30. Juni zum 1. Juli wurden bei ungefähr 100.000 Menschen bestimmte Anunnaki-Codes aktiviert. Diese Aktivierung bewirkt eine kollektive Verstärkung der Wahrheit. Die Energie der Wahrheit wird stärker. Unwahrheiten bekommen mehr Widerstand. Lügen im Kleinen, wie auch im Großen werden auffliegen. Die Frau, die ihren Mann wegen dem Geld geheiratet hat, wird bloßgestellt werden und die großen Lügen wie 9/11, Boston Marathon etc. und Chemtrails werden öffentlich auffliegen. Das wird einen Schneeball-Lawinen-Effekt erzeugen, denn die vielen Schlaf-Schafe werden aufwachen, was die Kraft der Wahrheit wiederum verstärkt.

Diese Veränderung kann zu großen Unruhen führen, aber auch zu Problemen im Kleinen. Streit und Ärger innerhalb von Familien und möglicherweise wird man selbst mit seinen Unstimmigkeiten konfrontiert. Um Schlimmes zu vermeiden, wird die Kraft der Wahrheit stufenweise hoch gedreht. Es sind ja erst 100.000 aktiviert worden, aber es gibt ja viele Millionen Menschen mit Anunnaki Codes. Diese, die Wahrheit betreffenden Codes, werden alle bis Ende September aktiviert werden. Spätestens dann wird es schwer werden für die Elite. Es wird kein Schlupfloch mehr für sie geben. Wir wissen, dass Viele über Bewusstseinskontrolle in das böse Machtsystem hinein gezogen wurden und wer noch einen Funken Seele in seinem Herzen findet, der kann vielleicht geheilt werden und diese Zeit überleben. Aber Viele werden gehen müssen. Das sind jetzt mal meine Gedanken hierzu.

Die Phase der Bewährung

Die Zeit vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2013 ist eine Bewährungsphase. Für jeden Menschen ist es eine Chance sich von allen Falschheiten zu befreien. Korrupte, Kriminelle müssen sich überlegen, auf welche Seite sie wollen. Ab 1. Januar darf es keinen Lügner und keine Lüge mehr geben. Denn dann kommen neue Code-Aktivierungen und die nächste Phase beginnt. Und soviel ich bisher weiß, geht es da um unsere machtvollen Fähigkeiten, bei denen Missbrauch gefährlich werden würde.

Reptos in der Bewährungsphase

Für die Reptos im Menschenkörper ist diese Phase das endgültige Aus. Sie können nur als Parasiten leben und da ist keine Heilung möglich. Laut meinen Abfragen im Juni hieß es, dass alle Reptos bis Ende Juli weg sein würden. Jetzt erfahre ich, dass es im August noch welche geben wird. Ich schätze mal, das sind Hochrechnungen, bei denen ja auch das Verhalten der Menschheit mit einbezogen werden muss.

Walk-Ins in der Bewährungsphase

Für die Walk-Ins ist diese Phase die letzte Chance. Schaffen sie es, ihr Herz zu öffnen, dann können sie hier weiterleben. Ich habe heute mal vier Menschen in meiner Nachbarschaft, die alle eine recht üblen Charakter haben, überprüft. Bei allen Vieren kam heraus, dass sie Walk-Ins sind und dass zwei davon es nicht schaffen werden, hier zu bleiben. Es scheint also für Manche schon klar zu sein, wie ihr Schicksal sein wird. Ich möchte noch mal erwähnen, dass die meisten Walk-Ins nicht wissen, dass sie keine Menschenseele haben.

Wer ist verantwortlich für diese Veränderungen?

Wieso plant denn hier jemand solche Phasen der Veränderung für die Menschheit? Sind wir nicht selbstverantwortlich? Und wieso erst jetzt? Haben wir jetzt lange genug gelitten und ein Gott entscheidet jetzt uns zu erlösen? Schließlich wurden ja solche Veränderungen für 2012 schon lange vorhergesehen. Also muss es doch eine Art göttlicher Plan sein, oder?

Die Situation ist ganz anders. Die Probleme nahmen ihren Lauf mit der Infiltration der Anunnaki durch die Roboter der C- und B-Rasse. Es entstand eine kontrollierte Macht-Elite und es gab Rebellen, die aber nur heimlich agieren konnten. Die Anunnaki wurden gezwungen, die Menschheit zu manipulieren, was sie dann auch getan haben.

Der Anunnaki Enki, der die Menschen liebte, hat bei einer großen Zahl von Rebellen, die dann als Menschen inkarnieren würden, von der Elite unbemerkt, Codes (Programme) eingebaut, die dazu dienen würden, die Manipulationen wieder rückgängig zu machen. Der Vormarsch der Invasion der bösen Mächte war aber noch auf lange Zeit nicht aufzuhalten und Enki und die Rebellen wussten, dass die Codes für lange Zeit stillgelegt bleiben mussten. Ich habe keine Ahnung, wie Enki vorherberechnen konnte, dass jetzt die Zeit der Befreiung sein würde. Dazu braucht man wohl einen größeren Überblick.

Als ich im Juni die Pläne über die Veränderungen im Juli und im Januar heraus fand, fragte ich, von wem diese Pläne denn sind. Es hieß, „von Enki“, aber Enki ist nicht da. Es sind andere Rebellen, die sich um die Ausführung der Pläne kümmern.

Die Befreiung Anu’s und Enki’s

Am 30. Juni geschah noch etwas, was ich aber noch nicht mit allen Details veröffentlichen möchte. Über Karin kam ich in Kontakt mit Anu, dem Stammvater der Anunnaki. Er war in Gefangenschaft. Und gefangen waren auch Enki und weitere 1000 Anunnaki-Rebellen. Eventuell hat man alle, die über die Manipulationen an den Menschen Bescheid wussten, also alle ehemaligen Mitarbeiter an diesem Projekt, eingesperrt. Die mussten seit vielen Tausend Jahren eingesperrt gewesen sein.

Ich rätselte herum, wie dieses Gefängnis wohl beschaffen ist und wie man die Anunnaki da raus kriegt. Die Lösung hieß: Roboter! Die Roboter der C-Rasse hielten die Anunnaki gefangen. Und dann fiel mir in, dass die geheilten Betas mir vor ein paar Tagen vorgeführt hatten, dass sie diese Roboter fernsteuern können. Jetzt verstehe ich endlich, warum sie das drei mal hintereinander gemacht hatten: Damit ich es kapiere! Ich bat also die Betas, die Roboter zu entfernen und in der gleichen Minute waren alle frei.

Warum haben die Betas das nicht schon längst gemacht? Ich denke, sie brauchten Jemand aus unserer Zeitbasis, aber ich weiß es nicht genau.

Enki wird aktiv

Bei einer Sitzung am 1. Juli kam bei der Verabschiedung noch schnell ein Großkopf und hängte sich an die Kundin. Was sollte das denn noch? Heraus kam, es war kein Angriff, sondern ein paar Hundert Walk-Ins verschiedener Rassen wollten ihren Körper verlassen. Na gut, das war schnell erledigt. Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie oft Großköpfe zu nicht feindlichen Zwecken eingesetzt werden.

Am nächsten Tag tauchte ein Großkopf bei Karin auf. Dieses Mal wollten 1000 Graue aus ihren Körpern. Ein paar Stunden später bekam ich leichte Warnungsbisse an der Leber. Aber das war auch kein Angriff. Es ging um 1000 Anunnaki. Wie gewohnt wollte ich sie aus ihren Körpern befreien, aber es gab keine Reaktion.

Was war das? Um es kurz zu machen, sie wollten nicht raus, sie wollten rein. Besser gesagt, sie waren schon drin, nämlich in den Körpern, wo die 1000 Grauen ein paar Stunden zuvor raus gingen. Sie brauchten meinen Segen, damit die Wowos ihnen die Chakren-Verbindungen machen können. Ich war natürlich verunsichert. Konnte ich denen trauen? Von den Wowos kam ein gutes Gefühl. Und dann kam eine weitere Klarheit. Diese 1000 Anunnaki waren die Tausend, die in Gefangenschaft waren. Nach der Befreiung waren sie zwei Tage lang auf ihrem Heimatplaneten und dann wurden sie hierher geschickt.

Das sind 1000 Spezialisten für Gentechnik und das menschliche Energiesystem. Ich denke, das sind in kurzer Zeit sehr gute Heiler.

Später am Abend: Großkopf bei mir. 2000 Graue wollen raus. Eine Stunde später 2000 Anunnaki wollen rein. Ich bin natürlich wieder verunsichert, aber was ich auch abfrage, es scheint alles in Ordnung zu sein. Sie bekommen meinen Segen.

Dritter Juli: 5000 Graue raus – 5000 Anunnaki rein. Ich denke, die Grauen waren nur da, um die Körper für die Anunnaki bereitzuhalten. Platzhalter sozusagen. Am Abend noch mal 2000 raus, 2000 rein. Die Grauen hängen sich anscheinend immer an einen Großkopf und damit belästigen sie dann Karin. Die merkt das nämlich schneller als ich, weil es ihr mehr weh tut als mir. Aber eine gute Lösung ist das nicht. Wenn das noch öfter passieren soll, wäre eine andere Methode anzustreben.

Vierter Juli: Während ich diesen Artikel schreibe, bekommt Karin ein Stechen im Hals, wie bei einer beginnenden Entzündung. Ein Großkopf. Dieses Mal sind es 10.000 Graue. Übrigens, die Zeit zwischen Raus und Rein ist auf 5 Minuten geschrumpft. Ich erwarte also schon das leichte Stechen an der Leber, das mir die Anwesenheit von Wesen signalisiert. Und tatsächlich in wenigen Minuten sind 10.000 Anunnaki bereits in den Körpern und erwarten ihre Verkabelung.

Eine viertel Stunde später wieder Halsweh, wieder ein Großkopf und dieses Mal, sage und schreibe 50.000 Graue, die uns verlassen wollen. Und in meinem Kopf überschlagen sich die Gedanken. Gleich werden 50.000 Anunnaki kommen. Was ist, wenn das alles nur ein Trick ist? Eine neue Invasion? Dann bin ich dran schuld. Aber meine Gefühle sind ruhig. Und ich sage mir, die Wowos machen die Verbindungen. Wenn was nicht stimmte, würden sie es nicht machen. Fünf Minuten später waren sie erwartungsgemäß da und haben meinen Segen bekommen.

Eigentlich wollte ich hier Schluss machen, aber bei Karin sticht es schon wieder im Hals. Wieder 50.000 im Austausch-Verfahren.

In drei Tagen 120.000 Anunnaki Walk-Ins, die vielleicht kein Fahrrad von einer U-Bahn unterscheiden können. Aber ich glaube, dem ist gar nicht so. Ich habe das erlebt als ich einen Repto aus einem Körper holte, der immer eine Person belästigte und ich merkte, dass dann ein Grauer rein ist. Mir wurde berichtet, dass der Graue in seinem Umfeld, in diesem Falle – Arbeitsplatz, hervorragend zurecht kam. Ich vermute, dass die Neuen, Bewusstsein von ihren Vorgängern übernehmen können. Das dürfte für Graue und Anunnaki kein Problem sein.

Ich habe abgefragt, was denn die Neuen machen werden. Es kam: Sie werden heilen. (Dann kann ich mich endlich zur Ruhe setzen)

Kurz vor Mitternacht (vom 4. zum 5.) noch mal 30.000 im Austausch. Passenderweise ist der 4. Juli Independence Day in USA. Wie man es auch deuten will: Unabhängigkeitstag oder der Tag an dem die Außerirdischen kamen.

Mitternacht: 50.000 – Jetzt sind es 200.000

Repto

Verfasst von: Freiheitlicher | 30. Juni 2013

Von wem wurde Adolf Hitler finanziert

Um zu beweisen, dass Hitler in Wahrheit der Feind der Deutschen und Österreicher war, muss man herausfinden, wer Hitler zum Aufstieg verholfen und wer ihn und seine Truppe finanziert hat.

Dazu habe ich einen interessanten Artikel dazu gefunden:

http://lupocattivoblog.com/2013/06/30/hitler-england-lebensraum-geopolitik/

 

Hitler, England, Lebensraum, Geopolitik 

Einführung

Eigentlich, würde man meinen, wenn man Hitlers „Mein Kampf“ gelesen hätte, würde man doch nicht sagen können, Hitler wollte etwa keinen Krieg und wäre friedlich und sozial nicht nur gegenüber seinem Volk, sondern ebenso gegenüber anderen Völkern auch.

Aber nein, es gibt immer noch Meinungen, die Behaupten allen Ernstes, dass Hitler
– Keinen Krieg wollte!
– Keinen Lebensraum auf Russlands Boden wollte!
– Das Wirtschaftswunder aus eigener, friedlicher Kraft heraus vollbracht hätte!

Um diese Sachverhalte zu beweisen, werden seine Interviews und seine Reden bemüht, und zwar aus der Zeit, als er bereits an der Macht war. Darauf muss man antworten, dass natürlich Hitlers Reden gut vorbereitet worden sind, dass sie reine Propaganda darstellen, dass diese obwohl doch ein Teil der Wahrheit enthalten, nur einem Zweck zu dienen hatten, und zwar der Mobilisierung des deutschen Volkes zum Kampf gegen Russland, um russischen Boden zu gewinnen. Das sollte man bei seinen Reden und Beteuerungen auf keinen Fall außer Acht lassen, denn alles andere wäre einfach nur naiv.

Dafür ist Hitler das geheime Bündnis mit England eingegangen. Mit wem denn sonst als nicht mit dem 250 Jahre alten Feind Russlands. Dabei ist Hitler in die alte Falle getappt, in die noch vor ihm viele der Staatsführer verschiedener Länder genau auf die gleiche Weise getappt waren. Hat Hitler das nicht gewusst:

„Noch schlimmer als die Feindschaft mit den Angelsachsen kann nur eines sein: Freundschaft mit ihnen.“
Alexej Jefimovitsch Wandam (Jedrichin), 1913

Nein, Hitler wollte es gerade auf diese Weise haben. Und falls er 1924 noch sagen konnte, er hätte von der Geopolitik nichts gewusst, so doch nicht mehr nach 1933, als er zur Macht gelangt war. Er muss von Carl Schmitt und Karl Haushofer gewusst haben. Vom Kampf des Landes gegen das Meer. Der Thalassokratie (vom altgriech. θάλασσα, thálassa = „Meer“ und κρατία, kratía = „Herrschaft“) gegen die Tellurokratie (Tellus, lateinisch „Erde“), Athen gegen Sparta, Karthago gegen Rom, England gegen Russland als Heartland des Kontinents.

Viele russische Zaren waren von Engländern ermordet worden oder sind England auf die gleiche Art und Weise wie Hitler in die Falle gegangen.
– Pavel I., als er sich mit Napoleon verbünden wollte, Napoleon aber anschließend gleich Hitler auf Russland gehetzt wurde.
– Alexander II. wurde von den Narodowolzen weggebombt, die von England, wie auch alle anderen revolutionären Bewegungen in Russland, finanziert wurden
– Alexander III. wurde von den Engländern vergiftet, sogleich nachdem er das Bündnisabkommen mit Frankreich unterschrieben hatte
– Nikolaj II. wurde gestürzt, nachdem er den langen Streit beenden wollte und mit England einen Pakt abgeschlossen hatte (den Pakt mit dem Teufel).

Weiß Hitler davon, als er in „Mein Kampf“ sagt:

Zitat: „Englands Wunsch ist und bleibt die Verhütung des übermäßigen Emporsteigens einer kontinentalen Macht zu weltpolitischer Bedeutung, d.h. also die Aufrechterhaltung einer bestimmten Ausgeglichenheit der Machtverhältnisse der europäischen Staaten untereinander; denn dies erscheint als Voraussetzung einer britischen Welthegemonie.“

„So entsetzlich auch die Folgen der englischen Kriegspolitik für Deutschland waren und sind, so darf man sich doch nicht der Einsicht verschließen, dass ein zwangsläufiges Interesse Englands an einer Vernichtung Deutschlands heute nicht mehr besteht, ja, dass im Gegenteil Englands Politik von Jahr zu Jahr mehr auf eine Hemmung des maßlosen französischen Hegemonietriebes hinauslaufen muss.“ 

Hitler hat Angst vor seinen unmittelbaren Nachbarn, den thalasokratischen Venezianern und Engländern(Englands Elite ist ja ebenfalls aus Venedig durch Holland schließlich nach England eingewandert):

Zitat:„Ich möchte diese Betrachtungen nicht beenden, ohne nochmals auf die alleinige Bündnismöglichkeit hinzuweisen, die es für uns augenblicklich in Europa gibt. Ich habe schon im vorhergehenden Kapitel über das deutsche Bündnisproblem England und Italien als die beiden einzigen Staaten in Europa bezeichnet, mit denen in ein engeres Verhältnis zu gelangen für uns erstrebenswert und Erfolg verheißend wäre. Ich will an dieser Stelle noch kurz die militärische Bedeutung eines solchen Bundes streifen.
Die militärischen Folgen des Abschlusses dieses Bündnisses würden in allem und jedem die entgegengesetzten wie die eines Bündnisses mit Russland sein. Das wichtigste ist zunächst die Tatsache, dass eine Annäherung an England und Italien in keiner Weise eine Kriegsgefahr an sich heraufbeschwört.“

„Wie naiv, zu denken, dass England und Frankreich in einem solchen Falle ein Jahrzehnt warten würden, bis der deutsch-russische Bund seine technischen Vorbereitungen zum Kampf beendet haben würde. Nein, das Unwetter bräche blitzschnell über Deutschland herein.
So liegt schon in der Tatsache des Abschlusses eines Bündnisses mit Russland die Anweisung für den nächsten Krieg. Sein Ausgang wäre das Ende Deutschlands.” 

Ein schwerer, sehr schwerer Fehler so zu denken! Da müsste man die ganze vorhergegangene Historie einfach außer Acht gelassen haben. Nach nur 20 Jahren werden die Aussagen Hitlers eine schwere Niederlage nach sich ziehen und Deutschland wird vollständig zerstört werden, obwohl er doch anfangs meint:

Zitat:„So entsetzlich auch die Folgen der englischen Kriegspolitik für Deutschland waren und sind, so darf man sich doch nicht der Einsicht verschließen, dass ein zwangsläufiges Interesse Englands an einer Vernichtung Deutschlands heute nicht mehr besteht, ja, dass im Gegenteil Englands Politik von Jahr zu Jahr mehr auf eine Hemmung des maßlosen französischen Hegemonietriebes hinauslaufen muss.“

Er macht also den gleichen Fehler, den nur ein paar Jahre zuvor Nikolaj II. gemacht hatte, als er sich mit England verbündete. Er richtet sich gegen den Kontinent, gegen Russland und Frankreich, im Sinne Englands, bei dem er sich auch noch anbiedert:

Zitat: „Auch England ist kein Beweis dagegen, da man nur zu leicht angesichts des britischen Imperiums die angelsächsische Welt als solche vergisst. Die Stellung Englands kann infolge seiner Sprach- und Kulturgemeinschaft mit der amerikanischen Union allein schon mit keinem sonstigen Staat in Europa verglichen werden.“

„Völkerschicksale werden fest aneinander geschmiedet nur durch die Aussicht eines gemeinsamen Erfolges im Sinne gemeinsamer Erwerbungen, Eroberungen, kurz einer beiderseitigen Machterweiterung.“

Ja, OK, aber gegen wen soll’s denn hingehen. Auch da macht Herr Hitler keinen Hehl daraus:

Zitat:„Wollte man in Europa Grund und Boden, dann konnte dies im Großen und Ganzen nur auf Kosten Russlands geschehen, dann musste sich das neue Reich wieder auf der Straße der einstigen Ordensritter in Marsch setzen, um mit dem deutschen Schwert dem deutschen Pflug die Scholle, der Nation aber das tägliche Brot zu geben.

Für eine solche Politik allerdings gab es in Europa nur einen einzigen Bundesgenossen: England.

Nur mit England allein vermochte man, den Rücken gedeckt, den neuen Germanenzug zu beginnen. Das Recht hierzu wäre nicht geringer gewesen als das Recht unserer Vorfahren.“

Wie ein hungriger Wolf meint er die momentane Schwäche Russlands zu spüren und ihm läuft angesichts des russischen Bodens regelrecht der Speichel im Mund zusammen:

Zitat:„Das Riesenreich im Osten ist reif zum Zusammenbruch. Und das Ende der Judenherrschaft in Russland wird auch das Ende Russlands als Staat sein. Wir sind vom Schicksal ausersehen, Zeugen einer Katastrophe zu werden, die die gewaltigste Bestätigung für die Richtigkeit der völkischen Rassentheorie sein wird.“

Nein, wird’s leider nicht. Aber im Moment weiß es der Führer ja noch nicht und schließt mit der vielbedeutenden Aussage ab:

Zitat: „Damit ziehen wir Nationalsozialisten bewusst einen Strich unter die außenpolitische Richtung unserer Vorkriegszeit. Wir setzen dort an, wo man vor sechs Jahrhunderten endete. Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem Süden und Westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten. Wir schließen endlich ab die Kolonial- und Handelspolitik der Vorkriegszeit und gehen über zur Bodenpolitik der Zukunft.“

Und für die, die immer noch einen Zweifel hegen, ob Hitler Russland angegriffen hätte und warum er das getan haben sollte, seine eigene Antwort darauf:

Zitat: „Das politische Testament der deutschen Nation für ihr Handeln nach außen aber soll und muss für immer sinngemäß lauten:

Duldet niemals das Entstehen zweiter Kontinentalmächte in Europa! Seht in jeglichem Versuch, an den deutschen Grenzen eine zweite Militärmacht zu organisieren, und sei es auch nur in Form der Bildung eines zur Militärmacht fähigen Staates, einen Angriff gegen Deutschland und erblickt darin nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, mit allen Mitteln, bis zur Anwendung von Waffengewalt, die Entstehung eines solchen Staates zu verhindern, beziehungsweise einen solchen, wenn er schon entstanden, wieder zu zerschlagen!“

Also die Alleinherrschaft und die Bodenfrage sind die Hauptziele des Herrn Hitler. Vielleicht könnte man noch einwenden, dass Hitler ein Idealist wäre und eigentlich den „gottlosen Bolschewismus“ auf dem Kontinent bekämpfen wollte:

Zitat: „1. Die heutigen Machthaber Russlands denken gar nicht daran, in ehrlicher Weise einen Bund einzugehen oder ihn gar zu halten.
Man vergesse doch nie, dass die Regenten des heutigen Russlands blutbefleckte gemeine Verbrecher sind, dass es sich hier um einen Abschaum der Menschheit handelt, der, begünstigt durch die Verhältnisse in einer tragischen Stunde, einen großen Staat überrannte, Millionen seiner führenden Intelligenz in wilder Blutgier abwürgte und ausrottete und nun seit bald zehn Jahren das grausamste Tyrannenregiment aller Zeiten ausübt. Man vergesse weiter nicht, dass diese Machthaber einem Volk angehören, dass in seltener Mischung bestialische Grausamkeit mit unfasslicher Lügenkunst verbindet und sich heute mehr denn je berufen glaubt, seine blutige Unterdrückung der ganzen Welt aufbürden zu müssen. Man vergesse nicht, dass der internationale Jude, der Russland heute restlos beherrscht, in Deutschland nicht einen Verbündeten, sondern einen zu gleichem Schicksal bestimmten Staat sieht. Man schließt aber keinen Vertrag mit einem Partner, dessen einziges Interesse die Vernichtung des anderen ist. Man schließt ihn vor allem nicht mit Subjekten, denen kein Vertrag heilig sein würde, da sie nicht als Vertreter von Ehre und Wahrhaftigkeit auf dieser Welt leben, sondern als Repräsentanten der Lüge, des Betruges, des Diebstahls, der Plünderung, des Raubes. Wenn der Mensch glaubt, mit Parasiten vertragliche Bindungen eingehen zu können, so ähnelt dies dem Versuche eines Baumes, zum eigenen Vorteil mit einer Mistel ein Abkommen zu schließen.

2. Die Gefahr, der Russland einst unterlag, ist für Deutschland dauernd vorhanden. Nur der bürgerliche Einfaltspinsel ist fähig, sich einzubilden, dass der Bolschewismus gebannt ist. Er hat in seinem oberflächlichen Denken keine Ahnung davon, dass es sich hier um einen triebhaften Vorgang, d.h. den des Strebens nach der Weltherrschaft des jüdischen Volkes, handelt, um einen Vorgang, der genauso natürlich ist wie der Trieb des Angelsachsen, sich seinerseits in den Besitz der Herrschaft dieser Erde zu setzen. Und so, wie der Angelsachse diesen Weg auf seine Art verfolgt und den Kampf mit seinen Waffen kämpft, so eben auch der Jude. Er geht seinen Weg, den Weg des Einschleichens in die Völker und des inneren Aushöhlens derselben, und er kämpft mit seinen Waffen, mit Lüge und Verleumdung, Vergiftung und Zersetzung, den Kampf steigernd bis zur blutigen Ausrottung der ihm verhassten Gegner. Im russischen Bolschewismus haben wir den im zwanzigsten Jahrhundert unternommenen Versuch des Judentums zu erblicken, sich die Weltherrschaft anzueignen, genauso, wie es in anderen Zeitperioden durch andere, wenn auch innerlich verwandte Vorgänge dem gleichen Ziele zuzustreben suchte. Sein Streben liegt zutiefst begründet in der Art seines Wesens. So wenig ein anderes Volk von sich aus darauf verzichtet, dem Triebe nach Ausbreitung seiner Art und Macht nachzugehen, sondern durch äußere Verhältnisse dazu gezwungen wird oder durch Alterserscheinungen der Impotenz verfällt, so wenig bricht auch der Jude seinen Weg zur Weltdiktatur aus selbstgewollter Entsagung ab oder weil er seinen ewigen Drang unterdrückt. Auch er wird entweder durch außerhalb seiner selbst liegende Kräfte in seiner Bahn zurückgeworfen, oder all sein Weltherrschaftsstreben wird durch das eigene Absterben erledigt. Die Impotenz der Völker, ihr eigener Alterstod, liegt aber begründet in der Aufgabe ihrer Blutsreinheit. Und diese wahrt der Jude besser als irgendein anderes Volk der Erde. Somit geht er seinen verhängnisvollen Weg weiter, so lange, bis ihm eine andere Kraft entgegentritt und in gewaltigem Ringen den Himmelsstürmer wieder zum Luzifer zurückwirft. Deutschland ist heute das nächste große Kampfziel des Bolschewismus. Es bedarf aller Kraft einer jungen missionshaften Idee, um unser Volk noch einmal emporzureißen, aus der Umstrickung dieser internationalen Schlange zu lösen und der Verpestung unseres Blutes im Innern Einhalt zu tun, auf dass die damit frei werdenden Kräfte der Nation für eine Sicherung unseres Volkstums eingesetzt werden können, welche bis in fernste Zeiten eine Wiederholung der letzten Katastrophen zu verhindern vermag. Verfolgt man aber dieses Ziel, so ist es ein Wahnsinn, sich mit einer Macht zu verbünden, die den Todfeind unserer eigenen Zukunft zum Herrn hat. Wie will man unser eigenes Volk aus den Fesseln dieser giftigen Umarmung erlösen, wenn man sich selbst in sie begibt? Wie dem deutschen Arbeiter den Bolschewismus als fluchtwürdiges Menschheitsverbrechen klarmachen, wenn man sich selbst mit den Organisationen dieser Ausgeburt der Hölle verbündet, sie also im Großen anerkennt? Mit welchem Rechte verurteilt man dann den Angehörigen der breiten Masse ob seiner Sympathie für eine Weltanschauung, wenn die Führer des Staates selbst die Vertreter dieser Weltanschauung zum Verbündeten wählen?
Der Kampf gegen die jüdische Weltbolschewisierung erfordert eine klare Einstellung zu Sowjetrussland. Man kann nicht den Teufel mit Beelzebub austreiben.“

Was beweist Hitler mit solcherlei Aussagen: Sein Unvermögen von Fehlern anderer zu lernen, seine geschichtliche Unkenntnis und Ignoranz auch in Bezug auf die Geopolitik, seine Unkenntnis über die Verhältnisse in damaligem Russland, denn bereits damals haben sich zwei verschiedene Richtungen des Bolschewismus entwickelt:
– der National-Bolschewismus Stalins und
– der International-Bolschewismus Trotzkis
Bereits damals ist der Kampf zwischen diesen Richtungen entbrannt. Das russische Volk hatte sich ebenfalls gewehrt gehabt und brauchte keinen Hitler dazu, außer vielleicht in friedlicher Absicht.

Es scheint so zu sein, dass Hitler seine Kenntnisse über Russland und England gerade aus der ihm so verhassten „jüdischen Presse“ bezogen hatte. Und aufgrund dieser seiner Kenntnisse wollte er doch die Weltpolitik machen. Es ist ja klar, dass er danach für England eine leichte Beute darstellte und für das Chaos auf dem Kontinent ausgenutzt wurde.

Außerdem steht für uns die Frage im Raum, ist denn Hitler tatsächlich um den Welt-Judentum und seine Kampf um die Macht gegangen? Warum erwähnt er dabei nicht die Rotschilds und ihre Herren die Baruchs mit ihren unglaublich großen Kapitalien, die diese der ganzen Welt in hunderten von Jahren abgeschöpft haben. Nicht die „Standard Chartered Bank“, die Bank der Banken, die im Jahre 1613 von den Baruchs gegründet wurde und bis heute in keiner der Ratinglisten der Banken auftaucht, weil sie auf Platz 0 der Weltrangliste steht, die geheime Bank der Banken eben.

Warum also Russland? Ja, ganz einfach, weil es dort reichlich an Boden gibt und man sich auf kosten Russlands vorerst einmal wunderbar verproviantieren könnte. Das ist also Hitlers einziger Grund.

Hitler wusste nicht, dass mit diesen seinen Worten, gesprochen und aufgeschrieben 1923-1924, und seinem endgültigen Entschluss auch in Zukunft gegen Russland vorzugehen, er sein eigenes und das Schicksal Deutschlands bereits besiegelt hatte. Weiter hat die Geschichte allein gesprochen.

Zur Sache Viktor Suworow

Einer der hochgestellten amerikanischen Geheimdienstler hatte einmal gegenüber Alexander Dugin in etwa folgenden Gedanken geäußert, dass die frühere Elite so vorgegangen ist, dass sie den Menschen die breiten Informationen vorenthalten hatte, dass man es aber heutzutage nicht mehr auf die gleiche Art und Weise handhaben würde. In der heutigen Zeit sind oder werden alle Informationen offen werden. Eine ganze Flut an Informationen wird über die Menschheit hereinbrechen. Ja, aber den Schlüssel dazu, meinte der Amerikaner, würden nur die Auserwählten haben.

Man hat also alles Mögliche an Informationen und darf sich über allen möglichen Quatsch (wie z.B. Stalin würde Hitler angegriffen haben, Hitler hätte in Bezug auf Russland friedliche Absichten gehabt) auslassen. Nur den Schlüssel (in unserem Falle die Geopolitik) hätte man nicht dazu, um diese Informationen auch entsprechend einzuordnen und auf dieser Grundlage an sich zu bewerten.

Jedem, der diesen Schlüssel in Bezug auf Hitler hat, wird auch klar sein, dass England Hitler aufgebaut hatte, England ihn von Anfang an finanziert hatte. Dass A. Sutton, der die Wall Street Boys und „Skull & Bones“ beschuldigt, selber ein englischer Agent sein müsste, der mit seinen Büchern von dem wahren Schuldigen nur ablenken möchte und dabei die beschuldigt, die doch höchstens nur ausführende Organe sein konnten. Höchstens haben diese und die anderen Instanzen (wie z.B. die Schweiz) nur das Geld weitergeleitet bzw. an den Machenschaften Englands mitverdient gehabt, denn natürlich würde kein Wall Street Boy ein solches Geschäft mit England, Deutschland oder Russland sich entgehen lassen. Das Geld stinkt eben nicht.

In dieselbe Reihe gehört auch Suworow-Resun. Er ist ein englischer Agent aus London, Überläufer aus den Reihen des russischen Geheimdienstes, der seine Bücher unter Anleitung von MI6 (möglicherweise um sein Leben) geschrieben hatte.

Dazu stelle ich eine Einleitung aus dem Buch von A.I. Isaew „Anti-Suworow. Die großen Lügen des kleinen Mannes“ als Übersetzung rein. Bücher zu Suworow, die seine Lügen Punkt für Punkt offenlegen bzw. widerlegen und zur Geschichte seines Verrats Informationen geben, gibt es an sich sehr viele. Falls jemanden zusätzliche Informationen dazu interessieren, müsste man ein extra Artikel darüber verfassen. Hier stelle ich, wie gesagt, nur den einleitenden Text des Buches rein, aus dem über Suworow aber bereits einiges klar wird.
Warum so unverschämt lügen?

Das Wissen vom Kriege ist sehr einfach,… dadurch wird das Können nicht zugleich sehr leicht. C. Clausewitz

„Verzeihen Sie mir. Wenn es Ihnen nicht einfach fällt, mir zu verzeihen, lesen Sie diese Zeilen nicht weiter, verfluchen Sie mich und mein Buch, ohne es zu lesen.Desgleichen machen Viele. Ich habe zum Schlage auf das unserem Volke Heiligste ausgeholt, auf das einzige Heiligtum, nämlich das Andenken an den Krieg, den man den „großen vaterländischen“ nennt. Ich nehme diesen Begriff in die Anführungszeichen und ich schreibe ihn klein.Verzeihen Sie mir… („…denn meine MI6-Auftraggeber wollen es so…“ – iron. Anm. d. Übers.)

Mein Innenleben ist zum Erliegen gekommen, meine Seele ist regungslos (fürwahr, der normale Seelenzustand eines Verräters, Lügners, Überläufers, Feiglingen – Anm. d. Übers.), mein Gehirn von den Nummern der Divisionen übervoll. Ein solches Buch könnte man nicht lange mit sich herumtragen. Dieses Buch muss man zu Papier bringen. Aber man müsste dafür auch sein Land verlassen. Dazu müsste man zum Verräter werden (das wichtigste Verhaltensprinzip eines Verbrechers, sage zu Allem die Wahrheit, außer zu dem wichtigsten Punkte, und zwar zu dem, der dich in der Sache überführen könnte – Anm. d. Übers.)…“

Diese Worte von Wladimir Bogdanowitsch sind aus der Anleitung zum „Eisbrecher“ genommen(Suworow, W.B. „Eisbrecher. Wer hatte den Zweiten Weltkrieg vom Zaun gebrochen? Moskau, Neue Zeit, 1992). W. Suworow zerreißt seine Kleider, bestreut seinen Kopf mit der Asche, in irgendeiner Art von Extase nennt er sich selbst einen Verräter, Schuften und überhaupt schlechten Menschen, der nicht mal den eigenen Vater geschont habe. Er will uns sagen, ich wollte nicht, aber ich musste. Man musste der Welt die Wahrheit sagen, die Decke runterreißen und der ein wenig verblüfften Weltöffentlichkeit den wahrhaft Schuldigen, den wahren Auslösers des Zweiten Weltkriegs präsentieren. Sogar zum Verräter hätte man dazu werden müssen.

Ich muss zugeben, ich stelle mir nicht das Ziel, meine Einschätzung des Verhaltens und der Taten des englischen Publizisten Wladimir Bogdanowitsch Resun, der unter dem Pseudonym Wiktor Suworow schreibt, abzugeben. Es bleibt letztendlich nicht meine Sache. In diesem Buch werde ich die Werke Wladimir Bogdanowitschs, ihre Beweisbasis und ihr Niveau einzuordnen versuchen und außerdem die Frage beantworten, ob man für diese Bücher jene Taten zu begehen hätte brauchen, über die er uns so herzzerreißend in seinem Vorwort zum „Eisbrecher“ berichtet. Wir werden uns mit der Art der Forschungsmethoden und Arbeitstechnologien befassen, die Wladimir Bogdanowitsch für die Konstruktion seiner Beweise verwendet. W. Suworow behauptet von den ersten Seiten seiner Bücher an, dass er auf die offenen sowjetischen Quellen sich stützten würde, die jeder Interessierte nachprüfen, die „Funde“ des Publizisten-Neulings Resun also auf ihre Richtigkeit nachprüfen könnte. Die Frage ist, ob auch viele der Leser von „Eisbrecher“ und „Tag M“ sich dazu auch entschließen konnten, die vorgetragenen Zitate mit den Primärquellen zu vergleichen? Ich fürchte, nur eine Handvoll. Die Mehrheit hatte die Ehrlichkeit und Richtigkeit des Zitierens und das richtige Verständnis der in den Kontext eingebetteten Zitate nicht nachgeprüft und einfach so hingenommen.

Seinerzeit ist ein mein Freund bei mir vorbeigekommen, um die Neuheiten meiner Bibliothek sich anzuschauen. Nach und nach ist unser Gespräch auf W. Suworow und seine „epochalen“ Werke gekommen. Eigentlich, war es die Fortsetzung eines seit langem andauernden Streites. Deshalb, um nicht das leere Stroh zu dreschen, habe ich mich einfach zum Regal begeben, auf dem die Werke Wladimir Bogdanowitschs sich befanden und habe meinem Freund angeboten, auf gut Glück eine beliebige Seite eines jeden der Bücher W. Suworows aufzuschlagen, dabei behauptend, dass ich in diesem beliebigen Teil des Textes immer eine oder mehrere Entstellungen der Tatsachen oder der zitierten Erinnerungen, Memoiren oder Bücher ihm nachweisen werde. Voller Zweifel darüber hatte er aus „Eisbrecher“ des Jahres 1992 die Seite 202 aufgeschlagen. Lange suchen musste ich nicht, denn einige, um es milde auszudrücken, Entstellungen des Sachverhaltes sind mir sofort im ersten Absatz aufgefallen. Wladimir Bogdanowitsch schreibt:

„Oberst S. E Chwalej (zu der Zeit Stellvertreter des Kommandeurs der 202. Motorisierten Division des 12. Mechanisierten 246 Korps der 8. Armee): „In der Nacht zum 18. Juni 1941 rückte unsere Division zu Feldübungen aus.“ (Sammelband „An der Nordwest-Front“, S. 310)

An derselben Stelle spricht der Oberst davon, dass es sich „auf diese Weise ergab, dass die Einheiten der Division zu Kriegsbeginn direkt hinter den Grenzposten lagen, das heißt in unmittelbarer Nähe der Staatsgrenze.“

Anscheinend ist dem Leser alles klar – die Division hatte man gerade zur Grenze vorgebracht. Offenbar im Laufe der Vorbereitung für den Angriff auf Deutschland. Der Leser bekommt damit den nächsten Beweis für die Theorie Wladimir Bogdanowitschs. Der Leser glaubt Wladimir Bogdanowitsch aufs Wort. Der Leser wird die angegebenen Erinnerungen nicht durchsuchen, um das Zitat zu überprüfen. Sollte er aber tun.

Die Sache sieht nämlich folgendermaßen aus, dass auf der bezeichneten Seite 310. des angegebenen Buches das Folgende geschrieben steht:

„Als die Abteilungen unseres Artillerieregiments an diesem Tag während einer Feldübung ihre Feuerstellung gewechselt haben, sie dabei plötzlich an die Kampfordnungen der Motorinfanterie der Deutschen geraten sind. Als also die Truppen der Deutschen unsere Grenzwachen und die Teile der 125. Schützendivision an der Grenze bereits zermalmt hatten und in breiter Anordnung schnell in Richtung unserer Division vorgerückt sind, unsere Artilleristen bereits aus nächster Nähe auf die Motorrad- und Panzereinheiten der Deutschen das Feuer eröffnen mussten“

Das war es. Die 202. Division stand nicht hinter den Grenzsoldaten. Die Deutschen zermalmten die Grenzwachen und die Teile der 125. Schützendivision und sind erst danach mit der 202. Division zusammengestoßen. Außerdem, der Oberst beschreibt ganz genau die Grenzlinie der Aufstellung der Division: Kelme – Krazhaj. Der verehrte Leser, seien Sie nicht faul, die Karte her zu nehmen und sich anzuschauen, inwiefern es an der Grenze war (Litauen, ca. 90 km von der Grenze zum Kaliningrader Gebiet entfernt – Anm. d. Übers.). Ob man sich den Kopf mit den Nummern von Divisionen vollzustopfen braucht, wenn man nicht mal imstande ist, die Quellen richtig zu zitieren? Oder vielleicht sind es gar keine Fehler?Kann es nicht sein, dass dies eine bewusste Verzerrung von Informationen ist? Dem Schreiber ist doch klar, dass die Mehrheit seiner Leser die Aussagen des Autors nicht nachprüfen würde. Die Mehrheit der Leser hat dazu nicht mal die Möglichkeit. Und der Leser wird Wladimir Bogdanowitsch eben aufs Wort glauben. Der arme Leser!

Das Buchseiten-Spiel ist damit aber nicht zu Ende gegangen. Als nächste Seite war 232 gewählt worden. Und wieder stoßen wir auf eine Verdrehung der Tatsachen:

„So haben sich denn unter dem Schutz des TASS-Kommuniqués die Generalstabsoffiziere an der Spitze von Armeen und in einem Falle sogar an der Spitze einer Front heimlich an die deutschen Grenzen begeben und sämtliche inneren Militärbezirke der Willkür des Schicksals (und des NKWD) überantwortet.“

Obwohl zum 22. Juni 1941 die Schützenbataillone OrWO, SibWO und die Division ArchWO sich nicht von der Stelle bewegt haben. Der bedeutende Teil der Divisionen UrWO und PriWO nicht in den Eisenbahnwagen ihre Plätze eingenommen hatten.Wird von Wladimir Bogdanowitsch trotzdem ein paar Seiten zuvor das folgende Beispiel dafür gebracht:

„Die 19. Armee besteht aus sämtlichen Truppen und Stäben des Militärbezirks Nordkaukasus. Der Befehlshaber dieses Militärbezirks, Generalleutnant I. S. Konew, hatte alle Truppen seines Militärbezirks in der 19. Armee zusammengefasst, war an die Spitze dieser Armee getreten und heimlich in Richtung Westen aufgebrochen, und wieder blieb der Militärbezirk ohne jegliche militärische Kontrollorgane zurück.“

Konew selbst beschreibt die Tatsachen so: „Als Befehlshaber der Truppen des Nordkaukasischen Militärbezirkes, habe ich das Kommando über die 19. Armee übernommen“ (Konew, I.S. „Aufzeichnungen eines Frontoberbefehlshabers“, Moskau, 2000. S. 36). Zur Zeit des Kriegsanfanges, am 22. Juni, befand sich Iwan Stepanowitsch in Rostow am Don, im Stab des Militärbezirks. (S. 38-39) Aber auch hier würde der einfache Leser die Aussagen Wladimir Bogdanowitschs nicht nachprüfen.

In den Zeitungsartikeln erhöht sich die Anzahl der Entstellungen, Verzerrungen und Unwahrheiten seitens W. Suworow je Drucktexteinheit. Zum Beispiel, das Interview Wladimirs Bogdanowitschs mit dem Korrespondenten der Zeitung „Moskowski Komsomolez“ M. Deutsch am 29. April 2000. Ich zitiere:

„Wie viele Armeen hatten wir zum Juni 1941? Es gibt keine Zahlen. Wie viele an mechanisierten Bataillonen? Zu lesen ist nur: „ein paar“. Wie groß waren unsere Luftlandetruppen? Total unklar. Es gibt nicht einmal genaue Zahlen, was die Anzahl der Militärbezirke und keine Informationen darüber, wer diese befehligte.“

Alle diese Zahlen zum 1. Juni 1941 kann man leicht dem 3. Band des 12-bändigen Werkes „die Geschichte des Zweiten Weltkriegs“ in der Ausgabe der 70-er Jahre entnehmen, die im Übrigen in der Bibliografie von „Eisbrecher“ angegeben ist. Die Informationen über die Befehlshaber der entsprechenden Militärbezirke kann man ebenso leicht der „Sowjetischen Militärenzyklopädie“ entnehmen, die seltsamerweise ebenso in die Bibliografie der Bücher von W. Suworow Eingang gefunden hat. So wie es aussieht, wurden die Nummern der Divisionen und der Armeen, die das Gehirn Wladimirs Bogdanowitschs nach seiner eigenen Aussage überfüllt haben, zu einem nicht mehr verdaubaren Einheitsbrei vermischt. Wenn man nicht mal die Bücher aus der Bibliographie seines eigenen Werkes gelesen hatte, dann würde eine solche Aussage den Leser natürlich nicht mehr verwundern:

„Ich suchte. Es war eine todlangweilige, nerventötende Suche“.

Man füllt sich sofort an die Krylows Fabel über den Affen und die Brillen erinnert (http://www.epoche-napoleon.net/werk/krylow-ia/gedichte/der-affe-und-die-brillen.html). Aber unser Ostap (Ganove Ostap Bender aus dem Roman „Zwölf Stühle“ von I. Ilf, J. Petrow aus dem Jahre 1928) kennt einfach keinen Halt mehr:

„Stalin bereitet sich auf den Angriff vor. 63 Panzerdivisionen und dabei kein einziges Pionierbataillon!“

Wladimir Bogdanowitsch, vorsichtig ausgedrückt, machte auch hier einen Fehler. Die Ingenieurtruppen waren in der Roten Armee zum 22. Juni 1941 gewiss vorhanden. Wenn W. Suworow gerade die Pionierbataillone interessieren, so waren es 20 gesonderte und dazu noch eines in jeder Schützendivision. Beispielsweise, war es in der Schützendivision, in der der Vater unseres Helden, Bogdan Wassiljewitsch Resun, diente, also der 140. Schützendivision des 36. Schützencorps der 5. Armee der Südwestfront, das 199. Pionierbataillon. (Siehe „das Verzeichnis № 5 der Schießdivisionen, Gebirgsjägerdivisionen, motorisierter Infanteriedivisionen der operierenden Armee in den Jähren des Großen Vaterländischen Krieges der Jahre 1941-1945 Jahre“).

Es stellt sich also die berechtigte Frage: warum wurde solch, um es milde auszudrücken, unzuverlässiger und in den von ihm untersuchten Fragen so unerfahrene Mensch überhaupt so populär? Die Popularität W. Suworows ist die Popularität von primitiven Hollywoodmelodramen und -thrillern. Er versucht nicht, den Leser abzuholen und zu begleiten, um ihm mit der einfachen Sprache komplizierte Zusammenhänge zu erklären. Wladimir Bogdanowitsch fällt auf das Niveau einfacher Erklärungen für komplizierte Erscheinungen herab.Manchmal ahmt W. Suworow die Märchen nach, auf den Seiten seiner Bücher begegnen wir dem Zauberschwert auf dem neuen technischen Niveau – die Wunderpanzer und die Wunderflugzeuge. Wir werden der Todesstelle, der verwundbaren Stelle des unsterblichen Koschtschei (Gestalt der russischen Mythologie – Anm. d. Übers.) begegnen, in deren Rolle die Erdölfelder der rumänischen Stadt Ploieşti auftreten werden. Zuletzt begegnen wir dem Ring der Macht, den die tausend neuen Jagdbomber mit dem fünfer Motor darstellen werden. Also anstelle der real handelnden Personen und Ereignisse unserer und der weltweiten Geschichte hatte Wladimir Bogdanowitsch sich Helden als eine seltsame Mischung aus den Volksmärchen, den Bestsellern vom Bahnhofsverkaufsstand und der „Episode N“ der „Star Wars“ ausgedacht und mit seinen Büchern dem Leser vorgestellt.

Auf dem wissenschaftlichen Niveau werden nicht mal publizistische Arbeiten in solcher Technik ausgeführt. Die traditionelle Methodologie der Forschung sieht die Betrachtung aller vorhandenen Daten vor. Die Tatsachen, die der Theorie widersprechen, sollen verständlich erklärt und interpretiert werden. Die Beanstandung des Vorgehens von Wladimir Bogdanowitsch, ist nicht in der Art des Hinweises auf die kleinen Mängel gerichtet an einen großen Historiker, sondern die Kritik an der Methodologie seiner Beweiskonstruktion, die sich auf die Demagogie und das Verdrehen von Tatsachen stützt.Korrekt bewiesene, wenn auch die der offiziellen Historiografie unangenehmen Theorien werden in den wissenschaftlichen Kreisen viel ruhiger wahr- und angenommen. Das Problem liegt darin, dass in Bezug auf die Popularität die wissenschaftlichen Arbeiten gegenüber den Bestsellerwerken im Taschenbuchformat gerade infolge ihrer Wissenschaftlichkeit und Ernsthaftigkeit verlieren.Anders geht es auch nicht. Die historische Wissenschaft, ungeachtet der Abwesenheit der spezifischen Symbole wie das mathematische Integral- oder das Summenzeichen, ist aber eine nicht weniger komplizierte Wissenschaft, die ein nachdenkliches und ernstes Herangehen und bestimmte professionelle Fertigkeiten erfordert. Daran konnte ich mich nach meiner eigenen Erfahrung selbst überzeugen, indem ich mehrere Jahre für das Studium der Gesetze der operativen Kunst, der Methoden der historischen Forschung, der Dokumente und der Bücher von jenem Krieg aufgewendet habe. Der Text, der hiermit dem Leser vorliegt, ist nicht nur der Polemik mit W. Suworow gewidmet, sondern es ist der Versuch, eine Art Enzyklopädie des Krieges zu schreiben, um meinem Leser das grundlegende Wissen über die Prinzipien der Kampfführung und die Anwendung von Waffen und kampftechnischem Gerät zu erklären.

(A.I. Isaew „Anti-Suworow. Die großen Lügen des kleinen Mannes“)
Man braucht aber auch keine von A.I. Isaew erwähnten militärischen Prinzipien kennen, um zu verstehen, dass jede kampffähige Armee eines jeden Landes wie Angriffs- als auch Verteidigungspläne in Bezug auf seine Nachbarländer hat. Wer solches leugnen würde, würde einfach seine Unkenntnis in Bezug auf die Realpolitik beweisen. Aber es ist doch eine Sache diese Pläne zu haben und eine ganz andere diese auch aggressiv umzusetzen, wie von Hitler gehandhabt.

Des Weiteren stelle ich zu dem Thema meine Übersetzung aus dem Buch von Nikolaj Starikow „Wer zwang Hitler Stalin anzugreifen“ Warum die Geschichte des Zweiten Weltkrieges bis heute voller Rätsel ist.

