Verfasst von: Freiheitlicher | 7. August 2013

Privatrechtsgesellschaft

Wer sich ernsthaft mit der Freiheit beschäftigt, kommt irgendwann zur Privatrechtgesellschaft.

In einer Privatrechtsgesellschaft gibt es keinen Staat und somit auch kein Staatsmonopol bzw. auch keine vom Staat geschützten Unternehmen. In einer Privatrechtsgesellschaft gibt es auch kein staatliches Geld mit Annahmezwang. Jeder entscheidet, in welcher Form er entlohnt werden will. Ob mit Gold, Silber, Bitcoins, Muscheln etc. bezahlt wird, können sich die Menschen selber aussuchen. Hauptsache der Staat mischt sich nicht ins Geldwesen ein.

Alle Aufgaben werden von privaten Firmen und Personen geregelt. Auch innere und äussere Sicherheit, Gerichtsbarkeit, Gefängnisse, Strassenreinigung, Wasserversorgung usw. Dass sich das die wenigsten vorstellen können, liegt daran, dass die sozialistische Gehirnwäsche einfach schon so lange läuft und es den Menschen schwer fällt umzudenken.

Der Staat ist aber der wahre Grund für das viele Elend in der Welt. Weil es Staaten gibt, gibt es auch Kriege mit Millionen Toten. In einer Privatrechtsgesellschaft sind Kriege gar nicht mehr realisierbar, denn wenn es keinen Staat gibt, kann sich auch keiner an die Macht putschen. Auch ein Hitler hätte in einer Privatrechtsgesellschaft gar keine Chance hochzukommen. Wer einmal in einer Privatrechtsgesellschaft lebt, wird sich nicht mehr freiwillig in eine Diktatur und Sklavenwirtschaft begeben.

Die allerwenigsten können sich vorstellen, dass es keinen Staat mehr gibt. Sogar die meisten Libertäre sind für einen Minimalstaat. Doch der Staat an sich ist der Grund, warum es ständig zu Fehlentwicklungen und Reibereien kommt. Irgendeine elitäre Gruppe bestimmt dann, was Sache ist und übt die Staatsgewalt aus. In letzter Konsequenz mutiert der Staat immer zur Diktatur und zum Orwell`schen Überwachungsstaat, schon alleine wegen dem staatlichen Geldmonopol. Konsequent zu Ende gedacht, endet dann alles immer in Krieg, Chaos und Versklavung.

Egal ob der Staat groß oder klein ist. Protektionismus, Subventionismus und Lobbyismus sind alles Auswüchse, die der Staat gebiert, um seine Macht auszuweiten, sie zu erhalten und die Menschen vom Staat schliesslich komplett anhängig zu machen. Es ist ein Irrglaube, dass es einen Halb- oder Viertelstaat gibt. Es gibt entweder einen Vollstaat oder gar keinen Statt. Es gibt ja auch nicht halbschwanger.

Gar kein Staat ist auf alle Fälle der einzige Weg in die Freiheit: kein Zwang, kein Gewaltmonopol und auch keine Steuern. Alles basiert auf Freiwilligkeit.

Wie es Menschen ergeht, wenn sie sich für die Privatrechtsgesellschaft einsetzen und die damit verbundenen Vorteile und Freiheiten für die Menschen erklären, können Sie sich im folgenden Video ansehen. Benesch (ein gehirngewaschener Sozialist)  verliert am Ende des Interviews schliesslich völlig die Nerven und fällt seinem Interviewpartner Oliver Janich nur noch ins Wort, weil es sich nicht eingestehen kann, dass er in seiner Gedankenwelt in eine Sackgasse geraten ist. Benesch nennt sich zwar libertär, will aber trotzdem einen Minimalstaat. Wie gesagt: minischwanger oder viertelschwanger gibt`s auch nicht. Entweder einen Staat oder gar keine Staat. Dazwischen gibt es nichts ist, auch wenn viele diesen Blödsinn (so wie Benesch) immer wieder behaupten: Aber schauen Sie sich das ganze Gespräch selber an:

http://www.youtube.com/watch?v=WXeV_6eH36Y

Oliver Janich ist einer der wenigen echten Libertären, der verständlich erklären kann, dass nicht der Zins an unserem heutigen Geldsystem schuld ist, sondern das Fiat-money, das aus dem Nichts geschöpft wird. Zusammen mit dem Annahmezwang des staatlichen Geldes sind das die entscheidenden Faktoren, warum unser jetziges Geldsystem langfristig den Menschen schadet.