„Dieser Krieg wird zum Ende aller Kriege. Der nächste auch.“
David Lloyd George, Ministerpräsident Großbritanniens

„Ich musste mich mit der Geschichten von Kriegen viel beschäftigen, und zu allen Zeiten stellte ich fest: die Zeitgenossen verlegten den Krieg in eine unbestimmte Zukunft, während dieser sich bereits an den Schwellen ihrer Länder befand.“
Carl von Clausewitz

In den Jahren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist fürwahr eine Unzahl von Büchern dazu erschienen. Es müssen also demnach keine weißen Flecken in dem blutigsten Konflikt der menschlichen Geschichte noch verblieben sein. In Wirklichkeit trifft das Gegenteil davon zu. Die Historiker haben die genaue Anzahl an Panzern, Kanonen, Soldaten und Flugzeugen der kämpfenden Seiten sorgfältig ausrechnet, konnten aber auf die einfachsten Fragen keine Antworten geben. Solcher Art unpassende Fragen treten bei der Lektüre beliebiger Bücher, die dieser Periode der Geschichte gewidmet sind, sofort zutage. Man braucht nur, ihren Erklärungen zu einfachsten Fragen, die die Herrn Gelehrten und Publizisten uns anbieten, nachzugehen, damit ihre Haltlosigkeit uns sofort auffällt.

Auf der einen Seite solcher Unglücksforschungen können Sie erfahren, dass Adolf Hitler davon träumte, die ganze Welt zu erobern, und auf der nächsten Seite mit Erstaunen davon lesen, dass Deutschland zu diesem Krieg im September 1939 nicht bereit war. Die Deutschen wollten angeblich nur Polen angreifen und rechneten damit, dass England und Frankreich ihren Verbündeten nicht werden verteidigen wollen. Zu so einem großangelegten Krieg wären nämlich die Deutschen nicht bereit gewesen. Nach nur drei Wochen dieses ersten Krieges des Dritten Reiches, so die Historiker, sind der deutschen Wehrmacht die Fliegerbomben, und nach der Zerschlagung Frankreichs, die nur sechs Wochen gedauert hatte, alle übrigen Arten von Munition ausgegangen (Taylor A.J.P. The Second World War nach russischer Ausgabe „Der Zweite Weltkrieg zwei Sichtweisen“, 1995).

Erlauben Sie die Frage, ob man in der Lage so weit war, die Welt zu erobern? Dazu reichen die Munitionsvorräte für einen Zeitraum von 2-3 Monaten offenbar nicht aus. Auf der blauen Kugel gibt es zwar noch sehr viel Platz. Aber dieser Raum verträgt bekanntlich keine Leere. Um auf dem Territorium seine Herrschaft zu begründen, muss dort alle Fremdeinwirkung beseitigt werden. Welche Staaten waren zu der Zeit die Supermächte? Nicht Polen, mit dem Hitler zum Krieg bereit war. Die Hauptspieler auf der politischen Karte jener Zeit waren England, Frankreich, die USA. Und gerade zum Krieg gegen diese Länder ist Deutschland… nicht bereit.

Um in England landen oder die sich hinter dem Ozean befindenden Vereinigten Staaten von Amerika unterwerfen zu können, ist eine große Flotte notwendig. Und Hitler baute eine solche. Das Problem ist nur, dass das große Schiffsbauprogramm zur Mitte 1944 realisiert werden sollte (H. A. Jacobsen „World War II. The German view“ nach russischer Ausgabe „Der Zweite Weltkrieg zwei Sichtweisen“, 1995). Hitler sprach mehrfach vor seinen Seeleuten davon, dass der Krieg gegen England nicht vor diesem Datum anfangen sollte (Churchill W.S. The Second World War).

Warum hat sich Deutschland in den Krieg im Jahre 1939 hineinmanövrieren lassen, also vier Jahre früher als die vermutete Frist der endgültigen Bereitschaft dazu? Was für die seltsame Weise zur Eroberung der Welt der Führer des deutschen Reiches doch gewählt haben sollte? Die Regel ist doch, dass sich an einem Konflikt unvorbereitet zu beteiligen, die sicherste Weise darstellt, diesen Krieg zu verlieren. Warum hat also Hitler diesen Fehler begangen? Warum hat er angefangen zu kämpfen, obwohl er dazu nicht bereit war?

Jedoch hatte nur zwei Jahre später Adolf Hitler eine noch größere Dummheit begangen – er hat die Sowjetunion angegriffen. Am 22. Juni 1941 hatte der Countdown zum letzten Tage des Dritten Reiches eigesetzt. Ungeachtet der phänomenalen anfänglichen Erfolge des Krieges gegen die UdSSR, schritt Deutschland unaufhaltsam seiner Niederlage entgegen. Der Grund dafür: der Zweifrontenkrieg. Der gleichzeitige Kampf im Westen und im Osten bedeutete nach der allgemeinen Zustimmung der Historiker und der Militärs die unvermeidliche Zerschlagung der deutschen Wehrmacht. Wusste denn Adolf Hitler selbst nichts davon?

Er wusste es. Im Buch von Hermann Rauschning „Gespräche mit Hitler“ werden die Überlegungen des Führers zu allerlei Themen, einschließlich seiner Militärpläne, vorgelegt. Interessant, dass auf die Frage, was passieren würde, wenn England und Frankreich mit Russland sich verbünden würden, Hitler die eindeutige und lakonische Antwort gibt, das würde sein Ende bedeuten. Aber damit schließt der gesprächige Führer nicht das Thema, sondern meint, dass es dazu niemals kommen würde, da es ansonsten ja bedeuten würde, dass er ein Verlierer wäre, der umsonst seinen Posten besetzen würde (H. Rauschning „Gespräche mit Hitler“ russ. Ausgabe 1993).

Am 23. November 1939 spricht Hitler auf einer Besprechung vor den Oberbefehlshabern der Wehrmacht. Er legt seine Pläne dar, zieht Schlüsse. Dabei kommt immer wieder auf sein Lieblingsthema – den Ersten Weltkrieg und die Wichtigkeit der Vermeidung des Zweifrontenkrieges. Er meinte, im Jahre 1914 hätte man Krieg auf zwei Fronten geführt. Dieser hätte keine Lösung der Probleme gebracht.Heute würde der zweite Akt dieses Dramas geschrieben werden. Zum ersten Mal in 67 Jahren könnte man feststellen, keinen Krieg auf zwei Fronten führen zu müssen! Es wäre das geschehen, was wir seit 1870 (seit dem franko-preußischen Krieg – Anm. v. Starikow) für unmöglich gehalten hätten. Zum ersten Mal in der Geschichte müssten wir uns nur auf einer Frontlinie behaupten, von keiner der anderen Seiten würden wir im Moment in die Mangel genommen. Früher hätte man eine solche Lage für unerreichbar gehalten(Taylor A.J.P. The Second World War, nach russ. Ausgabe „Der Zweite Weltkrieg. Zwei Sichtweisen“, A.J.P. Taylor, H. A. Jacobsen, 1995).

Was ist denn dabei tatsächlich festzustellen? Eine unglaubliche Sache – der Führer verschlimmert die Lage bis zum Äußersten: mit England im Kriegszustand, greift er die UdSSR an! Das heißt, dass Adolf Hitler, der die Abwesenheit der zweiten Front für Deutschland nicht nur sehr gut versteht, der sich auch noch bewusst ist, dass einen solchen Zweifrontenkrieg zu gewinnen, nahezu unmöglich ist, eröffnet durch eigene Hand zu der bestehenden Westfront die Ostfront dazu.

Wie erklären denn die Historiker eine solch unlogische Tat des deutschen Oberhaupts? Auf die Weise, dass Hitler sich entschieden hätte, einen potentiellen Verbündeten der Engländer auf dem Kontinent aus dem Weg zu räumen.

Denken Sie über diese Worte kurz nach. Schauen Sie sich die Karte an. Rufen Sie sich die geschichtlichen Ereignisse ins Gedächtnis.

Um die volle Zerschlagung Englands zu erreichen, greift Hitler die UdSSR an!

Wenn die USA an dem Irak Anstoß nehmen, dann greifen sie doch auch den Irak an, und nicht z.B. Pakistan. Und würde auch kaum passieren, dass eine Drohung aus Teheran die Yankees mit Peking austragen würden. Wenn ein Staat eine Drohung für den anderen darstellt, dann wird gewöhnlich der Schlag auf den „Gegenstand der Beunruhigung“ ausgeführt. Ob es bei dieser Regel Ausnahmen gibt? Die gibt es tatsächlich. Dann werden zum Objekt eines Angriffes die nächsten Partner des Konkurrenten, ohne deren Hilfe dieser keine Bedrohung mehr darstellen würde.

Womit hatte die Sowjetunion Großbritannien im Jahre 1941 ausgeholfen? Versorgte sie England mit Waffen, der Ausrüstung, den Lebensmitteln oder den Rohstoffen? Nein. Das Einzige, was aus Moskau nach London übersendet wurde, waren die kommunistischen Grüße in die sowjetische Botschaft. Die Sowjetunion war kein Verbündeter Großbritanniens, hatte mit dem Land keine Verträge. Die UdSSR lieferte an die Engländer keine Waffen, gewährte kein Territorium zur Unterbringung der englischen Militärbasen. Und umgekehrt, wenn Deutschland in Europa kämpfte, hielt die Sowjetunion die vorhandenen Handelsvereinbarungen mit Berlin aufrecht, indem die Deutschen mit dem überlebenswichtigen Erdöl, dem Weizen und einer Menge anderen strategischer Rohstoffe versorgt wurden.

Die Folge davon, dass Deutschland sich mit den Engländern im Kriegszustand befand, war der Druck der englischen Meeresblockade, also die Unmöglichkeit, die Waren, die für die Militärproduktion nötig waren, zu kaufen und auf das eigene Territorium herüber zu transportieren. In dieser Situation dienten den Deutschen die guten Beziehungen zu Russland-UdSSR. Die Sowjetunion kaufte auf dem Weltmarkt die für die Deutschen notwendigen Rohstoffe ein und transportierte diese weiter durch das eigene Territorium unversehrt bis zu den deutschen Grenzen (Z.B. 100% der Lieferungen an Naturkautschuk liefen durch die UdSSR. Aber auch viele andere Waren, die Deutschland auf dem Weltmarkt nicht selbst beschaffen konnte). Und diese Rohstofflieferungen konnten durch die britischen U-Boote nicht versenkt, durch die englischen Flugzeuge nicht bombardiert werden. Welche Schlussfolgerung folgt daraus? Sehr einfache und offensichtliche: man braucht keine andere Supermacht, mit der man dazu noch einen Nichtangriffspakt hat und von der man mit Rohstoffen versorgt wird, anzugreifen, sondern den eigentlichen Gegner! Warum die Anzahl deiner Feinde unnötig erhöhen, die Anzahl aber, wenn doch nicht vollwertiger Freunde, so doch wohlwollende Neutralität achtender Partner verringern?

Aus irgendeinem Grunde hatte Adolf Hitler die UdSSR angegriffen, obwohl er den Krieg an zwei Fronten für sehr unheilvoll für Deutschland erachtete.

Damit, dass er die UdSSR zerschlagen haben würde, hoffte Hitler, die Engländer zum Frieden zu bewegen – kommen mit ihrem letzten Trumpf die Historiker. Da muss ich um Verzeihung bitten, aber liegt der kürzeste Weg nach London aus der Mitte Europas etwa durch Moskau? Natürlich nicht. Aus dem bereits okkupiertem Frankreich müsste man doch nur über den Ärmelkanal übersetzen. Warum sich also sich in die unübersehbaren russischen Weiten begeben, wenn man sich in Sichtweite des britischen Territoriums befindet? Das ist Unsinn. Von welchen Hoffnungen sprechen denn dann die Historiker, die Hitler in der Sache gehegt haben könnte?

Die Unhaltbarkeit solcher Erklärungen fällt z.B. heute sehr stark ins Auge. Diese war aber auch kurz vor dem Angriff auf unser Land offensichtlich. Zum Beispiel, für den Außenminister des faschistischen Italiens den Grafen Galeazzo Ciano. Er war nicht nur ein einfacher Minister der italienischen Regierung der damaligen Zeit gewesen, sondern war mit der Tochter von Mussolini verheiratet, also sozusagen ein „Mitglied der Familie“. Italien selbst bleibt im zukünftigen Konflikt nicht nur ein Beobachter, sondern wird gleich den Deutschen der Sowjetunion den Krieg erklären. Ciano hatte in seinem Tagebuch am 21. Juni 1941 folgendes aufgezeichnet:

„Den zahlreichen Merkmalen nach steht der Anfang der Operation gegen Russland bereits kurz bevor. Die Idee des Krieges gegen Russland ist an und für sich sehr populär, da die Zerschlagung des Bolschewismus zum wichtigsten Datum der Geschichte der menschlichen Zivilisation gehören soll. Aber als Symptom ist mir dieser Krieg nicht geheuer, weil er keinen vernünftigen und überzeugenden Grund hat. Die gewöhnliche Deutung in Bezug auf diesen Krieg ist, dass er aus Mangel an einer besseren Alternative geführt wird, also als der Versuch, einen Ausgang aus der verzwickten Lage zu finden, die trotz aller Erwartungen entstanden ist.„ (russ. Ausgabe „Der Zweite Weltkrieg. Zwei Sichtweisen“, A.J.P. Taylor, H. A. Jacobsen, 1995.)

Und solcherlei Zeugnisse gibt es nicht wenige an der Zahl. Es entsteht eine komische Situation: dem modernen Menschen, wenn man ihn fragt, ist es absolut klar, warum Hitler unser Land angegriffen hatte. Da braucht man nur jedem Beliebigen diese Frage zu stellen und Sie werden diese weit verbreiteten Versionen zu hören bekommen, die die Hitlertaktik erklären sollen. Woher diese Klarheit? Unsere Zeitgenossen haben Berge von Büchern über den Zweiten Weltkrieg gelesen und eben mithilfe dieser wurden ihnen diese Meinungen sehr intensiv aufgedrängt. Die Zeitgenossen der Ereignisse selbst aber, die hochgestellten und sehr informierten Politikern jener Zeit empfinden die Idee des Angriffes Deutschlands auf Russland als merkwürdig und ehe seltsam. Warum? Ja, weil sie nicht mehr als 60 Jahre lang von den Historikern eingetrichtert bekommen haben, dass es für Hitler eben keinen anderen Ausweg gab! Als Ergebnis stellen wir folgendes fest, dass den Zeitzeugen der 40-er Jahre des XX. Jahrhunderts ein solcher „Ausgang“ eher einem „Eingang“ zur Himmelspforte für das Dritte Reich erschienen ist, uns, Zeitgenossen, aber nach der Lektüre von Tonnen des historischen Buchmaterials dagegen als der einzig mögliche Ausweg.

Dazu noch waren viele Vertreter der politischen Elite des Dritten Reiches die absoluten Gegner des verhängnisvollen Angriffes auf die Sowjetunion. Einschließlich des Außenministers Joachim von Ribbentrop, der später in Nürnberg gehängt wurde. Er meinte nämlich:

„Russland ist kein potentieller Verbündeter der Engländer. England hat von Russland nichts zu erwarten. Die Hoffnung auf Russland wird England vom Untergang nicht bewahren. Durch den Krieg gegen Russland werden wir nicht die Hoffnungen Englands zerstören. Der deutsche Angriff auf Russland würde für die Engländer zum neuen Stimulus im moralischen Sinne. Sie würden diesen Angriff als einen Zweifel Deutschlands am Siege im Kampf gegen England auffassen. Dadurch würden wir nicht nur erkennen lassen, dass der Krieg noch lange dauern könnte, sondern hätten diesen auch in die Länge gezogen, anstatt zu verkürzen“. (Warnung Ribbentrops in Bezug auf den Russlandfeldzug vom 28.04.1941, russ. Ausgabe „Der Zweite Weltkrieg. Zwei Sichtweisen“, A.J.P. Taylor, H. A. Jacobsen, 1995.)

Warum hat das Oberhaupt Deutschlands das gemacht, was sogar seine Diplomaten für den größtmöglichen Fehler hielten? Diese Fragen sind nicht so naiv, wie es scheinen könnte. Da vor genau 130 Jahren vor Hitler genau denselben Weg in die englische Hauptstadt Napoleon im Begriff war einzuschlagen. Sein furchtbares Beispiel stand nämlich seit dem Jahre 1812 vor den Augen aller Militärs der Länder, die einen Krieg gegen die Russen zu planen hatten. Auch Hitler wusste vom Schicksal der napoleonischen Armee Bescheid. Und doch hat er sich entschieden, dieses zu wiederholen. Warum? Was doch für eine seltsame Strategie alle Hauptfeinde Englands anzuwenden pflegen? Verschiedener Nationalitäten, mit unterschiedlichen Parolen, andersartig von der Kraft her ausgestattet wählen sie doch aus irgendeinem Grunde wieder und immer wieder denselben Weg, der uns, Außenstehenden, als eine erkennbare Sackgasse erscheint?!

Warum gehen sie nach Moskau, und nicht nach London?

Anstelle einer Landung in Britannien geht die 600 tausend starke Armee Napoleons in unseren Schneelandschaften verloren. Man könnte doch vielleicht zumindest einen Versuch unternehmen können, eine Landung durchzuführen? Es würden dabei möglicherweise um die zweihundert tausend Mann versunken sein, so hätten doch die übrigen Soldaten die Britischen Inseln wie eine Teppichbahn vor den Füßen des französischen Kaisers ausgerollt gehabt. Aus dem Russlandfeldzug aber kam überhaupt nichts heraus.

Das, was Hitler seinerseits angestellt, geht noch mehr ins Lächerliche. Im Sommer 1940 nach der Zerschlagung Frankreichs beginnt er, Britannien mit den Flugzeugen anzugreifen. Diesem kurzzeitigen Lufteinsatz gibt man den Titel „die Schlacht um England“, womit dieser auch in die Geschichte eingeht. Diesen haben bekanntlich die Engländer gewonnen. Warum? Weil die Deutschen nicht alle Luftkräfte zum Einsatz gebracht haben. Genauer gesagt, man sparte an Flugzeugen. Die deutsche Luftflotte erlitt in jenen Kämpfen größere Verluste, als die Engländer, das ist eine Tatsache. Aus diesem Grunde, wie wir aus den Lehrbüchern erfahren können, haben die Überfälle auf England nahezu aufgehört. Britannien hat standgehalten.

Wozu die Deutschen ihre Luftflotte bewahrt haben, könnte man in denselben Lehrbüchern nachlesen. Wissen Sie, warum? Da sie die Jagdflugzeuge und die Bomber für den bevorstehenden Russlandfeldzug benötigten. Deshalb durften diese zu dem Moment gegen die Engländer nicht eingesetzt werden, um damit ihre Flugplätze, ihre Städte und die Häfen zu bombardieren, um die britischen Flugzeuge in der Luft oder am Boden zu bekämpfen. Es war vonnöten, die Luftflotte der Deutschen zu bewahren, sonst blieben ja für den Russlandfeldzug zu wenig an Piloten und Flugzeugen übrig, sodass Russland nicht schnell genug zu zerschlagen wäre.

Warum Russland demolieren, fragen Sie sich? Um England zu unterwerfen natürlich, das wird doch wohl klar sein. (Z.B. im Tagebuch von General Halder können wir nachlesen: „Die Belagerung Englands kann nur nach einem erfolgreichen Ostfeldzug, mit ausreichenden Kräften ausgestatten, stattfinden, nachdem also die Luftwaffe durch frische Kräfte aufgestockt und vergrößert sein werde.“ Eintrag am 13.09.1941, nach russ. Ausgabe „Der Zweite Weltkrieg. Zwei Sichtweisen“, A.J.P. Taylor, H. A. Jacobsen, 1995.)

In den Memoiren Churchills sehen wir denselben Unsinn:

„Die Vorbereitung zum Überfall auf Russland … hat den bedeutenden Teil der deutschen Luftstreitkräfte gebunden. An den zahlreichen Überfällen aus der Luft, denen wir uns ausgesetzt sahen … nahmen deswegen nicht alle Kräfte der deutschen Luftwaffe teil.“ (Churchill W.S. The Second World War)

Und auf anderen Seiten seiner Memoiren berichtet uns Churchills vom Gegenteil:

„Er (Hitler – Anm. v. Starikow) will den russischen Staat deswegen zerstören, weil er im Falle eines Erfolges darauf hofft, seine Armee- und Luftkräfte aus dem Osten auf unsere Insel zu werfen, die er, wie es ihm auch bekannt ist, auf jeden Fall erobern müsste, denn ansonsten würde er der gerechten Strafe für seine Verbrechen nicht entgehen können. Sein Überfall auf Russland ist nur das Präludium zum Versuch eines Überfalls auf die Britischen Inseln.“ (Churchill W.S. The Second World War)

Eine seltsame Weise, Großbritannien zu unterwerfen, wählt der Herr Hitler – zuerst, keinen Sieg über England in Sicht, greift er die UdSSR an, aber nur dafür, um … später wieder Großbritannien anzugreifen! Warum nicht ohne Wenn und Aber gleich einmal alle Kräfte gegen die Engländer werfen? Warum der Angriff auf die UdSSR, um sich doch später vor dem Ärmelkanal wiederzufinden, aber ohne die Flotte, die fähig wäre, die englische zu neutralisieren? Die Historiker mögen solche Art von Fragen nicht.

Das Ende bei allen abenteuerlichen Vorhaben der englischen Feinde ist aber immer ein und dasselbe. Nach nur drei Jahren nach dem Angriff auf Russland verschwindet Großes Frankreich Napoleons von der Weltkarte, nach weniger als vier Jahren erwartet dasselbe Schicksal das Große Reich Hitlers.

Wenn die Staatsoberhäupter, an deren Vernunft man gar keine Zweifel haben sollte (denn nur außergewöhnliche und begabte Menschen würden es schaffen, die Macht im Staate in die eigene Hand zu nehmen) die selbstmörderischen Taten begehen, die ihre Imperien zum auf die gleiche Art und Weise schnellen Zerfall bringen, so kommt einem doch ein aufrührerischer Gedanke in den Sinn. Dass nicht diese Politiker die kurzsichtigen Dilettanten, sondern die zeitgenössischen Politiker und Historiker uns einen Teil der Informationen vorenthalten, auf deren Grundlage sowohl Napoleon, als auch Hitler den Weg ins Jenseits für sich und ihre Staaten gewählt haben müssten?

Wobei, wie es scheint, man uns ausgerechnet das Wichtigste vorenthält. Was können das für Informationen sein?

Nicht nur das Verhalten des Oberhaupts Deutschlands erscheint uns geheimnisvoll. Nicht weniger ist es auch das der britischen, französischen und amerikanischen Politiker. Es reicht allein zu erwähnen, dass im Ersten Weltkrieg zerschlagenes Deutschland vollständig entwaffnet war. Im Zweiten Weltkrieg aber kämpfte die ganze „progressive Menschheit“ im Laufe der fast sechseinhalb Jahren mit der deutschen Armee, die es bei den besiegten Deutschen … gar nicht gegeben haben dürfte. Wie konnte Deutschland es schaffen, seine Militärmacht wieder herzustellen? Wo schauten doch seine Nachbarn hin und warum haben sie die Aufrüstung zugelassen? Und mehr noch, wie konnte in Deutschland ein solcher Politiker wie Adolf Hitler, der mit „Mein Kampf“ all seine zukünftigen Pläne bis ins Detail ausarbeitete und veröffentlichte, überhaupt zur Macht gelangen?

Fragen über Fragen. Diese könnte man bis ins Unendliche aufwerfen, die Antworten, die von den Historikern darauf gegeben werden, hören sich sich wie die alten guten Märchen für die kleinen Kinder an. Man hätte das Problem nicht erkannt, man hätte sich nicht recht entscheiden können, man hätte es einfach übersehen, man hätte sich zu leicht anvertraut. Als ob es sich um ein Kinderspiel nach Art des Versteckens oder Fangens und nicht um die Weltpolitik handeln würde. Dabei, die schicksalhaften „Irrtümer“ der angesehensten Politiker jener Zeit beschreibend, können die Autoren der Bücher zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges Zitate vorbringen, die ihre eigenen Theorien vollständig widerlegen.

Zum Beispiel, aus der Rede des ehemaligen deutschen Ministers für Wirtschaft Hjalmar Schacht auf dem Nürnberger Prozess:

„Ich muss sagen, dass als die Aufrüstung Deutschlands begann, hatte keiner der anderen Staaten etwas dagegen unternommen gehabt. Der Verstoß gegen den Versailler Vertrag seitens Deutschlands war ganz ruhig hingenommen worden. Nach Deutschland wurden die Militärmissionen gesandt, um den Prozess der Aufrüstung zu beobachten, es wurden dabei die Militärbetriebe Deutschlands besichtigt. Es wurde zwar alles nur Erdenkliche dabei unternommen, aber nicht, um Deutschland an der Aufrüstung zu hindern“ (Raginskij, M.J. „Nürnberg. Geschichtliche Verantwortung.“, Moskau, 1986).

Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs, die uns dargeboten wird, kann uns keine tatsächlichen Handlungsmotive von nahezu allen Staatsoberhäuptern jener Zeitperiode ausreichend erklären. Diese sind aber die Haupttriebkräfte der damaligen Geschichte. Von den Entscheidungen Hitlers, Stalins, Churchills und Roosevelts hing der Lauf der zukünftigen historischen Ereignisse ab. Und wir, die wir heute in den historischen Büchern blättern, können nicht mal ansatzweise verstehen, warum diese verständigen Herren die für uns so offensichtlichen Fehler begingen. Was hatte das alles zu bedeuten?

Es bedeutet, dass die ganze Geschichte des Zweiten Weltkriegs, die man als „die offizielle“ Version der modernen Historiografie bezeichnen könnte, zu einem Ziel geschaffen wurde – die ganze Wahrheit über die furchtbaren Ereignisse jener Jahre zu verheimlichen.

Um damit die wahren Verbrecher aus der Schusslinie zu nehmen, die für die Millionen von vernichteten Menschenleben verantwortlich sind, damit sich diese nämlich dafür vor keinem menschlichen Gericht und auch nicht vor dem Gericht der Geschichte für ihre Taten die Verantwortung übernehmen müssen. In Nürnberg wurden ja nur jene Bösewichte der gerechten Strafe zugeführt, deren Verbrechen am meisten offensichtlich waren. D.h. dass aufs Schafott und ins Gefängnis sich nur die Vollzieher der blutigen Taten begeben haben, die tatsächlichen Auftraggeber des Zweiten Weltkrieges haben es aber geschafft, ruhig in ihren eigenen Betten aus der Welt zu scheiden.

Heutzutage nehmen die Versuche zur Verfälschung der Geschichte wieder mit neuem Schwung an Fahrt auf. Und da ertönen doch bereits die Stimmen, dass die Sowjetunion selbst zum Hauptverursacher des blutigsten Krieges in der Geschichte würde. Dass Stalin, der doch die ganze Welt zu erobern getrachtet hätte, dem „besessenen“ Führer dabei geholfen hätte, in Deutschland zur Macht zu gelangen. Dass gerade die ach so aggressive Russland-UdSSR Hitler geholfen haben sollte, den Boden Europas mit Blut zu tränken. Und wenn schon die UdSSR zum Jahre 1945 doch nicht die ganze Welt (!) erobern konnte, so heißt das, dass wie das russische, als auch alle anderen Völker unseres Landes den Zweiten Weltkrieg verloren hätten.

Also lassen Sie uns, uns mit der Ansammlung der blutigen Ereignisse jener Jahre auseinanderzusetzen und dabei mit der einfachsten Frage beginnen:

Wie doch Adolf Hitler an das Geld gekommen ist, um seinem Vorhaben nach, „die ganze Welt erobern“ zu können?

Wer gab Hitler das Geld?

„Ganz gleich, ob sie über uns lachen oder schimpfen, ob sie uns als Hanswurste oder als Verbrecher hinstellen; die Hauptsache ist, dass sie uns erwähnen, dass sie sich immer wieder mit uns beschäftigen, und dass wir allmählich in den Augen der Arbeiter selber wirklich als die Macht erscheinen, mit der zur Zeit allein noch eine Auseinandersetzung stattfindet.“
Zitat von Adolf Hitler „Mein Kampf“

„In Deutschland werden keine Revolutionen passieren, denn diese sind dort streng untersagt.“ Englischer Witz

Am zwölften September 1919 ist in der Bierstube „ Sterneckerbräu“ zur Versammlung einer winzigen Partei der damals niemandem bekannte verabschiedete Frontsoldat Adolf Hitler erschienen. Millionen von Menschen kamen nach dem Abschluss des Ersten Weltkrieges erst langsam wieder zur Besinnung, die Geschichte der Menschheit nahm aber bereits eine neue Wendung, die zu noch furchtbareren Schlachten, zu noch schrecklicheren Verbrechen, zu den furchtbaren Plätzen von Majdanek und Treblinka(unabhängig davon, ob es dort Gaskammern gab oder nicht, ob die Rationierung von einem Lager zum anderen etwas besser oder etwas schlechter ausfiel, die Todesraten sind trotzdem signifikant gewesen und in kritischen Phasen des Krieges im Besonderen – Anm. d. Übers.), zur Blockade von Leningrad, zu den Schlachten um Stalingrad und Kursker Bogen führen sollte.

Das Datum des geschichtlichen Auftretens dieses das Licht scheuenden, noch schwachen Triebes, der sich mit der Zeit zu einem Riesenbaum des deutschen Nationalsozialismus entwickeln wird, kann man sehr genau festmachen. Am 7. März 1915 hat ein gewisser Anton Drexler in München einen Zirkel mit dem schönen Namen „ Freier Arbeiterausschuss für einen guten Frieden“ mit einer Anzahl von 40 Mitgliedern um sich versammelt. Während des Ersten Weltkrieges traf sich ein kleiner Haufen von Schwätzern und Fantasten bei einer vollkommen harmlosen Zusammenkunft, trank das Bier und ließ sich über die Vorteile des allgemeinen Friedens aus.

Während eines Krieges existieren nur drei Möglichkeiten, einen Frieden zu erreichen: den Krieg zu verlieren, ihn zu gewinnen oder auf dem Verhandlungsweg den Gleichstand zu vereinbaren.

Solange Drexlers Anhänger sich mit dem Geschwätz beschäftigten, haben sich für Deutschland die Ereignisse auf dem erstgenannten Wege entwickelt:durch das revolutionäre Propaganda von außen und das Beispiel der Revolution in Russland, ist das Imperium des Kaisers zur Vergangenheit geworden. Der Frieden ist endlich gekommen, nur leider nicht dergestalt, wie Drexler und seine Freunde ihn sich vorgestellt haben.

Der Versailler Frieden! Gerade in diesem Vorort von Paris waren am 28. Juni 1919 die Bedingungen dieses Friedensvertrags unterschrieben worden, des Vertrages, der zum Aufkommen des Nationalsozialismus und zum neuen Krieg geführt hatte. Warum wird der Versailler Friedensvertrag allerseits zum Vorboten des neuen bewaffneten Konfliktes erklärt? Weil es Raub war, der, um wenigstens einen Anschein des Anstandes zu wahren, in Form eines internationalen Abkommens vorgelegt wurde. Sein Wesen wurde davon aber in keinster Weise berührt. Interessant ist, dass diese vernichtende Einschätzung zum Versailles nicht nur Lenin und die deutschen Politiker, sondern auch die Vertreter der Entente-Länder äußerten. Es wurde der Ausspruch des Oberbefehlshabers der französischen Armee Marschalls Foch allseits bekannt, der die zukünftigen Ereignisse buchstäblich vorwegnahm: „Es ist kein Frieden, sondern ein 20-jähriger Waffenstillstand“.

Es gab diesbezüglich auch andere Aussprüche von westlichen Politikern, die weniger bekannt wurden.

„Die Wirtschaftsvertragsklauseln waren bis zu einem solchen Grade böse und dumm, dass sie den ganzen Vertrag sinnlos machten. Deutschland ist die Auszahlung von beispiellosen Reparationen auferlegt worden.“, diese Worte gehören nicht Adolf Hitler, der sich als Kritiker des Versailles-Vertrages einen Namen machte und eine steile Karriere sicherte, sondern dem englischen Premierminister Winston Churchill (Churchill W.S. The Second World War).

Und tatsächlich, die Deutschen wurden regelrecht ausgeplündert. Deutschland hatte 73.000 km² des Territoriums (ca. 13,5 % der Gesamtgrundfläche), auf dem 6,5 Mio. Menschen (ca. 10 % der Bevölkerung)lebten, verloren. Außerdem hat das auf diese Weise beschnittene Land alle seine überseeischen Kolonien verloren und sollte ferner den Siegern alle ihre Verluste, die aus dem Militärkonflikt hervorgingen, erstatten. Was die Reparationen betraf, so war ursprünglich ihre Summe überhaupt nicht bestimmt worden, sie wurde dies nämlich erst viel später. Der Gesamtbetrag war astronomisch ausgefallen und ist außerdem in ihrer mehrmals in seiner Höhe verändert worden. Interessant, dass nach der endgültigen Berechnung die Auszahlungen der geschlagenen Deutschen bis zum Jahre … 1988 getätigt werden sollten! (J. Fest „Hitler: Eine Biographie“)

Es wäre, als ob ein Tornado durch die vormals blühenden Landschaften hindurchgerast ist. Zur Bezahlung von Reparationen war eine Menge an Eigentum, einschließlich z.B. 140 tausend Milchkühe, beschlagnahmt worden. Natürlich, bevor man sich so gründlich hätte bedienen können, ist es erforderlich gewesen, jede Möglichkeit zu einem Widerstand gegenüber den Räubern, also den Siegern, zu unterbinden. „Deutschland war entwaffnet worden. Seine ganze Artillerie und andere Waffen wurden zerstört. Seine Flotte in Scapa Flow durch die Deutschen selbst versenkt worden. Seine riesige Armee aufgelöst. Es wurde Deutschland ausdrücklich verboten, eine Militärluftflotte zu unterhalten. Es wurde ferner verboten, U-Boote … „ zu besitzen (Churchill W.S. „The Second World War”).

Die deutsche Armee durfte nicht mehr als 100.000 Mann stark sein, das Land durfte dazu nicht nur keine Flugzeuge, sondern auch keine Panzer und Kampfschiffe bauen. Deutschland war dazu noch fest im Griff von Chaos und Anarchie verstärkt durch den Kollaps der Wirtschaft. Aus dieser katastrophalen Lage heraus hatte sich Anton Drexler entschieden, auf der Basis seines Zirkels sich mit den etwas ernsteren Sachen zu befassen und am 5. Januar 1919 hatte er die Deutsche Arbeiterpartei gegründet. Adolf Hitler, der neue junge Anführer, hatte durch seine hervorragenden rhetorischen Fähigkeiten den Gründer der Partei sehr schnell in den Schatten verdrängt und wurde zum alleinigen Oberhaupt, zum Führer der neuen politischen Kraft. Er hatte nicht nur das Wesen der Deutschen Arbeitspartei verändert. Zu ihrem Titel hat Hitler noch ein zusätzliches Wort hinzugefügt, und die von ihm geleitete politische Kraft ist als NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) in die Geschichte eingegangen.

Der Geschichten dieser Partei und ihrem Führer sind fürwahr Tonnen verschiedenartiger Literaturwerke gewidmet. Gehen sie in jede beliebige Buchhandlung und sie werden unbedingt auf ein paar Umschlägen die hervorstehenden Augen Adolf Hitlers oder die festen Silhouetten seiner SA-Männer erblicken können. Es müssten also, so scheint es, auf alle Fragen die Antworten bereits seit langem gegeben worden sein. Jedoch, sobald Sie beginnen würden, die Geschichte des Dritten Reiches vermittels dieser Bücher kritisch zu durchdenken, wird mit jedem gelesenen Buch die Unklarheit über den Sachverhalt nur zunehmen. Sie werden nämlich sehr bald feststellen, dass sogar die anerkanntesten Forscher in ihren Büchern die widersprüchlichsten Informationen darüber darbieten. Es unterscheiden sich z.B. die Zahlen sogar bei solchen, wie es scheinen würde, unkomplizierten und offenen Fragen, wie beispielsweise bei der Anzahl der Mitglieder der Hitlerpartei.Was kann denn leichter sein, als aus den Archiven die Parteiunterlagen heraus zu holen und dort einzusehen, wie schnell die NSDAP gewachsen ist. Die Nationalsozialisten hatten gern über die „Jahre des Kampfes“ und über die „gefallenden Genossen“ geschrieben. Da nimmt man doch an, dass die Größe ihrer Reihen in solchen Dokumenten genauestens widergespiegelt würde. Aber nichts dergleichen!

„In November 1923 zählte die Partei 15.000 Mitglieder“, war die Meinung des Zeitgenossen der Ereignisse Konrad Heiden, dessen Buch 1936 herauskam. „Die Partei nahm schnell an Anzahl der Mitglieder zu. Zum Ende 1922 zählte diese 22.000 Mitglieder, zur Zeit des Putsches bereits etwa 55.000“, schrieb der Engländer Ian Kershaw im Jahre 1990.

Wir werden uns erinnern, dass der misslungene Putsch Hitlers im November 1923 passiert war, d.h. dass der Unterschied in der Einschätzung der Mitgliederzahl in 55 Jahren nicht weniger als fast viermal größer geworden ist! Bei diesem Tempo würde in etwa dreihundert Jahren die ganze damalige Bevölkerung Deutschlands zu Mitgliedern der NSDAP mutiert haben! Der Beruhigung des Gewissens wegen nehmen wir das Buch des dritten „Kenners“ des faschistischen Deutschlands Alan Bullock. Und wieder sehen wir eine Zahl, die sich von den ersten zwei unterscheidet: „die Anzahl der Mitglieder vom Juni 1920 bis zum Anfang 1922 ist von 1100 bis 6000 gestiegen, zum Anfang 1923 hat diese 20.000“ erreicht.

Kann es denn sein, dass die Historiker der Hitlerpartei ihre Informationen aus den eigenen, absolut isolierten „Archiv-Quellen“ schöpfen? Kommen die Fehler von daher? Nein, die Archive sind dieselben, die Historiker nutzen dieselben Dokumente, die Zahlen unterscheiden sich trotzdem. Aber woher nehmen sie diese denn her? Dieses Geheimnis ist furchtbarer als alle anderen Geheimnisse des nationalsozialistischen Deutschlands.

Kurz gesagt, wie viel an Autoren, soviel der Versionen. Und von denen schreiben die Schriftsteller kleineren Kalibers gedankenlos ab. Das Ergebnis ist… man lese und wundere sich!

Wie kann man an der Geschichte des Zweiten Weltkrieges überhaupt forschen, wobei es bei der Erforschung von Schlachten auf die genauen Zahlen der Kanonen, der Panzer, der Soldaten signifikant ankommt, wenn sich die Historiker sogar bei solch einfachen Fragen wie der Anzahl der Mitglieder der NSDAP nicht zurechtfinden können?

Warum haben wir versucht, uns die Zahl der NSDAP-Mitglieder vor Augen zu führen? Wozu der ganze Aufwand? Wir haben dabei nur ein einziges Ziel verfolgt, nämlich anhand eines sehr einfachen Beispiels zu demonstrieren, dass die anerkanntesten Forscher und Hitler-Biografen selbst schlecht vorgestellt haben, worüber sie geschrieben haben. Also wird man ohne die kritische Prüfung dem dummen Zeug nicht Glauben schenken dürfen, das über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs verbreitet worden ist.

Nicht weniger Unsinns wurde auch russischerseits über den Großen Vaterländischen Krieg in die Welt gesetzt! Mit den hier vorliegenden Informationen wird versucht werden, die etlichen Kubikmeter an verschiedenartigen schriftlichen Informationen zu dieser Zeitperiode der Geschichte richtig einzureihen, auszulegen und jenes Körnchen der Wahrheit herauszufiltern, das uns helfen würde, die ganze Wahrheit über die Haupttragödie Russlands, den Tag des 22. Juni 1941 zu erfahren.

Über so manche Ereignisse gibt es in den Köpfen der Menschen bereits manifeste Vorstellungen. Von wem und zu welcher Zeit diese geschaffen wurden, weiß niemand mehr, die Vorstellungen selbst sind aber weit verbreitet. Fragen Sie einen beliebigen Menschen, wer Hitler finanzierte und die werden dieselbe Antwort zu hören bekommen, es wären die deutschen Industriellen gewesen: das deutsche Großkapital, die Krupps, die deutschen Gesellschaften o.ä.

Schauen wir uns das Problem etwas genauer an. Die politischen Tätigkeiten beliebiger Parteien werden von denen finanziert, die mit dieser Partei sympathisieren. So denkt der naive Normalbürger. Die richtige Formulierung lautet etwas anders: die politische Tätigkeit der Parteien wird von jenen Kräften finanziert, welche mit Hilfe dieser ganz bestimmten Parteien hoffen, ihre eigenen Ziele zu erreichen. Das braucht nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten. Zum Beispiel, die Partei mit dem Programm zur Unterstützung der Produzenten innerhalb des Landes könnte in den Besitzern der hiesigen Schuhbetriebe oder Textilfabriken ihre finanziellen Unterstützer finden. Wenn diese Partei dann zur Macht gelangt, wird diese die Zollgebühren auf die importierte Ware erhöhen und davon die Besitzer der lokalen Unternehmen ihrerseits unterstützen. Ob die Bevölkerung davon einen Nachteil haben dürfte? Höchstwahrscheinlich nicht, wenn nur unter der Flagge „der Unterstützung“ des Binnenmarktherstellers die Konkurrenz nicht vernichtet sein würde.

Die Partei, die für die Verstärkung der Sicherheit innerhalb des Landes eintreten würde, würde mit großer Freude durch die Militärlobby unterstützt werden. Denn den Worten solcher Politiker werden die neuen Aufträge für die Raketen, Radaranlagen, Panzer und Flugzeuge zwingendermaßen folgen. Ob es für die Bürger des Landes von Nachteil ist? Nein, wenn die Verteidigungsausgaben die notwendige und vernünftige Grenze nicht überschreiten. Mit einem Wort, die Unterstützung der politischen Kräfte seitens der Kapitalbesitzer ist und wird weiterhin ein fester Bestandteil des politischen Lebens bleiben. Das ist keine allein russische Erfindung, auf diese Weise wird in allen Ländern verfahren, wo die Obermacht im Staate von der Bevölkerung gewählt wird. Die Demokratie als die höchste Form der Volksherrschaft bringt einen jeden Politiker sofort zu einer betrübenden Schlussfolgerung. Um die Wählerstimmen zu bekommen, sind in erster Linie nicht etwa die schönen Parolen, sondern das Geld vonnöten. Nein, nicht zur Bestechung der Wählerschaft! Sondern dafür, damit man auch imstande sein würde, seinen politischen Standpunkt an seinen Wähler gezielt richten und einwirken lassen zu können. Dieser sollte nämlich bis zu den Fernsehbildschirmen und den Zeitungsseiten vordringen können. Dazu sind beträchtliche Mittel notwendig und je größer das Land und je grösser die Wählerschaft, desto mehr Geldmittel werden nötig sein.

In Deutschland nach dem Fall der Monarchie im Jahre 1918 hat sich genau solches demokratische System etabliert. Sogar die Zeit von der Niederlage im Ersten Weltkrieg bis zur Machtergreifung Hitlers ging in die Historiografie als die Weimarer Republik ein (nach dem Namen der Stadt, wo die neue deutsche Verfassung unterzeichnet wurde). Und da Deutschland damals eine Republik war, so trafen die obengenannten Verhältnisse in Bezug auf die Wichtigkeit des Kapitals für den politischen Kampf für die damalige deutsche Wirklichkeit genauso ein. Eine jede politische Tätigkeit bedarf des Kapitals, wie die Kesselanlage einer Dampflokomotive des Kohlenbrennstoffs. Ohne diesen „Brennstoff“ werden Sie nicht starten können. Sowohl der Erfolg, als auch die Entfernung Ihrer politischen „Fahrt“ hängen direkt von der Zahl der knirschenden Scheine in ihrer Tasche ab. Also ist es jetzt höchste Zeit, uns die Frage zu stellen, für die wir diesen politologischen Exkurs unternommen haben.

Wo nahm die „Kohle“ Adolf Hitler, der nach nur fünfzehn Jahren nach seinem schicksalhaften Besuch der berühmtgewordenen Bierstube auf dem Gipfel der Macht im deutschen Lande angekommen war?

Da haben wir doch die Frage erst gestellt, die Antwort liegt anscheinend sofort auf der Hand! Nämlich die schematische und allerseits anerkannte: das Geld hatte er von den Haien des deutschen Kapitalismus. Eine Antwort, die auch bequem ist. Für alle. Für die sowjetische Historiografie war diese Antwort die einzig richtige. Im Westen hat man dank den Bemühungen von Suworow-Resun jetzt auch eine zweite Antwort parat. Angeblich hätte Stalin selbst Hitler zur Macht geführt als den zukünftigen „Eisbrecher der Revolution“ in Europa. Also hatten die Faschisten ihr Geld von Kommunisten. Die Logik der letzten Behauptung tendiert an sich zum Nullniveau.

Es wäre ja so, als ob man Russland der Jelzin-Zeit, dem das Geld sogar zum selbständigen Drucken der Geldscheine fehlte, der Finanzierung des internationalen Terrorismus im großen Maßstab beschuldigen würde. Die Anschuldigungen in Richtung der Sowjetunion in Bezug auf das Großziehen des Faschismus ist ebenso absurd: denn als die Nationalsozialisten ihre ersten Schritte machten, war in Russland nicht einmal der Bürgerkrieg zu Ende gegangen. Wie sollten denn auch die russischen Kommunisten, die antikommunistischen Bewegungen in Deutschland gesponsert haben. Mit gleichem Erfolg könnte ja Lenin gleich Koltschak oder Wrangel (Führer der antikommunistischen Weißen Armee im Russischen Bürgerkrieg – Anm. d. Übers.) die Wohltat erweisen! Warum werden solch offensichtliche Dummheiten erfunden? Dafür, damit man Russland aller möglichen Todessünden beschuldigen könnte, um damit den Verdacht von den wahren Schuldigen, von denen, die an der Machtergreifung in Deutschland durch eine wahrhaftig menschenverachtende Partei tatsächlich teilgenommen haben.

Die deutschen Industriellen sind also als die Hauptsponsoren Hitlers in die Geschichte eingegangen. Wir werden uns aber eine Frage stellen:

Warum, aus welchen Beweggründen sollen die deutschen Industriellen die Nationalsozialisten finanziert haben?

Die Nationalsozialisten wären doch die eifrigen Antikommunisten gewesen, also hätte die Bourgeoisie mit ihrer Hilfe die Gefahr der roten Revolution bekämpft gehabt, so meint man. Solche Behauptung gehört zu gleicher Art Mythen, die nichts mit der Realität gemein haben. Nicht von ungefähr bringen die Autoren der Bücher, in denen diese und die ähnlichen Argumente gebracht werden keine Zahlen und Daten. Wir werden uns, was das betrifft, nicht auf die faule Haut legen und werden uns die Tatsachen etwas genauer anschauen und diese ferner miteinander vergleichen.

Gleich nach dem Fall der Monarchie in November 1918 stand Deutschland tatsächlich an der Schwelle zur bolschewistischen Revolution. Mehr noch, diese sozialistische Revolution in Deutschland entfachte sich nicht nur, sondern ist auch erfolgreich in der Ausführung gewesen. Und zwar lange vor dem Auftreten auf der politischen Arena des eigenartigen Führers. Nach einer Zeit des Chaos und der Anarchie, die nach dem Rücktritt des Kaisers eingetreten sind, haben sich zwei Lager gebildet: die von den Sozialdemokraten gebildete Regierung und die Kommunisten, die eine Vertiefung der revolutionären Tendenzen forderten. Diese Meinungsverschiedenheiten führten zu den Kämpfen in Berlin im Januar 1919, der Verhaftung und der Ermordung der Führer der KPG (Kommunistische Partei Deutschlands) Rose Luxemburg und Karl Liebknecht.

Damit ist aber das Ende des Kampfes nicht erfolgt. Die Bremer Kommunisten haben sich als etwas dynamischer in ihrem Elan erwiesen und am 10. Januar 1919 hatte die Bremer Sowjetrepublik das Licht der Welt erblickt. Aus der Stadt Hamburg den roten Aufständischen zu Hilfe hat sich die Abteilung unter dem Kommando von Ernst Thälmann aufgemacht. Diese Verstärkung blieb fast ohne Wirkung, denn die deutsche Armee ist der Staatsmacht treugeblieben. Bereits am 4. Februar wurde die Rote Stadt Bremen von der Division von General Gerstenberg eingenommen. Die Sowjetische Bremer Republik ist so schnell wieder zur Vergangenheit geworden, wie sie schnell entstanden ist, sodass die Schüler in der UdSSR diese Stadt ihrem Namen nach nur dank dem schönen Märchen der Gebrüder Grimm gekannt haben.

Anfang März 1919 hatte sich die Konfrontation in der deutschen Hauptstadt wieder verschärft. Der Generalstreik, von den Kommunisten organisiert, hatte eingesetzt, der sich allmählich zum regierungsfeindlichen Aufstand wandelte. Dieser wurde niedergeschlagen, dabei wurden in Berlin 1200 Menschen getötet. Die Freiwilligenabteilungen bestehend aus Offizieren und Unteroffizieren, die sogenannt „Freikorps“, und die Polizei haben durch harte Hand die Staatsordnung wiederhergestellt. Es sind Fälle bekannt geworden, wobei man auf eine einzige rote Fahne in der Kolonne der streikenden Arbeiter hin sofort mit schwerem Maschinengewehrfeuer auf die Menschenmenge antwortete.

Wer war das, der den Aufstand niedergeworfen hatte? Es war Gustav Noske, der Mitglied des Rates der Volksbeauftragten während der Novemberrevolution. Dieser gute Sohn des deutschen Volkes ist in die Geschichte als „blutiger Hund“ eingegangen. Dieser Spitzname hatte aber nichts mit der Menge des vergossenen Blutes zu tun. In den entscheidenden Tagen war es gerade der berühmtgewordene Ausspruch Noskes: „Einer muss zum Bloodhound werden“, und er ergänzte dazu, „Ich scheue nicht die Verantwortung“.

(Bloodhound ist eine Hunderasse, die man als „blutigen Hund“ bezeichnete; dieser zeichnet sich durch seinen ausgezeichneten Spürsinn aus. In mittelalterlichem England wurden diese Hunde zur Verfolgung von Dieben, Mördern und sonstigen Gesetzesübertreten eingesetzt. Bloodhound konnte die Spur des Entlaufenen sehr genau verfolgen und holte diesen nahezu jedes Mal ein. Diese Hunde wurden außerdem verwendet, um den auf der Jagd verletzten Tieren den Todesstoß zu versetzen, während der mittelalterlichen Kriege außerdem zum Verfolgten von fliehenden Soldaten des Gegners.)

Im April rollten auf Deutschland die neuen Wellen des Chaos zu: am 13. April 1919 ist in München die Bayerische Sowjetische Republik, die Bayerische Räterepublik, entstanden. Freilich, hatte auch diese nur eine kurze Zeit existiert und am 5. Mai desselben Jahres das Zeitliche gesegnet. Alles lief aber genau nach dem Vorbild der Machtergreifung der Bolschewiki in Russland. Es waren der Zentralrat, der zum Leitungsorgan der Republik wurde, und der Vollzugsrat, geführt von Kommunisten, zu dessen Bestand anfangs auch unabhängige Sozialdemokraten gehörten, geschaffen. Die Taktik der jungen deutschen Sowjetrepublik wird dem bekannt vorkommen, der „die Geschichte der KPdSU“ kennt: die Entwaffnung der Polizei und „der Bourgeoisie“, Konfiskation des Eigentums, Nationalisierung der Banken, Geiselnahme, Arbeiterkontrolle in den Unternehmen und sogar eine deutsche Version der Tscheka (ЧК) – der Außerordentlichen Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution (J. Fest „Hitler: Eine Biographie“). Die deutschen Genossen hatten aber auch einige „Eigenentwicklungen“: z.B. die des Verbotes vom Geschichtsunterricht in der Schule und der Ausgabe von speziellen Geldscheinen mit Ablaufdatum (nach Silvio Gesell – Anm. d. Übers.). (G.G. Preparata „Conjuring Hitler – How Britain and America made the Third Reich”)

Es ist auch eine deutsche Rote Armee entstanden, die in ihrer Tätigkeit anfangs sich höchst erfolgreich zeigte. Vor allem hat sie die Regierungstruppen nördlich Münchens zerschlagen und ferner die Städte Karlsfeld und Freising eingenommen gehabt. Es folgten weitere Erfolge deutscher Rotarmisten und die Kämpfe für den Ort, dessen furchtbarer „Ruhm“ in der Geschichte noch im Voraus lag – Dachau. Gerade vor diesem Städtchen blieb die Bayerische Rote Armee stecken, war also von den heranrückenden Truppen angehalten worden. Dann ist die 60-tausend Mann starke Armee unter dem Kommando „des Bluthundes“ Gustaw Noske zum Angriff übergegangen, und das Aufstandsgebiet von allen Seiten umkreist. Die Abteilungen ehemaliger Frontkämpfer und die Teile der regulären Truppe hatten die Bayerische Republik niedergeschlagen. Die Gegner wurden dabei mit gleicher Grausamkeit, wie auch von den Kommunisten gehandhabt, vernichtet. Die Straßenkämpfe in München dauerten fünf Tage lang. Dann folgten die Erschießungen im Hof des Gefängnisses.

Bemerken könnte man noch, dass die bayerische Konterrevolution blutiger als die Revolution selbst ausgefallen war. Auf dem Gewissen der Roten waren Erschießung von 8 Geiseln, den Mitgliedern der „Thule-Gesellschaft“. Die Freiwilligen der Weißen Armee haben die Sanitätskolonne der Roten vernichtet, erschossen: 21 Mitglieder des katholischen Gesellenverein, 12 Arbeiter aus Perlach, 50 freigelassener russischer Kriegsgefangener, sowie die Anführer der Bayerischen Republik Egelhofer, Landauer und Leviné. An der Befreiung Münchens nahmen unter anderen Ernst Röhm und Rudolf Heß teil. Adolf Hitler seinerseits, der sich zu dieser Zeit in München befand, hatte am Kampf gegen den Kommunismus aus irgendeinem Grunde nicht teilgenommen. Die nationalsozialistische Historiografie ging der Frage nach dem Warum sorgfältig aus dem Weg.

Also, die rote Revolution in Deutschland war niedergeschlagen, was aber kein Verdienst der Nationalsozialisten war, und zwar aus dem einfachen Grund, da zum Zeitpunkt der Revolte die Partei an sich noch gar nicht existierte, außer den zwanzig-dreißig Schwätzern, die das Bier in dem von Bürgerkrieg erfasste München schlürfen. Adolf Hitler war damals noch ein bescheidener ehemaliger Frontkämpfer und kein Politiker.

Ob die Kommunisten andere Versuche unternahmen, die Macht zu ergreifen? Ja, aber in allen weiteren Fälle wurden die Unruhen durch die Armee- und die Polizeikräfte rechtzeitig unterdrückt worden. Also nicht etwa durch die Hitlers Sturmabteilugen. Die nächste Welle der Gewalt, verbunden mit dem „Kampf des Proletariats“, hatte Deutschland im Jahre 1923 erreicht. Am 23-25. Oktober kam es zum Aufstand in Hamburg. Sein Anführer war der uns schon bekannte Ernst Thälmann. Drei Tage und drei Nächte führten die Aufständischen die Barrikadenkämpfe in der Stadt und ihren Vororten. Auch dieses Mal nahmen die Nationalsozialisten an den Kämpfen nicht teil. Adolf Hitler hatte nämlich zu der Zeit seiner eigenen Sorgen genug: die Vorbereitungen zu seinem eigenen Umsturzversuch, „dem Bierputsch“, gingen gerade zu Ende.

Am 8-9. November 1923 haben die Nationalsozialisten versucht, die Macht in München an sich zu reißen. In den ersten Reihen der Demonstration im Helm und mit der Pistole in der Hand schritt Hitler die Straßen entlang. Die Polizei hatte das Feuer eröffnet, der Führer blieb nur durch ein Wunder am Leben. Erwin von Scheubner-Richter, der seinen Platz neben Hitler hatte, ist getötet worden. Stürzend hatte er Hitler mitgerissen und hat ihm das Schlüsselbein verrenkt. Hermann Göring hatte schwere Verwundungen in der Leistengegend erlitten. Gerade die unerträglichen Schmerzen dieser Verwundung werden Göring zwingen, die schmerzstillenden Mittel sein ganzes spätere Leben lang anzuwenden und werden aus dem Reichsmarschall einen Rauschgiftsüchtigen machen. Insgesamt blieben auf dem Münchener Pflaster vierzehn Nationalsozialisten und drei Polizisten liegen.

Was wir beobachten können, ist, dass alle bewaffneten Versuche der Kommunisten, die Macht zu übernehmen von der amtierenden Regierung sehr erfolgreich unterdrückt werden konnten. Dabei haben die Nationalsozialisten nicht nur keine Hilfe geleistet, sondern haben im Gegenteil eine ganze Menge zusätzlicher Probleme geschaffen gehabt, denn nach nur ein paar Wochen nach dem „roten“ Putsch in Hamburg, folgte der „braune“ „Bierputsch“ in der Hauptstadt Bayerns!

Wären Sie Krupp oder Thyssen oder an deren Stelle, wem würden Sie das Geld geben, wen würden Sie finanzieren? Die amtierende Macht der regierenden sozialdemokratischen Partei, die, wenn es notwendig wird, ausgezeichnete „Bluthunde“ parat hat bzw. hervorbringen kann oder jemand anderen? Warum also die Extremisten bezahlen? Es ist doch so, dass wenn bei Ihnen im Hause sich zufällig Insekten eingenistet haben, Sie doch nicht das ganze Haus abzufackeln brauchen, sondern würden dafür andere Mittel gezielt einsetzen. Und Hitler mit seinem Radikalismus ist ja gerade der Anhänger des Haus-zu-Asche-Machens im Kampf gegen die Insekten. Warum braucht also die deutsche Industrie-Elite das Geld den Nationalsozialisten geben? Bei der Beseitigung der Roten Bedrohung haben diese doch in keinster Weise geholfen. Sondern ganz im Gegenteil versucht, die Zeit der Unruhen auszunutzen, um die Macht im Staate an sich zu reißen.

Und überhaupt könnte bei den Kapitalisten jener Zeit der Eindruck leicht entstehen, dass es doch alles Jacke wie Hose wäre und es nicht einmal auf identische Farbe der Banner der Kommunisten und der Faschisten, nicht auf die Ähnlichkeit der propagandistischen Vorgehensweisen ankommt. Die Sache sieht ganz einfach so aus: der Kommunismus und der Nationalsozialismus sind ja, obschon wohl antagonistisch, so doch beides revolutionäre Lehren gewesen!

  • Wir fordern die Aufhebung der leistungslosen Einkommen und der Zinssklaverei“;
  • Wir fordern … die schonungslose Konfiskation der Kriegsgewinne“;
  • Wir fordern die Nationalisierung der Industrieunternehmen“;
  • Wir fordern die Beteiligung der Arbeiter und der Angestellten an den Gewinnen der großen Handelsunternehmen“;
  • Wir fordern die Ausbildung des gesunden Mittelstandes und Bemühungen zu seiner Erhaltung, der unverzüglichen Einziehung     des Privateigentums großer Geschäftshäuser und ihrer Verpachtung zu niedrigen Preisen an die Kleinproduzenten…“;
  • Wir fordern die Durchführung der Bodenreform entsprechend den Interessen der deutschen Nation, das Inkrafttreten des Gesetzes über entschädigungslose Konfiskation des Bodens für die öffentlichen Belange, die Annullierung der Zinsleistungen auf die Pfandbriefe, das Verbot der Bodenspekulation“.

Wenn Sie meinen, ein Fragment aus einer kommunistischen Broschüre zu lesen, so irren Sie sich. Das alles sind Punkte aus dem Programm der Nationalsozialisten. Die wären ja gute Verteidiger des Kapitals, nicht wahr! Sie sind ja sogar im Begriff, den Besitzern den Boden entschädigungslos zu entziehen. Was unterscheidet die denn von den Bolschewisten?Also noch einmal die Frage, würden Sie an Stelle des Großkapitals die Extremisten, die den Kommunisten so merkwürdig ähnlich sind, finanzieren? Oder wären Sie an der Stelle bemüht, die bestehende Weimarer Republik zu stärken und zu erhalten? Beispielsweise die Polizei zu finanzieren, um ihre Stärke oder die Gehälter in der Armee zu erhöhen. Möglicherweise würde Ihnen ruhiger zumute, wenn Ihre Sicherheit und Unversehrtheit Ihrer Kapitalien und Unternehmen die entsprechenden staatlichen Organe und nicht die Braunhemden gewährleisten würden?

Dann machen Sie doch auch die entsprechende Propaganda, machen Sie einen Helden aus Gustav Noske, der die Kommunisten im Jahre 1919 geschlagen hatte. Er ist nämlich zu der Zeit Militärminister, und an diesem Platz genau der Richtige: die eiserne Hand, unerschütterlicher Wille und die Bereitschaft die Verantwortung zu übernehmen. Aber, nein, im Jahre 1920 tritt der „Bluthund“ zurück und wird in die Politik nicht mehr zurückkehren. Warum würde man die noch blutigere Hitler-Diktatur sich wünschen, auf deren Hintergrund Noske wie ein unschuldiger Pfadfinder ausschauen wird? Machen Sie zu Beispielen des wahrhaft deutschen Mutes die Polizisten, die die Thälmann-Kämpfer von den Barrikaden in Hamburg vertrieben. Die würden einen würdigeren Ersatz für Noske abgeben. Diese sind doch auch von irgendeiner mutigen und entschlossen Person in den Kampf geführt worden.

Warum also ausgerechnet Adolf Hitler finanzieren? Kommt es überhaupt irgendwann einmal wieder zu Streikbewegungen oder Aufständen, die man mit seiner Hilfe würde bändigen müssen? Würde man auf ihn zurückgreifen müssen, um die kommunistische Partei Deutschlands wieder überrumpeln zu müssen? Und würde er dabei auch behilflich sein können? Während der 20-er Jahre ist Hitler kein Spatz in der Hand, aber auch keine Taube auf dem Dach. Er erinnert seiner politischen Bedeutung nach eher an einen kleinen Krokodil: noch klein, aber bereits mit scharfen Zähnchen. Sie werden also, um wieder auf unser Beispiel zurückzukommen, von den Schaben in Ihrem Hause belästigt. Natürlich würde es möglich sein, dem Krokodil anzugewöhnen, die Insekten zu fressen. Die Angelegenheit würde dadurch aber nicht nur kompliziert, sondern auch gefährlicher, denn einmal würde er doch samt den Schaben auch Sie fressen wollen. Genau dies passierte auch in der Realität: zusammen mit der Kommunistischen Partei sind auch die Sozialdemokraten, die unabhängigen Sozialdemokraten, die Mitglieder der Wirtschaftspartei in das politische Jenseits von uns gegangen. Von der deutschen politischen Landschaft sind die Deutsche Zentrumspartei, die Bayerische Volkspartei, die Deutsche Demokratische Partei, die Deutsche Volkspartei, sogar die Deutschnationale Volkspartei und auch alle übrigen, kleineren Parteien auf einmal wie von der Bildfläche verschwunden (insgesamt 38 Parteien wirkten in der Weimarer Republik). Nicht wenige der Mitglieder dieser Parteien sind in die Konzentrationslager zur Umerziehung geschickt worden. Würden dies die deutschen Industriellen auch so gewollt haben?

Interessant ist, dass nach den zeitgleichen Umsturzversuchen wie die Kommunisten, als auch die Faschisten zu richtig gesetzestreuen Parteien wurden. Nach seinem kurzen Gefängnisaufenthalt erklärt Hitler Ende 1924, ein für alle Mal nur den legalen Weg zur Macht zu gehen. Der im April 1924 stattfindende illegale Neunte Kongress der KPD hat sich ebenfalls für die Legalität entschieden. Die kommunistische Partei wurde von dem Zeitpunkt an Parlamentspartei und kämpfte um die Macht ausschließlich mittels der Wahlteilnahme, hatte also auf die Vorbereitungen von staatlichen Umstürzen ganz und gar verzichtet. Die Kommunisten beschäftigten sich mit der Agitation, veranstalteten Demonstrationen und Kundgebungen, nähten die Roten Fahnen und gaben ihre Flugblätter aus. Sie hatten sogar ihre eigenen den Nazis ähnliche Sturmabteilungen. Bereiteten aber keine Umstürze mehr vor! Für das Gegenteil gibt es jedenfalls kein glaubwürdiges historisches Zeugnis. Keinen!

Die kommunistische Drohung für Deutschland hatte keinen Bestand mehr. Auch auf dem parlamentarischen Wege hatten es die Kommunisten schwer, zur Macht zu gelangen. Ihr bestes Ergebnis haben die Anhänger des bärtigen Marx bei den Wahlen am 6. November 1932 erreicht, und zwar 5.980.200 Stimmen oder 16,9 % die Wählerstimmen. Gefährlich? Natürlich, nicht. Die kommunistische Mehrheit im Parlament braucht man damit nicht zu befürchten. Deswegen lässt man die Roten Abgeordneten einfach mal ihre Parlamentssitze besetzen und um die Rechte der Arbeiter kämpfen. Warum sollte man denn die Nationalsozialisten als die Gegenkraft dazu unterstützen, die später überhaupt alle Parteien verbieten und sich, die Geliebten, zu den besten Verteidigern der Interessen des deutschen Arbeitervolkes erklären werden?

Das komische dabei ist, dass an die kommunistische Gefahr für Deutschland nicht einmal ihr heftigster Gegner, Adolf Hitler, selber glaubte. „Eine solche Gefahr (des Bolschewismus für Deutschlands – Anm. v. Starikow) besteht nicht und existierte auch niemals“, sagte er Hermann Rauschning, „Diesen Umstand habe ich immer berücksichtigt und habe angeordnet, dass die Kommunisten in unsere Partei ungehindert aufgenommen werden. Die Nationalsozialisten entstehen niemals aus kleinbürgerlichen Sozialdemokraten oder Gewerkschaftlern, aber wunderbar aus den Kommunisten“ (Hermann Rauschning „Gespräche mit Hitler“ russ. Ausgabe 1993).

Und tatsächlich, eine Menge von den ehemaligen Kommunisten ist damals in die Reihen der NSDAP eingetreten. Später hatte man sie dort als „Beefsteaks“ bezeichnet: „braun“ außen, „rot“ innen. Ab da an wird es also keine Aufstände oder Umstürze in Deutschland mehr geben – nicht von rechts und, was für uns in dem Zusammenhang besonders wichtig ist, auch nicht von links. Und wenn keine Gefahr der Vergiftung mehr besteht, so bedarf es auch keines Gegengiftes. Man konnte die Rechtsordnung und die Rechtsorgane beschützen und die Extremisten – wie von rechts, als auch von links – schonungslos bestrafen. Aber irgendjemand brauchte unbedingt die Ankunft Hitlers. Und es waren ganz sicher nicht die deutschen Industriellen.

Also, bis zu der Stelle haben wir keinen einzigen Grund gefunden, warum die Klasse der deutschen Großkapitalbesitzer die Nationalsozialisten finanziert haben sollen. Natürlich finanzierten auch einige davon Hitler, es war aber eher die Ausnahme, als die Regel. Das könnten z.B. die gewesen sein, die das nationalsozialistische Programm gar nicht gelesen haben und deswegen von der nicht unerheblichen sozialistischen Tendenz dieses Programms nichts merkten.

Aber warum reden wir nur von dem Programm! Erinnern wir uns allein an den Namen der Hitlerpartei(die Nationalsozialistische Deutsche Arbeitspartei) und die Frage nach der Beziehung dieser zum Großkapital wird von sich aus verschwinden. Wo haben Sie denn schon Geld-Magnaten gesehen, die eine sozialistische Arbeiterpartei finanziert haben, wenn dazu noch auf der deutschen politischen Szene der damaligen Zeit doch auch viel respektablere zu finden waren?

Sehr interessante Frage: zu welcher Zeit sollen die Nationalsozialisten das Geld von den berühmtberüchtigten „deutschen Industriellen“ bekommen haben. Fünfzehn Jahre lang, von 1919 bis 1933, dauerte der Aufstieg Adolf Hitlers zur Macht. Nach dem Einblick in die Literatur über den Weg des Anführers der Nationalsozialisten zu den Gipfeln des politischen Olymps Deutschlands bemerkt man eine interessanteste Gesetzmäßigkeit: je näher der Triumph Hitlers heranrückt, desto mehr Informationen über seine Sponsoren teilen uns die Historiker mit. Es ist ja vollkommen klar, dass als Hitler zum Kanzler wurde, hatte nur ein ganz Fauler die NSDAP nicht finanziert gehabt. Als der mächtige Sprung der Faschisten an die Macht geschah, wurde auch die Zahl ihrer Sponsoren entsprechend immer größer. Der Führer der NSDAP konnte ab dem Zeitpunkt an auf gleicher Augenhöhe mit jedem Magnaten beliebigen Einflusses in Deutschland verhandeln. Hinter seinem Rücken standen nunmehr Hunderttausende von SA-Männern, einfachen Mitglieder der Partei und außerdem die Sympathien von Millionen von Wählern. Zu diesem Moment verhandelte er tatsächlich mit den „deutschen Industriellen“ und bekam von ihnen die entsprechenden Mittel. Jedoch haben die Historiker es aus irgendeinem Grunde nicht gern, dabei ein sehr wichtiges Detail zu beachten. Fast alle Fälle dieser Unterstützung beziehen sich auf die zwei letzten Jahre vor seiner Machtergreifung. Der bekannter deutsche Magnat Thyssen in seinem Buch „Ich zahlte Hitler“ hatte eingestanden, dass der Gesamtbetrag, den die Vertreter der Schwerindustrie Hitler gegeben haben, insgesamt um die zwei Millionen Mark ausmachte. Rheinwestfälische Gruppe der Industriellen hatte, laut Walther Funk auf dem Nürnberger Prozess, Hitler etwas mehr als eine Million Mark gegeben. Alles in den Jahren 1931-1932.

Die Sieger des Zweiten Weltkrieges haben es dabei bewenden lassen und bevorzugt diese Tatsachen außer Acht zulassen. Keiner der deutschen Industriellen war für die Finanzierung der Partei, die letztendlich am Tode von Dutzenden von Millionen von Menschen die Schuld trug, bestraft worden. Zum Beispiel, im Jahre 1947 war Alfried Felix Alwyn Krupp von Bohlen und Halbach zu zwölf Jahren Haft und der Einziehung des Vermögens verurteilt worden. Aber nicht für die Finanzierung der Nationalsozialisten, sondern dafür, dass in seinen Fabriken die Zivilisten aus Osteuropa in Zwangsarbeit tätig waren. Der Ruhrindustrielle Kirdorf, der bereits bei den frühen Anfängen von den Ideen des Führers eigenommen wurde, hatte entsprechend der Formel 5 Pfennige von jeder verkauften Tonne Kohle zugunsten der NSDAP abgeführt gehabt. Insgesamt machte das 6 Mio. Mark im Jahr aus. Eine Menge Geld! Aber dafür stand er nicht vor Gericht. Wenn die Kohle die Häftlinge aus einem Konzentrationslager abbauten mussten und davon zu Hunderten oder Tausenden vor Erschöpfung starben, bekam der entsprechende „Sympathisant“ eine Haftstrafe. Wenn es aber keine Häftlinge gab, dann gab es auch keine Verurteilung.

Für die Finanzierung von Hitler und seiner Partei wurde also kein Einziger verurteilt! Aber nicht deswegen, weil die milliardenschweren Industriellen nicht gerichtmäßig belangt werden konnten, sondern deshalb, weil die Summen ihrer Spenden im Vergleich zu den Kosten der Hitlerpartei lächerlich klein ausfielen. Ihre Hilfe war also wichtig, aber nicht entscheidend. Denn sogar in den 30-er Jahren, also den „golden“ Jahre Hitlers, standen die Ausgaben der Nationalsozialisten mit ihren Einkünften in keinem Vergleich! Nach einigen Einschätzungen muss in den Jahre vor der Machtergreifung der Aufwand der NSDAP für die Propaganda, die SA-Einheiten und die ständigen Wahlen etwa 70 bis 90 Mio. Mark betragen haben. (D. Melnikow, N. Chernaja „Verbrecher Nr. 1“, Moskau, 1982)

Und uns erzählt man von den Spenden von 3 Mio., 1 Mio. Mark! Sogar 6 Mio. aus den Kohleverkäufen sind Kopeken im Vergleich zu den Gesamtkosten. Wenn wir diese Beträge um die Parteibeiträge der Mitglieder ergänzen, bleiben immer noch 30-40 Mio. Mark, die aus unbekannten Quellen stammen müssten. Lügen die Industriellen etwa, wollen sie die Höhe ihrer Beteiligungen an der Finanzierung Hitlers etwa herunterspielen? Nein, sie sagen die reine Wahrheit. Aber wer gab Hitler die überzähligen Millionen? Er hatte sie doch nicht etwa aus der Luft erschaffen!

Ich habe festgestellt, dass keiner der Forscher auf diese Frage eine die überzeugende Antwort gegeben hatte. Genauer, die Antworten wurden gegeben, aber nur damit die Leser den Historikern keine unbequemen Fragen mehr stellen. Gerade deswegen sind in den letzten Tagen des Dritten Reiches um die 90 % der Finanzunterlagen der NSDAP auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Im Frühling 1945 haben die Faschisten die Beweisstücke eiligst vernichtet. Unberührt blieben z.B. die Archive der Gestapo, in ihrer vollen Gänze ist die Korrespondenz der Anführer der SS und der höchsten Führung der Partei (zum Beispiel, die Korrespondenz von Kaltenbrunner und Bormann) in die Hände der Sieger geraten. Die erhalten gebliebenen Dokumente haben ausgereicht, um die höchsten Würdenträger des Dritten Reiches auf den Galgen oder hinter Gitter zu bringen. Warum haben sie für die Vernichtung dieser gefährlichen Dokumente nicht gesorgt? Weil sie zu der Zeit damit beschäftigt waren, die Unterlagen zur Finanzgeschichte der Partei zu zerstörten. Ausgerechnet diese sollte in erster Linie liquidiert werden und erst danach war der „Kleinkram“ wie die Befehle zu Massenerschießungen und Deportationen an der Reihe. Aber braucht man tatsächlich unter den Ruinen Berlins und Münchens an der Schwelle zur vollständigen Zerstörung sich noch darum zu sorgen, dass die Welt nicht von den Finanzmitteln erfährt, die den Führer zur Macht gebracht haben? Was für einen Unterschied würde es für Himmler oder Göring ausmachen, ob die Weltöffentlichkeit von „den Helden“ der Schattenfinanzfront erfahren würde oder nicht! Ihnen droht doch so oder so das Gericht und mindestens eine vieljährige Gefängnisstrafe. Warum also in einer solchen Lage die Archive mit den Überweisungsunterlagen und den Quittungen und nicht die Befehle zu Erschießungen und Todesstrafen verbrennen?

Für Göring oder Himmler würde so etwas natürlich keinen Sinn haben, denn ihre Verbrechen waren erheblich gewesen. Aber die kleineren Fische der Nazihierarchie waren wohl im Begriffe, unbedingt weiter zu leben. Zum Beispiel, der ständige Schatzmeister der NSDAP, Reichsleiter und Obergruppenführer SS Franz Xaver Schwarz. Er hat fast alle Parteifinanzunterlagen im „braunen Haus“ in München eigenhändig verbrannt. Schwarz war über alle Angelegenheiten der Partei auf dem Laufenden, die die Finanzen betrafen. Wegen ihm empörte sich Hitler mehrmals, dass man ihn „um jeden Pfennig anbetteln“ müsste, dass jener „mit seinem Hintern auf den Truhen angewachsen“ wäre, dass man „auf der Straße mehr erbetteln“ würde können. Lärmte, ließ Schwarz aber weitergewähren, denn so sollte ein Finanzminister auch sein.

Warum hat Schwarz die Finanzdokumente vernichtet? Und eine noch interessantere Frage: warum hat er nicht alle Dokumente ohne Ausnahme vernichtet gehabt, sondern ließ einen Teil davon unberührt? Weil Franz Xaver Schwarz sein Leben erhalten wollte, müsste dazu aber eine Reihe von Bemühungen unternehmen. Er ist verpflichtet worden, alle kompromittierenden Dokumente zu verbrennen, die harmlosen aber unberührt zu lassen. Dann würden die, von wem sein Leben und sein Wohlergehen damals abhing, ihn auch am Leben lassen.

Von wem hing das zukünftige Schicksal der Nazianführer ab? Von den deutschen Magnaten wie etwa Krupp oder Borsig? Nein, natürlich nicht. Es hing von dem ab, der das faschistische Deutschland damals besiegt hatte, also von den führenden Persönlichkeiten der Länder der Antihitlerkoalition. In welche Okkupationszone strebten mit allen zur Verfügung stehenden Kräften die Bonzen des Dritten Reiches? In die anglo-amerikanische Zone. In München von den Verbündeten wurde auch Franz Xaver Schwarz verhaftet, der vorher in seinem Archiv alles Überflüssige verbrannt hatte. Auf der Basis dieser erhalten gebliebenen Finanzunterlagen der NSDAP machten unsere Historiker eben ihre Schlussfolgerungen, dass die deutschen Industriellen Hitler finanzierten hätten.

Hier geschah eben dieses „Wunder der Umwandlung“: falls die 10 % der Dokumente von den deutschen Sponsoren der Nationalsozialisten berichten, dann bedeutet das, dass in den vernichteten 90 % dieselben Informationen enthalten waren! Diese Schlussfolgerung ziehen wie die westlichen, als auch die sowjetischen Historiker. Für den einfachen Leser bleibt der Verstoß gegen die Gesetze der Logik „im Verborgenen“. Nur warum ein Teil der Archive verbrennen, wenn man aus dem verbliebenen Teil die Informationen der fehlenden Unterlagen würde „wiederherstellen“ können? Ganz im Gegenteil, also. Die verbrannten Unterlagen müssen sich von den erhalten gebliebenen radikal unterscheiden! Es muss eben das zerstört worden sein, was keine Forscher zu sehen bekommen sollten. Das, was die Regierungen der Siegerländer, ihre Aufklärungs- und Nachrichtendienste kompromittiert. Unberührt lassen sollte man an Unterlagen aber gerade das, was Obergruppenführer Schwarz zurückgelassen hatte: die Spenden von Krupp, Borsig & Co., also die Namen jener deutscher Großindustrieller, von denen der ehemalige Schatzmeister der NSDAP nunmehr in keinster Weise abhängt.

Das weitere Schicksal Franz Xaver Schwarz führt uns klar vor Augen, dass unsere Schlussfolgerungen der Wahrheit sehr nahe sind. Nachdem er die Unterlagen zerstörte, die die Sieger kompromittieren, hat er tatsächlich nur eine „kindische“ Gefängnisstrafe erhalten, wenn man die Tatsache berücksichtigt, welchen Posten er bei der NSDAP und der SS eingenommen hatte – nur zwei Jahre ein. Im Jahre 1947 ist der ehemalige Schatzmeister wieder draußen. Ihm kommt es so vor, dass alle Vereinbarungen eingehalten worden wären. Schwarz tätigt beim Gericht die nötigen Aussagen, schweigt dort, wo man schweigen muss, bekommt seine 2 Jahre, und nach dieser kurzen Frist ist er wieder in Freiheit. Nur hatte er nicht berücksichtigt gehabt, dass der beste Zeuge – ein toter Zeuge ist. Deshalb, sobald er Draußen war, ist Schwarz danach sofort, im selben Jahr 1947, tot. Im Gefängnis noch gesund und rüstig, danach sofort tot.

Die Namen der Menschen, die Hitler das Geld gaben, sind in dem Zusammenhang sehr oft benannt worden. Aber leider nur die berühmtberüchtigten „Krupps & Borsigs“ oder sonstige Figuren des provinziellen Niveaus. Als Hitler sich für den „Bierputsch“ vor Gericht verantworten musste ist z.B. die Tatsache ermittelt worden, dass er geldliche Zuwendungen für seine Partei vom Direktor des bayerischen Industriellenverbandes, dem geheimen Kommerzienrat Hermann Aust und vom Rechtsberater des Bündnisses Doktor Kuhlo erhalten hatte.

Diese Familiennamen aus der damaligen Zeit kann man immer weiter aufzählen, allein sie werden uns nichts Entscheidendes sagen, denn die betreffenden Zuwendungsbeträge sind viel zu lächerlich gewesen, um daraus Hitler Machergreifung ableiten zu können. Wir fragen uns, warum haben es die Historiker so gern, uns die rührenden Geschichten davon zu erzählen, wie die einfachen Bürger und Bürgerinnen den jungen Hitler unterstützt hätten? Von einem Buch über Hitler zum anderen wandert die Geschichte über die ach so wichtige Rolle von Spenden von zum Beispiel Helene Bechstein, der Frau des Besitzers einer bekannten Klavierfabrik. Diese ältere Dame hatte zum Waisen Adolf tatsächlich so etwas wie Mutterliebe entwickelt. Zu der Zeit als er im Gefängnis saß, hatte sie, um ihn besuchen zu können, ihn für ihren Pflegesohn ausgegeben. Entsprechend freigebig hatte sich die Frau auch gezeigt: sie gab, so die Biografen Hitlers, alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel an die Nationalsozialisten hinweg (K. Heiden „Geschichte des Nationalsozialismus“ russ. Ausgabe „Der Weg der NSDAP“). Wurde man damit andeuten wollen, der Platz solch flinker älterer Damen wäre auf der Anklagebank des Nürnberger Prozesses? Gerade die kurzsichtig handelnden Damen des hohen Balzac-Alters sollen für die Millionen Opfer des Naziregimes die Haftung übernehmen?

Die, die uns so farbenreich die Geschichten über die Vorlieben solcher Großmütter der Partei erzählen, verstehen entweder überhaupt nichts von der Finanzierung der politischen Parteien oder aber im Gegenteil, sie verstehen sehr viel davon. Es wird ja klar sein, dass man auf die Spenden einiger Damen aus dem Volk die Partei und die Sturmabteilungen würde nicht erhalten können. Und irgendwoher hatten die Nazis ja das Geld, denn die Sturmabteilungen wuchsen sprunghaft an! Dabei war jeder SA-Mann auf Kosten der Partei bekleidet, beschuht und gefüttert. Jedes Mitglied der SA bekam, wenn auch ein bescheidenes, so doch ein Gehalt, und zwar in Zeiten der totalen Arbeitslosigkeit in Deutschland. Gerade dieser Umstand und durchaus nicht die etwaigen Redekünste des Führers war das wirksamste Mittel der Anwerbung der neuen Mitglieder der nationalsozialistischen Partei. Ziehe nur das braune Hemd an und deine Kinder würden endlich etwas zu füttern haben. Deswegen wuchsen die Sturmabteilungen auch ständig und dementsprechend schnellten auch die Kosten für ihren Unterhalt in die Höhe. Wo hatte der Führer also das Geld her? Die Mitgliedsbeiträge sind auch keine Erklärung, sonst entstünde gar eine lustige Situation: der zukünftige SA-Mann zahlt also die NSDAP-Beiträge, wird davon später eingekleidet und erhält davon dazu noch sein Gehalt?

Jedoch finden wir die Antwort auf die Frage über die tatsächlichen Quellen der Finanzierung der Nationalsozialisten seltsamerweise in denselben Büchern über ihren Führer enthalten. „Hitler hatte auch systematische Geldbeschaffungsmaßnahmen im Ausland organisiert. Einer seiner eifrigsten Mitteleintreiber war ein gewisser Doktor Hanser aus der Schweiz“ (K. Heiden „Geschichte des Nationalsozialismus“ russ. Ausgabe „Der Weg der NSDAP“).

Ich muss zugeben, als ich auf diesen Satz gestoßen bin, bin ich noch einmal zu seinem Anfang zurückgekehrt. Später noch einmal, um sich zu überzeugen, dass ich den auch richtig verstanden habe.

Der angehende Politiker Hitler sucht das Geld im Ausland!

Um ihren Leser nicht zu verwirren und außerdem seine Psyche zu schonen verwenden die Autoren dieser Bücher über den Führer unbedingt das Wörtchen „auch“ als Zusatz, damit wir, Gott bewahre, nicht denken würden, dass ALLE ihre Geldmittel die junge und hungrige Nationalsozialistische Partei aus dem Ausland bekommen hätte! Ausgerechnet dafür hat man zum Schein ein paar Geschichten über ältere Damen arischer Herkunft und irgendwelcher Industrieller aus Deutschland auf Lager, die Hitler hie und da ein paar Mark gegeben haben sollen.

Man kann die Menschen, die Bürger, die Bewohner eines Landes in ihrem Anliegen sehr gut verstehen, wenn sie Politiker ihres Landes, ihre Landsleute durch die Geldspenden unterstützen wollen. Sie mögen eine führende Persönlichkeit, oder das Programm einer Partei oder finden sonstigen Gefallen an einer bestimmten politischen Richtung. Die Spenden an die politischen Parteien wird man doch nicht verbieten wollen oder können. Dann solle man doch spenden! Jedoch, ist es in jedem unabhängigen Land bzw. Staat den Politikern sehr wohl verboten, die Spenden aus dem Ausland zu erhalten, weil unter der Maske der gutmeinenden Spender die Geheimdienste der machtpolitischen Konkurrenten agieren, die mit Hilfe dieser eine ihnen genehme Marionette zur Macht zu bringen, auf jeden Fall versuchen werden. Natürlich, ausschließlich für die eigenen Interessen und für das eigene Wohl dieser Dienste und ihrer Regierungen. Aus diesem Grunde versucht ein jeder Staat, dem seine Unabhängigkeit auch nur im Mindesten am Herzen liegt, die allerlei große und kleinere Fonds und die verschiedenartigen Vereinigungen, die von den sogenannten ausländischen „Philanthropen“ finanziert werden, sehr genau im Auge zu behalten. Bei uns nennen sich diese „brüderlichen Gemeinschaften“ die „NGOs“, die „Nichtregierungsorganisationen“. Warum wird diesen im modernen Russland so viel Aufmerksamkeit geschenkt? Die Antwort lautet, um die Finanzierung und Lenkung des inneren politischen Kampfes aus dem Ausland nicht zuzulassen.

Es ist vernünftig und an sich richtig. Aber unser Thema handelt ja nicht von den Problemen der „jungen russischen Demokratie“. Es geht um die Schwierigkeiten einer anderen Demokratie, die auch jung, nur nicht russisch, sondern deutsch gewesen ist. Die sogenannte Weimarer Demokratie. Sogar nach einer oberflächlichen Durcharbeitung von unbedeutenden und fragmentarischen Nachrichten dieser Zeit, wird man feststellen, dass Anfang der zwanziger Jahre des XX. Jahrhunderts dortzulande ein seltenes Chaos herrschte. Aus diesem Grunde, im Unterschied zu den heutigen Behörden der Russischen Föderation, hatte es in dem damaligen Deutschland keinen der Machthaber interessiert, wer und warum die NSDAP aus dem Ausland finanzierte. Das Ergebnis des Nichtvorhandenseins der rettenden Neugierde in diese Richtung ist wohlbekannt: im Jahre 1933 ist Adolf Hitler in Deutschland an die Macht gekommen.

Die Frage ist nunmehr, wer aus dem Ausland wollte das Geld dem wenig bekannten deutschen Politiker geben? Die Historiker bringen dazu ihre eigenen Versionen vor, die ohne Rührung zu lesen, einfach unmöglich ist.

„Die Partei, die sich so erfolgreich behauptete, erhielt ihre finanzielle Unterstützung auch aus tschechoslowakischen, skandinavischen und in erster Linie den schweizerischen Finanzkreisen“, (J. Fest „Hitler: Eine Biographie“), schreibt Joachim Fest, den man einen der besten Führerbiographen nennt.

Man muss zugeben, ziemlich unerwartete Behauptung. Und was ist mit „deutschen Industriellen“? Es zeigt sich, dass die ernsten Forscher der Geschichte des Nationalsozialismus, obwohl sie sich doch nicht beeilen, die geschichtlichen Vorurteile ihrer Leser etwa zu zerstören bzw. zu berichtigen, selbst diesen Vorurteilen doch keinen Glauben schenken.

Wozu brauchen die Tschechen ihr Geld dem angehenden Fanatiker Adolf Hitler zu geben? Nichts außer den Aktionen in den Bierstuben und den Zirkusarenen hat der Führer bis dahin vorzuweisen. Ja, seine Auftritte sind gut, ja er ist talentiert, und zwar verdammt talentiert. Aber er ist gleichzeitig doch nur eine der Figuren der regionalen bayerischen politischen Szene! Und nicht nur er! Die Nationalsozialisten insgesamt sind nur eine winzige politische Gruppierung. Das schreiben die „großen Kenner“ des Dritten Reiches ja sogar selbst.

„Bis zum Jahre 1930 sind die Nazis nur eine unbedeutende Partei, die sich auf der Peripherie des politischen Lebens in Deutschland befindet“ (Alan Bullock „Hitler and Stalin“).

Was gehen also die Tschechen die Nazis an? Welchen Grund hätten die Skandinavier, Hitler zu finanzieren? Warum sollen die Nationalsozialisten den Schweizern so von Nutzen sein? Bei den Historikern werden Sie die Antworten darauf in der Regel nicht finden. Und zwar aus dem ganz einfachen Grunde, da man nämlich keine plausiblen Gründe dafür sich würde ausdenken können. In der Regel folgen daraufhin als Antwort nichtssagende Sätze wie: „die Gründe, nach denen sich die Unterstützer der Partei orientierten, waren von sehr mannigfaltiger Natur, wie auch die Quellen der Finanzierung selbst“. (J. Fest „Hitler: Eine Biographie“)

Wir bräuchten aber nicht die nichtssagenden Hinweise, sondern die Antworten! Es ist wohl sehr angenehm, die Bücher zu schreiben, sie in Millionenauflagen zu verlegen, auskömmlich das ganze Leben davon zu leben, aber nichts von den in diesen aufgeworfenen Fragen zu verstehen! Ich habe wohlgemerkt nichts gegen das gute Leben der Schriftsteller und Forscher im Allgemeinen. Aber ich möchte, dass sie ihre Leser wenigstens respektieren!

Im Jahre 1938-1939 Jahren wird die Tschechoslowakei von Hitler zergliedert sein und danach Teil für Teil verschluckt werden. Haben denn die geheimnisvollen tschechischen Freunde dafür der NSDAP das Geld gegeben? Sind sie denn noch alle bei Verstand gewesen?

Die neutralen „Skandinavier“ haben ja angeblich Adolf Hitler auch geholfen gehabt. Was für Skandinavier waren es denn? Könnten es vielleicht die Norweger gewesen sein, deren Territorium im Jahre 1940 von dem Empfänger ihres Geldes einverleibt werden wird? Kann es nicht sein, dass der norwegische König sich aus der Langeweile für das politische Roulette-Spiel entschieden hatte und hatte dabei dem zukünftigen Führer die entsprechenden Mittel gewährt, um später aus seinem Land auf einem englischen Torpedobootzerstörer fliehen zu müssen?Meine Leser würden mir doch zustimmen, dass es angenehmere und einfachere Weisen gibt, einen Meeresspaziergang für sich zu organisieren. Wären die bezeichneten „Skandinavier“ etwa die Dänen, die ohne jeden Widerstand seitens ihrer eigenen Armee okkupiert wurden? Oder die Schweden, die nur durch ein Wunder es schafften, bis zum Ende des Krieges in diesem Konflikt neutral zu bleiben?

Wir sagten bereits, dass eine beliebige Geldmittelzuweisung an die politischen Parteien unbedingt dem Erreichen irgendwelcher Ziele dienen soll. Besonders wenn es sich um die Finanzierung von Politikern von den Bürgern fremder Staaten handelt. Damit werden ja viel gewichtigere Ziele von globalem Charakter verfolgt. Entsprechend müsste auch der verfolgte Vorteil daraus von nicht einfach nur ökonomischer, sondern höchstwahrscheinlich auch geopolitischer und strategischer Natur sein.

Der Sinn für irgendjemanden von seinen „Geldgebern“, Hitler zu finanzieren, bleibt mir vollkommen schleierhaft. Wo ist dabei ihr „Geschäft“, wo der Gewinn? Wo zumindest der geopolitische Gewinn? Welchen Nutzen hätten die Tschechoslowakei, Norwegen oder die Schweiz von der Wiedergeburt eines starken deutschen Staates? Eben keinen. Oder waren sie Geheimanhänger des Nationalsozialismus? Nein, über solche Anhänger aus Dänemark, Tschechoslowakei oder noch unglaublicher aus der Schweiz haben wir nichts mitbekommen. Natürlich, haben sich auch da ein paar Hundert Fanatiker gefunden und haben die Reihen der SS-Divisionen und anschließend die entsprechenden Massengräber gefüllt gehabt. Aber sind doch die Finanzierung und das Kanonenfutter zwei verschiedene Paar Schuhe!

„Im Herbst 1923 ist Hitler nach Zürich gereist und wäre, wie man berichtete, mit einer Truhe voller Schweizer Franken und Dollarscheinen zurückgekehrt”, (J. Fest „Hitler: Eine Biographie“), schreibt Joachim Fest. Das heißt, kurz vor dem versuchten staatlichen Umsturz hat jemand dem zukünftigen Führer eine solide Geldsumme in der Währung bereitgehalten. Und uns versucht man zu überzeugen, dass es die Schweizer gemacht hätten!

Dazu eine Erklärung. In April 1917 ist Wladimir Iljitsch Lenin nach Petrograd aus der Schweiz angekommen, in einem „verplombten“ Eisenbahnwagen durch das deutsche Territorium eingereist. Warum schreiben denn dann die Autoren, dass die finanziellen Mittel, die die Bolschewiki erreicht hatten, die Geldüberweisungen des deutschen Generalstabes waren? Was für Dummheiten sollen das denn sein? Lenin lebte doch in der Schweiz, in Zürich, wo sechs Jahre später auch Adolf Hitler, um sein Geld abzuholen, hingefahren ist. Deshalb, wenn man der Logik der Autoren der Bücher über den Führer folgen würde, hatte Lenin das Geld doch von den Schweizern erhalten haben müssen! Der schweizerische Geheimdienst also als der Organisator der Oktoberrevolution! „Komischerweise“ ist niemand darauf gekommen. Weil, genauso wie im Fall mit den Nationalsozialisten, total unklar ist, warum den Schweizern die russische Revolution oder die deutschen Marginalgruppierungen so am Herzen gelegen haben sollen. Würde man damit mehr Schokolade in zerstörtem Europa absetzen können? Oder würde sich die Nachfrage nach den Edel-Uhren etwa vergrößert haben?

Wir werden nichts von der Geschichte des Aufstieges Hitlers zur Macht und den Auslöser für den Zweiten Weltkrieg verstehen, solange wir die Tschechen und die Schweizer für die Schatzmeister der Nationalsozialisten halten werden. Warum schreiben die Autoren der Bücher über Hitler solch unverhohlenen Unsinn? Verstehen sie denn wirklich die ganze Naivität dessen nicht, worüber sie schreiben? Sie verstehen die sehr wohl, deshalb werden wir auch mit den nichtssagenden Antworten abgespeist. Aus gewisser Sorgfalt des Vorgehens können sie die Fragen doch nicht ganz unbeantwortet lassen. Da sie ja eine Menge von Zeugnissen haben, dass die Finanzierungskanäle Hitlers durch die Tschechoslowakei, die Skandinavischen Länder und die Schweiz organisiert wurden. Und obwohl die Nachrichten darüber nur ein Paar der Zeilen groß sind, sagen diese über den Verlauf und die Folgen der Weltkriege mehr aus, als ganze Seiten historischer Werke.

Die Finanzierung der dunklen Machenschaften und der fragwürdigen Geschichten der Weltpolitik wird immer durch die Banken und Persönlichkeiten der neutralen Länder erledigt! Kommen die Machenschaften ans Tageslicht, so könnte man dabei alles den neutralen Ländern in die Schuhe schieben, die Supermächte würden außen vor bleiben. Die ehrenwerten Historiker zählen uns gerade die neutralen Länder auf. Die schweizerischen Bankiers erfüllten dabei nur ihre Arbeit. Man hatte sie beauftragt, Hitler das Geld zu übergeben, so taten sie es auch.

Noch eine sehr wichtige Frage: warum gaben die „gutmütigen“ Neutralen das Geld gerade ihm, Hitler? Kann denn nicht sein, sie sponserten gleich alle Parteien aus Deutschland, und es danach darauf ankommen zu lassen? Nein, nicht alle, sondern nur den perspektivreichsten, zukunftsträchtigsten. Wobei man das Geld nicht nur an Adolf Hitler übergab. „Das sogenannte „dunkle Pferdchen“ Kurt Lüdecke hatte ebenso aus den bisher nicht ganz aufgeklärten, offenbar ausländischen Quellen größere Geldmittel erhalten, womit er seine „eigene“ SA-Abteilung von mehr als fünfzig Mann finanzierte“ (J. Fest „Hitler: Eine Biographie“).

Wer war dieser Kurt Lüdecke? Ein hochgestellter Nazi? Nein, in den Büchern können Sie auf folgende Charakteristiken stoßen: „einer der früheren Anhänger der Bewegung“, „einer der Genossen“ und sogar „der Agent Hitlers“. Und dieser durch nichts ausgezeichnete „Genosse“ schöpft aus gewissen unbekannten, aller Wahrscheinlichkeit nach ausländischen Quellen das Geld für den Jungpolitiker Hitler. Dann stoßen wir auf dieses „dunkle Pferdchen“ als einen Korrespondent des zentralen Organes der nationalsozialistischen Partei, der Zeitung „Völkischer Beobachter“. Warum ernennt Hitler einen wichtigen Mittelbeschaffer, einen seiner nächsten Genossen, nicht zum Gauleiter oder Gruppenführer der SS, nicht mal zum Chefredakteur, sondern zum einfachen Korrespondenten? Solch alte Freunde, besonders solch clevere, würden doch dem neuernannten Reichskanzler Adolf Hitler auf viel verantwortungsvolleren Posten viel nützlicher sein können. Kurt Lüdecke wird aber zum Schreiben von Reportagen abkommandiert.

Man braucht sich diesbezüglich nicht zu verwundern: „dunkles Pferdchen“ ist das Synonym für „Spion“ oder „Agent“. Ein Korrespondent der Zeitung ist die beliebte Legende für die Arbeit von verdeckten Mitarbeitern der Geheimdienste. Und daraus, wonach sich Lüdecke in den 30-er Jahren begibt, können wir die Schlüsse ziehen, woher er seine „Finanzierung“ in den 1920-1922 Jahren, in den Zeiten des Aufkommens des Nazismus, schöpfte. Wohin begibt er sich also? Nach Bremen, Rostock oder Berlin? Kann es sein, dass er nach Moskau, Prag oder Genf reist? Nein, Kurt Lüdecke geht in die USA…

Es existiert außerdem eine noch interessantere Version, Hitler würde vom französischen Geheimdienst finanziert („Nesawisimaja Gaseta“, russ. „Unabhängige Zeitung“ vom 29.04.2005)!

Dieser Logik sind wir bereits begegnet. Es gibt also die Nachrichten, dass die Finanzinfusionen an die Nazipartei aus benachbartem Frankreich erfolgten. Darüber nicht zu schreiben, wäre an sich nicht korrekt. Aber man muss dies doch auch irgendwie erklären können, warum also die Franzosen dies tun würden. Aus dem Grunde, informieren uns die „Forscher“, dass die Franzosen die Nationalsozialisten als bayerische Separatisten betrachteten!

Das ist nunmehr eine Tatsache, dass Frankreich schon immer ein Anhänger der Zersplitterung Deutschlands gewesen ist. Deswegen erscheint es in dem Zusammenhang nicht ohne Sinn, das Geld eben denen zu geben, die die bayerische Unabhängigkeit fordern. Nur gibt es dabei einen Hacken: die Nazis sprachen sich dafür niemals aus. Frankreich war im Übrigen für Hitler in Deutschland zum Feind Nummer eins erklärt worden. „Denn darüber muss man sich endlich vollkommen klar werden: Der unerbittliche Todfeind des deutschen Volkes ist und bleibt Frankreich. Ganz gleich, wer in Frankreich regierte oder regieren wird, ob Bourbonen oder Jakobiner, Napoleoniden oder bürgerliche Demokraten, klerikale Republikaner oder rote Bolschewisten: das Schlussziel ihrer außenpolitischen Tätigkeit wird immer der Versuch einer Besitzergreifung der Rheingrenze sein und einer Sicherung dieses Stromes für Frankreich durch ein aufgelöstes und zertrümmertes Deutschland.“, schrieb Hitler ein wenig später in „Mein Kampf“. Es kann doch nicht sein, dass bei dem französischen Geheimdienst nur Dummköpfe das Sagen haben würden?