Janich zum Zinseszinseffekt und warum die Geschichte mit dem Josephs-Pfennig (  http://www.youtube.com/watch?v=TP5omK12A2Y  ) ein völliger Schmafu ist:

„In einer freiem Marktwirtschaft gibt es keine festen, risikofreien Zinsen (wie Staatsanleihen). Für den Zinseszinseffekt muss das gesamte Kapital wieder angelegt werden. Da nicht alle Investitionen gut gehen, wäre Joseph bei der ersten Fehlinvestition pleite. Deshalb gibt es diese Familie Joseph auch nicht.

Zinseszinseffekt bei einem Unternehmen existiert nicht, weil der Unternehmer immer das Fremdkapital immer wieder aus dem Gewinn zurückzahlt. Würden Sie es nicht tun, würde die Verschuldung auf 100% anwachsen. Tatsächlich passiert das. Aber dann ist nicht der Zins schuld, sondern die Tatsache, dass der Unternehmer falsch investiert hat. Er geht pleite und die Kreditgeldmenge verschwindet wieder. Bei richtig kalkulierenden Unternehmen liegen die Dividenden über den Betrag der Zinszahlungen.

Staaten aber zahlen nie zurück und schöpfen auch keinen Wert. Hier schlägt der Zinseszinseffekt voll zu und jeder Staat geht irgendwann bankrott. Auch deshalb gibt es  die reiche Josephsfamilie nicht. Es gibt aber die reichen Bankiersfamilien, die von der Geldschöpfung aus dem Nichts profitieren. Das sind die psychopathischen Herren des Geldes, die sich den Staat kaufen können. Daher nenne ich unser System in meinem neuen Buch: pathologische Plutokratie, die Herrschaft der Psychopathen.

Einzige Lösung: Staat abschaffen. Dann kann niemand gekauft werden und niemand kann gezwungen werden, dieses Schwundgeld zu benutzen.“

Damit der Staat die Bürger bei der Stange halten kann, hat er unterschiedliche Anreizmodelle geschaffen. z.B. staatliche Renten, Sozialversicherung, Subventionen, staatliche Förderungen, Protektionismus und ähnliches.

Weil die österr. Bürger mittlerweile hoffnungslos vom Staat abhängig sind, ist es sicher nicht so einfach, den Staat von heute auf morgen abzuschaffen, denn zuerst müssen die Menschen verstehen, was es heißt in einer Privatrechtsgesellschaft zu leben und zu arbeiten. Man kann sich dieser Gesellschaftsform nur Stück für Stück näheren. Man sollte sich daher im ersten Schritt mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen. Es ist auf alle Fälle ein langfristiger Prozess, wobei man das Ziel niemals aus den Augen verlieren darf: die Abschaffung der Staatsgewalt bzw. des staatlichen Gewaltmonopols.

Eigenverantwortung, Gemeinschaftssinn und Vernunft sind die Parameter die eine Privatrechtsgesellschaft zusammenhalten. Die meisten Menschen sind kooperativ eingestellt und helfen gerne anderen, wenn diese in Not geraten. In einer Privatrechtsgesellschaft würde niemand zu kurz kommen, denn je effizienter und resourcenschondender ein Unternehmen wirtschaftet, umso profitabler ist dieses Unternehmen auch. Die Privatrechtsgesellschaft führt jedenfalls nicht zu einer sinnlosen Resourcenverschwendung. Ganz im Gegenteil.

Ich bin überzeugt, dass die Menschheit irgendwann die Vorteile einer Privatrechtsgesellschaft erkennen wird. Aber solange es einen Staat gibt, ist weiteres Elend und bittere Armut für viele vorprogrammiert. Ein freier Mensch braucht jedoch keinen Staat.

Wer sich das alles nicht vorstellen kann, dass eine Privatrechtsgesellschaft funktioniert, der sollte sich mit Hans Hoppe auseinander setzen:

http://www.hanshoppe.com/translations/staat-oder-privatrechtsgesellschaft-german/

Zum Schluss noch ein weiteres sehr aufschlussreiches Video mit Oliver Janich: (auch wenn die Jungle-Drum-Tante schwer von Begriff ist und Janich wegen ihrer Dämlichkeit manchmal fast verzweifelt, ist das Interview sehr, sehr hörenswert):

http://www.youtube.com/watch?v=SfdRDjp5UIA#at=5766

Gruß an die Freiheitlichen

Österreichischer Patriot

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