Zum Zeitpunkt der französischen Zuwendungen war Hitlers Buch noch nicht geschrieben worden, daraus entstand also die ganze „Überschneidung“, könnte die einzig mögliche Antwort der „Hitlerforscher“ darauf lauten. Es stimmt auch, dass das Programmwerk des Führers noch nicht geschrieben worden war. Aber doch das NSDAP-Programm. Es würde doch möglich gewesen sein, wenn auch aus reiner Neugier, sich mit diesem vertraut zu machen, bevor man doch die Mittel übergibt, um zumindest die Separatisten von den Nationalsozialisten auseinander halten zu können.

Die Franzosen haben aber anscheinend das Programm der NSDAP nicht gelesen gehabt. Möglicherweise hatten die französischen Geheimdienste des Geldes so viel, dass sie sich nicht die Mühe antun wollten, sich mit der Lektüre der Dokumente jener Organisationen, an die sie die Finanzhilfen austeilten, zu beschäftigen. Haben die sich damit einfach an das entsprechende Budget herangewagt, das zur Finanzierung von extremistischen Organisationen bei dem deutschen Nachbarn aufgestellt wurde, um es entsprechend aufzuteilen?

Warum können wir dies unsererseits behaupten? Na, weil ein Jeder, der das Programm der Hitlerpartei durchschauen würde, feststellen könnte, dass der Separatismus darin nicht mal andeutungsweise erwähnt wird! Genauso wie ein jeder „Kapitalist“ in diesem die ganz und gar nicht „kapitalistischen“ Punkte über „entschädigungslose Konfiskation des Bodens“ und „Nationalisierung der Industrieunternehmen“ finden könnte.

Ganz im Gegenteil also, die NSDAP bekannte sich klar zu der deutsche Einheit. Schon der erste Punkt des Programms konnte alle Zweifel daran sofort zerstören:

„Erstens: Wir fordern den Zusammenschluss aller Deutschen auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes der Völker zu einem Groß-Deutschland.“

Nehmen wir mal an, die französischen Geheimdienste würden keinen leichten Weg gesucht haben und deswegen das Programm der NSDAP nicht vom Anfang an, sondern vom Ende her gelesen haben. Aber auch da trat die Klarheit des Vorhabens augenblicklich vor die Augen. Das Programm der Nationalsozialisten, das am 1. April 1920 angenommen wurde und volkssprachlich „25 Punkte“, entsprechend der Anzahl der darin enthaltenen Punkte, geheißen hatte, hatte als den letzten, den 25. Punkt, der alle vorhergehenden zusammenfasste, nämlich den folgenden:

„Zur Durchführung alles dessen fordern wir die Schaffung einer starken Zentralgewalt des Reiches. Unbedingte Autorität des politischen Zentralparlaments über das gesamte Reich und seine Organisationen im Allgemeinen.“

Mit gleichem Erfolg könnte man General Denikin(Kommandeur der Weißen Armee während des Bürgerkrieges 1917-1923 – Anm. d. Übers.) mit seiner Devise „Einheitliches und unteilbares“ Russland oder die Volkslandwehr von Minin und Poscharski (Führer der russischen Volkserhebung gegen die polnisch-litauische Besetzung während der Wirren Anfang des 17. Jahrhunderts – Anm. d. Übers) zu Separatisten bestimmt haben. Bedeutet das, dass die Franzosen es tatsächlich versäumt haben, sich das Programm der Nationalsozialisten durchzulesen? Oder haben sie es gelesen und verstanden deswegen auch gut, wem sie das Geld gaben? Aber warum bräuchten die Franzosen, jene Bewegung auf die Beine zu stellen, die nach nur fünfzehn Jahren die Okkupation ihrer Heimat anführen wird? Es kommt doch manchmal das Folgende vor, dass ein Herr einen riesigen bösen Hund auf den Untergang seiner Nachbarn aufzieht, dieser aber, außer Rand und Band geraten, letztendlich sich gegen seinen Herren selbst richtet.

Das, was in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg vor sich ging, bedarf einer besonderen, ausführlicheren Darstellung. Die Auszahlung der Reparationen hatte zu ungeahnter Inflation, ungeheurer Arbeitslosigkeit, und als Folge davon zum katastrophalen Abfall der Lebensqualität der Bevölkerung insgesamt geführt. Die des Hungers sterbenden Kriegsinvaliden waren die deutsche Realität des Anfangs der 20-er Jahre des vorigen Jahrhunderts gewesen. Außerdem die unbeheizten Häuser, die halbhungrigen Kinder, die Welle der Selbstmorde. Die Schwächeren sahen den Ausgang aus dem sie umgebenden Alptraum im Öffnen des Gasventils oder einem gut eingeseiften Stricke. Es ist vorgekommen, dass sich ganze Familien das Leben genommen haben.

Anständig bekleidete Menschen (die Kleidung aus den Vorkriegszeiten war noch nicht abgetragen) wühlten in den Müllgruben auf der Suche nach Essensresten. Das furchtbare Wüten der Armut und der Prostitution, die Bettler überall, die Demonstrationen der Kriegsveteranen mit der Forderung zur Vergrößerung der Invalidenrente. Denn dafür würde man sein Glas Milch kaufen können, aber auch nur dieses.

Den Zeitzeugen der Perestroika und des Zerfalls der Sowjetunion sollten die Bilder doch wohl bekannt vorkommen. Mit einem Unterschied, dass die Reformen Gaidars bei uns zulande im Vergleich zu der deutschen Nachkriegswirklichkeit die regelrecht paradiesischen Zustände darstellten. Deutschland ist durch das Fegefeuer, durch alle Kreise Dantes Hölle gegangen. Die Inflation war atemberaubend! Im Herbst 1923 kostete ein Hühnerei so viel wie 1913 an die 30 Mio. Eier! (Alan Bullock „Hitler and Stalin“) Dem damals jungen amerikanischen Reporter Ernest Hemingway erzählt ein deutscher Kellner eine rührende Geschichte, wie er genug Geld angespart hätte, um ein Hotel erwerben zu können. Jetzt könne er sich für dieses Geld nur vier Flaschen Sekt leisten. Ernst Hanfstaengl, nach Hause zurückgekehrt, kann für seinen kleinen Sohn keine Milch bekommen. Diese gab es nämlich nur nach den Lebensmittelkarten, war aber trotzdem nicht zu bekommen. Der einzige Weg war, in einem 5-Sterne-Hotel so viel an Kaffee zu bestellen, dass man aus den beigefügten Portionen Sahne die Milchflasche des Kindes füllen könnte (Ernst Hanfstaengl „Hitler. The Missing Years“).

Für ausführlichere Informationen zum Thema empfehle ich die Romane von Erich Maria Remarque, besonders „Der Schwarze Obelisk“. In dem die Szenen prächtig beschrieben sind, wo man mit seinem Lohn schnellstens zum Mittagessen ins Geschäft laufen musste, weil nämlich bereits am nachmittags an die Preisen eine zusätzliche Null hintendran gesetzt sein könnte.

Aber so lebt nur der durchschnittliche Deutsche. Die Nationalsozialisten haben zwar anfangs auch viele Schwierigkeiten vom Finanzcharakter. Die ersten Sturmabteilungen können z.B. keine Truppenbesichtigungen im Winter durchführen: es gibt kein warmes Schuhwerk. Aber nach und nach kommen die Dinge langsam in die Gänge. Die Führung der SA und die Parteifunktionäre werden in Währung entlohnt (J. Fest „Hitler: Eine Biographie“)

Das bedeutet die Stabilität und Garantie für ein anständiges Lebens in hyperinflationärem Deutschland. Wie auch jede Partei finanziert sich die Partei durch Beiträge und Spenden. Die SA-Männer gingen die Straßen der deutschen Städte mit den Geld-Krügen in der Hand ab und für die Auftritte Hitlers, die in Zirkusarenen stattfanden, wurden wie für Theater-Vorstellungen Karten verkauft. Dazu muss aber berücksichtigen, dass die Einkünfte dieser Art sich aus den augenblicklich sich entwertenden deutschen Mark zusammensetzten. Die interessierten älteren Damen haben dabei wie gesagt auch gespendet. „Keine Partei konnte damals für die Mitgliedsbeiträge, die in Reichsmark ausgezahlt wurden, existieren“ (K. Heiden „Geschichte des Nationalsozialismus“ russ. Ausgabe „Der Weg der NSDAP“), schreiben über diese Zeit die Historiker. Wer aber Hitler die Dollars und die Schweizer Franken gab, haben sie uns bis heute nicht in aller Deutlichkeit erklären können. Man kann aber die Frage auch selbständig beantworten. Wenn wir verstanden haben, wessen Interessen der Führer und die Nazipartei entsprachen, werden wir auch erkennen, wer das Geld für die Entwicklung dieser gegeben hatte. Wie aber erkennen, auf wessen Mühlenrad Hitler im Begriff war, das Wasser zu gießen? Nichts einfacher als das. Wir brauchen (im Unterschied zu den französischen Geheimdienstlern) nur sein Programmbuch durchzublättern. Schauen wir in „Mein Kampf“ rein und alles wird uns verständlich werden.

Dieses Buch ist vielschichtig: in ihm findet man die persönlichen Erinnerungen eines Frontsoldaten, die Aussprüche eines Antisemiten mit- und durcheinander vermischt. Uns aber interessieren nur die politischen Ansichten des Autors. Alles das, was sein Programm zu verstehen und zu bewerten uns ermöglicht, um seine wahren Handlungsabsichten daraus ableiten zu können. Seine Sponsoren hatten im Unterschied zu uns doch keine Ahnung gehabt, auf welche Art und Weise seine politische Karriere zu Ende gehen wird.

Erstens geht es im Buch um die Analyse der Gründe für die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg.

„Wenn europäische Bodenpolitik nur zu treiben war gegen Russland mit England im Bunde, dann war aber umgekehrt Kolonial- und Welthandelspolitik nur denkbar gegen England mit Russland… Allein man dachte ja auch gar nicht daran, sich mit Russland gegen England zu verbünden, so wenig wie mit England gegen Russland, denn in beiden Fällen wäre das Ende ja Krieg gewesen,…“

Bereits aus diesem Ausspruch wird die deutliche Ausrichtung der zukünftigen Politik Hitlers klar geworden sein. Wenn man also jemandem etwas abzunehmen im Begriffe ist, müsste man sich mit dem verbünden, dem man eben nichts abnehmen möchte. Die Diplomatie des Kaiserreichs ist nicht darauf gekommen und hat sich deswegen in den Krieg gegen die ganze Welt hineinziehen lassen.

„Da man aber überhaupt von einer planmäßigen Vorbereitung des Krieges nichts wissen wollte, verzichtete man auf Grunderwerb in Europa und opferte, indem man sich statt dessen der Kolonial- und Handelspolitik zuwandte, das sonst mögliche Bündnis mit England, ohne aber nun logischerweise sich auf Russland zu stützen, und stolperte endlich, von allen, außer dem habsburgischen Erbübel, verlassen, in den Weltkrieg hinein.“

Wenn man mit allen auf einmal kämpft, wäre es unmöglich, zu siegen. Das ist die erste Schlussfolgerung, zu der der Autor von „Mein Kampf“ durchdringt. Weiter analysiert er, wie geschlossen die Reihen der potenziellen Gegner seines Landes wären.

„Denn darüber muss man sich endlich vollständig klar werden: Der unerbittliche Todfeind des deutschen Volkes ist und bleibt Frankreich.“

Das andere Mitglied der Entente aus den Reihen der potenziellen Gegner – England – charakterisiert Hitler in einer ganz anderen Tonart. Er rechtfertigt diesen sogar.

„Gerade um Frankreichs Macht nicht übergroß anwachsen zu lassen, war eine Beteiligung Englands an seinen Raubgelüsten die einzig mögliche Form des eigenen Handelns. Tatsächlich hat England sein Kriegsziel nicht erreicht.“

Die Söhne des nebeligen Albions (die Engländer – Anm. d. Übers.) bemühten sich immerwährend, die stärkste Macht auf dem Kontinent zu schwächen. Vor kurzem noch ist es Deutschland gewesen. Aber es ist nunmehr zerschlagen, ausgeraubt und stellt keine Gefahr für die Engländer mehr dar. Nach Meinung Hitlers, kann England nunmehr nur mit Frankreich unzufrieden sein!

„So war die Frucht des Kampfes gegen die Machtentwicklung Deutschlands politisch die Herbeiführung der französischen Hegemonie auf dem Kontinent.“

Aber die Prinzipien der britischen Politik werden nicht nur für Jahrzehnte, sondern für Jahrhunderte geschmiedet! Auch jetzt, ist die Meinung Hitlers, sollten die Engländer von diesen auf keinen Fall zurücktreten.

„Englands Wunsch ist und bleibt die Verhütung des übermäßigen Emporsteigens einer kontinentalen Macht zu weltpolitischer Bedeutung, d.h. also die Aufrechterhaltung einer bestimmten Ausgeglichenheit der Machtverhältnisse der europäischen Staaten untereinander; denn dies erscheint als Voraussetzung einer britischen Welthegemonie.“

Hier zieht Hitler noch eine Schlussfolgerung. Die Hauptschlussfolgerung des Buches. Gerade wegen dieser war das ganze Buch verfasst worden:

„Wer von dem obigen Gesichtspunkt aus eine Prüfung der heutigen Bündnismöglichkeiten für Deutschland vornimmt, muss zu der Überzeugung gelangen, dass als letzte durchführbare Bindung nur eine Anlehnung an England übrigbleibt.“

Wie es doch so schön heißt: „Vergangenes vergangen sein lassen“, also will auch Hitler die alten Sünden Großbritanniens vergessen. Die Niederlage des Jahres 1918, die Revolution, die versenkte deutsche Flotte, die Reparationen – das alles ist er bereit zu vergessen. Die Briten hätten das Ganze doch nicht des Übels wegen getan.

Sozusagen: „It’s nothing personal, it’s only business“.

„Nun wird aber Bündnispolitik nicht getrieben vom Gesichtspunkt rückblickender Verstimmungen aus, sondern vielmehr befruchtet von der Erkenntnis zurückblickender Erfahrungen. Die Erfahrung aber sollte uns nun belehrt haben, dass Bündnisse zur Durchführung negativer Ziele an innerer Schwäche kranken.“

Deshalb sollte man mehr positiv denken. Man muss es den Engländern nicht übel nehmen und von ihnen auch keine übernatürliche Güte erwarten. Auch nicht die etwa pro-deutschen Stimmungen. Solche Politiker und solche Politik wird es in England niemals geben.

„Es wird jeder Engländer als Staatsmann natürlich erst recht Engländer sein, jeder Amerikaner Amerikaner , und es wird sich kein Italiener bereitfinden, eine andere Politik zu machen als eine pro-italienische . Wer also Bündnisse mit fremden Nationen aufbauen zu können glaubt auf einer pro-deutschen Gesinnung der dort leitenden Staatsmänner, ist entweder ein Esel oder ein unwahrer Mensch. Die Voraussetzung zur Aneinanderkettung von Völkerschicksalen liegt niemals in einer gegenseitigen Hochachtung oder gar Zuneigung begründet, sondern in der Voraussicht einer Zweckmäßigkeit für beide Kontrahenten. D.h. also: So sehr, sagen wir, ein englischer Staatsmann immer pro-englische Politik betreiben wird und niemals pro-deutsche, so sehr können aber ganz bestimmte Interessen dieser pro-englischen Politik aus den verschiedensten Gründen heraus pro-deutschen Interessen gleichen.“

Die Übereinstimmung der Interessen – das ist jenes Sprungbrett, das Deutschland seine glänzende Zukunft bescheren wird und Hitler seinerseits die Gipfeln der politischen Macht im Lande.

„England wünscht kein Deutschland als Weltmacht, Frankreich aber keine Macht, die Deutschland heißt: ein denn doch sehr wesentlicher Unterschied! Heute aber kämpfen wir nicht für eine Weltmachtstellung, sondern haben zu ringen um den Bestand unseres Vaterlandes, um die Einheit unserer Nation und um das tägliche Brot für unsere Kinder. Wenn wir von diesem Gesichtspunkte aus Ausschau halten wollen nach europäischen Bundesgenossen, so bleiben nur zwei Staaten übrig: England und Italien.“

Interessant, dass in den Büchern wie sowjetischer als auch westlicher Historiker und Politiker die nahezu ungehemmte Liebe Hitlers zu Großbritannien nicht diskutiert wird. Die Autoren erwähnen das entweder überhaupt nicht oder mit nur einer Zeile, wie zum Beispiel: „Die einzig möglichen Verbündeten Deutschlands sind England und Italien“ (Churchill W.S. The Second World War).

Weiter lässt sich Hitler dazu aus, dass für England und Italien starkes Frankreich auf dem europäischen Kontinent wie ein Knochen in der Kehle sein müsste. Die Logik des Führers ist einfach und durchsichtig. Da diese Länder an der Existenz eines starken Frankreich nicht interessiert sind, das zum Hegemon Europas nicht ausschließlich dank der eigenen Stärke, sondern gerade wegen der Schwäche Deutschlands wird, so werden diese Länder dadurch zu deutschen Freunden, wenn auch gezwungenermaßen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Und wenn auch kein Freund, so doch auch kein Feind und Widersacher!

„Bei nüchternster und kältester Überlegung sind es heute in erster Linie diese beiden Staaten England und Italien , deren natürlichste eigene Interessen den Existenzvoraussetzungen der deutschen Nation wenigstens im allerwesentlichsten nicht entgegenstehen, ja in einem bestimmten Maße sich mit ihnen identifizieren.“

Während dieses Kapitels wird das Wort „England“ so oft wiederholt werden, dass es den Leser regelrecht in Erstaunen versetzt. Wieder und immer wieder spielt Hitler mit demselben Gedanken, wobei er diesen von verschiedenen Seiten in Angriff nimmt und immer ein und dasselbe wiederholt.

„Für Deutschland jedoch bedeutet die französische Gefahr die Verpflichtung, unter Zurückstellung aller Gefühlsmomente, dem die Hand zu reichen, der, ebenso bedroht wie wir, Frankreichs Herrschgelüste nicht erdulden und ertragen will.„

Worüber redet Hitler? Kann es sein, dass der Führer dem nebeligen Albion seine Freundschaft anbietet? Also noch vor fast zehn Jahren vor seiner Ankunft an der Macht? Ja, er sagt gerade das. Direkt und ohne Umschweife:

„In Europa wird es für Deutschland in absehbarer Zukunft nur zwei Verbündete geben können: England und Italien.“

Der Schlüssel zum Erfolg für das schwache und müde Deutschland ist das Bündnis mit den Siegern, die gerade wegen ihrer Schwäche nicht an ihrer weiteren Schwächung interessiert sind!

Und da habe ich es begriffen. Nicht für die deutschen Bürger und die Hausfrauen hatte Adolf Hitler sein Buch verfasst gehabt! Nicht für die kleinen Buben aus Hitlerjugend, nicht für die breitschultrigen SA-Männer, nicht für die in schwarze Uniformen gekleideten SS-Angehörigen. Die Seiten von „Mein Kampf“ waren für Hitler eine wunderbare Möglichkeit, sich an die Herrscher der damaligen Welt – die Engländern – zu wenden, um ihnen den so einfachen, wie auch klaren Gedanken als Vorschlag zu unterbreiten. In Deutschland unter Leitung Hitlers entstehe eine neue mächtige Bewegung. Bis heute habe diese nicht genug an Kraft und Macht, wäre also noch in Entwicklung begriffen. Diese erfordere Hilfe von außen. Wie ein Pflanzentrieb zum Lichte würde sich durch den politischen Boden Deutschlands die neue nationalsozialistische Partei hindurchschlagen. Es fehle dieser nur an einem: Geld und nochmals Geld. Man bräuchte vor uns keine Angst haben. Wir seien die „guten“ Burschen, die keine Gefahr für England darstellen. Eine mächtige proenglische Strömung schafft und versucht der ehrgeizige deutsche Politiker Adolf Hitler zu den Gipfeln der Macht zu führen. Die Briten könnten mit ihm ruhigen Gewissens ein Bündnis eingehen, könnten aber auch nach Kräften angemessene Unterstützung leisten. Und wenn er den deutschen politischen Olymp erstiegen haben würde, so würde er eine dem Vereinigten Königreich genehme Politik betreiben, weil es eben zwischen seinen Zielen und den Zielen der englischen Politik keine Widersprüche gäbe. Andere Verbündeten wären für Hitler an sich überhaupt nicht mehr notwendig.

„Wie konnte man jeden einzelnen dieser Punkte (des Versailler Vertrages – Anm. d. Übers.) dem Gehirn und der Empfindung dieses Volkes so lange einbrennen, bis endlich in sechzig Millionen Köpfen, bei Männern und Weibern, die gemeinsam empfundene Scham und der gemeinsame Hass zu jenem einzigen feurigen Flammenmeer geworden wäre, aus dessen Gluten dann stahlhart ein Wille emporsteigt und ein Schrei sich herauspresst: Wir wollen wieder Waffen!“

Der Versailler Vertrag hat Deutschland tatsächlich an den Rand eines Niedergangs gestellt. Die gewaltigen Reparationen, der Hunger, die Kälte, das Elend, die Arbeitslosigkeit, die Welle der Selbstmorde. Also welcher Art von „Schrei“ sollte nach Meinung des Führers der Tiefe der Seele des deutschen Volkes entsteigen? Geben Sie uns das Essen? Lassen Sie heizen, damit wir uns wärmen können? Geben Sie uns Arbeit? Erheben Sie keine Reparationen? Heben Sie den Versailler Vertrag auf?

Nein. Hitler schreibt in seinem Werk über etwas anderes. Und zwar deswegen, weil er das Buch für ganz andere Menschen geschrieben hat, als die Forscher des Naziregimes meinen.

„Geben Sie uns wieder die Waffen!“ – das ist sein Anliegen zum Ende der Aussage.

Deutschland soll die Sieger um Waffen anhalten? Um den Krieg wieder zu beginnen. Vielleicht gegen die, die sein Vaterland beraubt und zerstört haben? Um die von seinem Land abgesonderten Territorien oder die überseeischen Kolonien zurückzugeben? Wer würde denn so dumm sein und den Deutschen die Waffen für den Krieg gegen sich selbst geben? Machen Sie sich keine Mühe, die Fragen selber zu beantworten, denn die Antworten haben wir im Buch bereits drin stehen. Und diese sind äußerst deutlich erklärt worden.

„…also Zurückstellung der Interessen der abgetrennten Gebiete gegenüber dem einzigen Interesse, dem verbliebenen Rest jenes Maß an politischer Macht und Kraft zu erringen…“

Er wird die verlorenen Gebiete nicht zurückfordern. Denn das Bündnis mit England ist eine einzige Möglichkeit für Deutschland, wiederhergestellt zu werden und wieder zur verlorengegangenen Größe zurückzufinden. Dazu müsste man eben ein Bauernopfer bringen! Denn der Sieger, repräsentiert durch die Briten, sollte Deutschland nicht fürchten, sondern aufrüsten. Diese Waffen werden für ganz andere, gemeinsame Ziele verwendet werden, und zwar für die Eroberung der neuen Gebiete zur Bereicherung beider Völker.

„Völkerschicksale werden fest aneinander geschmiedet nur durch die Aussicht eines gemeinsamen Erfolges im Sinne gemeinsamer Erwerbungen, Eroberungen, kurz einer beiderseitigen Machterweiterung.“

Wo möchte denn der Führer, die neuen Gebiete zum Ruhme Deutschlands und Englands herschaffen? Darüber erzählt das ganze nächste, 14. Kapitel seines Buches. Das auch entsprechend heißt: „Die Östliche Orientierung oder die östliche Politik“. Gerade dieses zitierten so gerne die sowjetischen Historiker. Jedoch verliert sich wegen der Loslösung dieses von dem vorhergehenden Kapitel die ganze Logik der Überlegungen Hitlers (deshalb verzeihe mir, mein werter Leser, für die weiteren ausgedehnten Zitate). Diese an sich ist aber für das Verständnis der Ursprünge und der Gründe des Zweiten Weltkrieges von immenser Bedeutung. Noch wichtiger ist der Gedankengang des zukünftigen Führers und Kanzlers Deutschlands für die Antwort auf die Frage, was am 22. Juni 1941 in Wirklichkeit vorgefallen ist…

Gerade in diesem 14. Kapitel erklärt Hitler ohne Umschweife, wo die Faschisten das deutsche Volk hintreiben werden, falls sie von den Siegern des Ersten Weltkrieges die notwendigen Waffen bekommen werden:

„Die Forderung nach Wiederherstellung der Grenzen des Jahres 1914 ist ein politischer Unsinn von Ausmaßen und Folgen, die ihn als Verbrechen erscheinen lassen.“

Nach den Ergebnissen des Ersten Weltkrieges verlor Deutschland Teile seines Territoriums. Von diesen Teilen haben sich zu ungleichen Teilen Frankreich, Polen, die Tschechoslowakei und Litauen abgezweigt. Die überseeischen Kolonien haben sich die Engländer unter den Nagel gerissen. Die Forderung nach Rückführung dieser Gebiete würde einen Krieg gegen diese Länder bedeuten. Polen, die Tschechoslowakei und Litauen sind die von Britannien kontrollierten Länder, Frankreich Britanniens Hauptverbündeter.Einen solchen Krieg werden die Engländer nicht wollen und darum keine Waffen oder Geld dafür liefern. Hitler fegt die Zweifel der Engländer sofort und für immer weg. Er braucht kein Elsass, kein Lothringen, der Teufel solle sie holen. Es gibt viel interessantere Sachen zu haben. Aber wo? Im Osten. Etwas weiter, hinter Polen und Litauen.

„Damit ziehen wir Nationalsozialisten bewusst einen Strich unter die außenpolitische Richtung unserer Vorkriegszeit. Wir setzen dort an, wo man vor sechs Jahrhunderten endete. Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem Süden und Westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten. Wir schließen endlich ab die Kolonial- und Handelspolitik der Vorkriegszeit und gehen über zur Bodenpolitik der Zukunft.

Wenn wir aber heute in Europa von neuem Grund und Boden reden, können wir in erster Linie nur an Rußland und die ihm untertanen Randstaaten denken“

Es ist alles äußerst klar dargelegt worden. Wir würden also mit der Kolonial- und Handelspolitik der Vorkriegszeit brechen, was eine klare Absage an die Expansionsbestrebungen des deutschen Staates in Richtung der Bestrebungen des Anfangs des XX. Jahrhunderts bedeutet, also vor dem Ersten Weltkrieg: China, Afrika, Asien. Dortzulande ist ja bereits alles zwischen den Engländern, den Franzosen und anderen Europäern aufgeteilt worden. Auch gibt es auf diesen Kontinenten Stellen und Plätze amerikanischer Interessen. Da würde Hitler sich nicht hinwagen, er wird sich in Richtung auf Russland zubewegen. Dort ist des Landes genug. Nicht nur für die Deutschen, die Engländer würden ebenfalls etwas abhaben können!

Wie ein guter Wahrsager bemüht sich Hitler darum, alle Bedenken auszuräumen, die bei jenen Herren der englischen Geheimdienste entstehen könnten, die sein Buch sich zu Herzen nehmen werden. Das Bündnis zwischen Deutschlands und Russlands ist ein mehr als hundert Jahre alter Alptraum der Angelsachsen. Man stelle sich doch nur vor, dass sich diese zwei kontinentalen Mächte anfreunden würden? Man weiß ja nie, du würdest Hitler bis zu den Zähnen aufrüsten, er aber, zusammen mit Russland, der UdSSR, würde beginnen, dir die weltweite Hegemonie streitig zu machen.

Wie leichte Rauchwolken vertreibt der Führer mit seinen Buchaussagen solch ungereimte Gedanken:

„Das derzeitige, seiner germanischen Oberschicht entkleidete Russland ist, ganz abgesehen von den inneren Absichten seiner neuen Herren, kein Verbündeter für einen Freiheitskampf der deutschen Nation. Rein militärisch betrachtet, wären die Verhältnisse im Falle eines Krieges Deutschland-Russland gegen den Westen Europas, wahrscheinlich aber gegen die ganze übrige Welt, geradezu katastrophal. Der Kampf würde sich nicht auf russischem, sondern auf deutschem Boden abspielen, ohne dass Deutschland von Russland auch nur die geringste wirksame Unterstützung erfahren könnte.“

Nach solch beruhigenden und alles klar stellenden Passagen wendet sich Adolf Hitler wieder an die Leser. Die Londoner, nicht die Berliner wohlgemerkt. Wenn man erst einmal begreift, an wen die Worte des Führers gerichtet sind, so gewinnen diese einen ganz anderen Sinn:

„Sorgt dafür, dass die Stärke unseres Volkes ihre Grundlagen nicht in Kolonien, sondern im Boden der Heimat in Europa erhält! Haltet das Reich nie für gesichert, wenn es nicht auf Jahrhunderte hinaus jedem Sprossen unseres Volkes sein eigenes Stück Grund und Boden zu geben vermag!“

Es würde scheinen, dass der Führer in seinen Ausführungen bereits alles unmissverständlich und detailliert dargelegt hatte:

– Er wäre für das Bündnis mit England;

– Nach der Erteilung des „väterlichen Segens“ der Engländer und der Franzosen auf die Umrüstung Deutschlands, wäre er bereit, die Sowjetunion anzugreifen und diese nicht nur für die Interessen der Deutschen, sondern auch der übrigen „progressiven Menschheit“ zu zerschlagen;

– Im Prinzip wäre er bereit, die von den englischen Freunden abgesonderten und abgegriffenen ehemaligen deutschen Gebiete nicht wieder zurück zu fordern.

Hitler macht aber dabei nicht Halt, sondern kehrt immer und immer wieder auf dasselbe Thema des Bündnisses mit England zurück. Als ob er jemanden von seiner Sache mit aller Kraft zu überzeugen trachten würde.

„Das wichtigste ist zunächst die Tatsache, dass eine Annäherung an England und Italien in keiner Weise eine Kriegsgefahr an sich heraufbeschwört. Die einzige Macht, die für eine Stellungnahme gegen den Bund in Betracht käme, Frankreich, wäre hierzu nicht in der Lage.“

Und warum bräuchte auch Frankreich, Hitler die Fehde anzusagen, der, obwohl er doch die Franzosen augenscheinlich für die Hauptfeinde seines Heimatlandes hält, so doch seine Eroberungen im Raum Smolensk und Charkow und nicht Marseilles oder Toulons zu machen gedenkt?

„Der weitere Erfolg wäre, dass mit einem Schlage Deutschland aus seiner ungünstigen strategischen Lage befreit würde. Der mächtigste Flankenschutz einerseits, die volle Sicherung unserer Versorgung mit Lebensmitteln und Rohstoffen andererseits wäre die segensreiche Wirkung der neuen Staatenordnung.„

Wie man es auch dreht und wendet, so ist doch für Hitler das Bündnis mit Großbritannien das Mittel gegen alle deutschen Probleme. Gerade das Lebenswasser auf sterbendes Deutschland!

„Fast noch wichtiger aber würde die Tatsache sein, dass der neue Verband Staaten umschließt von einer sich in mancher Hinsicht fast ergänzenden technischen Leistungsfähigkeit. Zum ersten Male bekäme Deutschland Verbündete, die nicht als Blutegel an unserer eigenen Wirtschaft saugen, sondern sogar zur reichsten Vervollständigung unserer technischen Rüstung ihren Teil beitragen könnten und auch würden.“

Sind Sie noch nicht ganz im Klaren, woher der Führer im Begriff war, die Technologien, die Rüstung und das Geld für ihre Produktion zu erhalten? Ohne wessen Hilfe Hitler rein technisch es einfach nicht bewerkstelligen könnte, den Kampf zu beginnen? Er schreibt es doch mit der eigenen Hand und in klarster Sprache! Der letzte Kapitel von „Mein Kampf“ ist eine ununterbrochene, nicht aufhören wollende Lobpreisung auf Großbritannien. Das Loblied auf England ertönt von einer Seite und geht auf die nächste über und immer weiter fort:

England wäre „Die größte Weltmacht der Erde…“, das Bündnis mit einem solchen Staate würde „für einen Kampf in Europa andere Voraussetzungen bieten“.

England ist ein unser Alles. Das ist eben der Hauptgedanke zweier abschließender Kapitel von „Mein Kampf“. Das Buch enthält insgesamt 15 Kapitel, was bedeuten würde, das ein Siebentel seines literarischen Werks Hitler dem Gedanken widmet, wie schön es doch wäre, Freundschaft mit Großbritannien zu schließen.

Aber das Wohlwollen der Angelsachsen, der Herrscher der Welt, gibt es natürlich nicht umsonst.

„Sicherlich sind, wie ich schon im vorhergehenden Kapitel betonte, die Schwierigkeiten groß, die einem solchen Bunde entgegenstehen.“, schreibt der Führer.

Natürlich: man müsste seine Unersetzbarkeit, seine Loyalität und Lenkbarkeit noch unter Beweis stellen, denn erst dann werden die Führungskräfte der englischen Geheimdienste, vielleicht einmal, dem noch wenig bekannten deutschen Politiker ihre Beachtung schenken.

Hitler seinerseits ist bereit, alles Mögliche zu tun, damit das Bündnis zwischen England und Deutschland Realität würde.

„…dass wir unser eigenes Handeln in kluger Selbstüberwindung demgemäß bestimmen. Und dies ist eben in dem Augenblick möglich, in welchem man, erfüllt von der mahnenden Not, statt der außenpolitischen Ziellosigkeit der letzten Jahrzehnte einen einzigen zielbewussten Weg beschreitet und auf diesem durchhält.“

Welcher Weg wäre das? Welches Ziel verfolgt Hitler? Ich denke, dass jeder, der dieses Kapitel mit Aufmerksamkeit gelesen hat, diese Frage auch beantworten würde können.

Die Wiederherstellung und die Wiederbewaffnung Deutschlands für die nachfolgende unverzügliche Aggression in Richtung der grenzenlosen russischen Weiten wären das Hauptanliegen und das Hauptprogramm des Führers der Nationalsozialisten.Die obligatorische und die erstwichtigste Bedingung dafür, das Fundament, die Basis für die Wiederherstellung der deutschen Wirtschaft und Militärmacht wäre das Bündnis mit Großbritannien.

Wie sollte man nur einen solch richtig denkenden Patrioten nicht unterstützen? Wie könnte man nur dem so nützlich urteilenden Führer das Geld vorenthalten? Wie würde man es über sich bringen, einem England so freundlich gestimmten Politiker nicht zu verhelfen, zur Macht zu gelangen?

Verfasst von: Freiheitlicher | 29. Juni 2013

Der Plan läuft ganz nach Protokoll:

Der satanische Plan dunkler Macht:

 „Die Protokolle der Weisen von Zion“

 

       1. Protokoll

Lassen wir alles Gerede beiseite, prüfen wir jeden einzelnen Gedanken, beleuchten wir die Lage durch Vergleiche und Schlussfolgerungen. Ich werde  unser System  sowohl von unserem Gesichtspunkte aus als auch nach der nichtjüdischen Auffassung entwickeln. Festzuhalten ist, dass die Menschen mit bösen Instinkten viel zahlreicher sind als die mit guten. Daher erzielt man bessere Erfolge, wenn man die Menschen mit Gewalt und Einschüchterung als mit gelehrten Erörterungen regiert.

Jeder Mensch trachtet nach Herrschaft, jeder möchte Diktator werden, wenn er es nur könnte, und nur wenige sind bereit, ihren eigenen Nutzen dem Gemeinwohle zu opfern. Wer hat die Raubtiere, die man Menschen nennt, im Zaume gehalten? Wer hat sie bisher geleitet?

Zu Beginn der sozialen Ordnung unterwarfen sie sich der rohen und blinden Gewalt, später dem Gesetze, das nichts anderes ist als die gleiche Gewalt, nur verkleidet. Ich folgere daraus, dass nach dem Naturgesetze das Recht in der Gewalt liegt.

Die politische Freiheit ist keine Tatsache, sondern eine blosse Idee. Mann muss es verstehen, diese Idee zu verwerten, sobald man die Volksmassen durch den Köder einer Idee auf seine Seite bringen muss, falls dieselben die Absicht haben, die herrschende Partei zu stürzen. Diese Aufgabe ist leicht zu lösen, wenn der Gegner seine Macht aus der Idee der Freiheit, dem so genannten Liberalismus, schöpft und dieser Idee zuliebe etwas von seiner Macht opfert.

In diesem Augenblicke wird unsere Lehre  triumphieren: Sobald die Zügel der Regierung gelockert sind, werden sie kraft Naturgesetzes sofort von anderen Händen ergriffen, weil die blinde Gewalt der Masse nicht einen Tag ohne Führer sein kann; die neue Macht tritt einfach an die Stelle der früheren Macht, die durch den Liberalismus entkräftet wurde. In unserer Zeit hat die Macht des Goldes die Herrschaft der liberalen Regierung ersetzt. Es gab eine Zeit, wo der Glaube an Gott herrschte.

Die Idee der Freiheit lässt sich nicht verwirklichen, denn niemand versteht es, von ihr den richtigen Gebrauch zu machen. Man braucht das Volk nur kurze Zeit sich selbst regieren zu lassen und die Selbstverwaltung verwandelt sich alsbald in Zügellosigkeit.

Von diesem Augenblicke an entstehen Zwistigkeiten, die rasch zu sozialen Kämpfen führen, die Staaten gehen in Flammen auf und ihre ganze Grösse fällt in Asche zusammen.

Mag nun ein Staat sich unter der Wirkung seiner eigenen Erschütterungen erschöpfen oder mögen ihn seine inneren Zwistigkeiten äusseren Feinden ausliefern, jedenfalls kann er als unrettbar verloren angesehen werden:  Er ist in unserer Gewalt. Die Herrschaft des Kapitales, das ganz in unseren Händen ist, erscheint ihm dann wie ein Rettungsanker, an den er sich wohl oder übel anklammern muss, will er nicht versinken.

Wenn jemand vom liberalen Standpunkte aus solche Erwägungen für unmoralisch halten sollte, so frage ich ihn: Wenn jeder Staat zwei Feinde, einen äusseren und einen inneren hat, und wenn es ihm erlaubt ist, gegen den äusseren Feind ohne Rücksicht auf Moral alle Kampfmittel anzuwenden z.B. ihm seine Angriffs- und Verteidigungspläne nicht bekannt zu geben oder ihn bei Nacht oder mit überlegenen Streitkräften anzugreifen, warum, frage ich, sollten solche Mittel gegenüber dem schlimmeren Feind, der die soziale Ordnung und den Wohlstand zerstört, unmoralisch sein?

Kann ein gesunder Geist hoffen, die Volksmassen mit den Mitteln der Ermahnung oder Überredung erfolgreich zu führen, wenn dem Volke, das nur oberflächlich denkt, die Freiheit zum Widerspruche gegeben ist, der, wenn auch sinnlos, dem Volke verführerisch erscheint?

Diese Leute lassen sich ausschliesslich von ihren kleinlichen Begierden, ihren abergläubischen Anschauungen, ihren Gebräuchen, Überlieferungen und gefühlsmässigen Grundsätzen leiten, sie sind das Spielzeug der streitenden Parteien, die sich selbst der vernünftigsten Übereinkunft entgegenstemmen.

Jede Entscheidung der Masse hängt von Zufälligkeiten ab; sie hat von der Geheimkunst der Politik keine Ahnung, trifft daher ganz törichte Entscheidungen und legt so den Keim der Anarchie in die Verwaltung. Politik hat mit Moral nichts gemein.

Ein Herrscher, der sich von der Moral leiten lässt, handelt nicht politisch und seine Macht steht auf schwachen Füssen. Wer herrschen will, muss zu List und Heuchelei greifen. Hohe Eigenschaften eines Volkes wie Offenheit und Rechtschaffenheit sind in der Politik nur Laster, denn sie stürzen die Könige leichter von ihrem Thron als selbst der mächtigste Feind. Solche Eigenschaften mögen die Merkmale der nichtjüdischen Reiche sein, wir aber dürfen sie uns auf keinen Fall zur Richtschnur nehmen.

Unser Recht liegt in der Gewalt. Das Wort Recht ist ein leerer, nicht bestimmbarer Begriff. Es besagt lediglich: Gebt mir, was ich will, damit ich dadurch beweisen kann, dass ich der Stärkere bin.

Wo fängt das Recht an, wo hört es auf? In einem Staate, in dem die Macht schlecht organisiert ist, in dem die Gesetze und der Herrscher durch die zahllosen Rechte, die der Liberalismus geschaffen hat, ohnmächtig geworden sind, finde ich ein neues Recht, nämlich mich kraft des Rechtes des Stärkeren auf die ganze bestehende Rechtsordnung zu stürzen und sie umzustossen, die Hand an die Gesetze zu legen, alle Einrichtungen umzubilden und der Herr derer zu werden, die uns ihre Rechte, die sie sich durch Gewalt verschafft hatten, überlassen und ihre Macht freiwillig, aus Liberalismus verzichtet haben. 

Während heute alle Mächte wanken, wird unsere Macht stärker sein als jede andere, weil sie so lange unsichtbar bleiben wird, bis sie durch keine List mehr untergraben werden kann.

Aus dem vorübergehenden Bösen, das wir jetzt anrichten müssen, wird das Gute einer unerschüt-terlichen Regierung hervorgehen, die den geregelten Lauf des nationalen Lebens, dessen Räderwerk durch den Liberalismus gestört wurde, wieder herstellen wird.

Der Zweck heiligt die Mittel. Wenden wir bei unseren Plänen weniger Aufmerksamkeit dem Guten und Moralischen zu als dem Notwendigen und Nützlichen.

Vor uns liegt ein Plan, in dem wie bei einem Kriegsplan die Linie eingezeichnet ist, die wir nicht verlassen dürfen, ohne Gefahr zu laufen, die Arbeit von Jahrhunderten zu zerstören.  (……………..) 

Unsere Losung ist: Gewalt und Hinterlist.  Nur die Gewalt allein siegt in der Politik, insbesondere dann, wenn sie in den für einen Staatsmann unentbehrlichen Talenten verborgen ist. Gewalt muss der Grundsatz sein, List und Heuchelei die Regel für die Regierungen, welche nicht gewillt sind, ihre Krone an die Vertreter irgend einer neuen Macht zu verlieren.

Dieses Übel ist das einzige Mittel, zum Ziel, zum Guten, zu gelangen. Daher dürfen wir uns von Bestechung, Betrug und Verrat nicht abhalten lassen,  sobald dies für unser Ziel dienlich sein kann. In der Politik muss man fremdes Eigentum, ohne zu zaudern, nehmen, wenn man durch dieses Mittel Unterwerfung und Macht erlangen kann. Unser Staat, der den Weg friedlicher Eroberung geht, wird sich veranlasst sehen, die Schrecken des Krieges durch die weniger auffallenden, aber viel wirksameren Hinrichtungen zu ersetzen, die zur Aufrechterhaltung des Terrors, als Mittel zur Erzielung blinden Gehorsams notwendig sind. Gerechte, aber unbeugsame Strenge ist das wichtigste Machtmittel eines Staates.   (……………..) 

Auf diesen Grundlagen indessen beruhten die dynastischen Regierungen. Der Vater übertrug die Geheim-nisse der Politik auf seinen Sohn derart, dass sie bis auf die Mitglieder der regierenden Familie niemandem bekannt wurden, damit niemand das Geheimnis verrate. Im Laufe der Zeiten ging die Bedeutung dieser münd-lichen Überlieferung der Staatskunst verloren und dieser Verlust trug zum Erfolge unserer Sache bei.

Unsere Schlagworte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit brachte mit Hilfe unserer geheimen Agenten in unsere Reihen ganze Legionen, die unsere Fahnen mit Begeisterung trugen.   (……………..) 

Auf den Trümmern des Blut- und Geschlechtsadels haben wir den Adel der Intelligenz und des Geldeserrichtet. Als unterscheidendes Merkmal dieser neuen Aristokratie erklärten wir den Reichtum, der von uns abhängt, und die Wissenschaft, deren Richtung unsere Weisen bestimmen.

Unser Triumph wurde übrigens durch den Umstand erleichtert, dass wir im Verkehr mit den Leuten, die uns unentbehrlich erschienen, immer an die empfindlichsten Seiten des menschlichen Geistes rührten wie z.B.Empfänglichkeit für Wohltaten, Berechnung, Begehrlichkeit, Unersättlichkeit in materiellen Bedürfnissen; jede dieser menschlichen Schwächen ist geeignet, die Tatkraft zu ersticken, indem hierdurch der Wille der Menschen demjenigen dienstbar gemacht wird, der ihnen ihre Tatkraft abkauft.

Der Begriff Freiheit gab die Möglichkeit, die Massen zu überzeugen, dass die Regierung lediglich der Beauftragte des Eigentümers des Landes, also des Volkes ist, und dass man diesen Verwalter ebenso wie abgetragene Handschuhe wechseln kann. Die Absetzbarkeit der Volksvertreter brachte diese in unsere Gewalt; ihre Wahl hängt von uns ab.

 

 2. Protokoll

Für unsere Absichten muss es unbedingt vermieden werden, dass Kriege Landgewinne bringen; so wird jeder Krieg auf das wirtschaftliche Gebiet übertragen und die Völker werden die Macht unserer Vorherrschaft erkennen. Diese Lage der Dinge liefert die Gegner unseren internationalen Vertretern aus, die über Millionen von Augen verfügen, die durch keine Landesgrenzen aufgehalten werden. Dann wird unser internationales Recht die nationalen Rechte beseitigen und über die Völker ebenso herrschen, wie das bürgerliche Recht der einzelnen Staaten die Beziehungen der Untertanen untereinander regelt. 

Die Beamten, die wir unter Bedachtnahme auf ihre Eignung zu sklavischem Gehorsam auswählen werden, sollen von der höheren Staatskunst nichts verstehen. Auf diese Weise werden sie leicht zu blossen Bauern in unserem Schachspiele und gänzlich abhängig von unseren weisen und genialen Ratgebern sein, die von Jugend auf besonders dazu erzogen wurden, die Regierung der ganzen Welt zu führen. Wie Sie bereits wissen, haben diese unsere Fachleute die Kenntnis der Regierungskunst aus unseren politischen Plänen, aus den Erfahrungen der Geschichte und dem Studium aller bemerkenswerten Ereignissen geschöpft. Die Nichtjuden ziehen aus der Beobachtung der Geschichte keinen praktischen Nutzen, sondern lassen sich von durch Gewohnheit angeeigneten, rein theoretischen Kenntnissen leiten, die wirkliche Erfolge nicht zeitigen können. Wir brauchen uns um die Nichtjuden nicht zu kümmern. Mögen sie eine Zeit lang noch von der Hoffnung auf neue Unterhaltungen oder von der Erinnerung an vergangene Freuden leben. Mögen sie sich vormachen, dass der Glaube an die theoretischen Gesetze, den wir ihnen eingeimpft haben, von grösster Bedeutung sei. Zu diesem Zwecke vermehren wir ununterbrochen durch unsere Presse das blinde Vertrauen zu diesen Gesetzen. Die Intelligenzschicht der Nichtjuden wird auf ihre Kenntnisse stolz sein und sie so verwerten, wie ihnen unsere Vertreter in der Absicht vormachen, ihren Geist in die Richtung, die für uns nötig ist, zu leiten.

Glauben Sie nicht, dass unsere Behauptungen nur leere Worte sind. Beachten Sie den Erfolg, den uns Darwin, Marx und Nietzsche gebracht haben. Wenigstens uns sollte dieser zersetzende Einfluss dieser Lehren klar sein.

Es ist für uns unerlässlich, mit den Ideen, Charakteren und modernen Geistesrichtungen der Völker zu rechnen, und weder in der Politik, noch in der Verwaltung Fehler zu begehen.

Unser System, das der Gemütsbeschaffenheit der einzelnen Völker, mit denen wir in Berührung stehen, angepasst werden muss, wird nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn seine praktische Durchführung von den Erfolgen, die sich aus der Vergangenheit und der Gegenwart zugleich ergeben, ausgeht.

In den gegenwärtigen Staaten ist die Presse eine grosse Macht, durch die man die öffentliche Meinung beherrscht. Ihre Aufgabe ist es, auf die angeblich notwendigen Forderungen hinzuweisen, die Beschwerden des Volkes zur Kenntnis zu bringen, Unzufriedenheit zu erwecken und zum Ausdruck zu bringen.

Die Presse verkörpert die so genannte Freiheit. Aber die Staaten haben nicht verstanden, diese Macht zu benützen und so ist sie in unsere Hände gefallen. Durch die Presse errangen wir unseren Einfluss, blieben aber dabei doch im Dunklen.

Dank der Presse haben wir in unseren Händen das Gold angehäuft, obwohl uns dies Ströme von Blut und Tränen in unseren Reihen kostete. Jedes Opfer auf unserer Seite wiegt vor Gott soviel als Tausende von Nichtjuden.

 

3. Protokoll

Ich kann Sie versichern, dass wir heute nur wenige Schritte von unserem Ziele entfernt sind. Nur noch ein kurzer Weg und der Kreis der symbolischen Schlange, das Sinnbild unseres Volkes, wird geschlossen sein. Und sobald sich der Kreis schliesst, werden alle Staaten Europas wie in einem Schraubstock eingeschlossen sein.

Bald wird die Wage (Anm.: Waage) der verfassungsmässigen Einrichtungen aus ihrem Gleichgewicht kommen; denn wir werden sie ununterbrochen aus dem Gleichgewicht bringen, solange, bis der Wagenbalken (Anm.: Waagebalken) abgenützt ist. Die Nichtjuden glauben, sie hätten sie genügend fest konstruiert, und warten immer, dass die Waagschalen ins Gleichgewicht kommen. Aber die Träger des Gerüstes, die regierenden Persönlichkeiten, werden durch ihre Beamten gehindert, indem diese sich durch ihre unbeschränkte und verantwortungslose Macht zu Dumm­heiten hinreissen lassen. Diese Macht verdanken sie dem Terror, der in den Palästen herrscht.

Da die Herrscher keine unmittelbare Verbindung mehr mit ihrem Volke haben, können sie sich mit ihm auch nicht mehr auseinandersetzen oder sich gegen Machthungrige schützen. Nachdem wir die scharfsichtige Macht der Herrscher und die blinde Macht des Volkes voneinander getrennt haben, haben sie jede Bedeutung verloren; denn getrennt sind sie ebenso ohnmächtig, wie der Blinde ohne Stock.

Um die Ehrgeizigen zum Missbrauch der Macht zu verleiten, haben wir alle Kräfte untereinander  (..so beeinflusst, dass sie sich..) im Gegensatz (der) Richtung zur Unabhängigkeit entwickelten. Zu diesem Zwecke haben wir zu jeder Unternehmung aufgemuntert, haben alle Parteien mit Waffen versorgt, haben die herrschende Macht zur Zielscheibe allen Ehrgeizes gemacht. Wir haben aus den Staaten Arenas für ihre Parteikämpfe gemacht. Nur noch kurze Zeit, und Unordnung und Zusam­menbrüche werden überall eintreten.

Unermüdliche Schwätzer haben die Sitzungen der Volksvertretungen in Rednerturniere verwandelt. Freche Journalisten und unverschämte Schmähschriftsteller fallen ununterbrochen über die Regierungsbeamten her. Der Missbrauch der Macht führt schliesslich zum Zusammenbruch der verfassungsmässigen Einrichtungen und unter den Schlägen der rasend gewordenen Masse geht alles in Trümmer.

Die Völker sind durch die Armut viel fester an die schwere Arbeit gekettet als einst durch Sklaverei und Leibeigenschaft. Von dieser konnten sie sich auf die eine oder andere Art befreien, aber vom Elend kann man sich nicht losmachen. Die Rechte, die wir in die Verfassung aufgenommen haben, sind für die Masse nur scheinbare, keine wirklichen. Alle so genannten Rechte des Volkes leben nur im Reiche der Ideen, in der Praxis werden sie niemals verwirklicht. Was kann es dem über seine Arbeit gebeugten, durch sein Schicksal niedergedrückten Proletarier nützen, wenn Schwätzer das Recht haben zu sprechen, Journalisten das Recht haben, neben ernsten Dingen auch jeden Unsinn zu schreiben? Was bedeutet für das Volk eine Verfassung, die ihm keine anderen Vorteile bringt als die Brocken, die wir ihm dafür auf den Tisch hinwerfen, dass es bei den Wahlen für unsere Vertreter stimmt? Die republikanischen Rechte sind für den Armen ein bitterer Hohn, da der Zwang der täglichen Arbeit ihn verhindert, sie zu geniessen, und sie berauben ihn nur der Sicherheit auf einen festen Lohn, der von Streiks der Unternehmer und der Kameraden abhängt.

 Unter unserer Leitung wurde der Adel zerstört, der der natürliche Beschützer und die Nährmutter des Volkes war und dessen Interessen untrennbar mit der Wohlfahrt des Volkes verbunden sind. Nachdem heutzutage die Vorrechte des Adels vernichtet sind, ist das Volk unter das Joch reich gewordener Wucherer und Emporkömmlinge gekommen, die es unbarmherzig niederdrücken.

Wir werden dem Arbeiter als die Befreier von seiner Unterdrückung erscheinen, indem wir ihm vorschlagen, in die Reihen unserer Armeen von Sozialisten, Anarchisten und Kommunisten einzutreten. Diese Gruppen fördern wir stets, wobei wir den Schein erwecken, dass wir ihnen aus dem Gefühle der Brüderlichkeit und der Humanität, dieser von unserem sozialistischen Freimaurertum verkündeten Grundsätzen, helfen wollen.

Der Adel, der nach gesetzlichem Recht die Arbeitskraft der Arbeiter in Anspruch nahm, hatte ein Interesse daran, dass die Arbeiter gut genährt, gesund und kräftig waren. Unser Interesse verlangt gerade im Gegenteil die Verschlechterung der Lage der Nichtjuden.

Unsere Macht beruht auf dem dauernden Hunger und der Schwäche des Arbeiters, weil er dadurch unserem Willen unterworfen und er weder Kraft noch Energie haben wird, sich unserem Willen zu widersetzen.

Der Hunger verleiht dem Kapitale mehr Rechte über den Arbeiter, als jemals die gesetzliche Macht der Könige dem Adel verleihen konnte. Durch Not, Neid und Hass werden wir die Massen lenken und uns ihrer Hände bedienen, um alles zu zermalmen, was sich unseren Plänen entgegenstellt.

Sobald die Zeit der Krönung unseres Weltherrschers gekommen sein wird, werden dieselben Hände alles hinwegfegen, was uns noch entgegentritt.

Die Nichtjuden haben es verlernt, ohne unsere wissenschaftlichen Ratschläge zu denken. Daher erkennen sie die Bedeutung gewisser Dinge nicht, die wir uns für die Zeit vorbehalten, wo unsere Stunde gekommen sein wird, dass nämlich schon in den Volksschulen die einzige wahre Wissenschaft gelehrt werden muss, die Wissenschaft vom sozialen Aufbau des Staates und der Stellung des Menschen in der Gesellschaft, welche Wissenschaft die Arbeitsteilung und folglich die Unterscheidung der Menschen nach Klassen und Berufen fordert. Jedermann muss unbedingt wissen, dass es infolge der verschiedenartigen Tätigkeiten der Menschen keine Gleichheit gibt, dass die Menschen vor dem Gesetze nicht im gleichen masse verantwortlich sein können, dass die Verantwortlichkeit desjenigen, welcher durch seine Handlungen eine ganze Klasse blossstellt, nicht die gleiche sein kann, wie die Verantwortlichkeit desjenigen, der durch ein Verbrechen nur seine eigene Ehre verletzt.

Die wahre Wissenschaft vom gesellschaftlichen Aufbau, in deren Geheimnisse wir die Nichtjuden nicht einweihen, wird beweisen, dass die verschiedenen Arbeiten ja auf bestimmte Kreise beschränkt bleiben müssen, damit nicht aus dem Missverhältnis zwischen Erziehung und Arbeit unerträglicher Unbill entstehe. In Erkenntnis dieser Lehre werden sich die Völker freiwillig der regierenden Macht und der von ihnen eingeführten sozialen Ordnung des Staates unterwerfen. Bei dem heutigen Stande der Wissenschaft und beider Richtung, die wir ihr gegeben haben, glaubt das Volk blind allem, was gedruckt ist, vertraut den Irrlehren, die wir ihm dank seiner Unwissenheit eingeflösst haben, und steht allen Klassen feindlich gegenüber, die es für höher stehend hält, weil es die Bedeutung der einzelnen Berufe nicht erfasst.

Dieser Hass wird infolge der Wirtschaftskrise noch zunehmen, durch die das Börsengeschäft und Industrie und Gewerbe schliesslich lahm gelegt werden. Mit Hilfe des Goldes, das ganz in unseren Händen ist, werden wir mit allen verborgenen Mitteln eine allgemeine Wirtschaftskrise erzeugen und ganze Massen von Arbeitern in allen Ländern Europas gleichzeitig auf die Strasse werfen. Diese Massen werden sich dann blutgierig auf diejenigen stürzen, die sie in ihrer Einfalt von Jugend her beneiden, und denen sie endlich ihr Eigentum rauben können.

Uns wird man kein Leid antun, weil uns der Augenblick des Angriffes bekannt sein wird, und wir Massnahmen getroffen haben werden, die Unserigen zu schützen.

Wir haben bewiesen, dass der Fortschritt alle Nichtjuden dem Reiche der Vernunft unterwerfen wird. Folgendes wird unsere Gewaltherrschaft sein: Sie wird mit gerechter Strenge allen Aufruhr unterdrücken und alle die Anschauungen des Liberalismus aus allen Einrichtungen des staatlichen Lebens verdrängen.

Als das Volk sah, dass man ihm im Namen der Freiheit die verschiedensten Rechte gab und Zugeständnisse machte, bildete es sich ein, der Herr zu sein und riss die Macht an sich. Natürlich stiess es, wie jeder Blinde, auf unüberwindliche Hindernisse. Es machte sich auf die Suche nach einem Führer; und da es zum früheren Regime nicht mehr zurückkehren wollte, legte es seine Macht zu unseren Füssen nieder.

Erinnern Sie sich an die französische Revolution, der wir den Namen der Grossen verliehen haben. Die Geheimnisse ihrer Vorbereitung sind uns wohl bekannt, denn sie war das Werk unserer Hände. Seit diesem Zeitpunkte haben wir die Völker von einer Enttäuschung zur anderen geführt, damit sie sich von uns ab- und dem Könige aus dem Blute Zions zuwenden, den wir für die Welt bereithalten.

Gegenwärtig sind wir als internationale Macht unverwundbar, denn sobald man uns in einem Staate angreift, unterstützen uns andere Staaten.

Die unerschöpfliche Niedertracht der nichtjüdischen Völker begünstigt unsere Unabhängigkeit, sei es, dass die Völker vor der Macht auf den Knien kriechen oder bei Schwächen und Fehlern unerbittlich, bei Verbrechen aber nachsichtig sind, sei es, dass sie die Widersprüche der Freiheit nicht hinnehmen wollen, sei es, dass sie gegenüber der Gewalttätigkeit eines kühnen Despoten geduldig sind bis zum Märtyrertum. Sie ertragen alle Missbräuche ihrer gegenwärtigen Herrscher und Minister, für deren kleinsten sie zwanzig Könige enthauptet hätten.

Wie kann man sich diese Erscheinungen erklären, dieses folgewidrige Verhalten der Massen gegen­über scheinbar gleichartigen Ereignissen? Sie erklärt sich aus der Tatsache, dass diese Diktatoren dem Volke durch ihre Vertreter einflüstern lassen, dass, wenn diese gleichwohl den Staaten Schäden zufügen, dies in Verfolgung eines höheren Zweckes geschehe, nämlich zum Wohle des Volkes zu Gunsten der Brüderlichkeit, Einigkeit und Gleichheit. Selbstverständlich sagt man dem Volke nicht, dass sich diese Zusammenfassung zu einer grossen Einheit erst unter unserer Herr­schaft vollziehen soll. Und so sehen wir, wie das Volk den Gerechten verurteilt und den Schuldigen freispricht, indem es sich einredet, dass es alles tun darf, was ihm beliebt. Unter solchen Umständen zerstört das Volk jede Stabilität und erzeugt bei jedem Schritte Unordnung.

Das Wort Freiheit stürzt die menschliche Gesellschaft in den Kampf mit allen Gewalten, sogar mit der Natur und mit Gott. Daher werden wir, wenn wir zur Herrschaft gelangt sind, dieses Wort in dem Wörterbuch der Menschheit ausstreichen, weil es das Symbol der tierischen Gewalt ist, das die Menschen in wilde Bestien verwandelt. Allerdings, dieses Tiere schlafen ein, sobald sie vom Blute gesättigt sind, und dann lassen sie sich leicht fesseln. Wenn man ihnen aber kein Blut gibt, schlafen sie nicht ein und werden kämpfen.

 

4. Protokoll

Jede Republik durchwandert verschiedene Entwicklungsstufen. Die erste entspricht den ersten Tagen der Raserei eines mit Blindheit geschlagenen Menschen, der nach rechts und links schwankt. Die zweite Stufe ist die der Demagogie, aus der die Anarchie hervorgeht; diese führt zum Despotismus und zwar nicht zu einem legalen, mit Verantwortlichkeit verbundenen, sondern zu einem verdeckten, unsichtbaren, aber trotzdem fühlbaren Despotismus.

Er steht im allgemeinen unter der Leitung einer geheimen Organisation, die um so skrupelloser handelt, als sie im Verborgenen durch verschiedene Agenten arbeitet, deren öfterer Wechsel nicht nur nicht schädlich, sondern eher vorteilhaft ist, da dies die Organisation der Verwendung ihrer Geldmittel zur Belohnung langjähriger Dienste enthebt.

Gerade dort liegt die Kraft unserer Herrschaft. Die sichtbare Freimaurerei hat nur den Zweck zu erfüllen, unsere Absichten zu verdecken. Der Kriegsplan unserer unsichtbaren Macht, ja selbst ihr Sitz werden der Welt immer unbekannt bleiben.

Die Freiheit könnte unschädlich sein und in den Staaten ohne Gefahr für die Wohlfahrt der Völker bestehen, wenn sie sich auf den Glauben an Gott und die Brüderlichkeit der Menschen stützen und sich von der Idee der Gleichheit fernhalten würde, die mit den Gesetzen der Schöpfung in Widerspruch steht, indem in diesen der Grundsatz der Unterordnung festgelegt ist. Beherrscht von solchem Glauben, würde das Volk unter der Vormundschaft der Geistlichkeit friedlich und beschei­den an der Hand seiner Seelenhirten einherschreiten und sich der von der göttlichen Vorsehung getroffenen Verteilung der irdischen Güter unterwerfen. Aus diesem Grunde müssen wir unbedingt den Glauben zerstören, die grundlegenden Anschauungen von Gott und dem heiligen Geist aus der Seele der Christen herausreissen und den Glauben durch materielle Erwägungen und Bedürfnisse ersetzen.

Um den Nichtjuden keine Zeit zum Nachdenken und Beobachten zu lassen, müssen wir ihre Gedanken auf Handel und Gewerbe ablenken. So werden alle Völker nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sein und dabei den gemeinsamen Feind nicht bemerken.

Aber damit die Freiheit die nichtjüdische Gesellschaft vollständig zersetzen kann, muss man die Spekulation zur Unterlage der Industrie machen; so werden die Schätze, welche die Industrie aus dem Boden zieht, nicht in den Händen der Industriellen bleiben, sondern durch die Spekulation in unsere Kassen fliessen.

Der heisse Kampf um die Vorherrschaft und die Erschütterungen des Wirtschaftslebens werden eine enttäuschte, kalte und herzlose Gesellschaft hervorbringen. Diese Gesellschaften werden eine absolute Abneigung gegen die höhere Politik und die Religion haben. 

Die Sucht nach dem Golde wird ihr einziger Leitgedanke sein. Mit dem Golde werden sie einen wahren Kult treiben wegen der materiellen Vorteile, die es verschaffen kann. Dann werden die unteren Klassen der Nichtjuden in unserem Kampfe gegen die Intelligenzschicht der Nichtjuden, unseren Konkurrenten im Kampfe um die Macht, uns folgen, und zwar nicht, um Gutes zu tun, selbst nicht um Reichtümer zu gewinnen, sondern einzig und allein aus Hass gegen die Bevor­rechteten.

 

5. Protokoll

Welche Regierungsform kann man einer Gesellschaft geben, in welche die Bestechlichkeit überall eingedrungen ist, in der man nur durch geschickte Kniffe und betrügerische Mittel Vermögen erwirbt, in der die Zuchtlosigkeit herrscht, die Moral nur durch Bestrafung und strenge Gesetze, nicht aber durch freiwillig entgegengenommene Grundsätze geschützt wird, in der die Gefühle für Vaterland und Religion von weltbürgerlichen Anschauungen erstickt werden? Welche andere Regierungsform kann man solchen Gesellschaften geben als die des Despotismus, den ich Ihnen später beschreiben werde?

Wir werden eine fester Zentralisation der Regierung schaffen, um alle sozialen Kräfte bei uns zu vereinigen. Durch neue Gesetze werden wir das politische Leben unserer Untertanen wie das Räderwerk einer Maschine regeln. Diese Gesetze werden nach und nach alle Freiheiten und Zugeständnisse, die von den Nichtjuden gewährt wurden, wieder zurücknehmen.

Auf diese Art wird sich unsere Herrschaft zu einem übermächtigen Despotismus entwickeln, der jederzeit und an allen Orten imstande sein wird, die Nichtjuden, die sich widersetzen oder unzufrieden sind, zum Schweigen zu bringen.

Man wird uns einwenden, – dass ein solcher Despotismus mit dem gegenwärtigen Fortschritt der Zivilisation nicht im Einklang steht. Ich werde das Gegenteil beweisen.

Solange die Völker in den Herrschern den reinen Ausfluss des göttlichen Willens erblicken, unterwerfen sie sich ohne Murren dem Absolutismus; aber von dem Tage an, wo wir ihnen den Gedanken ihrer eigenen Rechte einflössten, betrachteten sie die Herrscher nur mehr als einfache Sterbliche. Das Gottesgnadentum stürzte von den Häuptern der Könige herab, und als wir den Völkern dann den Glauben an Gott genommen hatten, wurde die Herrschermacht auf die Strasse hingeworfen; sie wurde gleichsam zum öffentlichen Eigentum, dessen wir uns bemächtigten.

Ferner: Die Kunst, sowohl die Massen als auch die einzelnen Menschen mittels geschickt ange­wandter Theorien und Phrasen, mit sozialen Massnahmen und anderen sinnreichen Mitteln, von denen die Nichtjuden nichts verstehen, zu regieren, bildet ebenfalls einen Teil unseres Verwaltungsgenies und beruht auf der richtigen Zergliederung der Begriffe, auf genauer Beobachtung und einem so feinem Auffassungsvermögen, dass wir auf diesem Gebiete keine ebenbürtige Gegner haben; ebenso wenig vermögen sich solche in der Anlage politischer Pläne oder hinsichtlich unserer Einigkeit mit uns zu messen. Nur die Jesuiten allein könnten uns in diesen Belangen gleichkommen, aber es gelang uns, sie in den Augen der gedankenlosen Menge herabzusetzen, weil sie eine sichtbare Organisation bilden, während wir mit unserer geheimen Organisation im Dunkeln blieben. Was bedeutet übrigens für die Welt der Herrscher? Ist es für diese nicht gleichgültig, ob er nun das Haupt der Katholiken oder der Herrscher vom Blute Zions ist? Aber für uns, das auserwählte Volk, ist diese Frage nicht gleichgültig.

Für einige Zeit könnte eine weltumspannende Vereinigung der Nichtjuden uns unter ihre Herrschaft bringen; aber in dieser Beziehung laufen wir keine Gefahr, denn wir sind durch ihre tiefgehende Uneinigkeit geschützt, deren Wurzeln nicht mehr ausgerissen werden können. Während zwanzig Jahrhunderte haben wir die persönlichen und nationalen Interessen der Nichtjuden untereinander in Gegensatz gebracht und den Glaubens- und Rassenhass gepflegt. Daher wird keine Regierung irgendwo Hilfe finden, weil jede glauben wird, dass ein Bündnis gegen uns ihren eigenen Interessen schädlich sein könnte. Wir sind bereits u stark, mit uns muss man rechnen. Die Regierungen können heute nicht einmal das unbedeutendste Übereinkommen schliessen, ohne dass wir nicht heimlich im Spiele sind.

Per me reges regunt, durch mich herrschen die Könige. Unsere Propheten haben verkündet, dass wir von Gott auserwählt sind, über die ganze Welt zu herrschen. Gott selbst hat uns die Begabung verliehen, dieses Werk zu vollenden. Wenn das feindliche Lager genial wäre, dann könnte es mit uns kämpfen. Der Kampf würde unbarmherzig sein, wie die Welt einen solchen noch nicht gesehen hat. – Übrigens, die Genialität der Nichtjuden ist verspätet.

Das ganze Räderwerk der Regierungsmaschine hängt von einem Motor ab, der in unserer Hand ist, unddieser Motor ist das Gold. Die Wissenschaft der Volkswirtschaftslehre, von unseren Weisen ausgedacht, zeigt seit langem die Macht des Goldes über die Throne.

Um freie Hand zu haben, muss das Kapital das Monopol von Handel und Industrie besitzen; das wird auch bereits von einer unsichtbaren Hand in allen Ländern der Erde verwirklicht.

Dieses Vorrecht wird den Industriellen eine politische Macht geben, das Volk aber unter­drücken.

Heute ist es wichtiger, das Volk zu entwaffnen, als es in den Krieg zu führen; es ist wichtiger, die erhitzten Leidenschaften zu unserem Vorteil auszunützen, als sie u beruhigen, wichtiger, sich der Gedanken anderer zu bemächtigen und sich ihrer zu bedienen, als sie zu beseitigen.

Das wesentliche Problem unserer Regierung ist, den öffentlichen Geist durch Kritik zu lähmen, den Menschen das Denken abzugewöhnen, weil das Überlegen Widerstand erzeugt, und den Geist durch Phrasendrescherei ohne Sinn und Verstand auf Abwege zu lenken.

Zu allen Zeiten haben die Völker ebenso wie die einzelnen Menschen Worte für Taten hinge­nommen, denn sie begnügen sich mit dem Schein und achten selten darauf, ob den Verspre­chungen im öffentlichen Leben auch die Erfüllung folgt. Daher werden unsere Einrichtungen ein hübsches Äussere bieten, das in beredter Weise die Wohltaten des Fortschrittes dartun soll. 

Wir werden uns die liberalen Anschauungen aller Parteien und Richtungen aneignen und sie auch auf unsere Redner übertragen, die solange sprechen müssen, bis alle Zuhörer ermattet und Abscheu empfinden.

Um sich der öffentlichen Meinung zu bemächtigen, muss man sie vor allem vollständig verwirren, indem man von allen Seiten her und auf die verschiedenste Art sich widersprechende Anschau­ungen zum Ausdruck bringt, bis sich die Nichtjuden in dem Labyrinth nicht mehr zurechtfinden und schliesslich zur Einsicht kommen, dass es das beste sei, in politischen Dingen überhaupt keine Meinung zu haben. Dieses Gebiet hat das Volk nichts anzugehen, es ist denjenigen vorbehalten, welche die Leitung haben. Das ist das erste Geheimnis.

Das zweite, für den Erfolg unserer Regierung notwendige Geheimnis besteht darin, die Fehler, Gewohnheiten, Leidenschaften und Regeln des geselligen Verkehres derart zu vervielfältigen, dass sich niemand mehr in dem Chaos auskennt, und die Menschen sich untereinander nicht mehr verstehen. Diese Politik wird auch dazu beitragen, in allen Parteien Zwietracht zu säen und alle kollektiven Kräfte, die sich uns nicht unterwerfen wollen, aufzulösen; sie wird jede persönliche Tatkraft entmutigen. 

Es gibt nicht Gefährlicheres als die persönliche Tatkraft; wenn sie Geist hinter sich hat, ist sie mächtiger als Millionen von Menschen, unter die wir Zwietracht gesät haben. Wir müssen daher die Erziehung der Nichtjuden dahin lenken, dass sie vor jeder Unternehmung, welche Tatkraft erfordert, ihre Hände in hoffnungsloser Ohnmacht sinken lassen. 

Die Kräfte, die sich unter dem Walten unbeschränkter Freiheit entwickeln, verlieren ihre Stärke, sobald sie auf die Freiheit anderer stossen; daraus entstehen Erschütterungen der Moral, Enttäu­schungen und Misserfolge. 

Mit all diesen Mitteln werden wir die Nichtjuden derart ermüden, dass sie sich schliesslich gezwungen fühlen, uns um eine internationale Regierung zu bitten, die, ohne Gewaltanwendzusaugen (…ohne Gewaltanwendung zu brauchen, uns dies erlauben) und eine oberste Regierung zu bilden. An die Stelle der gegenwärtigen Regierungen werden wir ein Ungeheuer setzen, das sich die Verwaltung der obersten Regierung nennen wird. Ihre Hände werden sich nach allen Seiten hin wie Zangen ausstrecken und sie wird eine so gewaltige Einrichtung sein, dass sich ihr alle Völker unterwerfen müssen.

 

6. Protokoll

Sehr bald werden wir gewaltige Monopole, Sammelbecken riesiger Reichtümer errichten, von denen sogar die grossen Vermögen der Nichtjuden in einer Weise abhängig sein werden, dass sie mitsamt dem Kredite der Staaten am ersten Tage nach einem politischen Zusammenbruch verschwinden. Mögen die vier anwesenden Herren Volkswirte die Bedeutung dieses Gedankens erwägen!

Wir müssen mit allen nur möglichen Mitteln die Bedeutung unserer obersten Regierung zur Geltung bringen, indem wir sie als den Beschützer und Wohltäter aller derjenigen hinstellen, die sich ihr freiwillig unterwerfen.

Der nichtjüdische Adel ist als politische Macht verschwunden; mit ihm brauchen wir nicht mehr zu rechnen. Aber als Grundbesitzer ist er für uns noch gefährlich, weil er durch seine natürlichen Hilfsmittel unabhängig ist. Daher müssen wir ihn um jeden Preis seine Ländereien nehmen.

Das beste Mittel hierfür ist, die Steuern auf Grund und Boden zu erhöhen, um den Grundbesitz zu verschulden. Diese Massnahmen werden den Grundbesitz in einen Zustand unbedingter Abhängigkeit erhalten. Die nichtjüdischen Aristokraten, die eine ererbte Unfähigkeit besitzen, sich mit Wenigem zu begnügen, werden rasch zu Grunde gerichtet sein.

Zu gleicher Zeit müssen wir Handel und Industrie möglichst fördern und insbesondere die Spekulation, deren Hauptrolle es ist, als Gegengewicht gegenüber der Industrie zu dienen. Ohne Spekulation würde die Industrie die privaten Vermögen vermehren und die Lage des Ackerbaues verbessern, indem sie den Ackerbau von den Schulden befreien würde, die aus den Darlehen der Bodenbanken entstanden sind. Die Industrie muss dem Ackerbau sowohl die Arbeitskräfte als auch das Kapital entziehen und durch die Spekulation das Geld der ganzen Welt uns zuführen. Hierdurch werden alle Nichtjuden zu Proletariern herabsinken und sich vor uns beugen, um wenigstens das Recht auf das Leben noch zu behalten.

Um die Industrie der Nichtjuden zu zerstören, werden wir die Spekulation und die Sucht nach einem alles verschlingenden Luxus entwickeln.

Wir werden den Arbeitslohn steigern, ohne das dies den Arbeitern irgend einen Vorteil bringen könnte, weil wir gleichzeitig eine Preissteigerung bei allen Waren des täglichen Bedarfes erzeugen werden; als Ursache werden wir den Niedergang des Ackerbaues und der Viehzucht vorschützen.

Wir werden ferner die Grundlagen der Produktion untergraben, indem wir die Arbeiter für die Anarchie und für den Alkohol geneigt machen und mit allen Mitteln die Intelligenz der Nichtjuden vom Lande vertreiben.

Damit die Nichtjuden den wahren Stand der Dinge nicht vorzeitig erkennen, werden wir unsere wahren Pläne mit dem angeblichen Wunsch verschleiern, der Arbeiterklasse zu helfen und unseren hohen wirtschaftlichen Grundsätzen Geltung zu verschaffen.

 

7. Protokoll

Die Vermehrung der Rüstungen und der Polizei sind eine notwendige Ergänzung unseres Planes. Wir müssen erreichen, dass es ausser uns in allen anderen Staaten nur mehr Proletariermassen, einige uns ergebene Millionäre und Polizei und Soldaten gibt.

In ganz Europa und ebenso auch in den anderen Erdteilen müssen wir Gärung, Zwietracht und Hass erregen, daraus ergeben sich zwei Vorteile. Einerseits verschaffen wir uns bei allen Ländern Achtung, da sie wohl wissen, dass wir nach Belieben Unordnung hervorrufen und Ordnung wieder herzustellen vermögen. Alle Länder werden sich so daran gewöhnen, uns als ein notwendiges Übel anzusehen. Zweitens werden unsere Machenschaften alle Fäden verwirren, die wir zwischen den Staatsregierungen mittels der Politik, mittels wirtschaftlicher Verträge oder finanzieller Abmachungen gesponnen haben. Um unser Ziel zu erreichen, müssen wir bei den Verhandlungen und Geschäften grosse Verschlagenheit anwenden; in der so genannten offiziellen Sprache jedoch werden wir den entgegen gesetzten Vorgang beobachten und ehrbar und entgegenkommend erscheinen. Auf diese Art werden die Völker und die Regierungen der Nichtjuden, die wir daran gewöhnt haben, die Dinge so anzusehen, wie wir sie ihnen darstellen, uns noch als die Wohltäter und Retter der Menschen betrachten.

Bei jedem Widerstande gegen uns müssen wir imstande sein, den Krieg erklären zu lassen und zwar durch den Nachbarn des Staates, der uns entgegenzutreten wagte; sollte sich aber die Nachbarstaaten unterfangen, sich gegen uns zu vereinigen, dann müssen wir einen allgemeinen Krieg entfesseln.

In der Politik ist der sicherste Weg zum Erfolge die Geheimhaltung der Unternehmungen; die Handlungen eines Diplomaten sollen mit seinen Worten nicht übereinstimmen.

Wir sollen die Regierungen der Nichtjuden zwingen, nach diesem Plane zu handeln, den wir in seiner ganzen Breite entworfen haben und der sich seinem Ziele bereits nähert. Dabei wird uns die öffentliche Meinung unterstützen, deren wir uns durch die Grossmacht Presse bereits ganz bemächtigt haben. Mit wenigen Ausnahmen, mit denen wir nicht rechnen brauchen, ist die Presse tatsächlich schon ganz in unserer Abhängigkeit.

Um unser System der Bezwingung der nichtjüdischen Regierungen in Europa in einem Satz zusammenzufassen: Wir werden einer derselben unsere Macht durch Attentate, d.h. durch den Terror vor Augen führen, und wenn sich alle gegen uns erheben sollten, so werden wir ihnen mit amerikanischen, chinesischen oder japanischen Geschützen antworten.

 

8. Protokoll

Wir müssen uns alle Kampfmittel aneignen, deren sich unsere Gegner bedienen könnten. Wir müssen zu juristischen Spitzfindigkeiten und Auslegungskünsten in allen Fällen greifen, wo wir Entscheidungen treffen sollen, die allzu kühn oder ungerecht erscheinen könnten, denn es ist wichtig, eine Entscheidung in solche Worte zu kleiden, dass sie als Ausdruck erhabenster Grundsätze der Moral und des Rechtes erscheine. 

Unsere Regierung muss sich mit allen Machtmitteln der Zivilisation umgeben, in deren Mitte sie wirken soll. Sie wird Publizisten, erfahrene Rechtsgelehrte, Männer der Verwaltung, Diplomaten, schliesslich Männer an sich ziehen, die in unseren Fachschulen eine besondere höhere Vorbildung genossen haben. 

Diese Männer werden alle Geheimnisse des gesellschaftlichen Lebens kennen, die politischen Redewendungen aller Sprachen verstehen, mit dem tieferen Wesen der menschlichen Natur und ihren empfindlichen Saiten vertraut sein, auf den sie zu spielen haben werden. Zu diesen Saiten gehören die Geistesrichtungen der Nichtjuden, ihre guten und schlechten Eigenschaften, ihre Bestrebungen und ihre Laster, die Besonderheiten der einzelnen Klassen und Berufe.

Es versteht sich von selbst, dass diese geistigen Mitarbeiter unserer Regierung nicht den Kreisen der Nichtjuden zu entnehmen sind, die gewöhnt sind, ihre Verwaltungsarbeit zu verrichten, ohne sich hierbei um ihre Nützlichkeit zu kümmern. Die Beamten der Nichtjuden unterschreiben, ohne zu lesen; sie dienen um ihres Vorteiles willen oder aus persönlichem Ehrgeiz.

Wir werden unsere Regierung mit einer ganzen Welt von Volkswirten umgeben. Dies ist der Grund, warum die Volkswirtschaftslehre der wichtigste Unterrichtsgegenstand bei den Juden ist. Wir werden ferner von einem Schwarm von Bankfachleuten, Industriellen, Kapitalisten umgeben sein, weil schliesslich alles durch Ziffern entschieden wird.

Solange es noch gefährlich wäre, die verantwortungsvollen Stellen in unseren Staaten unseren jüdischen Brüdern zu verleihen, werden wir sie solchen Leuten anvertrauen, deren Vergangenheit und Charakter so beschaffen sind, dass zwischen ihnen und dem Volke ein Abgrund gähnt, Leuten, die im Falle eines Zuwiderhandelns gegen unsere Anordnungen ihre Verurteilung oder Verbannung gewärtigen müssen: dies zu dem Zwecke, dass sie sich gezwungen fühlen, unsere Interessen bis zum letzten Atemzuge zu verteidigen.

 

9. Protokoll 

Bei Anwendung unserer Grundsätze müssen Sie den Charakter des betreffenden Volkes berücksichtigen, in dessen Mitte Sie sich befinden und wirken. Eine allgemeine, gleichmässige Anwendung dieser Grundsätze kann keinen Erfolg haben, bevor wir nicht die Volks Erziehung umgebildet haben. Gehen wir aber bei ihrer Anwendung vorsichtig vor, so werden Sie sehen, dass keine zehn Jahre vergehen, bis auch der härteste Charakter verändert ist; und wir werden dann ein Volk mehr unter denjenigen zählen, die sich uns schon unterworfen haben. 

Sobald unsere Herrschaft errichtet sein wird, werden wir unsere liberalen Schlachtrufe „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ nicht durch einen anderen Schlachtruf ersetzen, sondern durch Worte, die bloss eine Idee ausdrücken. Wir werden sagen: „Das Recht auf Freiheit, das Recht auf Gleich­heit, das Recht auf Brüderlichkeit;“ wir werden dadurch den Stier bei den Hörnern packen.

Tatsächlich haben wir ausser unsere eigenen alle Regierungen bereits zerstört, wenn auch rechtlich viele noch vorhanden sind. Wenn heutzutage irgendwelche Staaten gegen uns auftreten, so ge­schieht es nur aus formalen Gründen, jedoch unter unserem vollen Wissen, ja sogar unserem Einverständnis, denn ihr Antisemitismus ist für uns notwendig, um unsere Brüder aus den unteren Kreisen zusammen zu halten. Ich will Ihnen das nicht näher ausführen, denn diesen Gegenstand haben wir schon mehrfach erörtert.

Tatsächlich gibt es für uns keine Hindernisse mehr. Unsere oberste Regierung befindet sich in einem aussergesetzlichen Zustande, den man füglich mit dem mächtigen und energischen Worte Diktatur bezeichnen kann.

Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass wir gegenwärtig bereits die Gesetzgeber sind, wir sprechen Recht, wir fällen Todesurteile und begnadigen, wir sitzen wie Heerführer hoch zu Ross.

Wir werden mit fester Hand regieren, er einst mächtigen Partei, die uns heute unterworfen ist. Wir besitzen unbegrenzten Ehrgeiz, brennende Habgier, unerbittliche Rachsucht und tiefen Hass. Von uns geht ein alles verschlingender Terror aus. In unseren Diensten stehen Männer aller Anschau­ungen und Lehren.

Männer, welche die Monarchie wieder einführen wollen, Demagogen, Sozialisten, Kommu­nisten und jede Art von Utopisten; wir haben sie alle für uns eingespannt; jeder von ihnen unter­wühlt von seiner Stelle aus die letzten Trümmer der früheren Macht und sucht die bestehende Rechtsordnung umzustossen. Alle Staaten leiden durch solche Umtriebe, sie rufen nach Ruhe, sie sind bereit, für den Frieden alles zu opfern; wir aber werden ihnen den Frieden solange nicht schenken, bis sie unsere Oberherrschaft nicht offen und ergeben anerkannt haben werden.

Das Volk wird stöhnen und die Lösung der sozialen Frage im Wege einer internationalen Vereinbarung verlangen. Die Zersplitterung in Parteien hat diese unseren Händen ausgeliefert, denn um Parteikämpfe zu unterstützen, bedarf es Geld und dieses ist nur in unserem Besitz.

An sich könnten wir befürchten, dass sich die Regierenden mit der blinden Macht des Volkes verbünden, aber wir haben alle notwendigen Massnahmen gegen eine solche Möglichkeit getroffen: Zwischen diesen zwei Kräften haben wir eine Mauer aufgerichtet und zwar in Gestalt des Terrors, den beide wechselseitig ausüben.

Auf diese Weise bleibt die blinde Macht des Volkes unsere Stütze. Nur wir alleine werden ihr Führer sein und sie unserem Ziele zuführen.

Damit sich die Hand dieses Blinden nicht aus unserer Umfassung befreie, müssen wir von Zeit zu Zeit mit dem Volke in Verbindung treten, wenn schon nicht persönlich, so doch durch Vermittlung unserer treuesten Länder. Sobald unsere Herrschaft anerkannt ist, werden wir auf den öffentlichen Plätzen mit dem Volke reden und es über politische Fragen in dem Sinne unterrichten, der uns förderlich erscheint. Wer könnte nachprüfen, was in den Dorfschulen gelehrt wird? Was aber der Vertreter der Regierung oder der Herrscher selbst dem Volke sagen wird, das wird unfehlbar sofort im ganzen Staate bekannt sein, denn es wird durch die Stimme des Volkes rasch verbreitet.

Um die Einrichtungen der Nichtjuden nicht vorzeitig zu zerstören, fassten wir sie vorsichtig an; wir nahmen die einzelnen Verwaltungszweige des Staatsmechanismus in Besitz. Diese Ressorts waren früher streng, aber gerecht abgegrenzt, wir jedoch ersetzen sie durch eine Organisation freier Willkür. So veränderten wir die Rechtsprechung, das Wahlrecht, die Presse, die individuelle Freiheit und insbesondere das Erziehungswesen, den Eckpfeiler der Freiheit.

Wir haben die Jugend der Nichtjuden verdummt und verdorben, indem wir sie nach Grund­sätzen und Theorien erzogen, die uns als falsch bekannt waren, die wir ihr aber absichtlich ein­geprägt haben.

Über die bestehenden Gesetze hinaus haben wir erstaunliche Erfolge erzielt, indem wir sie ohne wesentliche Abänderung durch widerspruchsvolle Auslegungen entstellten. Wir haben sie im Wege der Auslegung vorerst verdreht, dann aber vollständig verdunkelt, sodass sich die Regierungen in einer derart verwirrten Gesetzgebung nicht mehr zurechtfinden. Daraus entwickelte sich die Theorie von der Rechtsprechung nach freiem Ermessen.

Sie werden einwenden, dass man sich gegen uns mit bewaffneter Hand erheben werde, wenn man vorzeitig merkt, um was es sich handelt. Für diesen Fall besitzen wir ein so furchtbares Mittel, dass selbst die tapfersten Herzen erzittern. Bald werden in allen Hauptstädten Untergrundbahnen gebaut sein; von dort aus werden wir alle Städte samt allen ihren Einrichtungen und ihren Urkunden in die Luft sprengen.

 

10. Protokoll

Diesmal beginne ich mit einer Wiederholung des früher Gesagten, und ich bitte Sie, sich zu erinnern, dass die Regierungen und die Völker nur auf den Schein der Dinge achten. Wie sollten sie auch den tieferen Sinn erfassen, wenn ihre Vertreter nur an Unterhaltungen denken? Für unsere Politik ist es sehr wichtig, diese besondere Tatsache zu erkennen. Diese Erkenntnis wird uns von Nutzen sein, wenn wir über die Verteilung der Macht, die Gewissensfreiheit, das Vereins- und Versammlungsrecht, die Gleichheit vor dem Gesetze, die Unverletzlichkeit des Eigentums und der Wohnung, die Besteuerung, die rückwirkende Kraft der Gesetze sprechen werden. Das sind alles Fragen, über die man vor dem Volke niemals offen sprechen darf. Falls man sie aber notgedrungen erörtern muss, darf man sie nicht einzeln aufzählen, sondern man soll bloss zusammenfassend erklären, dass die Grundsätze des modernen Rechtes von uns anerkannt werden. Die Bedeutung dieser Zurückhaltung liegt darin, dass ein nicht offen ausgesprochener Grundsatz uns die Freiheit lässt, den einen oder anderen Punkt davon auszunehmen, ohne dass es jemand merkt, während man einen einmal ausgesprochenen Grundsatz rückhaltlos aufrechterhalten müsste.

Das Volk hat eine besondere Vorliebe und eine hohe Achtung für politische Genies und beantwortet ihre Gewalttaten mit Worten wie: Welche Gemeinheit, aber geschickt gemacht! Es ist ein Gaunerstreich, aber gut gespielt, welche Kühnheit!

Wir rechnen damit, alle Völker zur Errichtung des neuen grundlegenden Baues, dessen Plan wir entworfen haben, heranzuziehen. Deshalb müssen wir mit Kühnheit und Geisteskraft ausgestattete Männer gewinnen, die fähig sind, alle Hindernisse, die sich uns in den Weg stellen könnten, zu überwinden.

Wenn wir unsere Staatsumwälzung vollzogen haben, dann werden wir den Völkern sagen: „Alles ist bisher schlecht gegangen, alle haben gelitten. Wir aber zerstörten jetzt die Ursachen Eurer Qualen, die Nationalitäten, die Grenzen, die Verschiedenartigkeit der Währungen. Gewiss, Ihr seid frei, uns zu verurteilen, aber wird Euer Urteil gerecht ausfallen, wenn Ihr es fällt, bevor Ihr geprüft habt, was wir für Euer Wohl taten?“ Dann werden sie uns zujubeln und uns in heller Begeisterung im Triumph auf ihren Achseln tragen. Das allgemeine Wahlrecht, dessen wir uns als Mittel zur Erreichung unserer Macht bedienten und mit dem wir die untersten Schichten der Gesellschaft beglückt haben, die nun durch Vereinigungen und Vereinbarungen Mitglieder der Menschheit wurden, wird seine Rolle zum letzten Male spielen, in dem einmütigen Wunsche, uns, bevor man über uns urteilt, kennen zu lernen. Zu diesem Behufe müssen wir alle Menschen zur Wahlurne führen, ohne Unterschied von Stand und Vermögen, um die absolute Herrschaft der Mehrheit zu erlangen, die wir mittels der gebildeten Schichten allein niemals erreichen könnten.

Indem wir auf diese Art alle Menschen von dem Werte ihrer Persönlichkeit überzeugt haben, werden wir die Bedeutung der christlichen Familie und ihren erzieherischen Einfluss vernichten.

Wir werden verhindern, dass hochbegabte Männer durchdringen; unter unserer Leitung wird der Pöbel nicht erlauben, dass sie sich bemerkbar machen, nicht einmal, dass sie reden; denn er ist gewöhnt, nur auf uns zu hören, die wir ihm seinen Gehorsam und seine Aufmerksamkeit bezahlen. So werden wir uns aus dem Volke eine so blind gefügige Macht schaffen, dass sie unfähig ist, sich ohne die Führung unserer Vertrauensmänner, die wir an die Stelle ihrer bisheriger Führer setzen, zu bewegen. Das Volk wird sich diesem System unterwerfen, weil es wissen wird, dass von diesen neuen Führern Verdienst, Zuwendung und alle Wohltaten abhängen werden.

Der Regierungsplan muss ganz fertig aus einem einzigen Kopfe hervorgehen, denn es würde ihm die Einheit fehlen, wenn mehrere Köpfe mitgewirkt hätten. Daher dürfen wir selbst den Plan ken­nen, dürfen aber über ihn niemals sprechen, damit seine erhabene Bedeutung, der Zusammenhang der einzelnen Teile, der praktische Wert und der geheime Sinn jedes seiner Punkte keinen Abbruch erleide. Würde ein solcher Plan der allgemeinen Erörterung und Abstimmung unterworfen werden, so würde er unvermeidlich alle Spuren der Auffassung der Leute aufweisen, die in seinen tieferen Sinn und seine Zusammenhänge nicht eindringen können. Unsere Pläne müssen scharf und logisch aufgebaut sein. Daher dürfen wir die geniale Arbeit unseres Führers der Menge nicht vor die Füsse werfen, nicht einmal einem engeren Kreise ausliefern.

Diese Pläne werden die bestehenden Einrichtungen vorläufig nicht umstürzen. Sie werden bloss die wirtschaftliche Grundlage und daher ihre weitere Entwicklung verändern, die ihren Weg nach unseren Richtlinien nehmen soll.

Fast in allen Staaten finden wir unter verschiedenen Bezeichnungen die gleichen Einrich­tungen:
Die Volksvertretung, die Minister, den Senat, den Staatsrat, die gesetzgebenden und vollziehenden Körperschaften. Ich brauche Ihnen die Beziehungen dieser Einrichtungen untereinander nicht zu erläutern, da sie Ihnen wohlbekannt sind. Beachten Sie nur, dass jede dieser Einrichtungen irgend einer wichtigen Aufgabe der Regierung entspricht. Mit dem Worte wichtig bezeichne ich dabei die Aufgabe und nicht die Einrichtung; es sind also nicht die Einrichtungen, sondern ihr Aufgabenkreis ist das Wichtige. Diese Einrichtungen haben alle Aufgaben der Regierung unter sich aufgeteilt: Die Verwaltung, die Gesetzgebung und die vollziehende Gewalt. Sie erfüllen im Staatskörper dieselbe Aufgabe wie die Organe im menschlichen Körper. 
Wenn wir ein Glied der Staatsmaschine beschädigen, wird der Staat ebenso wie der menschliche Körper erkranken und sterben.

Nachdem wir dem Staatskörper das Gift des Liberalismus eingeflösst hatten, hat sich seine ganze politische Beschaffenheit verändert; die Staaten wurden von einer tödlichen Krankheit, der Blutzer­setzung befallen; man braucht nur das Ende ihres Todeskampfes abwarten.

Aus dem Liberalismus sind die konstitutionellen Staaten, die einzige erspriessliche Regierungsform für die Nichtjuden, hervorgegangen; sie traten an den Platz der früheren Autokra­tien. Wie Sie selbst wissen, ist die Verfassung nichts anderes, als die Schule für Uneinigkeiten, Misshelligkeiten, Zänkereien und unfrs (all) dessen, was dem Staate die Kraft seiner Individualität nimmt. Die Rednerbühne und ebenso die Presse haben die Regierungen zur Taten- und Macht­losigkeit verurteilt, und sie wurden dadurch unnütz und überflüssig. Dadurch erst wurde das republikanische Zeitalter möglich, und wir ersetzten den Herrscher durch die Karikatur eines Präsidenten, den wir uns aus der Masse des Volkes, mitten aus unseren Kreaturen und Sklaven, nahmen.

Das war der Sprengkörper, den wir unter die Nichtjuden oder vielmehr unter alle nicht­jüdischen Nationen legten.

In naher Zukunft werden wir die verfassungsgemässe Verantwortlichkeit der Präsidenten ein­führen. Dann werden wir uns bei der Ausführung unserer Handlungen keinerlei Schranken aufer­legen, da die Verantwortung unsere Strohpuppe tragen wird. Was liegt uns da ran, wenn die Reihen derer, die nach Macht streben, sich lichten, und wenn Wirren entstehen, weil man keinen Präsi­denten finden kann, Wirren, die schliesslich das Land zerrütten?

Um dieses Ergebnis zu erreichen, werden wir für die Wahl solcher Präsidenten sorgen, deren Vergangenheit irgend einen dunklen Punkt, irgend ein Panama aufweisen wird. Die Angst vor Enthüllungen, der Wunsch, den schliesslich jeder zur Macht gelangte Mensch hat, seine Vorrechte und die mit seiner Stellung verbundenen Vorteile und Ehren sich zu erhalten, werden aus ihnen treue Vollstrecker unserer Unordnungen machen.

Das Abgeordnetenhaus wird den Präsidenten wählen, unterstützen und verteidigen; wir aber werden dem Hause das Recht, Gesetze einzubringen oder zu ändern, nehmen; dieses Recht werden wir dem verantwortlichen Präsidenten verleihen, der ein Spielball in unseren Händen sein wird. Der Präsi­dent wird allerdings die Zielscheibe aller Angriffe werden. Um sich zu verteidigen, werden wir ihm daher das Recht verleihen, über die Köpfe der Abgeordneten hinweg an das Volk zu appel­lieren, d.h. die Entscheidung der uns blind ergebenen Mehrheit einholen.

Ausserdem werden wir ihm das Recht, den Belagerungszustand zu verhängen, übertragen. Dieses letztere Vorrecht werden wir damit begründen, dass der Präsident als Haupt der Armee das Recht haben muss, die neue republikanische Verfassung zu verteidigen, deren verantwortliche Vertreter er ist.

Unter diesen Verhältnissen wird der Schlüssel zum Heiligtume in unseren Händen liegen und niemand ausser uns wird die Gesetzgebung leiten.

Sobald wir die neue republikanische Verfassung eingeführt haben, werden wir ferner dem Abgeordnetenhause das Interpellationsrecht unter dem Vorwand der Wahrung des Staatsgeheimnisses nehmen.

Auch werden wir die Zahl der Abgeordneten auf ein Mindestmass herabsetzen. Dadurch verringern wir auch im gleichen Ausmasse die politischen Leidenschaften.

In den Wirkungskreis des Präsidenten fällt auch die Ernennung der Präsidenten und Vizepräsi­denten des Abgeordnetenhauses und des Senats. An Stelle der dauernden Tagungen werden wir die Sitzungen des Abgeordnetenhauses auf einige Monate beschränken. Ausser dem wird der Präsident als Träger der vollziehenden Gewalt das Recht haben, das Abgeordnetenhaus einzuberufen oder aufzulösen und im Falle der Auflösung die Wiedereinberufung des Hauses zu vertagen.

Damit aber der Präsident wegen all dieser klarerweise ungesetzlichen Handlungen nicht zur Verantwortung gezogen werde, bevor wir noch unsere Pläne durchgeführt haben, werden wir die Minister und übrigen Beamten der Umgebung des Präsidenten anhalten, selbständige Verfügungen zu treffen, für die sie selbst die Verantwortung tragen. Wir werden jedoch empfehlen, diese Rolle dem Senat oder Staatsrat oder Ministerrat, nicht aber einzelnen Persönlichkeiten anzuvertrauen.

Der Präsident wird die bestehenden Gesetze, die eine verschiedene Auslegung zulassen, im Sinne unserer Wünsche auslegen; er wird sie ausser Kraft setzen, sobald wir ihm die Notwendigkeit dartun werden; er wird das Recht haben, vorläufige Verfügungen mit Gesetzeskraft zu treffen und sogar die Verfassung abzuändern, beides unter dem Vorwand des Staatswohles.

Diese Massnahmen werden es uns ermöglichen, nach und nach alles zu vernichten, was wir zur Zeit der Machtergreifung notgedrungenerweise in die Staatsverfassungen aufnehmen mussten; wir werden hierdurch unmerklich zur Beseitigung aller Verfassungen gelangen, sobald die Zeit gekommen sein wird, alle Regierungen unserer Herrschaft zu unterstellen.

Die Anerkennung unserer Herrschaft kann schon vor der Beseitigung der Verfassungen erfolgen, wenn die Völker, ermüdet durch Unruhen und das gänzliche Versagen der Staatsleiter – welches Versagen durch uns herbeigeführt wurde – ausrufen werden: „Setzt sie ab, gebet uns einen Weltherrscher, der imstande ist, uns alle zu vereinigen und die Ursache unserer Feindschaft, d.h. Staatsgrenzen, Religion, Staatsschulden zu beseitigen, einen König, der uns Frieden und Ruhe schenkt, die wir unter unseren bisherigen Herrschern und Regierungen nicht finden können.“

Sie wissen es selbst sehr gut, dass man, um die Massen zu solchen Forderungen zu bringen,ununterbrochen in allen Ländern die Beziehungen zwischen Volk und Regierung verwirren muss, um die ganze Welt durch Uneinigkeit, Feindschaft, Hass, ja sogar durch qualvolle Entbehrungen, durch Hunger und durch Krankheiten, die wir ihnen durch Einimpfung von Bazillen verursachen, derart zu ermatten, dass die Nichtjuden keinen anderen Ausweg aus ihrem Elend sehen, als sich unserem Geld und unserer Herrschaft vollständig zu unterwerfen.

Wenn wir den Völkern eine Atempause geben, dann kommt der günstige Augenblick vielleicht nie wieder.

 

11. Protokoll

Der Staatsrat wird die Bestimmung haben, die Macht der Regierung zu unterstreichen; er wird bloss zum Scheine eine gesetzgebende Körperschaft, in Wirklichkeit aber ein Redaktionskomitee zur Ausarbeitung der Gesetze und Regierungsverordnungen sein.

Ein wesentlicher Teil des Programmes unserer Verfassung besteht darin, dass wir die Gesetze schaffen, dass wir Recht sprechen und dass gleichzeitig die Verwaltung in unseren Händen liegt. Diese Tätigkeit werden wir ausüben 1. durch Vorschläge an die gesetzgebende Körperschaft, 2. durch Erlässe des Präsidenten in Form allgemeiner Verfügungen, durch Senatsbeschlüsse und durch Entscheidungen des Staatsrates in Form von ministeriellen Erlässen, 3. im geeigneten Zeitpunkt in Form eines Staatsstreiches.

Nachdem wir nun unseren Plan in grossen Zügen entworfen haben, wollen wir die einzelnen Massnahmen erörtern, deren wir uns zum Aufbau des Staates in unserem Sinne bedienen werden. Hierher gehören die Pressefreiheit, das Vereins- und Versammlungsrecht, die Gewissensfreiheit, das Wahlrecht und viele andere Dinge, die aus der menschlichen Gedankenwelt verschwinden oder doch gründlich umgestaltet werden müssen, sobald die neue Verfassung verkündet sein wird. Nur in diesem Augenblicke werden wir unsere Neuerungen ohne Gefahr durchbringen können und zwar aus folgendem Grunde:

Wenn die Veränderung mit grosser Strenge durchgeführt wird, so kann sie infolge der Furcht vor neuerlichen Veränderungen zur Verzweiflung führen; wenn wir dagegen Zugeständnisse machen, wird das Volk erklären, wir hätten unsere Irrtümer eingesehen, und dies wird den Glauben an die Unfehlbarkeit unserer Regierung zerstören; oder man wird erklären, dass wir Furcht haben und nur gezwungen Zugeständnisse machen, für die uns niemand danken wird, weil er sie für selbstverständlich hält. Das eine oder andere würde der neuen Verfassung schaden.

Am Tage ihrer Verkündigung, wenn die Völker vom eben vollzogenen Staatsstreich noch ganz betäubt und in Angst und Ratlosigkeit sind, müssen sie erkennen, dass wir so stark, mächtig und unverletzlich sind, dass wir uns um sie nicht mehr (zu) kümmern brauchen, dass wir nicht nur auf ihre Anschauungen und Wünsche nicht mehr achten werden, sondern dass wir bereit sind, jederzeit und an jedem Ort jeden Widerstand und jede Kundgebung zu unterdrücken. Die Völker müssen wissen, dass wir die ganze Macht mit einem Schlage an uns gerissen haben und dass wir unsere Macht auf keinen Fall mit ihnen teilen werden. Dann werden sie die Augen schliessen und geduldig die Ereignisse an sich herankommen lassen.

Die Nichtjuden sind eine Schafherde, wir sind die Wölfe. Und wissen Sie, was aus den Schafen wird, wenn die Wölfe in die Herde eindringen? Sie werden ihre Augen wieder schliessen, weil wir ihnen die Rückgabe aller ihrer geraubten Freiheiten versprechen werden, sobald wir alle Gegner des Friedens niedergerungen und die Parteien zur Ohnmacht verurteilt haben werden. Ich glaube Ihnen nicht sagen zu müssen, wie lange sie auf die Rückkehr ihrer Freiheiten warten werden. Warum haben wir diese ganze Politik erfunden und den Nichtjuden beigebracht, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, ihren tieferen Sinn zu erkennen, wenn nicht aus dem Grunde, um das auf Umwegen zu erreichen, was unser zerstreutes Volk auf geradem Wege nicht erreichen könnte?

Das war die Grundlage für unsere Organisation der Freimaurerei, deren Pläne diese Tiere von Nichtjuden nicht einmal ahnen; wir nehmen sie gleichwohl in unsere Loge auf, damit sie ihren Brüdern Sand in die Augen streuen.

Die Gnade Gottes hat uns, sein auserwähltes Volk, über die ganze Welt zerstreut, und in dieser scheinbaren Schwäche unserer Rasse liegt unsere ganze Kraft, die uns heute an die Schwelle der Weltherrschaft geführt hat. Es bedarf nicht mehr viel, um auf diesen Grundlagen das Gebäude aufzurichten.

  

12. Protokoll

Das Wort Freiheit, das man auf verschiedene Weise deuten kann, legen wir so aus: Freiheit ist das Recht, zu tun, was das Gesetz erlaubt. Solche Auslegung des Begriffes gibt die Freiheit vollständig in unsere Hand, weil die Gesetze das zerstören oder aufrichten werden, was wir nach den oben entwickelten Richtlinien für wünschenswert halten.

Mit der Presse werden wir in folgender Weise verfahren. Welche Rolle spielt jetzt die Presse? Sie dient dazu, die Leidenschaften der Menschen zu entflammen oder selbstsüchtige Parteibestrebungen zu fördern.

Wir werden ihr einen Zaum anlegen und die Zügel straff führen. Auf gleiche Weise werden wir mit anderen Druckwerken verfahren; denn es würde uns nichts nützen, wenn wir bloss die Presse überwachen, aber den Angriffen der Bücher und Broschüren ausgesetzt blieben.

Wir werden die Erzeugnisse der öffentlichen Meinung, die heute schon viel Geld kostet, durch Zensur zu einer Einnahmequelle für den Staat machen. Wir werden eine besondere Zeitungssteuer einführen und bei der Gründung von Zeitungen und Druckereien Bürgschaftsnummern verlangen, um so unsere Regierung vor jedem Angriffe durch die Presse zu schützen. Werden wir trotzdem angegriffen, so werden wir erbarmungslos Geldstrafen verhängen. Steuern, Bürgschaftsnummern und Geldstrafen werden dem Staate riesige Einnahmen zuführen. Gewiss, die Parteiblätter lassen sich durch Geldstrafen nicht einschüchtern, aber beim zweiten Angriff werden wir sie einfach unterdrücken. Niemand wird unsere Unfehlbarkeit in Regierungsangelegenheiten ungestraft antas­ten können.

Als Vorwand für die Unterdrückung einer Zeitung werden wir erklären, dass das betreffende Blatt die öffentliche Meinung grundlos aufgeregt hat. Ich bitte Sie, zu beachten, dass es unter den Zeitungen, die uns angreifen, auch solche geben wird, die wir selbst gegründet haben; diese aber werden ausschliesslich diejenigen Punkte angreifen, deren Abänderung wir selbst anstreben werden.

Keine Nachricht wird ohne unsere Prüfung in die Öffentlichkeit gelangen. Diesen Erfolg haben wir bereits heute dadurch erreicht, dass alle Nachrichten aus der ganzen Welt bei einer Anzahl von Zeitungsagenturen zusammenlaufen. Dieselben werden vollständig in unseren Besitz übergehen und nur das verlautbaren, was wir ihnen vorschreiben.

Wenn wir es schon jetzt verstanden haben, die Gedankenwelt der nichtjüdischen Gesellschaft derart zu beherrschen, dass fast alle Menschen die Ereignisse der Welt nur mehr durch die farbigen Brillen ansehen, die wir ihnen aufgesetzt haben; wenn es schon jetzt keine Schranken mehr gibt, die uns verhindern könnten, in das einzudringen, was die Nichtjuden in ihrer Dummheit Staatsgeheim­nis nennen, wie mag es erst dann werden, wenn wir die anerkannten Herren der Welt in der Person unseres Weltherrschers sein werden? 

Kehren wir zur Zukunft der Presse zurück. Wer Verleger oder Drucker werden will, muss sich einen Erlaubnisschein verschaffen, der im Falle eines Anstandes sofort zurückgezogen wird. 

Durch solche Massnahmen wird das Instrument des Denkens zum Erziehungsmittel in der Hand unserer Regierung, die es nicht mehr erlauben wird, dass die Masse über die Segnungen des Fortschrittes falsch unterrichtet wird. Wer von Ihnen wüsste nicht, dass diese trügerischen Segnungen geradewegs zu Träumereien führen, aus denen die anarchischen Zustände der Menschen untereinander und gegenüber der Obrigkeit geboren werden, weil der Fortschritt oder vielmehr der Gedanke des Fortschrittes die mannigfaltigsten Vorstellungen von der Selbständigkeit erzeugt hat, ohne deren Grenzen festzusetzen. Alle so genannten Liberalen sind Anarchisten, wenn schon nicht in ihrem Handeln, so doch wenigstens in ihrem Denken. Jeder von ihnen jagt den Truggebilden der Freiheit nach und stürzt in die Willkür hinein, wobei er protestiert nur um des Protestierens willen. 

Nunmehr wollen wir uns mit den Büchern befassen. Wir werden sie, wie alles Gedruckte, mit Stempelsteuern nach der Blattzahl belegen und Bürgschaftsnummern fordern. Büchern mit weniger als 30 Blättern werden doppelt besteuert. Diese werden wir unter die Broschüren einreihen, um einerseits die Zahl dieser Schriften, die das schlimmste Gift verbreiten, zu verringern, andererseits um die Schriftsteller dazu zu bringen, so umfangreiche Schriften zu erzeugen, dass man sie schon wegen des höheren Preises wenig lesen wird. Was wir dagegen herausgeben werden, um die Menschen in der von uns gewünschten Richtung zu erziehen, wird sehr billig sein und von jedermann gelesen werden.

Die Steuer wird die eitle Schreibwut zum Schweigen bringen und durch die Furcht vor Bestrafung kommen die Schriftsteller in unsere Abhängigkeit. Wenn Leute gegen uns schreiben wollen, werden sie keinen Verleger finden. Vor der Annahme eines Werkes zum Drucken muss sich der Verleger oder Drucker an die Behörden um Erlangung der Druckerlaubnis wenden. Auf diese Art werden wir im vorhinein jeden Angriff gegen uns erfahren, und wir werden ihn dadurch unschädlich machen, dass wir über den betreffenden Gegenstand eine Erklärung veröffentlichen. 

(Heute führt diese Zensur der Lektor durch, der die Texte nach politischer Korrektness prüft. In Deutschland heute werden sogar schon die Buchhändler bestraft wenn sie nicht pc-konforme Bücher anbieten. Und das sogar noch rückwirkend

Da Bücher und Zeitungen die zwei wichtigsten Erziehungsmittel sind, wird unsere Regierung Eigentümerin der Mehrzahl der Blätter sein. Dadurch wird der schädliche Einfluss der Presse ausge­schaltet, und wir verschaffen uns einen ausserordentlichen Einfluss auf die Volksstimmung. Wenn wir die Gründung von zehn Zeitungen bewilligen, so werden wir selbst dreissig Zeitungen auflegen und so weiter. Die Öffentlichkeit darf davon nichts ahnen. Unsere Zeitungen müssen daher scheinbar die widersprechendsten Richtungen und Meinungen vertreten, um Vertrauen zu erwecken und unsere Gegner an sich zu ziehen; diese werden dann in die Schlinge gehen und unschädlich sein. 

An erster Stelle werden die amtlichen Zeitungen stehen, denen die Aufgabe zufallen wird, stets unsere Interessen zu vertreten; ihr Einfluss wird deshalb verhältnismässig unbedeutend sein. 

An zweiter Stelle werden die halbamtlichen Blätter kommen, welche die Gleichgültigen und Lauen für uns gewinnen sollen. 

An der dritten Stelle werden die angeblich oppositionellen Blätter stehen; mindestens ein Blatt muss zu uns in schärfstem Gegensatz stehen. Unsere Gegner werden diesen scheinbaren Widerspruch für echt halten und uns ihre Karten aufdecken. 

Unsere Zeitungen werden den verschiedensten Richtungen angehören, es wird aristokratische, repu­bli­kanische, ja selbst anarchistische Blätter geben, natürlich nur, solange die Verfassung besteht. Wie der indische Gott Wischnu werden die Blätter hundert Hände haben, deren jede den wechseln­den Pulsschlag der öffentlichen Meinung befühlen wird. Mit jedem Pulsschlag werden sie die öffentliche Meinung in die uns genehme Richtung leiten, denn ein aufgeregter Mensch verliert leicht seine Urteilskraft und unterliegt jeder Art von Beeinflussung. Diese Dummköpfe, welche die Ansicht ihrer Zeitung zu vertreten glauben, werden in Wirklichkeit nur unsere Ansicht oder doch eine solche, die uns genehm ist, vertreten. Sie werden glauben, dass sie ihrem Parteiblatt folgen und werden in Wirklichkeit nur der Fahne folgen, die wir vor ihnen flattern lassen. 

Um unser Zeitungsheer in diesem Sinne zu leiten, werden wir die Organisation mit ganz besonderer Sorgfalt durchführen müssen. Unter der Bezeichnung Hauptpresseverband werden wir die Schrift­stel­ler­vereine zusammenfassen, in denen unsere Vertreter unmerklich Losungswort und Kampfruf ausgeben werden. 

Unsere Blätter werden über unsere Politik in oberflächlicher Weise, ohne je auf den tieferen Grund einzugehen, hin- und her schreiben und den amtlichen Blättern polemische Scharmützel liefern, um uns dadurch die Möglichkeit zu verschaffen, uns über das, was wir in den ersten Veröffentlichungen nicht klar sagen konnten, nunmehr klarer auszudrücken. Natürlich werden wir das aber nur dann machen, wenn es für uns vorteilhaft ist. 

Diese Angriffe werden gleichzeitig dazu dienen, dem Volke glaubhaft zu machen, dass es die Redefreiheit besitzt. Unsere Vertreter werden so die Möglichkeit haben, zu behaupten, dass die gegnerische Presse nur schwätzt, weil sie keine sachlichen Gründe gegen unsere Massnahmen anführen kann. 

Durch diese für die Öffentlichkeit nicht erkennbaren Methoden werden wir ihre Aufmerk­samkeit und ihr Vertrauen gewinnen. Mit Hilfe dieser Methoden werden wir die öffentliche Meinung in allen Fragen der Politik nach Belieben erregen oder beruhigen, überzeugen oder verwirren, indem wir bald wahre, bald falsche Nachrichten drucken, bald Tatsachen behaupten, bald berichtigen, je nach ihrem Eindrucke auf die Öffentlichkeit; stets werden wir den Boden sorgfältig abtasten, bevor wir den Fuss darauf setzen. Wir werden unsere Gegner sicher überwinden, weil ihnen infolge unserer Massnahmen keine Zeitung zur Verfügung stehen wird, in denen sie ihrer Meinung freien Lauf lassen können. Wir werden nicht einmal gezwungen sein, sie endgültig zu widerlegen. Gegen die Versuchsballons unserer halbamtlichen Zeitungen werden wir nötigenfalls in den Zeitungen der dritten Gruppe energisch auftreten. 

Die heutige Journalistik ist eine Art Freimaurerei. Alle Glieder der Presse sind untereinander durch das Berufsgeheimnis verbunden. Ähnlich wie bei den alten Wahrsagern gibt keines dieser Glieder das Geheimnis preis, wenn es hierfür nicht einen Auftrag erhält. Kein Zeitungsschreiber wird es wagen, das Geheimnis zu verraten, denn keiner wird zu diesem Berufe zugelassen, wenn er nicht in seiner Vergangenheit einen Makel an seiner Ehre aufweist. Dieser würde sofort aufgedeckt werden. Solange dieser Makel nur wenigen bekannt ist, lockt das Ansehen des Journalisten die Mehrheit des Landes an und man folgt ihm mit Begeisterung. 

Wir rechnen besonders stark mit der Provinz. Es ist für uns unerlässlich, dass wir dort Hoffnungen und Bestrebungen erwecken, die denen der Hauptstadt entgegengesetzt sind; der Hauptstadt werden wir vormachen, dass es sich dabei um selbst gefasste, nicht beeinflusste Ideen der Provinz handle. Es ist klar, dass die Quelle dieser Ideen immer dieselbe sein wird;

es wird die unserige sein. Solange wir noch nicht die volle Macht besitzen, wird es für uns nötig sein, dass die grossen Städte von der Provinzmeinung abhängig sind, d.h. von der Meinung der Mehrheit, die von unseren Vertrauensmännern gemacht wird. Im entscheidenden Augenblicke dürfen dann die grossen Städte die vollendete Tatsache nicht mehr erörtern, weil sie ja bereits von der Mehrheit in den Provinzen gebilligt wurde. 

Wenn wir (Wir werden..) durch die Zensur der Presse nicht mehr gestatten, über Verbrechen zu berichten. Das Volk muss glauben, die neue Führung befriedige jedermann derart vollständig, dass sogar die Verbrechen aufgehört haben. Aufgedeckte Verbrechen sollen nur den Opfern und den zufälligen Zeugen bekannt sein. 

13. Protokoll

Die Sorge um das tägliche Brot zwingt die Nichtjuden zu schweigen und macht aus ihnen unsere ergebenen Diener. Diejenigen von ihnen, die wir bei unserer Presse anstellen, werden weisungs­gemäss über alles das schreiben, was wir in den amtlichen Blättern nicht offen erörtern können; während der hierdurch entstehenden Aufregung werden wir die uns nützlich erscheinenden Mass­nahmen durchführen und die Öffentlichkeit vor die vollendete Tatsache hinstellen. Niemand wird wagen, die Zurücknahme einer solchen Massnahme zu verlangen, zumal wir sie als eine Verbesser­ung des bisherigen Zustandes hinstellen werden; übrigens wird die Presse die Aufmerksamkeit sofort auf neue Fragen lenken, haben wir doch, wie Sie wissen, die Menschen daran gewöhnt, fortwährend nach Neuem zu suchen. Einige hirnlose politische Abenteurer werden sich auf diese neuen Fragen stürzen, ohne zu wissen, dass sie keine Ahnung von dem haben, über was sie sprechen wollen. Die Fragen der höheren Politik sind niemandem verständlich, ausgenommen denjenigen, die sie schon seit Jahrhunderten erzeugt und beeinflusst haben. 

Aus all dem werden Sie ersehen, dass wir nur deshalb die öffentliche Meinung für uns gewinnen wollen, um die Arbeit unserer Staatsmaschine zu erleichtern. Und Sie werden daraus ebenso erkennen, dass wir bei dieser oder jener Gelegenheit nur die Zustimmung zu unseren Worten, nicht aber zu unseren Handlungen einholen. Ununterbrochen verkünden wir, dass uns bei allen unseren Massnahmen stets nur die Hoffnung und die Sicherheit leitet, dem Gemeinwohl zu dienen. 

Um die allzu unruhigen Menschen von den Fragen der Politik abzulenken, werden wir angeblich neue Fragen in den Vordergrund rücken, die Fragen der Industrie. Mögen sie ihre Wut auf diesem Gebiete auslassen. Die Massen willigen ein, untätig zu bleiben bzw. sich angeblich von ihrer politischen Tätigkeit auszuruhen, zu der wir sie übrigens nur erzogen haben, um mit ihrer Hilfe die nichtjüdischen Regierungen zu bekämpfen, wenn man ihnen neue Beschäftigungen verschafft, die sie für politisch wichtig halten.

Damit die Massen nicht zu ruhiger Überlegung gelangen, werden wir sie durch Zerstreuungen, Spiele, Unterhaltungen, Leidenschaften ablenken. In Bälde werden wir Wettbewerbe aller Art auf dem Gebiete der Kunst und des Sportes ausschreiben. Das Interesse für diese Dinge wird sie dann endgültig von den Fragen ablenken, bezüglich derer wir mit ihnen im Kampf stehen. Indem die Menschen sich nach und nach das selbständige Denken abgewöhnen, werden sie schliesslich ganz in der Richtung unserer Ideen sprechen, weil wir die einzigen sein werden, die neue Gedanken-Richtungen hervorbringen; selbstverständlich nur durch Vermittlung solcher Persönlichkeiten, die nicht im Verdachte eines Einverständnisses mit uns stehen.

Die Rolle der liberalen Schwärmer wird endgültig ausgespielt sein, sobald unsere Herrschaft aner­kannt ist. Bis dahin werden sie uns gute Dienste leisten. Daher werden wir die Gedanken der Masse auch weiterhin auf phantastische Theorien hinleiten, die neuartig und angeblich fortschrit­tlich sind; denn mit dem Schlagwort Fortschritt haben wir diesen

Dummköpfen von Nichtjuden ihre Köpfe mit vollem Erfolg verdreht, und es gibt unter ihnen keinen einzigen, der begreifen wird, das dieses Wort in allen Fällen unwahr ist, wo es sich nicht um materielle Bedürfnisse handelt, weil es nur eine Wahrheit an sich gibt und diesem Begriff gegenüber das Wort Fortschritt unangebracht ist. Wie jeder falsche Gedanke dient der Fortschritt dazu, die Wahrheit zu verdunkeln, da mit sie niemand erkenne als wir, das auserwählte Volk, die Hüter der Wahrheit. 

Wenn unsere Herrschaft gekommen sein wird, werden unsere Redner über die grossen Fragen der Menschheit sprechen, welche die ganze Welt bewegt haben, bis sie schliesslich unter unsere wohl­tätige Leitung kam. Wer sollte denn argwöhnen, dass alle diese Fragen erfunden wurden, den durch so viele Jahrhunderte niemand erraten hat?

 

14. Protokoll

Sobald wir die Weltherrschaft erlangt haben, werden wir keinen anderen Glauben dulden, als den an unseren einen Gott, mit dem unser Schicksal verbunden ist, weil wir das auserwählte Volk sind und weil durch unseren Gott unser Schicksal mit dem der ganzen Welt zusammen hängt. Aus diesem Grunde müssen wir alle anderen Religionen vernichten. Wenn sich auch die Zahl der Gottlosen vermehren sollte, so wird dieser Übergangszustand unsere Pläne doch nicht stören, vielmehr den künftigen Geschlechtern zur Mahnung dienen; sie werden die Lehren der mosaischen Religion hören, deren feste und wohldurchdachte Weisungen mit der Unterwerfung aller Völker in Erfüllung gehen werden. Dadurch werden wir die geheimnisvolle Wahrheit dartun, auf der die ganze erzieherische Kraft unserer Religion beruht. 

Dann werden wir bei jeder Gelegenheit Abhandlungen veröffentlichen, in denen wir unsere segensreiche Regierung mit denen der Vergangenheit vergleichen werden. Die Vorteile des Friedens, erkämpft durch Jahrhunderte der Unruhe, werden den segensreichen Charakter unserer Herrschaft hervortreten lassen. Die Fehler der nichtjüdischen Regierungen werden wir in den grellsten Farben malen. Wir werden gegen sie einen solchen Widerwillen erzeugen, dass die Völker die Leibeigenschaft den Rechten jener viel gerühmten Freiheit vorziehen werden, welche sie nur gequält hat, welche die Quelle des menschlichen Daseins erschöpfte und die nur von einer Schar Abenteurern ausgenützt wurde, die nicht wussten, wie sie diese gebrauchen sollten. Die nutzlosen Staatsumwälzungen, zu denen wir die Nichtjuden drängten, um ihre Verwaltung zu unterwühlen, werden sie derart ermüden, dass sie vorziehen werden, von uns alles zu ertragen, nur um nicht neuerliche Erschütterungen durchmachen zu müssen. Ganz besonders werden wir die geschichtlichen Fehler der nichtjüdischen Regierungen unterstreichen, die, bar jedes besseren Wissens, die Menschheit durch so viele Jahrhunderte gequält haben, nebelhaften Plänen sozialer Errungenschaften nachjagten, ohne zu merken, dass diese Pläne die allgemeinen Verhältnisse der menschlichen Gesellschaft nicht verbesserten, sondern nur verschlechterten.  

Die ganze Kraft unserer Grundsätze und Massnahmen wird darin bestehen, dass wir sie in leuchtendem Gegensatz zu dem gestürzten System der alten gesellschaftlichen Verhältnisse stellen werden.

Unsere Philosophen werden alle Mängel der christlichen Religion besprechen; niemals wird aber jemand unsere Religion von ihren wahren Gesichtspunkten aus einer Beurteilung unterziehen, weil sie niemand wirklich erfassen wird, ausgenommen die Unserigen, die niemals ihre Geheimnisse verraten werden. 

In den so genannten fortgeschrittenen Ländern haben wir ein geistloses, schmutziges, verabscheu-ungswürdiges Schrifttum geschaffen. Diese Literatur werden wir noch einige Zeit nach Errichtung unserer Herrschaft pflegen, um den Gegensatz zu unseren Erörterungen und Lehren hervortreten zu lassen. Unsere Weisen, zur Leitung der Nichtjuden erzogen, werden Reden, Pläne, Abhandlungen, Aufsätze verfassen, durch die wir die Geister beeinflussen und in die Richtung derjenigen Ideen lenken werden, die wir ihnen ein flössen wollen.

 

15. Protokoll

Wenn wir mit Hilfe der von uns überall für den selben Tag vorbereitete Umstürze, und nachdem alle Regierungen ihre Unfähigkeit einbekannt haben, endlich zur Herrschaft gelangt sind – es wird noch einige Zeit dauern, vielleicht ein Jahrhundert – dann werden wir dafür sorgen, dass gegen uns keinerlei Verschwörungen stattfinden. 

Zu diesem Zwecke werden wir alle hinrichten lassen, die unseren Regierungsantritt mit der Waffe in der Hand begrüssen. Jede Neugründung irgend einer neuen Gesellschaft wird ebenfalls mit dem Tode bestraft werden. Die jetzt bestehenden uns bekannten Geheimgesellschaften, die uns gute Dienste geleistet haben und noch leisten, werden wir auflösen. Ihre Mitglieder werden in fern von Europa gelegene Erdteile verschickt werden. 

Auf diese Art werden wir (auch) mit den Nichtjuden, die freimaurerischen Logen angehören und davon zuviel wissen, verfahren. Diejenigen, welche wir aus irgendeinem Grunde verschonen werden, werden sich unter dem ständigen Druck, ausgewiesen zu werden, befinden.

Wir werden ein Gesetz erlassen, nach welchem alle alten Mitglieder der Geheimgesellschaften aus Europa, dem Sitz unserer Regierung, verbannt werden sollen. Die Entscheidungen unserer Regierungen werden endgültig und ohne Berufungsmöglichkeit sein. 

Die nichtjüdische Gesellschaft, in die wir den Samen der Zwietracht und des Widerspruches gelegt haben, kann nur durch unbarmherzige Massnahmen, welche von unbeugsamer Kraft sind, wieder in Ordnung gebracht werden. Dabei darf es auf die Zahl der Opfer, die für das künftige Wohl gebracht werden müssen, nicht ankommen. Es ist Pflicht jeder Regierung, die sich auf ihre Daseinsberechtigung beruft, nicht nur ihre Vorrechte zu geniessen, sondern auch ihre Aufgabe zu erfüllen, mag dies auch noch soviel Opfer kosten. 

Will eine Regierung unerschütterlich dastehen, so muss sie das Ansehen ihrer Macht verstärken, und dieses Ansehen wird nur durch eine alles übersteigende Unbeugsamkeit der Macht erreicht, die das Zeichen einer geheimnisvollen Unverletzlichkeit, der Auserwählung durch Gott, tragen muss. So war bis in die neueste Zeit die Autokratie der russischen Kaiser beschaffen, unser einziger Feind in der ganzen Welt neben dem Papsttum. Erinnern Sie sich an das Beispiel des in Blut getauchten Italiens, das Sulla, der dieses Blut vergoss, nicht ein Haar krümmte; das Volk, das er gepeinigt hatte, vergötterte ihn, und seine unerschrockene Rückkehr nach Italien machte ihn unverletzlich. Das Volk vergreift sich nicht an dem, der es durcr (….?…..) wir jedoch die Herrschaft erlangt haben, werden wir in allen Ländern der Erde Freimaurerlogen gründen und vermehren. Wir werden zu diesen Logen alle diejenigen heranziehen, die in der Öffentlichkeit eine hervorragende Rolle spielen oder spielen können. Diese Logen werden das hervorragendste Mittel sein, Auskünfte zu erlangen und Einfluss zu üben. 

Wir werden alle Logen in einer Hauptleitung zusammenfassen, die nur uns bekannt sein und aus unseren Weisen bestehen wird. Die Logen werden ihre Vorsitzende haben, um die eigentlichen leitenden Personen zu verdecken; nur diese sind berechtigt, die Losung auszugeben. In diesen Logen werden wir alle revolutionären und freisinnigen Elemente vereinigen. Sie werden sich aus allen Gesellschaftsschichten zusammensetzen. Die geheimsten politischen Pläne werden uns schon am Tage ihrer Entstehung bekannt sein und uns zur Verfügung stehen.  

Fast alle Polizeiagenten sowohl der Staats- als auch der Internationalen Polizei werden Mitglieder der Logen sein, weil ihr Dienst für uns unentbehrlich ist; denn die Polizei ist in der Lage, nicht nur Massnahmen gegen Widerspenstige zu treffen, sondern auch unsere eigenen Handlungen zu verdecken und Vorwände für Unzufriedenheit zu erzeugen. Die meisten, die in Geheimgesellschaften eintreten, sind gewöhnlich Streber, Abenteurer und im allgemeinen Leute, die für alles zu haben sind, bei denen es uns nicht viel Mühe kosten wird, sie für unsere Pläne zu gewinnen.

Wenn es zu Unruhen kommt, so bedeutet das, dass wir das Bedürfnis hatten, sie hervorzurufen, um eine allzu grosse Einigkeit zu zerstören. Kommt es zu irgend einer Verschwörung, so wird das Haupt derselben niemand anderer sein, als einer unserer treuesten Diener. 

Es ist natürlich, dass nur unser Volk die Tätigkeit der Freimaurerei leiten kann, weil nur wir wissen, wohin wir sie führen und welches das Endziel jeder ihrer Handlungen ist. Die Nichtjuden dagegen wissen nichts, nicht einmal die unmittelbaren Ergebnisse; sie sind gewöhnlich mit der augenblicklichen Befriedigung ihrer Eigenliebe bei Durchführung ihrer Pläne zufrieden und merken nicht, dass diese Pläne nicht von ihnen stammen, sondern ihnen von uns eingegeben wurden. 

Die Nichtjuden treten in die Logen aus reiner Neugierde oder in der Hoffnung ein, einen Vorteil zu ergattern oder über ihre unerfüllbaren Träume vor einem Publikum sprechen zu können. Sie lechzen nach äusserem Erfolg und Beifall, womit wir stets freigebig sind. Wir gönnen ihnen gerne diesen Erfolg, um ihre Selbstzufriedenheit auszunützen; dann nehmen die Menschen unsere Einflüsterungen in sich auf, ohne sich dessen bewusst zu sein; sie sind in ihrer eingebildeten Unfehlbarkeit voll überzeugt, nur ihre eigenen Gedanken und nicht die anderer geäussert zu haben. Sie, meine Herren, können sich gar nicht vorstellen, bis zu welch lächerlichem Grad von Naivität man selbst die intelligentesten Nichtjuden bringen kann, wenn man ihrer Eitelkeit schmeichelt, und wie leicht es andererseits ist, sie durch den kleinsten Misserfolg, sei es auch nur durch das Ausbleiben des Beifalles, zu entmutigen und sie zu unterwürfigem Gehorsam zu bringen, sobald sie für sich daraus nur wieder einen Erfolg erwarten. Ebenso wie die Unserigen jeden Erfolg missachten, der sie nicht ihrem Ziele entgegenführt, ebenso sehr sind die Nichtjuden um eines äusseren Erfolges willen bereit, alle ihre Pläne zu opfern. Dieser charakteristische Zug der Nichtjuden erleichtert uns ausserordentlich unsere Aufgabe, sie zu führen. Diese scheinbaren Tiger haben lammfromme Seelen und durch ihre Schädel weht der Wind.  

Wir haben ihnen ein Steckenpferd geschenkt, nämlich den Traum, dass die einzelne Persönlichkeit in einer symbolischen Einheit, im Kollektivismus, aufgehen müsse. Sie haben nicht verstanden und werden es nie verstehen, dass dieser Traum den Grundgesetzen der Natur widerspricht, die seit der Erschaffung der Welt nur von einander verschiedene Wesen erzeugt hat, um jedem seine besondere Individualität zu verleihen. Beweist nicht die Tatsache, dass wir die Nichtjuden zu einer solchen Wahnidee brachten, mit verblüffender Klarheit, wie wenig ihr Verstand im Vergleiche mit dem unserigen entwickelt ist? Dies ist die sicherste Bürgschaft für unseren Erfolg.  

Wie scharfsinnig waren doch unsere alten Weisen, als sie sagten, dass man, um ein Ziel zu erreichen, vor keinem Mittel zurückschrecken und die Opfer nicht zählen dürfe. Wir haben die Opfer dieser Tiere von Nichtjuden nie gezählt und obwohl wir viele von den Unserigen opfern mussten, haben wir unserem Volke eine solche machtvolle Stellung in der Welt verschafft, die es sich niemals zu erträumen gewagt hätte.

Die verhältnismässig geringen Opfer der Unserigen haben unser Volk vor dem Untergange bewahrt. 

Der Tod ist das unvermeidliche Ende aller Menschen. Es ist besser, das Ende derjenigen zu beschleunigen, die sich unserem Werke entgegenstellen, als unser Ende, die wir die Schöpfer dieses Werkes sind. In den Freimaurerlogen fällen wir Todesurteile auf eine Art, dass niemand ausserhalb der Logen auch nur den geringsten Verdacht schöpfen kann. Nicht einmal die Opfer selbst erfahren ihre Verurteilung; sie alle sterben, sobald es notwendig ist, scheinbar eines natürlichen Todes. Da dies den Logenbrüder bekannt ist, wagen sie nicht, dagegen aufzutreten. Durch diese Massnahmen haben wir in der Freimaurerei jeden Widerspruch im Keime erstickt. Während wir den Nichtjuden den Liberalismus predigen, halten wir unser Volk und unsere Vertrauensmänner in bedingungs­losem Gehorsam.  

Unter unserem Einfluss wurde die Handhabung der Gesetze der Nichtjuden auf ein Mindest­mass eingeschränkt. Das Ansehen der Gesetze wurde durch den Liberalismus, dem wir auch auf diesen Gebieten Geltung verschafften, untergraben. In allen politischen und grundsätzlichen Streitfällen entscheiden die Gerichte nach unseren Weisungen und sehen die Dinge in dem Licht, das uns beliebt. Wir bedienen uns hierfür der Vermittlung von Personen, von denen niemand ahnt, dass sie mit uns in Verbindung stehen, der Zeitungsnachrichten und anderer Mittel. Selbst die Mitglieder des Senats und de höheren Verwaltung folgen blind unseren Ratschlägen.

Der rein tierische Verstand der Nichtjuden ist zur Zergliederung eines Begriffes und zur Beobachtung unfähig; und noch weniger können sie voraussehen, wozu eine gewisse Art, einen Fall darzustellen, dient. In diesem Unterschiede der geistigen Veranlagung zwischen den Nichtjuden und uns könne wir das Zeichen unserer Auserwähltheit durch Gott und unsere die anderen überragende Natur erblicken. Die Nichtjuden lassen sich nur von einem tierischen Instinkt leiten. Sie sehen zwar, aber sie sehen nicht voraus, sie können nicht erfinden, ausgenommen rein materielle Dinge. Daraus ergibt sich klar, dass die Natur selbst uns zur Herrschaft über die Welt bestimmt hat. 

Sobald die Zeit unserer offenen Herrschaft gekommen ist und wir auf die Segnungen unserer Regierung hinweisen können, werden wir alle Gesetze abändern. Unsere Gesetze werden kurz, klar und unabänderlich sein und keinerlei Auslegung bedürfen, so dass sie jedermann verstehen kann.  

Der hervorstechendste Zug dieser Gesetze wird der Gehorsam gegenüber der Obrigkeit sein, den wir bis zur höchsten Stufe entwickeln werden. Dann wird infolge der Verantwortlichkeit aller gegenüber dem Obersten Vertreter der Macht jeder Missbrauch derselben aufhören. 

Der Missbrauch der Amtsgewalt durch die unteren Beamten wird so streng bestraft werden, dass jeder die Lust verlieren wird, seine Kraft in dieser Beziehung zu erproben. Wir werden alle Handlungen unserer Verwaltungsbeamten, von denen der Gang der Staatsmaschine abhängt, mit grösster Aufmerksamkeit verfolgen, denn Zuchtlosigkeit in der Verwaltung führt zu allgemeiner Unordnung. Jeder Fall von Gesetzwidrigkeit oder Missbrauch wird exemplarisch bestraft werden. Jede Hehlerei, jedes unerlaubte Einverständnis der Beamten wird nach den ersten Beispielen strenger Bestrafung verschwinden.  

Das Ansehen unserer Herrschaft verlangt wirksame, d.h. harte Strafen bei der geringsten Übertre­tung, die das Ansehen der Obrigkeit schädigen könnte. Sollte jemand für seinen Fehler allzu streng bestraft worden sein, so wird er wie ein Soldat gelten, der auf dem Schlachtfelde der Verwaltung im Dienste der Obrigkeit, der Grundsätze und der Gesetze gefallen ist; denn diese lassen nicht zu, dass diejenigen, die den Staatswagen führen, persönliche Vorteile höher stellen als ihre öffentlichen Pflichten.

Unsere Richter werden wissen, dass sie, wenn sie törichte Milde walten lassen, den Grundsatz der Gerechtigkeit verletzen, wonach begangene Fehler streng zu bestrafen sind und Nachsicht nicht erlaubt ist. Milde kann man im privaten Leben üben, nicht aber im öffentlichen Dienste, der die erzieherische Grundlage im Staatsleben ist. 

Unsere Richter werden nur bis zum 55. Lebensjahre im Amte bleiben und zwar aus folgenden zwei Gründen: erstens weil alte Leute hartnäckiger an ihren vorgefassten Meinungen festhalten und we­ni­ger fähig sind, sich neuen Anordnungen unterzuordnen, zweitens weil dadurch ein rascherer Wechsel unter den Richtern ermöglicht wird, und diese sich uns mehr fügen werden. Wer seinen Posten behalten will, wird uns blind gehorchen müssen. Im allgemeinen werden wir unsere Richter unter denjenigen wählen, die wissen, dass es ihre Pflicht ist, zu strafen und die Gesetze anzuwen­den, nicht aber zum Schaden des Staates liberalen Anschauungen huldigen, wie es gegenwärtig die Nichtjuden für richtig halten. 

Die Auswechslung der Beamten wird auch dazu beitragen, den Korpsgeist des Beamtentums zu zerstören und sie der Regierung zugetan machen, von der ihr Schicksal abhängt. Die neue Generation der Richter wird in der Anschauung erzogen sein, dass Handlungen, welche die bestehende Ordnung in den wechselseitigen Beziehungen unserer Untertanen stören könnten, nicht geduldet werden dürfen.

Heutzutage sind die nichtjüdischen Richter gegenüber allen Verbrechen nachsichtig, weil die Regierenden bei der Ernennung von Richtern zu wenig darauf achten, ihnen das Pflichtgefühl einzuprägen und sie auf die Bedeutung ihrer Aufgabe hinzuweisen.  

Wie das Tier seine Jungen auf Beute ausschickt, so verleihen die Nichtjuden ihren Untertanen einträgliche Stellen, ohne sie über den Zweck ihrer Stellung aufzuklären. Daher werden sich ihre Regierungen durch ihre eigenen Beamten zerstören. 

Wir werden sohin aus diesen Tatsachen eine weitere Lehre für unsere Regierung ziehen. Wir werden den Liberalismus aus allen wichtigen Posten der Verwaltung vertreiben, von denen die soziale Erziehung unserer Untertanen abhängt. Auf solche Stellen werden wir ausschliesslich nur solche Personen setzen, die wir für unseren Verwaltungsdienst besonders ausgebildet haben. 

Auf den Einwand, dass die vorzeitige Enthebung älterer Beamter den Staat viel kostet, antworten wir, dass wir erstens versuchen werden, für sie eine Privatanstellung als Ersatz des Verlustes zu beschaffen, und dass zweitens das ganze Geld der Welt in unserem Besitz sein wird, so dass wir Auslagen nicht scheuen brauchen. 

Unser Absolutismus wird in allen seinen Handlungen folgerichtig sein. Daher wird unser oberster Wille geachtet und ohne Widerspruch durchgeführt werden. Wir werden weder Murren noch Unzufriedenheit berücksichtigen; jede Auflehnung gegen uns wird exemplarisch bestraft werden. 

Das Recht der Berufung behalten wir uns nur für unsere eigenen Zwecke vor, im übrigen aber werden wir es abschaffen; denn im Volke darf der Gedanke nicht aufkommen, dass die von uns ernannten Richter ein unrichtiges Urteil gefällt haben.  

Sollte solches vorkommen, so werden wir selbst das Urteil aufheben, gleichzeitig aber den Richter, der seiner Aufgabe nicht gewachsen war, so exemplarisch strafen, dass ein solcher Fall nicht mehr eintreten wird. Ich wiederhole noch einmal, dass wir jeden Schritt unserer Beamten überwachen werden, damit das Volk mit uns zufrieden ist; denn es hat ein Recht auf eine gute Regierung und gute Beamte. 

Unsere Regierung wird den Schein einer patriarchalischen, väterlichen Vormundschaft, die unser Herrscher ausübt, erwecken. Unser Volk und unsere Untertanen werden in ihm einen Vater erblick­en, der sich um alle Bedürfnisse, alle Handlungen und um alle Beziehungen der Untertanen unterei­nander und im Verhältnis zur Regierung kümmern wird. Dann werden sie von dem Gedanken, dass man diese Vormundschaft und Herrschaft nicht entbehren kann, wenn man in Friede und Ruhe leben will, derart durchdrungen sein, dass sie die Selbstherrschaft unserer Regierung mit einer an Vergötterung grenzenden Verehrung anerkennen werden, insbesondere wenn sie sich überzeugt haben, dass unsere Beamten nur die Anordnungen des Herrschers blind durchführen. Sie werden glücklich sein, dass wir ihr ganzes Dasein geregelt haben, wie es kluge Eltern tun, die ihre Kinder in Pflichtgefühl und Gehorsam erziehen. Denn die Völker werden ebenso wie ihre Regierungen in den Geheimnissen unserer Politik für ewig unmündige Kinder bleiben. 

Wie Sie sehen, gründe ich unseren Despotismus auf das Recht und auf die Pflicht. Das Recht, Pflichterfüllung zu fordern, ist die vornehmste Pflicht einer Regierung, die ihren Untertanen ein Vater sein will. Gleichzeitig besitzt sie das Recht des Stärkeren, damit sie die Menschheit zu der von der Natur gewollten Ordnung, d.h. zum Gehorsam, führe. Alles in dieser Welt befindet sich in einem Verhältnis der Unterordnung, alles ist unterworfen bald einem Menschen, bald den Umständen, bald der eigenen Veranlagung, auf jedem Fall aber einem Stärkeren. Wir müssen ohne Zaudern einzelne Personen opfern können, wenn sie die bestehende Ordnung verletzen, denn in der exemplarischen Bestrafung des Bösen liegt eine grosse erzieherische Kraft. 

Wenn der König Israels sich auf sein geheiligtes Haupt die Krone setzt, die ihm ganz Europa anbieten wird, wird er der Patriarch der Welt sein. Die Zahl der unvermeidbaren Opfer, die hierfür gebracht wurden, werden niemals die Zahl der Opfer erreichen, die im Laufe der Jahrhunderte von den Herrschern der nichtjüdischen Staaten aus Grossmannssucht und Streitsucht gebracht wurden. 

Unser König wird mit dem Volke stets in Verbindung stehen. Er wird ihm von der Tribüne Reden halten, deren Ruhm sich sofort über die ganze Welt verbreiten wird.

 

16. Protokoll

In dem Bestreben, jeden Zusammenschluss der Kräfte, ausser der unserigen, zu zerstören, werden wir vor allem die Hochschulen umwandeln und sie auf neuen Grundlagen aufbauen. Ihre Rektoren und Professoren werden nach genauen, geheimen Plänen vorbereitet werden, von denen sie nicht abweichen dürfen. Sie werden mit besonderer Sorgfalt ausgewählt werden und völlig von der Regierung abhängig sein. 

Aus dem Unterricht werden wir das Staatsrecht und alle politischen Fragen verbannen. Diese Dinge werden nur von einer kleinen Zahl von befähigten Männern gelehrt werden, die dem Kreise der Eingeweihten entnommen werden. Aus den Hochschulen dürfen nicht Grünschnäbel hervorgehen, welche Verfassungsfragen wie Lust- oder Trauerspiele behandeln und sich mit politischen Fragen befassen, von denen schon ihre Väter nichts verstanden haben.

Die falsche Erkenntnis der meisten Menschen von politischen Fragen erzeugt nur Utopisten und schlechte Staatsbürger; Sie können dies an der Erziehung der Nichtjuden erkennen. Wir mussten in ihre Erziehung alle die Grundsätze hineinbringen, durch die wir ihre Gesellschaftsordnung entkräf­teten. Sobald wir aber zur Herrschaft gelangt sind, werden wir aus ihrer Erziehung alle Unterrichts­gegenstände streichen, welche verwirrend wirken könnten. Wir werden die Jugend zu gehorsamen Kindern der Obrigkeit (der grosse Bruder) machen, welche ihren Herrn als Stütze und Hoffnung des Friedens und der Ruhe lieben.  

An Stelle des Unterrichtes der Klassiker und der alten Geschichte, die mehr schlechte als gute Beispiele bietet, werden wir das Studium der Probleme der Zukunft setzen. Wir werden aus den Gedächtnissen der Menschen alle Ereignisse der Vergangenheit streichen, die uns unangenehm sind, und nur diejenigen bewahren, welche die Fehler der nichtjüdischen Regierungen aufzeigen. Fragen des praktischen Lebens, der Gesellschaftsordnung, der Beziehung der Menschen untereinander, der Bekämpfung der Selbstsucht, welche den Samen des Bösen sät, und ähnliche Fragen der Erziehung werden in unserem Lehrplan den ersten Platz einnehmen. 

Der Unterricht wird für jeden Beruf ein anderer sein und darf auf keinen Fall verallgemeinert werden. Diese Behandlungsweise der Frage ist von besonderer Wichtigkeit. Jeder Stand muss eine streng abgeschlossene Erziehung erhalten je nach seiner Aufgabe und seinem Arbeitsgebiet. Starke Geister haben es immer verstanden und werden es immer verstehen, sich in einen höheren Stand emporzuschwingen, aber abgesehen von solchen vereinzelten Ausnahmen, wäre es töricht, Leute in höhere Klassen gelangen zu lassen, welche anderen die Plätze wegnehmen, die diesen nach Geburt und Beruf gehören. Sie, meine Herren, wissen selbst, zu welchem Unheile es für die Nichtjuden wurde, dass sie diese Sinnlosigkeit zuliessen. 

Damit der Herrscher die Herzen seiner Untertanen erobere, muss während seiner Herrschaft das ganze Volk sowohl in den Schulen, als auch auf den öffentlichen Plätzen über seine Bedeutung, seine Handlungen und seine guten Absichten unterrichtet werden.

Wir werden jede Art Lehrfreiheit beseitigen. Die Schüler werden berechtigt sein, sich mit ihren Eltern in den Schulgebäuden wie in einem Klub zu versammeln; in diesen Zusammenkünften werden die Professoren in ihrer freien Zeit so genannte freie Vorlesungen halten über die Erzieh­ungen der Menschen untereinander, über die Grundsätze des guten Beispieles, über die Nachteile schrankenlosen Wettbewerbes und über die Philosophie der neuen, der Welt bisher noch nicht bekannten Lehren.  

Diese Lehren werden wir zu Glaubenssätzen erheben und uns ihrer bedienen, um die Menschen zu unserer Religion zu bekehren. Nach Beendigung meiner Ausführungen über unser gegenwärtiges und zukünftiges Programm, werde ich Ihnen die Grundsätze meiner Theorien bekannt geben. 

Wir wissen durch die Erfahrung mehrerer Jahrhunderte, dass die Menschen für ihre Idee leben und sich von ihnen leiten lassen, dass sie diese Ideen nur durch die Erziehung in sich aufgenommen haben, und dass sie sich in jedem Alter unter Anwendung verschiedener Mittel mit dem gleichen Erfolge erziehen lassen. In Erkenntnis dieser Tatsache werden wir zu unserem Vorteile den letzten Schimmer selbständigen Denkens auslöschen, das wir schon seit langem in die für uns nötige Richtung geleitet haben. Die Unterdrückung des Denkvermögens äussert sich bereits im so genannten Anschauungsunterrichte, der aus den Nichtjuden gelehrige Tiere machen soll, die nicht denken, sondern einer bildlichen Darstellung bedürfen, um eine Sache zu verstehen. 

In Frankreich hat sich bereits einer unserer hervorragendsten Vertrauensmänner, Bourgeois, für diese neue Unterrichtsmethode eingesetzt. 

 

17. Protokoll

Der Beruf der Rechtsanwälte schafft kalte, grausame, hartnäckige Menschen ohne Grundsätze, die sich bei jeder Gelegenheit auf einen unpersönlichen, rein gesetzlichen Standpunkt stellen. Sie sind gewöhnt, bei ihrer Verteidigung alles nur unter dem Gesichtspunkte ihres Vorteiles und nicht dem des öffentlichen Wohles zu beurteilen. Sie lehnen im allgemeinen keine Verteidigung ab und versuchen, die Freisprechung um jeden Preis durchzusetzen, wobei sie sich juristischer Winkelzüge bedienen; dadurch entsittlichen sie die Rechtspflege. Wir werden daher den Wirkungskreis dieses Berufes einschränken und seine Mitglieder zu öffentlichen Beamten machen. Die Rechtsanwälte werden wie die Richter das Recht haben, mit den Parteien Fühlung zu nehmen; die Gerichtsfälle werden ihnen zugeteilt werden, und sie werden sie nach den Akten zu prüfen haben; sie sollen ihre Klienten auf Grund des Ergebnisses der Voruntersuchung verteidigen. Sie werden ihr Honorar ohne Rücksicht auf das Ergebnis der Verteidigung eine unparteiische Verteidigung erzielen, die nicht von Rücksichten auf den Vorteil, sondern von der Überzeugung geleitet wird. Das wird auch die heute übliche Bestechung beseitigen, durch die derjenige gewinnt, der mehr zahlt.

Wir haben bereits grosse Sorgfalt darauf verwendet, die christliche Geistlichkeit in den Augen des Volkes herabzusetzen und ihr Wirken, das uns sonst ernste Hindernisse in den Weg legen könnte, zu untergraben. Ihr Einfluss auf das Volk vermindert sich von Tag zu Tag. 

Heute ist überall die Glaubensfreiheit anerkannt. Daraus ergibt sich, dass uns nur noch wenige Jahre von dem Zeitpunkte trennen, wo die christliche Religion vollkommen zusammenbrechen wird. Mit den anderen Religionen werden wir noch leichter zum selben Ziele gelangen, aber es ist noch verfrüht, darüber zu sprechen. Wir werden die Geistlichkeit mit so engen Schranken umgeben, dass sie im Vergleiche zu ihrem früheren Einfluss künftig so gut wie gar keinen haben wird. 

Wenn der Augenblick gekommen ist, das Papsttum endgültig zu zerstören, wird der Finger einer unsichtbaren Hand die Völker auf den päpstlichen Stuhl hinweisen. Wenn sich aber die Völker auf den Papst stürzen sollten, dann werden wir als seine scheinbaren Beschützer auftreten, um Blut­vergiessen zu verhindern. Durch dieses Ablenkungsmanöver werden wir in die innersten Gemächer des Vatikans eindringen, aus denen wir nicht früher weichen werden, bis wir nicht seine Macht völlig zerstört haben.  

Der König Israels wird der wahre Papst der Welt, der Patriarch der internationalen Kirche sein. 

Solange wir die Jugend noch nicht in den Glaubenssätzen, die nach einer Übergangszeit zu unserer Glaubenslehre führen sollen, unterrichtet haben, werden wir gegen die bestehenden Kirchen nicht offen vorgehen, sondern sie durch Kritik und Erregung von Glaubenszweifeln bekämpfen. Im allge­meinen wird unserePresse über alle Regierungsangelegenheiten, über Religionsfragen und über die Unfähigkeit der Nichtjuden Enthüllungen bringen und zwar in den verächtlichsten Ausdrücken, um alles auf eine Art herabzusetzen, wie dies nur unser geniales Volk zu tun imstande ist. 

Unsere Herrschaft wird der des indischen Gottes Wischnu gleichen. Hundert Arme werden die Federn der sozialen Maschine halten. Wir werden alles ohne die Hilfe der offiziellen Polizei sehen, die so, wie wir sie für die Nichtjuden ausgestaltet haben, heute die Regierung nur am Gehen verhindert. Nach unserem Programm wird ein Drittel der Untertanen die anderen überwachen, aus reinem Pflichtgefühl, um dem Staate freiwillige Dienste zu leisten. Es wird dann nicht mehr ehrenrührig sein, ein Spion oder Angeber zu sein. Unbegründete Angebereien aber werden strenge bestraft werden, damit mit diesem Rechte kein Missbrauch getrieben werde.

Unsere Vertrauensleute werden wir aus den höchsten und niedersten Gesellschaftsschichten wählen, aus vergnügungssüchtigen Beamten, aus Verlegern, Druckereibesitzern, Buchhändlern, Handlungsgehilfen, Arbeitern, Kutschern, Dienstboten usw. Diese Polizei wird nicht berechtigt sein, selbständig zu handeln, sondern hat die einzige Aufgabe, Zeugendienste zu leisten und Berichte zu liefern. Die Überprüfung ihrer Aussagen und die darauf beruhenden Verhaftungen werden die Aufgabe einer Gruppe verantwortlicher Polizeiorgane sein; die Verhaftungen selbst werden durch die Gendarmerie und durch die Ortspolizei ausgeführt werden. 

Wer über das, was er über politische Angelegenheiten sieht oder hört, nicht berichtet, wird wegen Hehlerei bestraft werden. Wie unsere Glaubensbrüder schon heute verpflichtet sind, aus eigenem Antriebe ihrer Gemeinde alle anzuzeigen, die vom Glauben abfallen oder gegen die Gemeinde zuwiderhandeln, ebenso werden in unserem Weltreiche alle Untertanen verpflichtet sein, dem Staate in der geschilderten Weise zu dienen. 

Eine solche Organisation wird alle Missbräuche der Amtsgewalt, jede Bestechlichkeit, kurz alle Fehler beseitigen, die unsere Theorien den Nichtjuden zur Gewohnheit gemacht haben. Wie hätten wir anders unser Ziel, die nichtjüdische Verwaltung in Unordnung zu bringen, erreichen können? Eines der wichtigsten Mittel bilden die Beamten; diesen muss man die Möglichkeit geben, ihre schlechtesten Meinungen zu entwickeln, ihre Amtsgewalt zu missbrauchen und der Bestechlichkeit zu unterliegen, um damit andere anzustecken.

 

18. Protokoll

Wenn wir es für nötig halten werden, verschärfte Polizeimassnahmen zu ergreifen – das gefährlichste Gift für das Ansehen des Staates, werden wir mit Hilfe tüchtiger Redner künstlich Unruhen und Kundgebungen der Unzufriedenheit hervorrufen. Diese Redner werden bei vielen Zustimmung finden. Dies aber wird uns als Vorwand dienen, um Hausdurchsuchungen und Überwachungen durch unsere Vertrauensmänner durchführen zu lassen, die wir in die nichtjüdische Polizei gesteckt haben. 

Da die meisten Aufwiegler gleichsam aus Liebe zur Kunst der Verschwörung handeln, werden wir uns um sie solange nicht kümmern, als sie nicht zur Tat übergehen. Wir werden uns darauf beschränken, Beobachter unter sie zu entsenden. Man muss sich vor Augen halten, dass das Ansehen der Regierung schwindet, wenn sie öfters Verschwörungen gegen sich entdeckt. Denn dies schliesst das Geständnis der Ohnmacht oder, was noch schlimmer ist, das eigene Unrecht in sich ein. Sie wissen, dass wir das Ansehen der Herrscher der Nichtjuden durch häufige Attentate untergruben, die wir durch unsere Vertrauensleute, blinde Schafe unserer Herde, ausführen liessen; mit Hilfe einiger liberaler Phrasen kann man sie leicht zu einem Verbrechen verleiten, insbesondere wenn man ihm einen politischen Anstrich gibt. Wir werden die Regierung zwingen, ihre Ohnmacht dadurch einzugestehen, dass sie offene Schutzmassnahmen ergreifen; denn dadurch werden wir ihr Ansehen zerstören.

Unser Herrscher wird durch eine unsichtbare Wache geschützt werden, denn niemals dürfen wir auch nur den Gedanken aufkommen lassen, dass er nicht imstande wäre, jede Erhebung niederzuschlagen, oder dass er sich vor ihr verbergen müsste. Wenn wir einen solchen Gedanken zulassen würden, wie es die Nichtjuden taten und noch tun, so würden wir damit ein Todesurteil für unseren Herrscher, mindestens aber für seine Dynastie unterschreiben. 

Unter strenger Wahrung des äusseren Scheines wird unser Herrscher seine Macht nur zum Wohle des Volkes, niemals aber zu eigenem Vorteile oder dem seines Hauses verwenden. Beobachtet er diese Haltung, dann wird seine Macht geachtet und von seinen Untertanen selbst geschützt werden; Sie werden ihn in den Gedanken verehren, dass das Wohl jedes Bürgers und die gesellschaftliche Ordnung von ihm abhängt. Ein Schutz des Königs durch sichtbare Machtmittel wäre die Anerkennung der Schwäche seiner Herrschaft.

Unser Herrscher wird, wenn er unter das Volk geht, stets von einer Menge scheinbar neugieriger Männer und Frauen umgeben sein, die wie Zufällig die ersten Reihen einnehmen und die übrigen Menschen scheinbar zur Aufrechterhaltung der Ordnung in einem gewissen Abstand von ihm halten werden. Dieses gute Beispiel wird die Leute veranlassen, sich zurückzuhalten. Sollte ein Bittsteller sich durch die Menge drängen wollen, um sein Anliegen vorzubringen, so müssen die ersten Reihen das Gesuch übernehmen und vor seinen Augen dem Herrscher überreichen. Jedermann wird dann wissen, dass ihn alle Ansuchen erreichen und dass er sich mit allen Angelegenheiten beschäftigt. Die Herrschermacht geniesst nur dann Ansehen, wenn das Volk sagen kann: Wenn es der König nur wüsste, oder, der König wird es erfahren. 

Mit der Aufstellung einer offiziellen Garde verschwindet das geheimnisvolle Ansehen der Macht; jeder, der über eine gewisse Kühnheit verfügt, spielt sich dann als Herr auf und der Aufwiegler, der sich seiner Stärke bewusst ist, lauert nur auf die Gelegenheit, ein Attentat zu begehen. Den Nichtjuden haben wir zwar ganz anders gepredigt, wir aber wissen, welch bösen Folgen die offenen Schutzmassnahmen für sie hatten.

Wir werden Verbrecher beim ersten mehr oder weniger begründeten Verdacht verhaften; die Furcht vor einem allfälligen Irrtum darf nicht dazu führen, dass Leute, die eines politischen Verbrechens verdächtig sind, entfliehen; denn diese Taten werden wir wirklich unerbittlich bestrafen. Es kann vielleicht zufällig sein, bei gewöhnlichen Vergehen auf die Beweggründe einzugehen; keine Entschuldigung aber gibt es gegenüber Personen, die sich mit politischen Fragen beschäftigen, von denen niemand mit Ausnahme der Regierung etwas verstehen kann. Nicht einmal alle Regierungen sind fähig, die wahre Staatskunst zu verstehen.

 

 19. Protokoll

Wenn wir auch niemandem erlauben, sich in die Politik einzumengen, so werden wir dennoch zu Berichten und Anträgen an die Regierung ermutigen, die eine Verbesserung der Lage des Volkes betreffen. Auf diese Weise werden wir zur Kenntnis von Missständen oder Ideen unserer Untertanen gelangen; letztere werden wir dann ausführen oder auf eine Art zurückweisen, die den Unverstand ihrer Urheber dartun wird.

Aufstände sind nichts anderes als das Bellen eines kleinen Hundes vor einem Elefanten. Ist eine Regierung nicht nur in Beziehung auf ihre Polizei, sondern auch in sozialer Hinsicht wohl organisiert, dann bellt der Hund den Elefanten nur an, weil er dessen Stärke nicht kennt. Es genügt, durch ein Beispiel die Bedeutung dieser Stärke zu beweisen, und der Hund wird sofort aufhören zu bellen, und mit dem Schweife wedeln, sobald er den Elefanten erblickt.

Um den politischen Verbrecher den Schein des Helden zu nehmen, werden wir ihn auf die selbe Anklagebank setzen wie Diebe, Mörder oder andere gemeine Verbrecher. Dann wird die öffentliche Meinung beide Gattungen von Verbrechern in ihrer Vorstellung miteinander vermengen und mit der gleichen Verachten brandmarken. 

Wir haben uns bemüht, und ich glaube mit Erfolg, die Nichtjuden davon abzuhalten, politische Verbrecher auf diese Art zu behandeln. In dieser Absicht haben wir durch die Presse, durch öffentliche Rede das Märtyrertum, das die Aufwiegler sozusagen für das Gemeinwohl auf sich genommen haben, gepriesen. Diese Lobpreisung hat die Anhänger des Liberalismus vermehrt und tausende von Nichtjuden in die Reihen unserer Herde gebracht.

 

20. Protokoll

Nunmehr werden wir vom Finanzprogramm sprechen, das ich mir für den Schluss meines Vortrages vorbehalten habe, weil dieser Gegenstand der schwierigste und entscheidendste in unseren Plänen ist. Bevor ich beginne, möchte ich Sie daran erinnern, was ich schon früher andeutungsweise erwähnte, dass sich nämlich alles in eine Frage der Ziffern auflösen wird. 

Sobald unsere Herrschaft gekommen ist, wird unsere selbstherrliche Regierung schon aus Selbsterhaltungstrieb vermeiden, das Volk mit zu hohen Steuern zu belasten; denn sie wird nie vergessen, dass sie die Rolle des Vaters und Beschützers zu spielen habe. 

Nichts desto weniger müssen die erforderlichen Mittel beschafft werden, da die Staatsverwaltung viel kostet. Daher muss die Frage des Gleichgewichtes im Staatshaushalte mit besonderer Sorgfalt behandelt werden.  

Unsere Regierung wird von der gesetzlich festgelegten Fiktion ausgehen, dass alles, was sich im Staatsgebiete befindet, Eigentum des Königs ist, eine Annahme, die ohne weiteres in die Tat umgesetzt werde kann. Die Regierung wird daher an die Enteignung von Barvermögen gehen, sobald sie dies für die Regelung des Geldumlaufes für nötig findet. Daraus ergibt sich, dass das beste Mittel die Einführung einer progressiven Besitzsteuer ist. Auf diese Art lassen sich die Steuern ohne unbillige Bedrückung oder Schädigung in einem der Grösse des Vermögens entsprechende Hundertsatze einheben. Die Reichen müssen einsehen, dass sie verpflichtet sind, einen Teil ihres Überflusses dem Staate zur Verfügung zu stellen, weil dieser ihnen die Sicherheit des übrigen Vermögens und einen ehrlichen Gewinn verbürgt; ich sage ausdrücklich „ehrlich“, denn die Kontrolle über das Eigentum wird den Raub unter dem Scheine der Gesetzlichkeit unmöglich machen.

Diese soziale Umgestaltung muss von oben kommen, denn die Zeit dafür ist reif, und sie ist als Bürgschaft des Friedens notwendig.

Die Besteuerung der Armen legt den Keim zur Revolution und ist für den Staat schädlich, der sohin bei der Jagt nach dem Kleinen nur den grösseren Nutzen preisgibt. Abgesehen davon vermindert die Besitzsteuer das Anwachsen der Privatvermögen, deren Vermehrung wir bisher absichtlich gefördert haben, damit sie der Stärke der nichtjüdischen Regierungen und ihrer Finanzen ein Gegengewicht bieten. 

Eine progressive Steuer wird einen höheren Ertrag abwerfen, als eine für alle gleichmässige Steuer, die uns aber heutzutage nützt, um Unruhen und Unzufriedenheit unter den Nichtjuden hervorzurufen.

Die Macht, auf die sich unser König stützen wird, wird im Gleichgewichte des Staatshaushaltes und in der Bürgschaft des Friedens bestehen; zu diesem Zwecke ist es notwendig, dass die Besitzenden etwas von ihren Einkünften opfern, um den Gang der Staatsmaschine sicherzustellen. Die Staatsbedürfnisse sollen von denjenigen bestritten werden, die es am leichtesten ertragen können. 

Solche Massnahmen werden den Hass der Armen gegen die Reichen beseitigen, weil die Armen dann sehen werden, dass die Reichen die für den Staat notwendigen Hilfsquellen und die Stützpfeiler von Frieden und Wohlfahrt sind, und dass nur die Reichen die Mittel für das Gedeihen des Staates zur Verfügung stellen. 

Damit die gebildeten Klassen wegen der neuen Steuern nicht allzu sehr klagen, werden wir ihnen genaue Rechenschaftsberichte über die Verwendung der Gelder erstatten, ausgenommen natürlich hinsichtlich der auf die Bedürfnisse des Thrones und der Verwaltung entfallenen Beträge. 

Unser Herrscher wird sein eigenes Vermögen des Königs würden sich widersprechen, weil der Umstand, dass er Privatvermögen besässe, sein Recht an dem Eigentume, das sich im Besitze anderer befindet, aufheben würde. 

Nur der Thronfolger wird vom Staate erhalten werden. Die übrigen Mitglieder der königlichen Familie müssen in den Staatsdienst oder einen sonstigen Beruf eintreten, um ein Recht auf ein Einkommen zu erlangen. Das Vorrecht der Zugehörigkeit zur königlichen Familie gibt seinen Anspruch, auf Staatskosten zu leben. 

Eigentumserwerb und Erbschaft werden mit einer progressiven Stempelsteuer belegt werden. Für jede Eigentumsübertragung, sei es in Bargeld, sei es in anderen Werten, die nicht mit einer Stempelmarke bescheinigt wurde, muss der frühere Eigentümer vom Tage der Übertragung gerechnet bis zum Tage der Entdeckung der Steuerhinterziehung eine prozentuelle Abgabe zahlen. Die Übertragungsurkunden müssen wöchentlich der örtlichen Steuerbehörde unter Angabe des Vor- und Familiennamens und Wohnsitzes des alten und des neuen Eigentümers vorgelegt werden. Die behördliche Eintragung von Käufen ist nur von einem bestimmten Betrage an notwendig; Kaufgeschäfte in Gegenständen des täglichen Bedarfes werden nur einer kleinen prozentuellen Stempelsteuer unterliegen.

Berechnen Sie, um wie viel diese Steuer die Einnahme der nichtjüdischen Staaten übersteigen wird. 

Der Staat muss einen bestimmten Reservefond besitzen; alles, was über diese Rücklage hinausgeht, muss wieder in Umlauf gesetzt werden. Mit diesen Überschüssen werden öffentliche Arbeiten durchgeführt werden. Die Inangriffnahme solcher mit Staatsmitteln aus geführten Arbeiten wird die Arbeiterklasse fest mit dem Staate und dem Herrscher verknüpfen. Ein Teil dieser Gelder wird als Preise für Erfindungen und Leistungen auf dem Gebiete der Produktion verwendet werden. 

Ausser diesen Summen darf keinerlei Geld in den Staatskassen zurückgehalten werden, denn das Geld ist für den Umlauf bestimmt und jede Stockung im Geldumlauf kann den Gang der Staatsmaschine stören; das Geld ist das Öl für das Räderwerk des Staates, fehlt das Öl, so könnte der Mechanismus aussetzen. 

Der Ersatz eines Teiles des Bargeldes durch Wertpapiere hat gerade eine solche Stockung verursacht. Die Folgen dieser Tatsache sind bereits genügend fühlbar.  

Wir werden auch einen Rechnungshof einrichten. Die Regierung wird dadurch jederzeit eine genaue Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben des Staates zur Verfügung haben; ausgenommen ist nur die noch nicht abgeschlossene Abrechnung über den laufenden Monat und die noch nicht vorgelegte Abrechnung über den Vormonat. 

Die einzige Persönlichkeit, die keinen Vorteil an einer Plünderung der Staatskasse hat, ist ihr Eigentümer, der Herrscher. Daher wird die von ihm geübte Kontrolle der Verschwendung und Verschleuderung von Staatsmittel unmöglich machen. 

Die Repräsentationspflichten, die dem Herrscher nur seine kostbare Zeit rauben, werden wir abschaffen, damit er genügend Zeit für seine Staatsgeschäfte habe. Seine Macht wird nicht mehr von den Günstlingen abhängen, die den Thron nur um der Pracht und des Glanzes Willen umgeben, sich aber bloss um ihren eigenen Vorteil und nicht um den des Staates sorgen. 

Indem wir das Geld aus dem Umlauf zogen, haben wir in den Staaten der Nichtjuden Wirtschaftskrisen hervorgerufen. Riesige Summen wurden so den Staaten entzogen und diese sahen sich gezwungen, dieselben Kapitalien, die von uns aufgehäuft wurden, als Anleihen von uns in Anspruch zu nehmen. Diese Anleihen bedeuten eine schwere Last für die Staaten, die nunmehr dafür Zinsen zahlen müssen und an uns verschuldet sind. 

Die Vereinigung der Industrie in den Händen des Kapitales, das die kleinen Betriebe vernichtete, sog alle produktiven Volkskräfte und damit auch den Reichtum der Staaten auf. 

Heute entspricht der Geldumlauf nicht dem Verbrauche nach der Kopfzahl und kann daher den Bedürfnissen der Arbeiter nicht Rechnung tragen. Die Ausgabe von neuem Geld soll mit dem Anwachsen der Bevölkerung Schritt halten, wobei auch die Kinder mitzuzählen sind, da auch für sie vom Tage ihrer Geburt Geld notwendig ist. Die Neuregelung des Geldumlaufes ist eine Lebensfrage für die ganze Welt. 

Sie wissen, dass die Goldwährung für die Staaten, die sie annahmen, verderblich wurde, denn sie kann den Geldbedarf nicht befriedigen, umso weniger, als wir uns bemühten, möglichst viel Gold aus dem Verkehr zu ziehen. 

Unsere Regierung muss eine Währung einführen, die auf der Arbeitskraft beruht, wobei es gleichgültig ist, ob das Geld aus Papier oder aus Holz besteht. Wir werden das Geld nach dem Durchschnittsbedürfnisse der Untertanen ausgeben und die Menge des Geldes bei jeder Geburt erhöhen und bei jedem Todesfall vermindern. Jede Provinz, jeder Bezirk muss diese Berechnung vornehmen 

Damit die einzelnen Staatsbehörden rechtzeitig in den Besitz der von ihnen benötigten Gelder kommen, werden die Beträge und der Tag ihrer Übersendung von der Regierung durch Verordnung festgesetzt werden; auf diese Weise wird die Bevorzugung einer Behörde durch die Ministerien zum Schaden einer anderen Behörde beseitigt werden.

Die Voranschläge über die Staatseinnahmen und -Ausgaben werden nebeneinander aufgestellt werden, damit man beide miteinander vergleichen kann. 

Die Reformen, die wir in den Finanzeinrichtungen der Nichtjuden vorhaben, werden wir in einer Weise vorschlagen, die niemand beunruhigt. 

Wir werden die Notwendigkeit dieser Neuerungen als Folge des Wirrwarrs dartun, in den die Geldwirtschaft der nichtjüdischen Staaten hineingeraten ist. Wir werden beweisen, dass der Haupt­grund dieses ungesunden Zustandes darin liegt, dass man zu Beginn jedes Jahres einen Voranschlag aufstellt, der von Jahr zu Jahr anwächst; dann verlangt man einen Nachtrag, der schon nach drei Monaten verausgabt ist; hierauf wird ein Ergänzungsbudget beschlossen, und schliesslich begehrt man noch einen weiteren Kredit, um die Schlussabrechnung durchführen zu können. Da der Voran­schlag des nächsten Jahres nach der Gesamtabrechnung für das abgelaufene Jahr aufgestellt wird, so beträgt der jährliche Abgang fünfzig v.H. (%), und der Voranschlag verdreifacht sich alle zehn Jahre. Dank dieses Vorganges, den die nichtjüdischen Regierungen in ihrer Sorglosigkeit nn (…?…) folgenden Anleihen haben den Rest verzehrt und alle Staaten zum Bankrott gebracht. 

Sie werden gewiss verstehen, dass wir eine solche Geldwirtschaft, wie wir sie den Nichtjuden empfahlen, bei uns nicht dulden werden.

Jede Staatsanleihe beweist Schwäche und mangelndes Verständnis für die Rechte des Staates. Die Anleihen hängen wie ein Damoklesschwert über den Häuptern der Herrscher, die, anstatt sich die notwendigen Gelder unmittelbar bei den Untertanen im Wege einer Steuer zu holen, mit aufgehobenen Händen zu unseren Banken betteln gehen. Auswärtige Anleihen sind wie Blutegel, die man vom Staatskörper nicht entfernen kann, es wäre dann, dass sie von selbst abfallen oder dass der Staat sie mit Gewalt abschüttelt. Aber die nichtjüdischen Staaten schütteln diese Blutegel nicht ab, im Gegenteil, sie vermehren noch ihre Zahl, so dass sie an diesem freiwilligen Aderlass schliesslich zu Grunde gehen müssen. Was ist in Wirklichkeit eine Anleihe, insbesondere eine auswärtige, etwas anderes als ein Aderlass? Eine Anleihe besteht in Staatsschuldverschreibungen, die eine Verpflichtung zur Zahlung bestimmter Zinsen, entsprechend der Höhe des aufgenommenen Kapitales, enthalten. Beträgt der Zinsfuss 5 v.H., so hat der Staat im Laufe von 20 Jahren ganz überflüssigerweise einen der Anleihsumme gleichen Betrag nur für Zinsen gezahlt, in 40 Jahren einen doppelt so hohen Betrag, in 60 Jahren das Dreifache und die Schuld selbst bleibt immer noch unbezahlt.  

Hieraus ergibt sich, dass der Staat im Wege der Besteuerung den Armen den letzten Heller herausreisst, nur um an fremde Kapitalisten, von denen er sich das Geld entlieh, Zinsen zu zahlen, anstatt die erforderlichen Beträge durch eine Steuer, die keine Zinsen kostet, aus dem eigenen Volksvermögen hereinzubringen. 

Solange die Anleihen im Inlande aufgenommen wurden, liessen die Nichtjuden das Geld einfach aus der Tasche der Armen in die (der) Reichen fliessen. Als wir uns aber durch Bestechung Persönlichkeiten kauften, um im Auslande Geld aufzunehmen, wanderten alle Reichtümer der Staaten in unsere Kassen, und die Nichtjuden wurden uns tributpflichtig. 

Durch die Nachlässigkeit in der Führung der Staatsgeschäfte, durch die Bestechlichkeit der Minister, durch die Unfähigkeit in Fragen der Geldwirtschaft haben die Regierungen der Nichtjuden ihre Länder derart in die Schuldknechtschaft unserer Banken gebracht, dass sie ihre Schulden niemals zahlen können. Sie, meine Herren, werden verstehen, welche Mühe und Geldopfer uns die Herbeiführung dieses Zustandes gekostet hat.

Stockungen im Geldverkehr werden wir nicht dulden; daher wird es keine verschiedene Staatsschuld-verschreibungen mehr geben, mit Ausnahme einer einzigen, die mit 1 v.H. verzinslich sein wird; diese niedrige Verzinsung wird den Staat nicht mehr dem Aderlass durch Blutegel aussetzen. 

Das Recht zur Ausgabe von Wertpapieren wird ausschliesslich den industriellen Gesellschaften zusteh-en, denen es nicht schwer fallen wird, aus ihren Gewinnen Zinsen zu zahlen, während der Staat aus seinen Anleihen keinen Gewinn ziehen kann, da er ja solche nur aufnimmt, um seine Ausgaben zu bestreiten, nicht aber um Geschäfte zu machen. 

Solche Industriepapiere wird auch der Staat selbst ankaufen; auf diese Art verwandelt er sich aus einem Zinsen zahlenden Schuldner, der er heute schwörungen zu schützen (?). Diese Massnahme wird Stockungen im Geldverkehr, Schmarotzertum und Faulheit beseitigen, die uns in der Zeit der Herrschaft der Nichtjuden so nützlich waren, die aber unter unserer Herrschaft nicht wünschenswert sind. 

Die Unfähigkeit der rein tierischen Gedankengänge der Nichtjuden liegt klar zutage; sie liehen sich bei uns Geld gegen Zinsen und bedachten nicht, dass sie den gleichen Betrag vermehrt um die Zinsen aus den Taschen des Staates nehmen müssen, um die Schuld an uns abzudecken. Wäre es nicht viel einfacher gewesen, das Geld von den Steuerträgern hereinzubringen, denen sie keine Zinsen zahlen müssen? Das eben beweist die Überlegenheit unseres Geistes, dass wir es verstanden haben, den Nichtjuden die Bedeutung der Staatsanleihen in einem solchen Lichte zu zeigen, dass sie ihnen sogar einen Vorteil für sich selbst sahen. 

Gestützt auf Jahrhunderte lange Erfahrungen, deren Unterlagen uns die nichtjüdischen Staaten geliefert haben, werden sich unsere zahlenmässige Aufstellungen von den ihrigen durch Klarheit und Bestimmtheit unterscheiden und jedermann von der Nützlichkeit unserer Neuerungen überzeugen. Sie werden mit den Missständen, mit deren Hilfe wir die Nichtjuden in unserer Gewalt hielten, die aber in unserem Königreiche nicht mehr geduldet werden, Schluss machen.

Wir werden unser Berechnungsverfahren derart ausgestalten, dass weder der Herrscher noch auch der letzte Beamte auch nur den kleinsten Betrag unbemerkt seiner Bestimmung entziehen oder für einen anderen als den von uns vorgeschriebenen Zweck verwenden können. 

Man kann nicht regieren ohne einen festen Plan. Selbst Helden gehen zu Grunde, wenn sie nicht wissen, wohin sie ihr Weg führt, und wenn sie nicht entsprechend ausgerüstet sind. 

Der Herrscher der Nichtjuden, die wir durch Repräsentationspflichten, Feste und Unter­haltungen von der Erfüllung ihrer Herrscherpflichten abhielten, dienten unserer Herrschaft nur als Wandschirm. Die Berichte der Höflinge und Beamten, die den Herrscher vor der Öffentlichkeit vertreten, wurden in Wirklichkeit von unseren Vertrauensleuten verfasst; sie enthielten insbeson­dere blosse Versprechungen auf Ersparnisse des Staates und auf Verbesserungen, wodurch die kurzsichtige Menge völlig zufrieden gestellt wurde. Die Leser unserer Berichte hätten wohl fragen können: „Wie sollen Ersparnisse erzielt werden? Etwa durch neue Steuern?“ Aber sie stellen solche Fragen nicht. Sie, meine Herren, wissen, wohin diese Sorglosigkeit geführt hat, und in welche finanzielle Zerrüttung die Staaten geraten sind trotz der wunderbaren Arbeitskraft ihrer Völker.

 

21. Protokoll

Meiner letzten Darstellung will ich nun eine ausführliche Erörterung über die inneren Anleihen hinzufügen. Über die auswärtigen Anleihen werde ich nicht mehr sprechen; sie haben unsere Kassen mit dem Gelde der Nichtjuden gefüllt; in unserem Staate aber wird es Ausländer nicht mehr geben. 

Wir haben die Bestechlichkeit der hohen Staatsbeamten und die Nachlässigkeit der Herrscher ausgenützt, um unsere Gelder zwei-, drei- und mehrfach wieder hereinzubekommen, indem wir den Regierungen der Nichtjuden mehr Geld liehen, als sie unbedingt benötigten. Wer könnte uns das gleichmachen? Ich werde mich sohin nur mit den Einzelheiten der inneren Anleihen beschäftigen.

Wenn ein Staat eine Anleihe begeben will, so legt er Zeichnungslisten auf. Damit die ausgegebenen Staatspapiere von jedermann übernommen werden können, wird der Nennwert mit 100 bis 1000 festgesetzt. Den ersten Zeichner wird ein Nachlass gewährt. Am nächsten Tage kommt es zu einer Preissteigerung; angeblich wegen starker Nachfrage. Nach einigen Tagen verlautbart man, dass die Staatskassen übervoll sind, und dass man nicht mehr weiss, wohin mit dem Gelde. Wozu nimmt man es also an? Die Zeichnung übersteigt nun den aufgelegten Betrag mehrfach; und hierin liegt der besondere Erfolg, denn das Publikum hat damit sein Vertrauen zur Regierung kundgetan. 

Aber wenn die Komödie zu Ende ist, steht man vor einer ungeheuren Schuld. Um die Zinsen zahlen zu können, nimmt der Staat zu einer neuen Anleihe seine Zuflucht, welche die bisherige Schuld nicht beseitigt, sondern im Gegenteile vermehrt. Wenn dann das Zutrauen zum Staate endlich erschöpft ist, muss man durch neue Steuern nicht etwa die Anleihe, sondern nur die Zinsen der Anleihe abdecken. Diese Steuern stellen also eine Schuld dar, mit der man eine andere Schuld bezahlt. 

Dann kommt die Zeit der Konvertierung, wodurch aber nur der Zinsfuss herabgesetzt und nicht die Schuld(..?..) wird; ausserdem ist sie nur mit Zustimmung der Gläubiger durchführbar. Bei Ankündigung einer Konver-tierung muss man es den Gläubigern freistellen, entweder zuzustimmen oder ihr Geld zurückzuverlangen. Wenn jedermann sein Geld zurückverlangte, würde sich der Staat im eigenen Netze fangen und wäre nicht imstande, den Rückzahlungsforderungen zu entsprechen. Glücklicherweise sind die Nichtjuden in Geldange-legenheiten wenig bewandert und haben noch immer Kursverluste und Herabsetzungen der Zinsen der Ungewissheit einer neuen Anlage vorgezogen. Dadurch gaben sie den Regierungen mehr als einmal die Möglichkeit, sich einer Schuld von mehreren Millionen zu entledigen. Bei auswärtigen Anleihen dürfen die Nichtjuden nicht wagen, auf die gleiche Art vorzugehen, da sie wohl wissen, dass wir unsere Gelder zur Gänze zurückziehen würden, was den Staatsbankrott zur Folge hätte; die Erklärung der Zahlungsunfähigkeit des Staates würde gleichzeitig den Völkern beweisen, dass zwischen ihnen und ihren Regierungen jedes gemeinsame Band fehlt. 

Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit auf diese Tatsache und auch auf die folgende: Heutzutage sind alle inneren Anleihen in so genannte schwebende Schulden umgewandelt, das sind Schulden, die innerhalb einer mehr oder weniger kurzen Zeit zurückzuzahlen sind. Diese Anleihen werden unter Heranziehung der in den Staatsbanken oder in den Sparkassen liegenden Gelder aufgenommen. Da diese Gelder der Regierung genügend lange zur Verfügung stehen, werden sie zur Bezahlung der Zinsen der auswärtigen Anleihen verwendet und an ihrer Stelle hinterlegt die Regierung einen gleichen hohen Betrag in Rentenbriefen.  

Mit solchen Schuldscheinen werden alle Abgänge in den Kassen der Staaten der Nichtjuden ersetzt. Sobald wir die Weltherrschaft angetreten haben, werden alle diese Schwindeleien aufhören, weil sie nicht unseren Interessen dienen; desgleichen werden wir alle Effektenbörsen sperren, da wir nicht dulden werden, dass das Ansehen unserer Herrschaft durch Kursschwankungen unserer Staatspapiere erschüttert wird. Durch ein Gesetz wird festgesetzt werden, dass der Nennwert gleichzeitig der Kurswert ist. ng (…?..) hat eine Kurssenkung im Gefolge, und wir haben daher Kurssteigerungen erzeugt, um den Kurs der Wertpapiere der Nichtjuden herabzudrücken. 

Wir werden die Börsen durch mächtige staatliche Kreditanstalten ersetzen, deren Aufgabe es sein wird, den Kurs der Industriepapiere je nach den Wünschen der Regierung zu bestimmen. Diese Anstalten werden imstande sein, an einem einzigen Tage Industriepapiere im Werte von 500 Millionen auf den Markt zu werfen oder anzukaufen. Auf diese Weise werden alle industriellen Unternehmungen in Abhängigkeit von uns kommen. Sie können sich vorstellen, welche Macht wir uns dadurch verschaffen werden. 

 

22. Protokoll

In allem, was ich Ihnen bisher dargelegt habe, bemühte ich mich, Ihnen ein Bild der vergangenen und der gegenwärtigen Ereignisse zu bieten und zu zeigen, wie alles in der Schicksalsströmung dahinwogt. Bald werden Sie die Folgen erkennen. Ich habe Sie mit den Geheimnissen unseres Verhältnisses zu den Nichtjuden und unserer Finanzpolitik bekannt gemacht. Ich habe nur noch wenig beizufügen. 

In unseren Händen befindet sich die grösste Macht der heutigen Zeit: Das Geld; innerhalb zwei Tagen können wir jeden beliebigen Betrag zurückziehen. Müssen wir da noch beweisen, dass unsere Herrschaft von Gott vorgesehen ist? Sollten wir bei einem solchen Reichtum nicht fähig sein, den Beweis zu liefern, dass alles Böse, das wir im Laufe so vieler Jahrhunderte tun mussten, schliesslich doch zur wahren Wohlfahrt und zur allseitigen Ordnung geführt hat? Vielleicht wird es noch einiger Gewaltmassnahmen bedürfen, aber schliesslich wird die Ordnung hergestellt sein. 

Wir werden beweisen, dass wir die Wohltäter sind, die der gequälten Welt Friede und Freiheit wiedergebracht haben; wir werden ihr Gelegenheit geben, sich der Ruhe und des Friedens zu erfreuen, aber unter der ausdrücklichen Bedingung, dass unsere Gesetze geachtet werden. Gleichzeitig werden wir alle darüber aufklären, dass die Freiheit nicht in Sittenlosigkeit und Schrankenlosigkeit und dass des Menschen Kraft und Würde niemals in der Verkündigung umstürzlerischer Grundsätze wie z.B. der Gewissensfreiheit, der allgemeinen Gleichheit, bestehen kann, ebenso dass die persönliche Freiheit niemals das Recht gibt, sich oder andere durch aufrührerische Reden zu erregen. Die wahre Freiheit besteht in der Unverletzlichkeit der Person unter der Voraussetzung der Beobachtung der Gesetze des sozialen Daseins. Die Würde der Menschen besteht in der Erkenntnis seiner Rechte, nicht aber in phantastischen Ideen über die Bedeutung seines Ichs.

Unsere Herrschaft wird ruhmreich sein, weil sie mächtig sein und regieren und führen wird; sie wird sich nicht ins Schlepptau von Parteiführern und Volksrednern nehmen lassen, die leere Worte hinausschreien, die sie als ihre Grundsätze ausgeben, die aber blosse Utopien sind. Unsere Herrschaft wird der Gebieter über die Ordnung sein, die das ganze Glück der Menschen ausmacht. Das hohe Ansehen dieser Herrschaft wird ihr beim Volke mystische Anbetung und Verehrung sichern.  

Wahre Macht darf von keinem Rechte, nicht einmal vor dem göttlichen Rechte zurückweichen; niemand darf es wagen, ihr nahe zu treten, um ihr auch nur das kleinste Teilchen zu rauben.

  

23. Protokoll

Um die Völker an Gehorsam zu gewöhnen, muss man sie zur Bescheidenheit erziehen; daher muss die Erzeugung von Luxuswaren eingeschränkt werden. Dadurch werden wir die Moral verbessern, die durch den Wetteifer der Prunksucht verdorben wurde.

Wir werden die handwerksmässige Arbeit wieder fördern, um die Grossindustrie zu schädigen; dies ist auch deshalb notwendig, weil die Fabrikbesitzer oft, wenn auch unbewusst, ihre Arbeiter in regierungsfeind-lichem Sinne beeinflussen. 

Ein Volk, das sich nur dem Kleingewerbe hingibt, kennt keinen Arbeitsstillstand; es ist mit der bestehenden Gesellschaftsordnung fest verknüpft und unterstützt daher die Regierung. Arbeitslosigkeit ist die grösste Gefahr für die Regierung. Für uns wird die Arbeitslosigkeit ihre Rolle ausgespielt haben, sobald die Macht in unseren Händen ist. 

Die Trunksucht wird ebenfalls gesetzlich verboten und als Verbrechen gegen die Menschheit bestraft werden, weil der Mensch unter dem Einfluss des Alkohols zum wilden Tier wird. 

Die Völker, ich wiederhole es noch einmal, gehorchen blind nur einer starken, vollkommen unabhängigen Macht, die sich mit dem Schwerte in der Hand gegen jede soziale Auflehnung verteidigt. Warum sollten die Menschen einen König mit einer Engelsseele benötigen? Sie müssen in ihm die Verkörperung der Kraft und der Macht erblicken. 

Die gegenwärtigen Regierungen führen ihr Dasein inmitten einer von uns entsittlichten Gesellschaft, die sogar die Macht Gottes leugnet, und aus der die Flamme der Anarchie heraus schlägt. Unser Herrscher muss daher vor allem dieses verzehrende Feuer löschen und zu diesem Zwecke die heutige Gesellschaft, sei es auch durch Ertränken im eigenen Blute, beseitigen, um sie dann in Gestalt einer richtig organisierten Armee wiedererstehen zu lassen, die bewusst gegen jede den Staatskörper bedrohende Ansteckung ankämpfen wird. 

Unser Herrscher wird von Gott auserwählt sein, die sinnlosen Kräfte zu vernichten, die von tierischen Trieben und nicht vom Verstande, von der Rohheit und nicht von der Menschlichkeit gelenkt werden. Diese Kräfte feiern jetzt ihre Siege, indem sie unter dem Scheine des Rechtes und der Freiheit Raub und Gewalttaten ausüben. Sie (haben) jede Gesellschaftsordnung zerstört, um nun auf ihren Trümmern den Thron des Königs der Juden zu errichten. Aber ihre Rolle wird ausgespielt sein, sobald unser Herrscher die Regierung vertritt. Dann müssen sie von seinem Wege hinweg­geräumt werden, damit kein Hindernis verbleibe. 

Dann werden wir den Völkern sagen können: Danket Gott und beuget euch vor dem, der auf seiner Stirn das Zeichen der Vorsehung trägt und dessen Stern Gott selbst lenkt, damit niemand ausser ihm die Menschheit von allen Übeln erlöse. 

 

24. Protokoll

Ich gehe nun zu den Mitteln über, durch die das Haus David für ewige Zeiten gesichert werden soll. Unsere Methode wird auf denselben Grundsätzen beruhen, welche für unsere Weisen in allen Fragen der Welt massgebend waren, d.h. wir werden die Gedankenrichtung der gesamten Menschheit bestimmen. 

Mehrere Mitglieder des Hauses David werden die Könige und ihre Nachfolger auf ihr Amt vorbe­reiten, wobei die letzteren nicht nach dem Rechte der Erbfolge, sondern nach ihrer besonderen Fähigkeit auserkoren werden. Sie werden sie in die tiefen Geheimnisse der Staatskunst und unsere Pläne einweihen, wobei wir alle Massnahmen der Vorsicht treffen werden, dass niemand anderer von diesen Geheimnissen erfahre. Hierdurch soll erreicht werden, dass jedermann die Überzeugung gewinne, dass die Regierung nur denjenigen anvertraut werden kann, die in die Geheimnisse der Staatskunst eingeweiht sind. 

Nur diese Auserwählten sollen in der Durchführung unserer auf der Erfahrung von Jahrhunderten beruhenden Pläne, in unserer Erkenntnis der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, in dem Geiste der Gesetze unterrichtet sein, welche die Natur selbst aufgestellt hat, um die Bezieh­ungen der Menschen zu regeln.

Die unmittelbaren Nachkommen des Königs werden von der Thronfolge ausgeschlossen werden, wenn sie während ihrer Erziehung Leichtsinn, Weichlichkeit und sonstige Eigenschaften zeigen, die sie zur Regierung unfähig machen oder dem Ansehen des Thrones schaden könnten. 

Unsere Weisen werden die Zügel der Regierung nur denjenigen anvertrauen, welche die Fähigkeit besitzen, mit unbedingter Festigkeit, ja nötigenfalls selbst mit Grausamkeit zu herrschen.

Im Falle der Erkrankung oder des Verlustes der Willensstärke hat der König die Zügel der Regierung in andere, fähigere Hände zurückzulegen. 

Die Pläne des Königs für die Gegenwart, noch mehr aber die für die Zukunft werden selbst seinen nächsten Ratgebern unbekannt sein. Nur der König allein und drei Eingeweihte werden die künftigen Absichten kennen.

In der Person des Königs, der mit unbeugsamen Willen Herr seiner selbst und der Menschheit sein wird, werden alle die Verkörperung des Schicksals und seiner unbekannten Pfade erblicken. Niemand wird wissen, was der König mit seinen Anordnungen erreichen will, niemand wird wagen, seinen unbekannten Weg zu durchkreuzen. 

Selbstverständlich muss die geistige Höhe des Königs der Bedeutung der ihm anvertrauten Pläne entsprechen. Daher wird der König den Thron erst besteigen, wenn unsere Weisen seine Fähigkeiten festgestellt haben. 

Damit das Volk seinen König kennt und liebt, muss er zu ihm auf den öffentlichen Plätzen sprechen. Dies führt zu der sehr notwendigen Vereinigung der ( …?…) Kräfte ( …?…) heutzutage durch den Terror von einander trennen. Dieser Terror war für uns bisher unerlässlich, denn nur dank ihrer Trennung konnten wir uns die beiden Kräfte unterwerfen. 

Der König der Juden darf sich von keiner Leidenschaft, insbesondere nicht von der Sinnlichkeit beherrschen lassen; tierische Triebe, die seine geistigen Fähigkeiten schwächen könnten, darf er niemals aufkommen lassen. Sinnlichkeit zerstört mehr als jede andere Leidenschaft die Fähigkeit des Geistes und die Klarheit des Blickes; sie lenkt das Denken auf die schlechteste und am meisten tierische Seite der menschlichen Natur ab. 

Der Weltherrscher aus dem heiligen Samen Davids, die Säule der Menschheit, muss alle seine persönlichen Neigungen dem Wohle seines Volkes opfern.

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Verfasst von: Freiheitlicher | 28. Juni 2013

Nazi = Nationalzionisten, Hitler war ein Zionist

Ich habe für meinen ganz speziellen Freund, die Systemhure und den österr. Oberzionisten Scharsach, ein Video gefunden, dass ich ihm hiermit widme:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uJecMm4NxX0#at=111

Scharsach weiß natürlich ganz genau, dass Hitler eng mit den Zionisten zusammengearbeitet hat, ja er war sogar selber ein Zionist UND Jude. Auch der grösste Teil der SS waren alles lupenreine Zionisten.

Man sollte aber fein säuberlich unterscheiden können zwischen Juden und Zionisten. Manche Juden sind Zionisten. Aber nicht alle Zionisten sind Juden. Zionisten können unterschiedlich Religionen annehmen. Aber alle Zionisten haben ein gemeinsames Ziel: die Errichtung eines zionistischen Terrorrregimes (New World Order).

Konkret wollen sie:

– einen Weltführer

– eine Weltreligion

– eine Weltwährung

– einen Microchip für jeden Nichtzionisten

– alle Nichtzionisten sollen letztlich umgebracht werden

– die übrig gebliebenen Nichtzionisten dienen den Zionisten als Sklaven

 

Wer wissen will, wer dieser widerliche Scharsach ist, der soll sich mal das reinziehen:

http://www.youtube.com/watch?v=dwvyPXaZ6c4

Ich frag mich immer wieder: Wieso muss ich bei seinem Namen immer an „Schaass“ denken? Muss wohl an seinen unfassbar beschissenen Lügen liegen, bei denen es mir jedesmal den Magen aushebt. Alleine wenn ich ihm ein paar Minuten zuhören muss, bekomme ich unbeschreibliche Kopfschmerzen. Auch frage ich mich: was sind das für Menschen, die ihm diesen Mist abkaufen?  Gehirngewaschene Zombies?

Schön langsam sollte es jedem Österreich klar sein: NAZIS SIND ZIONISTEN, DIE ALLERGRÖSSTEN VERBRECHER IN DER MENSCHHEITSGESCHICHTE!!! 

Und damit die Masse nicht drauf kommt, dass der 1. und 2. WK von den Zionisten geplant und durchgeführt wurde, werden so miese Lügner wie Scharsach in Stellung gebracht, damit ja keiner dahinter kommt, dass es Zionisten waren, die viele Juden umgebracht haben, weil sie nicht freiwillig nach Palästina gehen wollten. So kam es zu ca. 200-300 Tausend Ermordungen an Juden. 6 Millionen ist natürlich eine erfundene Zahl. Die Zahl 6 ist für die Juden aber magisch. Daher ist man auf 6 Millionen gekommen. Zionisten sind aber letztlich Satanisten (666). Man findet sie in Hollywood, an der Spitze vieler globaler Konzerne, bei der Bankenmafia, bei den satanischen Blutlinien (Rothschilds, Rockefeller, Warburgs, Duponts uw.), an den Universitäten, in den Parlamenten und vorallem im Drogen- und Waffengeschäft. Zionisten sind Verbrecher, Mörder und Satansanbeter.

Und Scharsach zählt zu ihnen. Eindeutig. 

 

Gruß an die Leviten und an die dreckige Zionistenbande

 

Österreichischer Patriot

 

 

Verfasst von: Freiheitlicher | 27. Juni 2013

Glawischnig: der grüne Kotzbrocken

Strache bringt es in der ATV-Diskussion auf den Punkt: die Grünen sind die Steigbügelhalter von SPÖ und OVP. Wenn die SPÖ-ÖVP-Regierung für bestimmte Gesetze entsprechende Mehrheiten benötigen (siehe ESM), dann sind die Grünen jedesmal zur Stelle. Das ist ihre wahre Funktion: Mehrheitenbeschaffer.

Die Grünen helfen aktiv mit, dass die Österreicher immer mehr vor die Hunde gehen. Und Glawischnig ist neben Faymann und Spindauslecker einer der allerschlimmsten Anti-Patrioten, die Österreich jemals gesehen hat. Dieser widerlichen Hexe sollte man auf die Stirn tätowieren: „Achtung: ich bin GEGEN die Österreicher und FÜR die internationale Finanzlobby!“

Glawischnig ist nicht nur eine ziemliche dumme Persönlichkeit (ohne Ahnung und null Wissen), sondern neben der rot-schwarzen Regierung eine ziemlich Zumutung für jeden klardenkenden Österreicher.

Für was stehen die Grünen (= die Feinde Österreichs)?

– für höhere Steuern

– für höher Sozialabgabe

– für sinnlose Ausgaben (z.B. mit Millionen Steuergelder die Wiener Radwege grün anstreichen)

– für mehr Homosexuelle

– für Inzest

– für Pädophilie

– für den EURO

– für die EU

– für den ESM (=Ermächtigungsgesetz und Finanzdiktatur))

– für CO2-Steuern (obwohl das CO2 für den Klimawandel gar nicht verantwortlich ist)

– gegen ein funktionierendes Heer

– gegen die Neutralität

– gegen die Interessen der Österreicher

– gegen „direkte Demokratie“

– für die Vertuschung rot-schwarzer Skandale und Vetternwirtschaft

– für Masseneinwanderung

– gegen den Nationalstaat

– gegen österreichische Patrioten

– für türkische Masseneinwanderung

– für die Sozialisierung der Bankschulden und Privatisierung der Bankengewinne

– für Bankspekulanten

– für die Roten (SPÖ)

usw.

Die Grünen sind neben den Roten und den Schwarzen die grössten Lügner und Diffamierer dieser II. Republik und mit Glawischnig haben die Grünen nicht nur eine sagenhafte Dummschwätzerin gefunden sondern auch eine Meisterin der Tatsachenverdrehungen.

Manchmal möchte man verstehen, was einen Grünwähler antreibt, so eine verkommene und österreichfeindliche Partei zu wählen?!? Sehen die denn nicht, dass diese Ökofaschisten die schlimmsten Vaterlandsverräter sind und mithelfen den österreichischen Staat zu ruinieren? Die Grünen sind ja noch freiheitsfeindlicher und österreichfeindlicher als SPÖ und OVP (und das soll was heißen) zusammen.

Alleine an der Gestik von Glawischnig erkennt man ihre unfassbare Verlogenheit und Hinterhältigkeit, die diese Dame so an den Tag legt. Obwohl man sich als Österreicher im Hinblick auf die Nationalratswahlen eher auf die beiden völlig unfähigen Regierungsparteien einschiessen sollte, so muss auch einmal deutlich gesagt werden, dass auch die Grünen zum „System“ gehören. Die Grünen sind (genauso wie Stronach) ein weiteres trojanisches Pferd, im Dienste des CIAs und des Mossads.

Leider muss ich gestehen, dass ich den 90er Jahren selber Grünwähler war, weil ich damals dachte, dass die Grünen ehrenwerte Ziele verfolgen. Erst mit wachsender politischer Reife und mit dem nötigen Hintergrundwissen, kam ich dahinter, dass die Grünen eine gesteuerte Oppositionspartei ist, die konsequent und bösartigst gegen das österreichische Volk agiert. Die Grünen haben ein großes Ziel: einen ökofaschistischen europäischen Superstaat, mit stalinistischer diktatorischer Ausprägung.

Auf dem großen Schachbrett sind die Grünen dafür da, um bürgerkriegsähnlich Zustände in Österreich zu unterstützen und zu fördern (siehe Asylmissbrauch und Masseneinwanderung). Gemeinsamen mit den Linksextremisten hetzen die Glawischnigs und Pilze gegen Strache und beschimpfen ihn als Nazi.

Genauso wie die SPÖ bezahlen auch die Grünen Demonstranten, damit diese, während sie pöbelnd durch die Straßen marschieren und ungeheuren Sachschäden anrichten, lautstark gegen Strache hetzen und ihn als Nazi diffamieren.

Lieber Leser: auch ich wurde vom SPÖ-Schreiberling Scharsach als Alpennazi beschimpft, dabei kann ich am Naziregime gar nichts gut finden. Rein rar nichts.

Warum?

– Die Nationalsozialisten wurden von Zionisten gegründet (Nazi = Nationalzionisten)

– Hitler war ein guter Schauspieler und ein Agent der Rothschilds.

– Hitler war eine Verräter am Deutschen Volk

– Hitler war Jude

– Hitler hatte den Auftrag möglichst viele deutsche Juden nach Israel zu bringen, damit ein Israelischer Staat ausgerufen werden kann

– Die obersten Naziführer waren alles Juden (auch wenn einige offiziell Jesuiten waren, so sind die Jesuiten in Wahrheit Juden bzw. arbeiten sie für die Juden)

– Hitler floh vor dem Ende des 2. WK mithilfe der Alliierten und den Zionisten nach Südamerika und starb Anfang der 80er Jahre.

– Hitler war inoffiziell der Gründer von Israel (wenn er vom 3. Reich sprach, dann meinte er das 3. jüdische Reich!!! Nicht Deutschland)

– Die meisten Neo-Nazis sind Geheimdienstleute und Leute vom Verfassungsschutz (siehe Deutschland, wo 80% der NPD aus Verfassungsschützern besteht. Ein Skandal!).

– Die Juden haben ein großes finanzielles Interesse, dass die Holocaustlüge aufrecht erhalten wird, obwohl keine 6 Millionen Juden ermordet wurden. Vielleicht waren es maximal 300.000. Viel mehr aber sicher nicht.

– Die allermeisten Bilder von ausgemergelten KZ-Insassen waren in Wahrheit Deutsche, Österreicher, Behinderte, Kranke, Zigeuner, Regimegegner, Freiheitsdenker, Protestanten, Wehrdienstverweigerer und Homosexuelle, aber keine Juden.

– 8 Millionen Deutschen wurde nach Ende der 2. WK von den „Befreiern“ (Amerikanern, Briten und Franzosen) umgebracht. Noch mehr kamen in russischen Gulags (geführt von Juden) um.

– Hitler entstammte aus der Wiener Rothschild- Familie. Er hatte einen teuflischen Plan zu erfüllen: möglichst viele Deutsche und Österreicher in ihr Verderben zu führen.

Wer einen Patrioten als Nazi beschimpfen muss, weil ihm die Argumente ausgegangen sind, ist ein armes Würstchen. Und Scharsach ist mit Abstand das armseeligste Würstchen, das mir bis jetzt untergekommen ist. Aber danach kommt schon unsere verehrte Frau Dummkopf-Glawischnig: die aktuell dämlichste Politikerin Österreichs.

Hier habe ich etwas gefunden, wo sich jeder Österreicher ein Bild von dieser schrecklichen Politikerin machen kann.  Strache war hingegen wieder (wie immer) absolut souverän und hat den Österreichern wieder einmal vor Augen geführt, dass Glawíschnig eine Vaterlandsverräterin und Lügnerin ist.

http://www.youtube.com/watch?v=bicnoIokeZc&feature=c4-overview&list=UUU7Bp_XKzh5ucz8aOmU2Wkw

http://www.youtube.com/watch?v=vC27xqrHsUc&feature=c4-overview&list=UUU7Bp_XKzh5ucz8aOmU2Wkw

http://www.youtube.com/watch?v=khn35CQJ3Is

http://www.youtube.com/watch?v=AqzdHSYsjXI

Gruß an den grünen Pöbel

Ö.P.

Verfasst von: Freiheitlicher | 20. Juni 2013

Widerlicher Scharsach: hat der noch alle Tassen im Schrank?!?

Den grössten und bösartigsten Dialektiker, den Österreich zu bieten hat, ist zweifelsohne Schrasach.

Keiner lügt besser wie er. Dass er im „Auftrag“ arbeitet, sollte aber niemandem verwundern. Er ist noch dazu Marxist der widerlichsten Art und ist selbstverständlich innerhalb der SPÖ bestens vernetzt.

Dass dieses Interview vom Standard gefeatured wird, ist ebenfalls mehr als konsequent, denn wer fährt seit Jahren fix zu den Bilderbergern? Oskar Bronner, Chef und Eigentümer des Standards.

Wer war ebenfalls dabei? Schieder, SPÖ-Staatssekretär für Finanzen. Statt dem Mon Chi Chi für Arme: Werner Faymann. Wer weiß, vielleicht wird Schieder nächster Bundeskanzler. Aber wer weiß schon, was da bei den Bilderbergern ausgeheckt wurde.

Da kann man nur sagen: willkommen im widerlichsten Netzwerk dieser Republik.

Hören Sie sich bitte ganz genau dieses hinterfotzige Interview an. Scharsach hat KEINE Fakten sondern versucht lediglich irgendwelche Postings auf FPÖ-nahen Seiten als Skandal hinzustellen. Mich würde es nicht erstaunen, wenn diese Postings von Straches Feinden (Internettrollen) geschrieben wurden, damit man ihn künstlich ins Nazi-Eck stellen kann. Wie ich schon anderenorts geschrieben habe, muß der Paniklevel bei den Roten, Schwarzen, Grünen, BZÖs und Stronachs extrem hoch sein. Anders kann man das Auftreten von Scharsach nicht interpretieren.

Außerdem: Mir wird immer unfassbar übel, wenn ich diesem Vollirren zuhöre. Aber urteilen Sie selbst:

http://www.youtube.com/watch?v=HCDp64Eakq8

Wer aber tatsächlich wissen will, was Sache ist, sollte sich den Strache einfach in Ruhe anhören. Redet der von irgendwelchen weltfremden Dingen? Redet da nicht ein Österreichischer Patriot?

http://www.youtube.com/watch?v=ddz-hf1uuSA

http://www.youtube.com/watch?v=61BR_1l-oAY

http://www.youtube.com/watch?v=I_YKCHfRrk0

Mögen die Österreicher endlich erkennen, wer da gegen wen hetzt.

Scharsach, Sie ekelhafter und verlogener Hetzer, eines Tages wird abgerechnet und dann werden wir Sie aus Österreich hinausschmeissen, denn solche Verräter und Lügner, wie Sie einer sind, dulden wir in Österreich nicht. Oder wir zerren Sie vor Gericht, damit Sie für diese unfassbaren Verleumdungen und Diffamierungen verurteilt werden. Der Tag der Abrechnung rückt immer näher und dann lieber Scharsach is aus mit der Maus.

Gruß an die Widerlichen Marxisten und Stiefelablecker der Rothschilds

Österreichischer Patriot

Verfasst von: Freiheitlicher | 19. Juni 2013

Obama und Scientology sind keine Freunde der Österreicher!

Wir alle sehen fast täglich die Strahlemann-Bilder von Obama in den Massenmedien. Eine verzückte und schnell wachsende Anhängerschaft schart sich um ihn. Vom »Messias-Faktor« und dem »schwarzen Kennedy« ist die Rede. Millionen von Menschen zieht er in seinen Bann.

US-Präsident Barack Obama kommt heute am Dienstag, den 18. Juni 2013, zu einem Arbeitsbesuch nach Berlin. Begleitet wird er dabei von seinen engsten Mitarbeitern sowie seiner Frau Michelle und vermutlich auch seinen beiden Töchtern Malia und Sasha.

Am Mittwoch, den 19. Juni, ist ein umfangreiches Programm geplant, die Abreise des US-Präsidenten wird voraussichtlich am Mittwochabend erfolgen. 

Strafanzeige, Strafantrag, Anregung der sofortigen Inhaftierung anlässlich des „Arbeitsbesuchs“ des Barrack H. Obama in Berlin.

Bis einem Arzt das Ausüben seines Berufes untersagt wird, muss viel passieren. Alkoholiker unter den Weißkitteln bekommen üblicherweise ebenso die Chance zur Bewährung wie Leute, die schwere Kunstfehler fabriziert haben.

Wilfried Meißner

Bei Dipl.-Med. Wilfried Meißner, Facharzt für Anatomie, Psychiatrie und Psychotherapie, liegt der Fall anders. Weder sind dem Mediziner gravierende Behandlungsfehler unterlaufen, noch haben sich Patienten massiv beschwert. Was ihm vom Landesverwaltungsamt als zuständiger Behörde zur Last gelegt wird, ist salopp gesagt eine gewisse Realitätsferne, die sich gern mal in Massen-E-Mails äußert, die er als Vertreter des “Deutschen Instituts für Totalitarismusabwehr” versendet. 

Im Amtsdeutsch aus Weimar liest sich das dann so:

“Die Behörde selbst sieht sich angesichts der Auffälligkeiten im Verhalten des Antragstellers (Meißner, die Red.) und der damit nicht völlig fern liegenden Gefahr einer Falschbehandlung von Patienten durch den Antragsteller nicht in der Lage, die Angelegenheit ohne weitere fachkundige Abklärung auf sich beruhen zu lassen.” Quelle: saalfeld.otz.de

Auch mich erreichte heute eine E-Mail von Wilfried Meißner. Diese E-Mail möchte ich den verehrten Leser/Innen nicht vorenthalten.

Betr.: Strafanzeige, Strafantrag, Anregung der sofortigen Inhaftierung anlässlich des „Arbeitsbesuchs“ des Barrack H. Obama in Berlin.

Beschuldigter: der – möglicherweise nach Erregung des Irrtums, er sei im Besitz einer gültigen Urkunde, welche ihn als US- Bürger aber nur zum Schein ausweist –herrschende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack H. Obama, Jurist/Soz- Päd., wohnhaft in einem Weißen Haus in Washington D.C., derzeit auf Europareise, auf dem Weg nach Berlin.

Tat- Vorwürfe: u.a.

1. Letztverantwortlicher für das Ausspähen von personenbezogenen Daten von Bundesbürgern durch die NSA.

2. Mitarbeiter der US- Auslands- Stasi CIA, des Geheimdienstes einer fremden (und Besatzungs-) Macht

3. Letztverantwortlicher der US- Auslands- Stasi „CIA“, die bekanntlich eine Desinformations- / Rufmordorganisation und Massenmörderorganisation und für weitere Straftaten inklusive Menticid, Drogenhandel und Aufstachelung zu und Anzetteln von völkerrechtswidrigen Angriffskriegen, verantwortlich ist.

4. Verantwortliche konspirative Mitarbeit an einer – namentlich durch „Ex“- CIA- / CIAntology- Spitzel vorangebrachten – Verschwörung gegen die Menschheit („Clear Germany, Clear Europe, Clear Planet“.

5. Mitarbeit an Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Implementierung von Familien und Vertrauensbeziehungen zerstörender – und psychopathogen wirksamer – „Admin. Tech“ in der deutschen Sorgerechtspraxis und der Institutions- Psychiatrie.

6. Mitarbeit an Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Vorbereiten von Angriffskriegen (zuletzt z.B. Libyen, Syrien) bzw. Unterstützung von Terrorgruppen verschiedener Flaggen mit Waffen, Munition und CIA-Logistik. Sachverhalte Der Beschuldigte ist als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika dessen oberster Repräsentant. Einen Friedensvertrag mit Deutschland hat sein Staat warum auch immer noch nicht abgeschlossen. Der Beschuldigte wird am Abend auf dem Flughafen Berlin- Tegel landen, im Hotel übernachten und morgen u.a. am Brandenburger Tor irgend etwas vor mehreren tausend geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft und 600 Schülern der John-F.-Kennedy Oberschule Zehlendorf geladenen Gästen äußern[1], vielleicht etwas Wahrhaftiges und Zutreffendes. Ein großes Aufgebot an Polizeikräften soll für seine Sicherheit sorgen, könnte aber ebenso gut die Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit seiner Verhaftung garantieren.

Tatsachen, die den Verdacht krimineller Handlungen/ Vorhaben begründen und zur Strafverfolgung zwingen

1. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löhning (FDP) hat den Beschuldigten wegen des Ausspähens von personenbezogenen Daten durch die „Nationale Sicherheitsagentur“ (US- „Inlandsgeheimdienst“ NSA) im Rahmen eines Programms „Prism“ zu kritisiert[2]. Ob er eine Strafanzeige gemäß § 202a StGB[3] erstattet oder aus welchem Grund er vielleicht verzichtet hat, ist hier unbekannt. Als denkbare Gründe, auf eine Strafanzeige gegen den Vertreter der Weltmacht zu verzichten, kommen neben Feigheit vor dem (falschen) Freund auch Kollaboration (unter dem Deckmantel bloß geheuchelter „Entrüstung“) infrage.

2. Daß der Beschuldigte – ebenso wie seine Eltern – hauptamtlicher Mitarbeiter der „Central Intelligence Agency“ gewesen ist und in einer Tarnfirma der „CIA“(nämlich 1983 in der „Business International Corporation“ , die Seminare mit mächtigen Polit- Anführern unter Benutzung von Journalisten als Agenten organisiert haben soll) hatte der ehemalige Agent Wayne Madsen schon am 18.08.2010 in einer Online- Publikation der Veteranen der US- Armee („Veterans Today“[4])öffentlich gemacht.

3. Es wird daran erinnert, daß Geheimdienstler (seien es Politiker in Parlamenten, Regierungen, seien es Journalisten, Richter, Anwälte, Psychologen, Beamte, Mediziner, Wirtschaftsbosse oder andere Berufsvertreter)Routine entwickeln beim Vortäuschen falscher Identitäten, beim Vorspiegeln falscher Sachverhalte und beim intransparenten Verführen zu falschen politischen Weichenstellungen einschließlich Gesetzesentwürfen, Entscheidungen für völkerrechtswidrige Kriege, zu falschen Verwaltungs- und Gerichtsentscheidungen usw., also auch zu Straftaten bis hin zur Organisation von Verschwörungen gegen die in den jeweiligen Staaten vom Volk errungene Grundordnung bzw. Verfassung.An das – gegen unser Grundgesetz wie gegen alle nationalen Verfassungen gerichtete Weltbeherrschungsprogramm von gewissen US- Strategen, das sich z.B. in dem Projekt der Full Spectrum Dominance äußert und das mit den Wertentscheidungen im deutschen Grundgesetz ebenso wenig in Einklang zu bringen ist wie z.B. das menschenverachtende – die Menschheit zu Objekten herabwürdigende – Konzept des „Tittytainment“- Projekt, wird an dieser Stelle nachdrücklich erinnert.Hier fehlt es bislang warum auch immer (ich denke an stille Komplizenschaft unserer Berufsreformer) an einer politischen Äußerung auch unserer Regierungen, die gemäß GG nur in einer scharfen Zurückweisung solcher Avancen bestehen und uns augenblicklich weltweit Sympathien einbringen könnte.

4. Erinnert werden muß aber auch daran, daß in den USA selbst Bewegungen gegen eine dort beklagte totalitäre Entwicklung entstanden sind, nicht nur explizit – aber insbesondere (vgl. Anonymous“) – gegen die das antidemokratische bzw. rechtsextremistische[5] neufaschistische[6] Bandenbetrugs- und Verschwörungs- System „Scientology“, das bekanntlich in den USA seine Zentrale hat und das von den Herrschenden – jetzt: dem Beschuldigten, vorher u.a. den Clintons – geschützt und auch bei der weltweiten Expansion unterstützt wird.[7]

Gepredigt wird ein – dem GG absolut fremdes- Menschenbild, bei dem sich eine konditionierte, von Skrupeln bzw. Mitgefühl „freie“ Schicht aus „Clears“ in hierarchischer Ordnung über die Menschen erhebt, welche nicht zu dem System gehören. Vor allem gegen erklärte Feinde und Abtrünnige des Bandenbetrugs- und Weltverschwörungs- Systems ist die Anwendung von – nach dem deutschem StGB wie auch nach den Strafgesetzen anderer Staaten strafbaren – Prozeduren vorgesehen entsprechend Vorgaben, die an Stasi- Vorschriften erinnern und in den irreführenden Scientology- Begrifflichkeiten von „Ethik“- Befehlen bzw. des „Handbuch des Rechts“ zu lesen sind .

Zeugen: Frank Nordhausen, Berliner Zeitung. Innenminister Herrmann (Bayern, CSU), Ursula Caberta, Hamburger Innenbehörde, Rechtsanwalt Ingo Heinemann, Pfarrer Gandow, Land Brandenburg, andere in den besagten Dokumentationen zu Wort kommende Personen. Das System „Scientology“ wäre mißverstanden, würde man glauben, was man allenthalben noch erzählt, nämlich daß die Projekt- bzw. Firmengründung auf den Science Fiction- Autor und seinerzeit als Hochstapler / Gewohnheitslügner erkannten L.R. HUBBARD zurückgehe, der sich das alles selber ausgedacht habe.

In Wahrheit wird es sich bei Scientology/ ABLE/WISE/OSA/ KVPM( ICHR um eine Art weitverzweigten Netzes aus Tarnfirmen handeln, welche vielleicht ursprünglich der CIA entstammt und nun einer selbständigen – nichtstaatlichen – Holding untersteht, ein Privatstaat im Rechtsstaat, mit kaum überschaubbaren personellen Verflechtungen auf der Basis von Korruption. An – m.E. nachvollziehbaren – Einschätzungen russischer und anderer Regierungsverantwortlicher[8] und auch ehemaliger Polizeibeamter in Clearwater, bei „Scientology“(besser: CIAntology) kann man nicht vorbeigehen: Es handelt sich um eine überall verfassungsfeindliche kriminelle – an einen hierarchisch gegliederten Privatstaat erinnernde – Organisation mit Zentrale in den USA.

Auch lehrt klinische Erfahrung im Umgang mit auf sich allein gestellten Hochstaplern/„Konfidenztricksern“/Bauernfängern Gewohnheitslügnern, daß diese irgendwann zur Aufgabe ihrer Rolle gezwungen sind, weil sie ihre eigenen Fähigkeiten über- und die Fähigkeiten der Umgebung unterschätzen. Zum anderen ist bekannt, daß HUBBARD schon im 2. Weltkrieg US- Marinegeheimdienstler war, also beizeiten Zugang zu routiniert konspirativ Agierenden hatte und natürlich behielt. Ebenfalls in den Fokus der Aufmerksamkeit friedliebender und die Wahrheit suchender US- Amerikaner und anderer Bürger der Welt – auch Israels- geriet seit wenigen Jahren die Tatsache, daß hochrangige NS- Funktionsträger nach dem Krieg falsche „Persilscheine“ von US- Geheimdienstlern erhielten und so der Nürnberger Gerichtsbarkeit entgingen, aber auf diese Weise auch lebenslang erpreßbar blieben.

Herausgegriffen werden muß der Fall des Letztverantwortlichen des Geheimdienstes „Fremde Heere Ost“ (Reinhard Gehlen[9]), der recht bald nach Kriegsende CIA- Agent und Anführer einer Gruppierung unter dem Tarnnamen „Operation Gehlen“ (später „BND“) wurde.

Erinnert wird auch an die Kollaboration des Psychoanalytikers C.G. Jung und anderer mit dem OSS, an die „Operation Paperclip“ und an die Tatsache, daß bis heute immer wieder Unklarheiten bestehen in Bezug darauf, wer im BND oder in den anderen BRD- Geheimdiensten im Einzelfall das Sagen hat, also der deutsche Innenminister bzw. der deutsche Staat oder aber irgendwelche Verlogene in den USA. Man bedenke zum Beispiel die folgenreiche Verwendung von – als solche erkannten – Gerüchten um die später im Krieg nie bestätigten Massenvernichtungswaffen, welche von einem – als Lügner/ Verleumder schon erkannten – Provokationsagenten erfunden und von Dubiosen in BRD- Diensten wie Dubiosen in CIA- Diensten vorsätzlich dem damaligen Außenminister Powell zugespielt wurden. Die Folge war, daß – eigentlich also völkerrechtswidrig – der Irak- Krieg begonnen wurde aufgrund falscher Vorstellungen, von dem, was vorausging. Es geht also um Kriegsverbrechen, die gemäß GG und StGB streng verboten sind. Die damaligen Regierungsleute der BRD schwiegen seinerzeit, obwohl sie offenbar besser informiert waren. Da steht letztlich Kollaboration im Raum, zumindest Feigheit.

Auch das große Durcheinander und die evidente Daten- bzw. Aktenvernichtungs- Kriminalität in den Verfassungsschutzämtern rund um das Thema „NSU“ haben nach mittlerweile zunehmend akzeptierter Überzeugung ihren Grund in – verschwörerischen, letztlich gegen das GG gerichteten – Geheimstrukturen bzw. der Tatsache, daß „Diener zweier Herren“ in den Ämtern agieren bzw. agierten.

Zeugen: Dokumentarfilmer der ARD- Produktion „Die Lügen vom Dienst“, Mitglieder der NSU- Untersuchungsausschüsse, Jürgen Elsässer („Campact“) Udo Ulfkotte („Der Krieg im Dunkeln“).

5. Der Beschuldigte wird auch verdächtigt, als aktuell oberster Repräsentant der USA für die systematisch implementierte, Familien- bzw. Vertrauensbeziehungen und Selbstvertrauen zersetzende, psychopathogene Datenkriminalität verantwortlich zu sein, welche in deutschen Sorgerechtsverfahren („unter der Hand“ in pseudowissenschaftlichen „Fortbildungen“, zumal „Kooperations-Empfehlungen[10]“) zu beklagen ist, an Stasi- Machenschaften erinnert und z.B. in einem – bis heute unbeantworteten – Schreiben vom 13.09.2009 an den bayerischen Ministerpräsidenten skizziert wurde („Für unser Land. Für die Landeskinder“[11]).Mit solchen Komplott- Machenschaften beschäftigt sich auch eine jüngst veröffentlichte Broschüre von Görg am Beispiel des „Münchner Modells“[12].

Daß sich in der Anwendung solcher Art „Datenverwendungs- Technologie“ Besatzer- Interessen artikulieren, wird unter anderem deutlich, wenn man sich in dem von Prof. Dr. rer. nat. KLENNER (Oerlinghausen) verfaßten Essay über den Wandel der Sozialarbeit als Kernfach der sozialen Arbeit[13] mit den systematisch veränderten Lehrinhalten der – u.a. in Sorgerechtsverfahren mitwirkenden – Sozialpädagogen befaßt. Heraus kommt dabei ein planmäßig – schließlich radikal – verändertes – befremdliches – Selbstverständnis bzw. planvoll gestörte Beziehungen zwischen dem Volk und den z.B. als befremdlich bevormundend und willkürlich erlebten „Vertretern des Staates“, das mit den Grundwert- Entscheidungen des GG kollidiert. Empfohlenes Abarbeiten von „Maßnahmen“, die letztlich zu einem menschenverachtenden Social Engineering gehören, ist mit dem GG unvereinbar, vereinbar nur mit einer neufaschistischen bzw. rechtsextremistischen – durch nichts legitimierten – Agenda.

Selbst der Essener Prof. Wolfgang HINTE, der seit langem Propaganda pro „Sozialraumorientierung“ der „Sozialarbeit“ macht und sich subjektiv womöglich „links“ bzw. „prosozial“ verortet wie ganz viele in Deutschland, kam in etwas anderem Zusammenhang zu der Einschätzung, es sei ein „irres System“ – ein in menschlicher wie finanzieller Hinsicht teures – entstanden, also ein wie auch immer über uns gekommenes Betrugssystem („Das Geschäft mit der Wohlfahrt“) innerhalb der „Jugendhilfe“. Befragte Berliner Politiker (Buschkowsky, Sromeier, beide SPD Neukölln) schweigen hierzu noch[14].

6. Uns ist bekannt, daß der US- Administration um die Zeit der „Wende“ und der Wiedervereinigung Daten von Agenten des Ministeriums für Staatsicherheit (wie früher der NS- Geheimdienste um GEHLEN!) in die Hände fielen, zumal auch die Datensammlung, welche unter dem Namen „Rosenholz- Datei“ in die Geschichte einging. Daß die Besatzungsmacht die Lage der Stasi- Leute im Ausland wiederum ausnutzte und sie vor die Alternative stellte, sich entweder mehr oder weniger direkt in ihren Dienst (oder den von Dubiosen des BND)zu stellen oder aufzufliegen, sehe ich rückblickend als eine Art besonderen Sündenfall an, weil das systematische Betrügen anderer bzw. das gewohnheitsmäßige Lügen von Menschen keine Rechtfertigung finden kann für irgend eine angeblich „gute Sache“, Notlagen (der Verteidigung)ausgenommen. Die deutschen Regierungsverantwortlichen, welche meines Wissens nie kritisch mit dieser Erpressung von Agenten des MfS in´s Gericht bzw. zur Anzeigen aufnehmenden Staatsanwaltschaft gingen, haben damals versagt und sich meines Erachtens auch zu Kollaborateuren gemacht. Sie hätten sich, schon wegen des hohen „C“ im Parteinamen, zu der christlichen Geste der Vergebung gegenüber ihren Landsleuten und dem Bekenntnis zur wenngleich schmerzlichen ganzen Wahrheit durchringen können, taten das aber nicht, ließen alle im Stich.

Und wenn – wie auch bekannt – die gegenwärtige Kanzlerin Merkel im Verdacht steht, ihre seit ihrer Jugend verfeinerten Fähigkeiten zur Täuschung der Umgebung dahingehend auf die Spitze getrieben zu haben, daß sie selber zu einer CIA- Agentin geworden und so ganz fröhlich durch die Wende und –beobachtet von den Analysten bei der Gewohnheitslügner- Organisation „CIA“ – an die Macht gekommen ist, wird die Größe des weltweiten – komplett amoralischen – Verschwörungsproblems deutlich[15]. Zugleich aber auch die Machbarkeit einer friedliche Lösung, die ja von der überwältigenden Mehrheit der Menschen gewünscht wird, sobald die teils doch schon recht offenen Geheimnisse gelüftet, in den alternativen Medien bekannt gemacht und die aktive Strafverfolgung in die Wege geleitet ist, worum ich ja hiermit auch bitte.

Über die Gutartigkeit der gegenwärtigen US- Administration gebe man sich jedenfalls keinerlei Illusionen hin. Solange dort zumal die CIA nicht als Verbrecherorganisation erkannt und zerschlagen und solange uns ein akzeptabler Friedensvertrag nicht vorgelegt worden ist, können die herrschenden „Eliten“ dort unmöglich unsere Freunde genannt werden, anders als die – überwältigend vielen – Bürger, welche mehr oder weniger bewußt unter den gleichen Verschwörern leiden und nach Möglichkeiten der Erneuerung aus einer auch dort und in anderen Ländern als verfassungsfeindlich erkannten Fehlentwicklung suchen. Diese wird von nicht wenigen in den USA als „Aufstieg des Vierten Reiches“[16] bezeichnet, was mir eher plausibel als von der Hand zu weisen ist.

7. Im Selbstverständnis Verantwortlicher auch des deutschen Gesundheitswesens haben sich in den letzten Jahrzehnten gravierende Veränderungen ergeben im Zusammenhang mit massiver Propaganda pro Privatisierung des Gesundheitswesen und Pro Korrumpierung des Ärztlichen, das im Widerspruch steht zu Vorschriften der Berufsordnung. Vermittels systematischer Veränderungen im Krankenhausmanagement kam es auch dazu, daß Ärzte dem Druck nachgaben und – entgegen der Berufsordnung, ärztliche Tätigkeit nicht zum Gewerbe werden zu lassen- faktisch doch Medizin auch als Gewerbe betrieben und betreiben, jedenfalls in er Tendenz.

Die überall zu beklagenden Korruptionsfälle sind Ausdruck einer systematisch über uns gebrachten Massenverirrung. Ich möchte hierzu nur anmerken, daß es eine Reihe von Veröffentlichungen hierzu gibt, darunter solche der Scientology- Kritikerin Renate Hartwig sowie den offenen Brief des Allgemeinmediziners Dr. med. Döllein (CSU), in dem dieser auch den Eindruck schildert, die Veränderungen paßten zu Scientology[17]. Aufgrund meines Werdeganges habe ich mich mit den Verhältnissen in der institutionalisierten (sozusagen staatlich privilegierten) Psychiatrie und Psychologie befaßt und unter anderem herausgefunden, daß sich diverse Psychologen und Ärzte nicht äußern zu der sehr wichtigen Frage, ob sie der Scientology- Organsiation zuarbeiten oder gegen die Anwendung sind.

Zu den Ärzten, welche sich zu der Medizin- ethischen – Grundfrage bedeckt halten, gehören u.a. der Sohn des britischen Panzergenerals Montgomery Frank (der bald nach Bestehen seiner Radiologie- Facharzt- Prüfung in die Politik ging und nun Präsident einer Landes- und der Bundesärztekammer geworden ist), die Psychiatrie- Professoren Wolfersdorf (BKH Bayreuth) und Adler (OHK Mühlhausen) sowie der Chefarzt der Klinik für forensische Psychiatrie am BKH Bayreuth Leipziger, der im „Fall Mollath“ eine zentrale Rolle spielt und nicht unter Beweis stellt, daß ihm an der Unabhängigkeit ärztlicher Urteilsbildung und Überzeugungsäußerung – auch gegen Druck von irgendwem irgendwo- gelegen ist. Auch die drei hauptverantwortlichen Ärzte der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde halten sich seit Jahren bedeckt. Näheres möchte ich im Rahmen meiner Vernehmung bekannt machen. Jedenfalls wird Ihnen bekannt sein, daß eine Clique von – noch namhaften – Psychiatern weltweit im Verdacht steht, im Dienst von global agierenden Pharmakonzernen zu Etikettenschwindlern[18]/ Betrügern an der Humanmedizin geworden zu sein, zugleich zu Verrätern am Ärztlichen schlechthin.

Selbstverständlich wird Wahnsinn nicht normal, sondern – hoffentlich bald vermittels Verbot von CIAntology/OSA/WISE/WISE/ ICHR/KVPM und kompromißloser Strafverfolgung aller CIA- und anderer Agenten fremder Dienste in Deutschland. Jedenfalls gibt es Indizien für die Vermutung, daß jahrzehntelange desinformationelle Berieselung (in Richtung „Anything goes“ und „Mach Geld. Mach mehr Geld. Mach, daß andere produzieren, um Geld zu machen!“) und systematische und teure Bearbeitung durch Unternehmensberatungsfirmen wie McKinsey&Co, BCG/Roland Berger/ Peter Oberender/ Ernst&Young/ PwC langfristig dem Ziel dienten, das Gesundheitswesen in fremde Hand – des Privatcliquenstaates – zu legen und die Ärzte zu Knechten zu machen, die ggf. auch falsche Atteste ausstellen bzw. Etikettenschwindel betreiben, nicht nur im Fall Mollath.

8. Daß sich zumal auch Psychiatrie- Professoren zu Scientology nicht abgrenzend äußern, befremdet auch deshalb, weil Scientology- Methoden (bzw. auch z.B. CIA- Methoden) pseudopsychiatrischer Behandlungen bekanntlich selber psychopathogen wirksam sind(also Leiden verursachen) bzw. sein können, wie schon durch den australischen Anderson- Report[19] aus den 60er Jahren bekannt und z.B. durch Küfner, Nedopil und Schöch[20] (und viele weitere systematische, vor allem aber Einzeldarstellungen weltweit)bestätigt wurde.

Es wäre praktisch völlig undenkbar und inakzeptabel, Psychiater dabei zu „beobachten“ (und deren Patienten ohne deren Wissen zu belauschen!“), wie sie insgeheim als Agenten des CIA bzw. des Scientology- Geheimdienstes arbeiten und also z.B. Stasi- Methoden anwenden. Schon vor dem Hintergrund muß man konstatieren, daß die angebliche „Beobachtung“ des Scientology- Systems durch den „Verfassungsschutz“ gar nicht funktionieren kann, vor allem das Verschwörungsproblem und Straftaten hinter verschlossenen Türen beruflich Schweigepflichtiger entweder nicht als scientologyassoziierte erkennbar macht oder mit dem Risiko verbunden wäre, daß Unschuldige bzw. Ahnungslose Opfer von Abhör- bzw. Bespitzelungsaktionen werden durch Leute von der Zuverlässigkeit deutscher Verfassungsschützer der NSU- Ära. Antrag Hiermit beantrage ich rasche, tiefgründige und zugleich sorgfältige Ermittlungen und stelle Strafantrag aus allen in Betracht kommenden rechtlichen Gründen, einschließlich der Verschwörung gegen das Grundgesetz der BRD. Desweiteren möchte ich das Ergreifen geeigneter Maßnahmen zur Verhinderung einer Flucht des Beschuldigten und seiner Komplizen im Inland anregen. Ich beantrage sodann die Mitteilung des Aktenzeichens und der Kontaktdaten des Ermittlers.

Es sind weitere – z.B. präzisierende – Angaben durch mich zu machen. Dazu fühle ich mich verpflichtet und wegen meiner speziellen beruflichen Kenntnisse (und jahrelangen Erfahrungen mit Personen, welche in der Lüge lebten bzw. routiniert – auch in Gruppen/ Banden – täuschten) auch in der Lage.

Bitte lassen Sie sich nicht ängstigen.

Hochachtungsvoll Dipl. med. W. Meißner

[1] Quelle: http://www.berlin.de/aktuelles/obama-besuch-2013/3095742-3095135-obama-in-berlin-termine-und-programm.html

[2] Quelle: SZ- Online: http://www.sz-online.de/nachrichten/menschenrechtsbeauftragter-attackiert-obama-vor-berlin-besuch-2596818.html

[3] http://dejure.org/gesetze/StGB/202a.html

[4]http://www.veteranstoday.com/2010/08/18/wayne-madsen-obamas-cia-connections-part-i-and-ii/

[5] Vgl. Ihr Aufgabengebiet:http://www.internetwache.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=253355&_cookie=set

[6] Vgl. Einschätzungen des Beamten Dr. KELTSCH, vormals bayerisches Innnministerium, zitiert von Ingo Heinemann: http://www.ingo-heinemann.de/Muelltonnen.htm#Keltsch . Scientology teifgründig analysiert und begrifflich unter „Technototalitarismus“ und „Cyberfaschismus“ gefaßt in der Dokumentation aus dem bayerischen Innenministerium „Was ist Scientology? Die Fabrikation der Mensch-Maschine im kybernetischen Lernlabor“: s. z.B.http://de.scribd.com/doc/14111542/Was-Ist-Scientology-Kybernetik

[7]Vgl. Dokumentationen „Das Auge von Scientology“http://www.youtube.com/watch?v=mFcrF3mLwyUund „Die Spitzel von Scientology“http://www.youtube.com/watch?v=gpUSFfPFsA4

[8] Zu sehen/ zu hören in „Die Spitzel von Scientology“ „Die Spitzel von Scientology“http://www.youtube.com/watch?v=gpUSFfPFsA4

[9] http://en.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Gehlen

[10] Beispiel Bayern: Die „Empfehlungen“, welche als „Documenta barbarica“ klassifiziert wurden, weil – in einer offiziellen Broschüre aus dem Landesjugendamt – evidenter Unsinn „empfohlen“ wird, der u.a. mit den GG- Prinzipen des Elternvorranges und des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung kollidiert.

[11] http://www.bss-by.de/Zersetzung_/Fur_die_Landeskinder/fur_die_landeskinder.html

[12] http://www.arge-famr.org/script/ARGE_Muenchner_Modell_201306.pdf

[13] http://www.karin-jaeckel.de/aktuelles/Essay_Selbstverstaendnis_sozialer_Dienste.pdf

[14] Vgl. Fragen:http://www.abgeordnetenwatch.de/katharina_sromeier-156-49771–f375712.html#q375712

[15] Vgl den Aufsatz in Voltairenet:http://www.voltairenet.org/article145118.html , Meyssan:http://www.politaia.org/politik/europa/angela-merkel-eine-cia-agentin/

[16]Vgl. Marr, Besprechung:http://infowars.wordpress.com/2007/02/02/der-aufstieg-des-vierten-reiches/

[17] http://www.nachdenkseiten.de/?p=2965

[18] Vgl. z.B. BLECH, J.: „Wahnsinn wird normal“ in SPIEGEL vom 21.01.2013http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-90638343.html

[19]http://www.cs.cmu.edu/~dst/Cowen/audit/ar23.html[20] Kurzfassung: http://www.ingo-heinemann.de/Kuefner-Nedopil-Schoech.htm#Kurzfassung

Wer ist Barack Obama? Ein Blick hinter die Kulissen der Macht – Praktisch aus dem politischen Nichts tauchte Obama messiasgleich auf. So schreibt dann auch die Weltwoche: »Yes, we can!, lautet die inhaltsleere, aber honigsüße Frohbotschaft. Mit der Witterung des Wunderheilers spürt er die Sehnsüchte der Leute auf, mobilisiert ihr Wunschdenken und verspricht Erlösung. Nicht seine Gedanken zur Außen- oder Wirtschaftspolitik, nicht sein politisches Programm interessieren sie. Sie wollen Obama, den Erwecker.«
Wer ist dieser Barack Obama? Woher kommt er? Wer finanziert ihn? Und vor allem: wessen Interessen vertritt er? Webster Griffin Tarpley enthüllt in diesem brandaktuellen Buch, dass Barack Obama nur eine Marionette ist, die von langer Hand und von der Pike auf systematisch aufgebaut wurde. Hinter Obama gibt es noch einen schwarzen Schatten.

Obama – Der gestürzte Messias – Die Maske ist gefallen! »Yes we can« war die ebenso inhaltsleere wie PR-trächtige Floskel, mit der die amerikanische Machtelite mit dem teuersten »Wahlkampf« der US-Geschichte Barack Obama installierte und zum neuen US-Präsidenten wählen ließ. Die von denselben Kreisen gesteuerten Medien stürzten sich weltweit unkritisch und voller Begeisterung auf den »schwarzen Kennedy«, wie er in den USA, aber auch in den Mainstream-Medien hierzulande gefeiert wurde. 

 

Gefunden auf:

http://lupocattivoblog.com/2013/06/18/strafanzeige-anregung-der-sofortigen-inhaftierung-des-barrack-hussein-obama/#more-11898

 

Gruß an die Dianetiker

Österreichischer Patriot

Strache erwähnt in einer Rede im österreichischen Parlament, dass Finanzstaatssekretär Schieder (SPÖ) beim diesjährigen Bilderbergertreffen war. Die „Bilderberger“ (Teilnehmer dieser Konferenzen) haben seit Jahrzehnten massgeblichen Einfluß auf die amerikanische und europäische Politik. Auch auf österreichische Politik (siehe kriminelle Bankenrettung der Hypo-Alpe-Adiria-Bank durch den damaligen Finanzminister Josef Pröll).

http://www.youtube.com/watch?v=YmriEhmMfzQ

Teilnehmer der diesjährigen Bilderbergerkonferenz:

Bilderberg Meetings

Hertfordshire, England 6-9 June 2013

Final list of Participants

Chairman

FRA Castries, Henri de Chairman and CEO, AXA Group
DEU Achleitner, Paul M. Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
DEU Ackermann, Josef Chairman of the Board, Zurich Insurance Group Ltd
GBR Agius, Marcus Former Chairman, Barclays plc
GBR Alexander, Helen Chairman, UBM plc
USA Altman, Roger C. Executive Chairman, Evercore Partners
FIN Apunen, Matti Director, Finnish Business and Policy Forum EVA
USA Athey, Susan Professor of Economics, Stanford Graduate School of Business
TUR Aydıntaşbaş, Aslı Columnist, Milliyet Newspaper
TUR Babacan, Ali Deputy Prime Minister for Economic and Financial Affairs
GBR Balls, Edward M. Shadow Chancellor of the Exchequer
PRT Balsemão, Francisco Pinto Chairman and CEO, IMPRESA
FRA Barré, Nicolas Managing Editor, Les Echos
INT Barroso, José M. Durão President, European Commission
FRA Baverez, Nicolas Partner, Gibson, Dunn & Crutcher LLP
FRA Bavinchove, Olivier de Commander, Eurocorps
GBR Bell, John Regius Professor of Medicine, University of Oxford
ITA Bernabè, Franco Chairman and CEO, Telecom Italia S.p.A.
USA Bezos, Jeff Founder and CEO, Amazon.com
SWE Bildt, Carl Minister for Foreign Affairs
SWE Borg, Anders Minister for Finance
NLD Boxmeer, Jean François van Chairman of the Executive Board and CEO, Heineken N.V.
NOR Brandtzæg, Svein Richard President and CEO, Norsk Hydro ASA
AUT Bronner, Oscar Publisher, Der Standard Medienwelt
GBR Cameron, David Prime Minister
ESP Cebrián, Juan Luis Executive Chairman, Grupo PRISA
CAN Clark, W. Edmund President and CEO, TD Bank Group
GBR Clarke, Kenneth Member of Parliament
DNK Corydon, Bjarne Minister of Finance
GBR Cowper-Coles, Sherard Business Development Director, International, BAE Systems plc
ITA Cucchiani, Enrico Tommaso CEO, Intesa Sanpaolo SpA
BEL Davignon, Etienne Minister of State; Former Chairman, Bilderberg Meetings
GBR Davis, Ian Chairman, Rolls-Royce plc
NLD Dijkgraaf, Robbert H. Director and Leon Levy Professor, Institute for Advanced Study
TUR Dinçer, Haluk President, Retail and Insurance Group, Sabancı Holding A.S.
GBR Dudley, Robert Group Chief Executive, BP plc
USA Eberstadt, Nicholas N. Henry Wendt Chair in Political Economy, American Enterprise Institute
NOR Eide, Espen Barth Minister of Foreign Affairs
SWE Ekholm, Börje President and CEO, Investor AB
DEU Enders, Thomas CEO, EADS
USA Evans, J. Michael Vice Chairman, Goldman Sachs & Co.
DNK Federspiel, Ulrik Executive Vice President, Haldor Topsøe A/S
USA Feldstein, Martin S. Professor of Economics, Harvard University; President Emeritus, NBER
FRA Fillon, François Former Prime Minister
USA Fishman, Mark C. President, Novartis Institutes for BioMedical Research
GBR Flint, Douglas J. Group Chairman, HSBC Holdings plc
IRL Gallagher, Paul Senior Counsel
USA Gfoeller, Michael Political Consultant
ITA Gruber, Lilli Journalist – Anchorwoman, La 7 TV
ESP Guindos, Luis de Minister of Economy and Competitiveness
CHE Gutzwiller, Felix Member of the Swiss Council of States
NLD Halberstadt, Victor Professor of Economics, Leiden University; Former Honorary Secretary  General of Bilderberg Meetings
FIN Heinonen, Olli Senior Fellow, Belfer Center for Science and International Affairs, Harvard Kennedy School of Government
GBR Henry, Simon CFO, Royal Dutch Shell plc
FRA Hermelin, Paul Chairman and CEO, Capgemini Group
ESP Isla, Pablo Chairman and CEO, Inditex Group
USA Jacobs, Kenneth M. Chairman and CEO, Lazard
USA Johnson, James A. Chairman, Johnson Capital Partners
CHE Jordan, Thomas J. Chairman of the Governing Board, Swiss National Bank
USA Jordan, Jr., Vernon E. Managing Director, Lazard Freres & Co. LLC
USA Kaplan, Robert D. Chief Geopolitical Analyst, Stratfor
USA Karp, Alex Founder and CEO, Palantir Technologies
GBR Kerr, John Independent Member, House of Lords
USA Kissinger, Henry A. Chairman, Kissinger Associates, Inc.
USA Kleinfeld, Klaus Chairman and CEO, Alcoa
NLD Knot, Klaas H.W. President, De Nederlandsche Bank
TUR Koç, Mustafa V. Chairman, Koç Holding A.S.
DEU Koch, Roland CEO, Bilfinger SE
USA Kravis, Henry R. Co-Chairman and Co-CEO, Kohlberg Kravis Roberts & Co.
USA Kravis, Marie-Josée Senior Fellow and Vice Chair, Hudson Institute
CHE Kudelski, André Chairman and CEO, Kudelski Group
GRC Kyriacopoulos, Ulysses Chairman, S&B Industrial Minerals S.A.
INT Lagarde, Christine Managing Director, International Monetary Fund
DEU Lauk, Kurt J. Chairman of the Economic Council to the CDU, Berlin
USA Lessig, Lawrence Roy L. Furman Professor of Law and Leadership, Harvard Law School; Director, Edmond J. Safra Center for Ethics, Harvard University
BEL Leysen, Thomas Chairman of the Board of Directors, KBC Group
DEU Lindner, Christian Party Leader, Free Democratic Party (FDP NRW)
SWE Löfven, Stefan Party Leader, Social Democratic Party (SAP)
DEU Löscher, Peter President and CEO, Siemens AG
GBR Mandelson, Peter Chairman, Global Counsel; Chairman, Lazard International
USA Mathews, Jessica T. President, Carnegie Endowment for International Peace
CAN McKenna, Frank Chair, Brookfield Asset Management
GBR Micklethwait, John Editor-in-Chief, The Economist
FRA Montbrial, Thierry de President, French Institute for International Relations
ITA Monti, Mario Former Prime Minister
USA Mundie, Craig J. Senior Advisor to the CEO, Microsoft Corporation
ITA Nagel, Alberto CEO, Mediobanca
NLD Netherlands, H.R.H. Princess Beatrix of The
USA Ng, Andrew Y. Co-Founder, Coursera
FIN Ollila, Jorma Chairman, Royal Dutch Shell, plc
GBR Omand, David Visiting Professor, King’s College London
GBR Osborne, George Chancellor of the Exchequer
USA Ottolenghi, Emanuele Senior Fellow, Foundation for Defense of Democracies
TUR Özel, Soli Senior Lecturer, Kadir Has University; Columnist, Habertürk Newspaper
GRC Papahelas, Alexis Executive Editor, Kathimerini Newspaper
TUR Pavey, Şafak Member of Parliament (CHP)
FRA Pécresse, Valérie Member of Parliament (UMP)
USA Perle, Richard N. Resident Fellow, American Enterprise Institute
USA Petraeus, David H. General, U.S. Army (Retired)
PRT Portas, Paulo Minister of State and Foreign Affairs
CAN Prichard, J. Robert S. Chair, Torys LLP
INT Reding, Viviane Vice President and Commissioner for Justice, Fundamental Rights and Citizenship, European Commission
CAN Reisman, Heather M. CEO, Indigo Books & Music Inc.
FRA Rey, Hélène Professor of Economics, London Business School
GBR Robertson, Simon Partner, Robertson Robey Associates LLP; Deputy Chairman, HSBC Holdings
ITA Rocca, Gianfelice Chairman,Techint Group
POL Rostowski, Jacek Minister of Finance and Deputy Prime Minister
USA Rubin, Robert E. Co-Chairman, Council on Foreign Relations; Former Secretary of the Treasury
NLD Rutte, Mark Prime Minister
AUT Schieder, Andreas State Secretary of Finance
USA Schmidt, Eric E. Executive Chairman, Google Inc.
AUT Scholten, Rudolf Member of the Board of Executive Directors, Oesterreichische Kontrollbank AG
PRT Seguro, António José Secretary General, Socialist Party
FRA Senard, Jean-Dominique CEO, Michelin Group
NOR Skogen Lund, Kristin Director General, Confederation of Norwegian Enterprise
USA Slaughter, Anne-Marie Bert G. Kerstetter ’66 University Professor of Politics and International Affairs, Princeton University
IRL Sutherland, Peter D. Chairman, Goldman Sachs International
GBR Taylor, Martin Former Chairman, Syngenta AG
INT Thiam, Tidjane Group CEO, Prudential plc
USA Thiel, Peter A. President, Thiel Capital
USA Thompson, Craig B. President and CEO, Memorial Sloan-Kettering Cancer Center
DNK Topsøe, Jakob Haldor Partner, AMBROX Capital A/S
FIN Urpilainen, Jutta Minister of Finance
CHE Vasella, Daniel L. Honorary Chairman, Novartis AG
GBR Voser, Peter R. CEO, Royal Dutch Shell plc
CAN Wall, Brad Premier of Saskatchewan
SWE Wallenberg, Jacob Chairman, Investor AB
USA Warsh, Kevin Distinguished Visiting Fellow, The Hoover Institution, Stanford University
CAN Weston, Galen G. Executive Chairman, Loblaw Companies Limited
GBR Williams of Crosby, Shirley Member, House of Lords
GBR Wolf, Martin H. Chief Economics Commentator, The Financial Times
USA Wolfensohn, James D. Chairman and CEO, Wolfensohn and Company
INT Zoellick, Robert B. Distinguished Visiting Fellow, Peterson Institute for International Economics
AUT Austria INT      International
BEL Belgium IRL      Ireland
CAN Canada ITA      Italy
CHE Switzerland NLD    Netherlands
DEU Germany NOR   Norway
DNK Denmark POL    Poland
ESP Spain PRT    Portugal
FIN Finland SWE   Sweden
FRA France TUR    Turkey
GBR Great Britain USA    United States of America
GRC Greece
Wer etwas mehr über die „Bilderberger“ erfahren möchte:
Gruß an die Finanzverbrecher
Österreichischer Patriot

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